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Einkehrtag in Speinshart (Bild: Horst Pleyer)

„Vom Glück der Unvollkommenheit“ - Hinweise aus der Bibel

Das war das Motto des Einkehrtages der KLB Neustadt mit Pater Jakob Seitz im Kloster Speinshart am 08.02.2025. In der Bibel ist dieses Thema schon ganz am Anfang, im Buch Genesis zu finden. Adam und Eva waren vor dem Sündenfall heile Menschen. Erst als die Schlange die beiden zu einem Vergleich mit Gott ermunterte, blickten sich selbst an und überlegten: Wie bin ich - bin ich gut? So standen sie gebeugt vor Gott, der sie aber annahm und sie in ihrer Unvollkommenheit schützte. Pater Jakob sprach auch über aktuelle Beispiele von Unvollkommenheit: In der Kirche, in der Gesellschaft, bei den Menschen. Lehrer, Eltern, Vorgesetzte, Menschen mit politischer Macht, Priester – alle sind unvollkommen, auch wenn dies viele nicht wahrnehmen wollen und an ihrer Perfektheit arbeiten. Der Dialog mit Gott im Beten -hier hob Pater Jakob besonderes die vielen bekannten Gespräche mit Gott von Don Camillo hervor – sei besonders wichtig. Das Vertrauen auf Gott entlastet uns, er führt uns durch das Leben. Und Gottes Barmherzigkeit ist größer als die Unvollkommenheit, auch seine Gnade. Gott will, dass wir unsere Talente anschauen - sie in die eine Hand legen. Aber auch, dass wir unsere Fehler und Schwächen betrachten, sie in die andere Hand nehmen. Beide Hände sollen wir Gott entgegenstrecken, er liebt uns und nimmt uns so an! Wir „tragen unsere Fehlbarkeit vor Gott”. Der Referent ging auch auf einige Fehlwahrnehmungen ein, die die Angst der Menschen schüren, nicht zu genügen.
Marianne Moosburger referierte bei den Landfrauen in Konnersreuth.  (Bild: Josef Rosner)

„Wir müssen damit rechnen, dass wir unsere Männer überleben“

Volles Haus beim traditionellen Kaffeekränzchen der Landfrauen des Kreisverbandes des Bayerischen Bauernverbandes in Konnersreuth im Saal des Gasthof „Weißes Ross“. Höhepunkt war die großartige Kaffee- und Tortentafel, wofür zwanzig Ortsbäuerinnen und ihre Stellvertreterinnen aus dem Raum Mitterteich, Konnersreuth, Neualbenreuth und Waldsassen sorgten. Rund 140 Landfrauen, so Kreisbäuerin Irmgard Zintl, waren der Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt stand der Referat der ehemaligen Gymnasiallehrerin Marianne Moosburger aus Hahnbach, zum Thema „Sind die Kinder aus dem Haus, tanzt Mutti Rock`n Roll“. Dabei machte sie gleich eingangs deutlich, „wir müssen damit rechnen, dass wir unsere Männer überleben“ und ging damit auf die höhere Lebenserwartung der Frauen ein. Die Landfrauen rief die Referentin auf, „noch mehr als bisher verrückte Augenblicke zu haben“. Die vierfache Mutter und fünffache Oma wusste auch, dass Frauen ohne Aufgaben das Älterwerden schwerer fällt. „Wenn die Kinder aus dem Haus sind, werden oftmals innere Werte wichtiger“, sagte sie und machte deutlich, „wichtig ist, dass man zufrieden ist“. Sie forderte die Frauen auf, dass zu tun, was ihnen gut gut tut, „dieses Gefühl ist wichtig“. Und weiter, „sich auch mal vor dem Spiegel stellen und sagen, guat schaust aus“. Wichtig nannte sie zudem, dass Frauen ihren Hobbys nachgehen, die sie früher vernachlässigt haben. „Ich zum Beispiel schwimme gerne, zwar langsam, aber ich bin ein Genussschwimmer“, sagte Frau Moosburger. Und vor allem, „genießen sie das Leben. Wer das Leben nicht mehr genießt, wird ungenießbar“. Abschließend rief sie die Landfrauen auf, in die Zukunft zu denken. „Träume und Aufgaben braucht jeder Mensch“. „Werden sie aktiv, bringen sie sich ein und schreiben sie ihre eigene Lebensgeschichte nieder“, war ihr abschließender Rat.
Die Spendenempfänger mit den beiden Vorsitzenden der Kolpingsfamilie (Bild: Elke Aschenbrenner)

Kolping Schwarzenfeld spendet Erlös vom Weihnachtsmarkt

Am vergangenen Montag lud die Kolpingsfamilie Schwarzenfeld sechs Vertreter unterschiedlicher Organisationen zur Verteilung des Weihnachtsmarkterlöses ein. Dass der Weihnachtsmarkt 2024 ein voller Erfolg war, zeigt der Betrag von 5194 Euro. Mit weiteren Geldbeträgen aus den Altkleidersammlungen und der Nikolausaktion erhöhte die Kolpingsfamilie den Betrag auf 6000 Euro. Der Vorsitzende Wolfgang Lobinger blickte anhand von Bildern auf den Weihnachtsmarkt zurück. Der Verkauf von Krippen, Vogelhäuschen, verschiedener Dekoartikel, geschmückte Mistelzweige, sowie das kulinarische Angebot wurden sehr gut angenommen und lieferten das hohe Ergebnis. Somit konnten je 1000 Euro an folgende Organisationen übergeben werden: Für den Hospizverein Schwandorf war Angela Krüger anwesend, für das Waisenhaus in Nigeria Pfarrvikar Christian Ogu, für die Kuno-Stiftung Regensburg Constantin Walderdorff, für das Thomas Wiser Haus Frau Ursula Winter, für die Organisation Sozialdienst katholischer Frauen SKF Schwandorf Frau Hermine Rodde. Der Ghana-Hilfe-Verein Pfarrer Renner hatte schon zwei Wochen zuvor bei einem Vortrag von Johanna Wenisch die Spende erhalten. Der Kolpingsfamilie ist es seit über 30 Jahren wichtig, dass ein Teil des Geldes in der Region bleibe, so der Vorsitzende, damit es den hilfsbedürftigen Menschen auch bei uns zugutekommt, man jedoch die Ärmsten der Armen auf anderen Kontinenten nicht vergisst. Anschließend stellten die anwesenden Vertreter der verschiedenen Organisationen ihre Projekte im Einzelnen vor und zeigten sich über die Zuwendung von je 1000 Euro sehr erfreut. Im Anschluss übergab die Bastelgruppe zusätzlich 1800 Euro an zwei Gruppierungen. Herr Prengel stellte die Arbeit von Krebeki vor und Frau Kroher die Herzkissenaktion des Kneipp-Vereins Fensterbach.
Die Geehrten zusammen mit Hubert Schleicher und Richard Tischler sowie den Vereinsvorständen der Stadtkapelle Pfreimd Bernhard Ponnath, Veronika Süß und Andre Pflaum.  (Bild: Thorsten Eckert)

Verdiente Ehrungen und Auszeichnungen bei der Stadtkapelle Pfreimd

Ein arbeitsreiches und musikalisch überaus erfolgreiches Jahr liegt hinter der Stadtkapelle Pfreimd. Vorsitzender Bernhard Ponnath blickte im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf zahlreiche Höhepunkte zurück, die das vergangene Jahr prägten. Besonders hervorgehoben wurden die Serenade, das Weinfest und die Adventsklänge, die viele Besucher begeisterten. Ein weiteres herausragendes Ereignis war der Besuch der Partnerkapelle in Grünsfeld, um gemeinsam deren Gründungsjubiläum zu feiern. Neben zahlreichen musikalischen Einsätzen investierten die Musikerinnen und Musiker auch viel Zeit in die Probenarbeit unter der Leitung von Dominik Pflaum. Ein Dank galt der Leiterin der Nachwuchsgruppe JuMP, in der zehn junge Musikerinnen und Musiker regelmäßig zusammen proben. Über deren Aktivitäten informierte in ihrem Bericht Annalena Schatz die Versammlung. Auch 1. Bürgermeister Richard Tischler würdigte den unermüdlichen Einsatz der Stadtkapelle. Er bedankte sich für die musikalische Begleitung verschiedenster Anlässe im vergangenen Jahr und freute sich besonders über die gute Nachwuchsarbeit. Die Stadtkapelle sei über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. Stellvertretender Kreisvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes Hubert Schleicher unterstrich diese Einschätzung und bezeichnete die Kapelle als musikalischen Botschafter, der mit großem Engagement zum kulturellen Geschehen beitrage. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden langjähriger Mitglieder geehrt. Für 20 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Christa Huck, Andreas Lindner, Sebastian Lindner und Siegfried Stiegler. Für 30 Jahre: Karl Kick. Für 40 Jahre wurden geehrt: Justin Herdegen, Inga Lotter, Albert und Sieglinde Maier, Anna Mutzbauer, Theresia Mutzbauer, Josef Ponnath, Alois Reis und Ludwig Theierl. Für ihre langjährige aktive Musiktätigkeit wurden Michael Auburger und Dominik Pflaum für 20 Jahre sowie Stefan Schatz für 30 Jahre geehrt. Zudem wurde Michael Maunz für seine erfolgreiche Jungmusikerleistungsprüfung am Schlagzeug mit dem D1-Bronze-Abzeichen des Nordbayerischen Musikbundes ausgezeichnet. Zum Abschluss gab Ponnath einen Ausblick auf die bevorstehenden Veranstaltungen. Die Serenade findet am 26. April statt, das Weinfest am 16. August, ein Vereinsausflug ist für den 13. September geplant, und die Adventsklänge werden am 14. Dezember stattfinden. Er bedankte sich bei allen aktiven Musikerinnen und Musikern für ihren Einsatz und freut sich auf ein weiteres musikalisches Jahr mit der Stadtkapelle Pfreimd.
In der bunt geschmückten Kirche gestalteten die Kindergartenkinder mit Pfarrer Benny Joseph einen „närrischen” Gottesdienst.  (Bild: Christine Götz)

Der Kindergarten bringt den Fasching in den Sonntagsgottesdienst

„Lachet und Feiert“ – mit dieser Überschrift hat der Kindergarten gemeinsam mit Pfarrer Benny Josef am Sonntag, den 23. Februar zum Faschings-Gottesdienst eingeladen. Es wurde ein ganz besonderer Gottesdienst. Der Altarraum war mit Luftballons geschmückt und vor dem Altar lachten in Lebensgröße eine Prinzessin, ein Pirat und ein Clown aus Pappe die Besucher des Gottesdienstes an. Und weil viele der Einladung gefolgt waren bunt verkleidet in die Kirche zu kommen, wurde die gesamte Kirche farbenfroh und bunt. Die „närrischen“ Kindergartenkinder zogen fröhlich zum „Narrhallamarsch“ – begleitet von Armin Spieß auf der Orgel – mit Pfarrer Benny in die Kirche ein. Mit „Freude im Herzen“ sangen die Kinder ihre Lieder und tanzten dazu. Und die „Nadel“ erlaubte sich mit dem „Luftballon“ einen „Witz“. Selbst der Ententanz wurde in neuer Form dargeboten: „Wenn wir miteinander feiern, wird´s in der Kirche so richtig bunt!“ Pfarrer Benny erzählte im Evangelium von Jesus und den Kindern, und danach erzählte er in Reimform von der Wichtigkeit des Feierns zu Hause und in der Kirche. Dabei konnte alle mit raten, denn immer wieder machte er eine Pause und die Gäste in der Kirche konnten den Reim beenden. Zum Abschluss sangen die Kinder noch einmal fröhlich „Guter Gott, Dankeschön, wenn wir nun nach Hause geh´n“ und ernteten von allen Gästen großen und begeisterten Applaus. Es war ein schöner kurzweiliger Gottesdienst, der viel Freude bereitete und allen ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte. Mit kleinen Smiley-Aufklebern konnten auch alle ein kleines Lächeln mit nach Hause nehmen.
Schülerinnen und Schüler zählen die Stimmen mit Bürgermeister Thomas Kaufmann und Verwaltungsangestellter Katja Busch aus. (Archivbild: Gudrun Lehner)

Kinderbundestagswahl in Immenreuth

Im Rahmen der Verfassungsviertelstunde sowie des HSU-Unterrichts wurde ausführlich der demokratische Prozess, die Wahlen inklusive der Wahlgrundsätze, sowie Möglichkeiten der Teilnahme am politischen Prozess besprochen. Dabei führten die Kombiklasse 3/4 mit Herrn Högl und die Klasse 4 mit Frau Schinner Rollenspiele durch und fertigten im Kunstunterricht eigene Wahlplakate. Im Unterricht wurden knifflige Fragen wie Minderheitsregierung oder etwa die Vertrauensfrage besprochen und geklärt. Höhepunkt des Projektes war am Freitag vor dem Wahlwochenende die Kinderbundestagswahl in der Turnhalle. Die Schülerinnen und Schüler durften unter komplett realistischen Bedingungen wählen. Einige Viertklässler bekamen schon Wochen vorher eine offizielle Einladung per Brief, in dem sie zum Wahlvorstand berufen wurden. Wahlleiter und Wahlleiterin eröffneten das Wahllokal und erklärten ihren Mitschülern den Ablauf. Wie die Erwachsenen wurden die Kinder im Wählerverzeichnis abgehakt, bekamen ihren Wahlschein und steckten ihn danach in die echte Wahlurne. Nach der Schließung des Wahllokals wurden die Stimmen ausgezählt. Die Kinderbundestagswahl wurde bestens von Frau Katja Busch vorbereitet. Vor allem Bürgermeister Thomas Kaufmann ließ es sich nicht nehmen, den Projekttag aktiv zu begleiten. So verbrachte er vor der Wahl in jeder Klasse eine Unterrichtsstunde, um mit den Kindern über Demokratie und über die Wahl zu sprechen. Höchst motiviert erzählten die Schülerinnen und Schüler ihm ihr erworbenes Wissen und stellten viele interessante Fragen zur Politik. Am Ende waren sich alle einig: An diesem Tag wurde das Demokratieverständnis der Immenreuther Dritt- und Viertklässler gestärkt. Vielen Dank an die Gemeinde für die Realisierung des Projekts!
BdP Graf Gebhard Sulzbach-Rosenberg und die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg zum Thinking Day an der Bernrichter Hütte (Bild: Carola Horst)

BdP Graf Gebhard Sulzbach-Rosenberg und die GSG Rosenberg begehen den Thinking Day

Der World Thinking Day wird weltweit am 22. Februar gefeiert, anlässlich des gemeinsamen Geburtstags von Olave und Robert Baden-Powell, der Gründerin und den Gründer der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Der World Thinking Day wird seit 1932 von Pfadfinderinnen und Pfadfinder begangen und ist ein Zeichen weltweiter Verbundenheit und Solidarität. Zudem ist es ein guter Zeitpunkt um zu reflektieren was es im Laufe der Jahre bedeutet hat, Pfadfinderin oder Pfadfinder zu sein. So fanden sich zahlreiche Pfadfinderinnen und Pfadfinder, vom Wölfling (7-9 Jahre) bis zum Altpfadfinder des BdP Stamm Graf Gebhard Sulzbach-Rosenberg und der Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg, an der Bernrichter Hütte ein. Ein gemeinsames Lied zum ankommen und herzliche Worte der Verantwortlichen, Angela und Bastian Kopczyk, sowie Helmut Richter, begrüßten die illustre Runde. Angela Kopczyk stellte die Methode der WACHE vor. Dabei geht es zu reflektieren und zu überdenken, also sich bewusst und wach, Gedanken zu einem bestimmten Thema zu machen. Dazu hatte Angela Kopczyk eine gute Auswahl an Aphorismen, Kurztexten und Axiome vorbereitet und die Anwesenden konnten sich für ihren Lieblingsspruch entscheiden. In Kleingruppen und mit Laternen machten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf den Weg um sich in der Gruppe auszutauschen und ihren Spruch vorzustellen und zu diskutieren. Zurück am Lagerfeuer wurden natürlich wieder Lieder angestimmt und 5 Altpfadfinder nutzten die romantische Stimmung, um ihr Pfadfinderversprechen abzulegen. Gemeinsam wurde noch das Pfadfindergebet gesprochen und ein Abschlusskreis am Lagerfeuer mit dem „Funken der Gemeinschaft”, setzte den Schlusspunkt. Alle zogen dann in die anheimelnde Hütte, wo ein leckeres Chili Sin Carne angeboten wurde. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom BdP Graf Gebhard Sulzbach-Rosenberg und Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg, saßen noch lange traut zusammen und bis tief in die Nacht erklangen Lieder.
Gesellige Runde, Zoiglabend ist mehr als nur Bier trinken!  (Bild: Georg Hirsch)

Zünftiger Zoiglabend im Pfarrheim St. Martin Luhe

Bereits zum vierten mal haben die Eltern der Luher Minis zum Zoigl-Abend ins Pfarrheim Luhe eingeladen. Das „Zoigl-Team“ um Ministrantenbetreuer Georg Hirsch hatte alles bestens organisiert und das Pfarrheim sehr dekorativ in eine urige und gemütliche Zoiglstub´n umfunktioniert. Ein großer Zoiglstern zierte den Querbalken in der guten Stube. Bereits eine halbe Stunde vor offiziellem Beginn waren bereits nahezu alle Plätze belegt, sodass weiter Tische und Stühle herbeigeschafft werden mussten, um den weiterhin großen Ansturm an Zoiglfans gerecht zu werden. Georg Hirsch freute sich, die vielen Gäste, darunter Bürgermeister Sebastian Hartl mit Abordnung des Marktrates, Pfarrer Arnold Pirner und die Rektorin der Grundschule Luhe, Sandra Landgraf mit Lehrkräften begrüßen zu dürfen. Reißenden Absatz fanden der süffige Oppl-Zoigl aus Mitterteich und die deftigen Oberpfälzer Brotzeiten wie Sülze, Brotzeitbrettl, Bauerngeräuchertes, Bratwürste, oder Regensburger mit Kraut, Obatzda sowie Saures Dreierlei. Ferdinand Klar, bekannt von den Brettl Spitz`n, sorgte mit seiner Steirischen für zünftige Stimmung. Es zeigte sich, dass ein Zoiglabend mehr ist als nur ein Bier trinken. Die Gäste genossen bis spät in die Nacht den gesellschaftlichen Abend, bei dem sie ins Gespräch kamen, neue Leute kennenlernten und die Oberpfälzer Gemütlichkeit genossen. Der Erlös ist für den geplante mehrtägigen Ministrantenausflug an Pfingsten nach Aachen bestimmt.
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheims Oberviechtach erlebten einen besonderen Nachmittag, denn die Klasse 10A-MG der Doktor-Eisenbarth- Mittelschule besuchte die Senioren, um gemeinsam Fasching zu feiern.  (Bild: Werner Winderl)

Altenheim und Mittelschule feiern Fasching

Letzte Woche erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheims Oberviechtach einen besonderen Tag, denn die Klasse 10A-MG der Doktor-EisenbarthMittelschule besuchte die Einrichtung, um gemeinsam eine Zeit der Freude, des Austauschs und der Kreativität zu verbringen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Vorfeld intensiv mit ihrem Klassenleiter Christian Knott auf diesen Besuch vorbereitet und brachten eine Vielfalt von Aktivitäten und Beiträgen mit. Mit von der Partie war auch die Bläsergruppe der Schule, die gekonnt die Liedbeiträge begleitete. Mit Musik zogen die Schülerinnen und Schüler in den Aufenthaltsraum ein, wo die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims gespannt auf den Nachmittag warteten. Klassensprecherin Larissa Kramer begrüßte die Anwesenden und leitete zum nächsten Liedbeitrag über. Ein erster Höhepunkt war dann der Strumpfhosentanz, den sechs Jungs aus der Klasse unter Anleitung von Förderlehrer Jürgen Dietl einstudiert hatten. Dabei war höchste Koordination und Konzentration gefragt, was das Publikum mit großem Beifall honorierte. Nach einem weiteren musikalischen Gruß kümmerte sich die Gruppe „Ernährung und Soziales” unter der Leitung von Fachoberlehrerin Margit Capillera liebevoll um das leibliche Wohl der Gäste. Sie servierten selbstgebackene, schmackhafte „Küchel”, „Schoitenküchel” und aromatischen Kaffee, was den Gaumen sehr erfreute. Die Kaffeepause untermalten Rudi Schneider, ehemaliger Konrektor an der Mittelschule, Musiklehrer Jürgen Rohr und Musiker Karlheinz Senft musikalisch mit Akkordeon, Schlagzeug und Trompete, was die besondere Atmosphäre des Tages noch zusätzlich unterstrich. Mit einfühlsamen Klängen und bekannten Melodien regten sie die Seniorinnen und Senioren zum Singen und Klatschen an. Zusammen mit diesem Trio präsentierte Maximilian Bayer anschließend sein Können auf der Trompete, was die Atmosphäre mit melodischen Klängen erfüllte und eine warme Stimmung im Raum verbreitete. Die musikalische Darbietung wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit Begeisterung aufgenommen und sorgte für Momente der Freude und des Staunens. Magdalena Brenner und Leony Wienkoop strapazierten dann die Lachmuskeln mit gespielten Witzen, ehe der Klassenchor, diesmal ganz ohne instrumentale Begleitung, mit dem „Fliegerlied” zum Mitmachen und Mitsingen animierte. Dann gab es auch noch Geschenke: Die Schülerinnen und Schüler hatten sechs Puzzles gebastelt, die sie den Bewohnerinnen und Bewohnern stolz präsentierten. Jedes Puzzle ergibt ein Blumenmotiv, welches dem jeweiligen Symbol der sechs Stationen im Altenheim entspricht. Stolz überreichten die Klassensprecher die Präsente, und Larissa Kramer dankte zum Abschied für die überaus freundliche Aufnahme und für die freudige Atmosphäre. Der Nachmittag war wie im Flug vergangen, und die Besucher von der Mittelschule verabschiedeten sich mit dem Lied „Muss i denn” von den Bewohnerinnen und Bewohnern, die wiederum fleißig mitsangen und sich mit großem Applaus für den Nachmittag bedankten.
Richard Reger am Ziel seiner 15-tägigen Wanderreise  (Bild: Josef Enslein)

Zu Fuß nach Verona – Ein ganz besonderer Reisebericht

15 Tage war Richard Reger letztes Jahr unterwegs, als er sich zu Fuß von Altötting nach Italien am Gardasee aufmachte. Über Jahre hatte sich der Wunsch entwickelt, die Route, die er mit dem Bus öfter zurücklegte, einmal hautnah zu Fuß zu erkunden. Von diesen erlebnisreichen Tagen berichtete er den rund 20 Teilnehmern im Gasthaus Pfaröller, die der Einladung des OWV Moosbach zu diesem spannenden Vortrag folgten. Bei eiskaltem und stürmischem Wind startete Richard Reger letztes Jahr Anfang April mit seinen Kindern, die ihn ein kleines Stück begleiteten, in Altötting. Insgesamt ca. 540 Kilometer Marsch standen dem Wanderfreund bevor. Täglich mussten demnach zwischen gut 30 und 40 Kilometer zurückgelegt werden, um pünktlich am Treffpunkt nahe Verona , wo er sich mit seiner Frau und Tochter traf, die mit dem Auto nachreisten, zu erscheinen. Mit Fotos und täglichen Notizen, die sich Reger dank der Aufforderung seiner Frau machte, konnte er die Teilnehmer des Abends mit Erinnerungen auf diese besondere Reise mitnehmen. Schon am zweiten Tag, in Oberndorf, stieg sein Mitwanderer planmäßig in den Zug Richtung Heimat. Von nun an war Reger auf sich alleine gestellt, was ihn aber nicht allzu störte, denn am liebsten geht er alleine. „Beim Laufen ist es gut sein eigenes Tempo gehen zu können und das kann man am besten alleine“, erläutert er. Von der landschaftlichen Pracht, unverhofften Baustellen, rücksichtslosen Radfahrern, prächtigen Kirchen und heiligen Gräbern, abenteuerlichen Schmugglerwegen, großzügigen Bekanntschaften, Schlafen im vermeintlichen Schloss, der ohrenbetäubenden Eisack, lustigen Missgeschicken und vielem mehr erzählte er mitreißend. Durch singen und beten unterhielt er sich unterwegs selbst. In den letzten Tagen zog sich der Abenteurer leider noch eine Fußverletzung zu, die ihn aber nicht davon abhielt, die Reise bis zum Schluss fortzusetzen. Zu sehr war das Verlangen die langersehnte und geplante Reise zu vollenden. Deshalb versorgte er den Fuß mit Arnika, Binden und Kühlen notdürftig und konnte somit, trotz erheblicher Schmerzen, die Route fortsetzen. Wenige Kilometer legte er dennoch per Anhalter zurück, was seine Reise aufgrund der sich ergebenden Bekanntschaften nur bereicherte. Ein unterhaltsamer Abend mit vielen Eindrücken für die beindruckten Zuhörer, bei denen vielleicht sogar ein Nachahmungsgefühl entstand. Vorstand Josef Enslein dankte Richard Reger für die Einblicke in diese besondere Wander-Reise mit einem kleinen Präsent.
Das „Little Tiny Orchestra” begeistert die ganze Schulfamilie.  (Bild: Elke Troppmann)

Der Karneval der Tiere begeistert die Kinder der Grundschule Neustadt

Die Schulfamilie der Grundschule Neustadt durfte letzte Woche Thomas Basy mit seinem „Little Tiny Orchestra“ in der Schulturnhalle willkommen heißen. Sie präsentierten ihr Musikprojekt „Der Karneval der Tiere - Wie alles begann“. Konrektorin Anja Steinsdörfer begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei der Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Christine Langhammer, für die finanzielle Unterstützung der Aufführung. Die fünf Musiker und ihr Erzähler János Kapitány haben die bekannte Komposition von Camille Saint-Saëns neu interpretiert und bringen sie mit einer Vielzahl an modernen Instrumenten und einer spannenden fiktiven Geschichte rund um Löwenkönig Maximus den XVII. auf die Bühne. Die unterschiedlichen Tiere wurden von den vielseitigen Musikern auf mehr als 20 verschiedenen Instrumenten so dargestellt, dass sie für die Kinder sofort erkennbar waren. Es kamen dabei auch teils ausgefallene Instrumente wie Maultrommel, arabische Oud oder Djembe zum Einsatz. Durch den Wechsel von fesselnder Erzählung und abwechslungsreicher Musik blieb die Aufführung kurzweilig und spannend und begeisterte die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte gleichermaßen. Im Anschluss an das Konzert durften die Kinder die Instrumente aus der Nähe betrachten. Schulleiterin Heike Merther bedankte sich beim „Little Tiny Orchestra“ für dieses tolle Erlebnis, bei dem den Kindern ein unterhaltsamer Einblick in die klassische Musik vermittelt wurde.
Stolz präsentierten die Spielführer der drei Erstplatzierten der E2-Konkurrenz im Beisein von DJK-Jugendleiter Jo Herbecher ihre Medaillen und Bälle. Von links DJK Irchenrieth (1.), SpVgg Vohenstrauß (2.) und FC Weiden-Ost (3.).  (Bild: Michael Kippes)

Spannende Finals beim EDEKA Legat-Cup

Die „Stars der Zukunft“ jagten beim schon traditionellen und erneut bestens organisierten Hallenturnier der DJK Neustadt dem runden Leder nach. Etwa 300 Fußballer und Fußballerinnen nahmen am 15.Februar am schon traditionellen EDEKA-Legat-Cup der DJK Neustadt teil. In der Dreifachturnhalle des Gymnasiums begeisterten insgesamt 28 Mannschaften in vier Altersklassen ihre Fans mit schönen Spielzügen, tollen Toren und wohltuender Fairness. Fast durchwegs knappe Ergebnisse gab es dabei in den Finalspielen, der Turniersieg war meist hart umkämpft, wie im folgenden Überblick erkennbar: E1-Junioren: Im spannenden Finale der E1 besiegte der FC Weiden Ost die SG Wurz/Störnstein knapp mit 1:0 und holte sich den Turniersieg. Das „kleine Finale“ um Platz 3 gewann die SG Pirk/Rothenstadt ebenfalls knapp mit 3:2 gegen die DJK Irchenrieth. Die Teams des Gastgebers belegten im internen DJK-Duell die Plätze 5 und 6. E2-Junioren: Die DJK Irchenrieth durfte sich hier über den 1. Platz freuen, nachdem sie das Endspiel gegen SpVgg Vohenstrauß mit 3:2 gewonnen hatte. Platz 3 ging an den FC Weiden Ost, der die DJK Neustadt mit 3:1 bezwang. Die Plätze 5 und 6 belegten die DJK Neustadt sowie die SG Wurz/Störnstein. F1-Junioren: In einem reinen Weidener Duell besiegte die SpVgg Weiden den FC Weiden-Ost mit 4:0 und sicherte sich damit Rang 1. Im Match um Platz 3 behielt die DJK Neustadt mit 2:0 gegen die SpVgg Vohenstrauß die Oberhand. Die Plätze 5-8 belegten die SpVgg Windischeschenbach, SV Störnstein, SG Altenstadt und SG Püchersreuth. F2-Junioren: Im engen Finale hatte die DJK Irchenrieth knapp mit 1:0 gegen den TSV Pressath die Nase vorne. Dritter wurde Die SG Neunirchen. Die Plätze 4-8 belegten die SG Wiesau, DJK Weiden, SG Vohenstrauß, FC Weiden-Ost und die DJK Neustadt. Dass auch die Bambini-Fußballer mit großem Eifer dem Runden nachjagen, zeigten die kleinsten Nachwuchskicker der DJK Neustadt in einem Einlagenspiel in der Mittagszeit. Zwar war noch die eine oder andere Rudelbildung auf dem Spielfeld zu erkennen, die begeisterten Zuschauer freuten sich aber auch über ansehnliche Spielzüge. Die Siegerehrungen fanden - um die fortlaufende Durchführung der Turniere zu gewährleisten - im Speisesaal des Gymnasiums statt. Die jeweiligen Medaillenübergaben wurde begleitet durch Cedric Legat und Frau Rohrmüller als Vertreter des Sponsors EDEKA Legat, den Vorsitzenden des DJK-Fördervereins Fußball Markus Zimmermann sowie Wolfgang Schwarz (für BLSV und Stadtverband). Sie sprachen bei den Siegerehrungen jeweils anerkennende Worte für die gezeigten Leistung aus. Die jeweils drei Erstplatzierten Teams erhielten Bälle und jedem Spieler wurde eine Medaille überreicht. Das Organisationsteam mit Jugendleiter Jo Herbrecher und Katja Neupert an der Spitze konnte auf über 40 fleißige Helferinnen und Helfer für Kuchenbacken, Verkaufsstand, Auf- und Abbau, Turnierleitung und Schiedsrichter bauen. So klappten Ablauf in der Halle und die Verköstigung der Spieler und Zuschauer reibungslos, was von den zahlreichen Gästen uneingeschränktes Lob erzeugte.
Ehrung für langjährige Vereinsmitgliedschaft: von Links Norbert Gräml/ 2. Vorstand, Stefan Frank/1.Bürgermeister, Florian Garreis/25 Jahre, Gerd Geismann/50 Jahre, Hermann Hollederer/25 Jahre, Hans König/1.Vorstand (Bild: Phillipp Bublitz)

Mitgliederversammlung und Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Rosenberg

Vorstand Hans König begrüßte neben den Mitglieder, den 1. Bürgermeister Stefan Frank, die 3.Bürgermeisterin Hildegard Geismann, zahlreiche Stadträte, den Kreisbrandrat Christof Strobl und Kreisbrandinspektor Michael Iberer. Nach dem Gedenken an acht verstorbene Mitglieder verlass der 1.Schriftführer das Protokoll der Versammlung aus 2024. H. König berichtete über die Aktivitäten des Vereins im letzten Jahr. Hier wären die Rundgang durchs das historische Rosenberg, der Ausflug nach Augsburg, Teilnahme am Feuerfest in Edelsfeld, der 125. Geburtstag der kath. Kirche erwähnen. Nach den Ausführungen des Kassiers konnten die Kassenprüfer eine korrekte Kassenführung bestätigten. Kommandant Florian Kaufmann berichtete von 170 Einsätzen im vergangenen Jahr, bei denen die 86 Aktiven Hilfe leisten mussten. Um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein wurden 120 Unterrichten und Übungen abgehalten. Auch die Herausforderungen in 2025 werden wir gemeinsam meistern. In Vertretung des Jugendwarts berichtete Fabian Schloß von den Ereignissen der Jugend. Zum 31.12.24 betrug die Stärke 26 Jugendliche. Durch unzählige Ausbildungsabende wurde die Jugend auf den alljährlichen Wissenstest und die deutsche Jugendleistungsprüfung vorbereitet. Neben die viele Unterrichte und Ausbildungsveranstaltungen wurde auch noch kameradschaftsfördernde Veranstaltungen wie Zillenfahrt, Faschingsabend durchgeführt. Vier Mitglieder konnten für 25 Jahre und Ehrenmitglied Gerd Geismann für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt werden. Der 1. Bürgermeister bedankte sich bei der Wehr für Ihren Einsatz zum Wohle der Bürger der Stadt und sicherte für die Zukunft ein stets offenes Ohr und die Unterstützung der Stadt zu. Kreisbrandrat Strobl bedankte sich bei der Wehr für Ihren Einsatz im letzten Jahr in Stadt und Landkreis. Er bedankte sich auch für die Mitarbeit bei der Ausbildung auf Landkreisebene. Er hob die ehrenamtlichen Funktionen hervor und wies auf die Notwendigkeit der Nachwuchsförderung hin.
FC Ball in der Riedener Mehrzweckhalle (Bild: Tobias Stümpfl)

51. FC-Ball in Rieden – Volles Haus und Unterhaltung der Extraklasse

Der Sportlerball des 1.FC Rieden gehört schon seit Jahrzehnten zu den Highlights in der Oberpfälzer Faschingsszene. In diesem Jahr folgte bereits die 51. Auflage. Die Pforten der Turnhalle mussten erwartungsgemäß schon früh vorzeitig geschlossen werden um eine sicherheitsgefährdende Überfüllung der Halle auszuschließen. Die zahlreichen Besucher verwandelten die Riedener Mehrzweckhalle kurzerhand in eine Faschingshochburg. Die beliebte Oberpfälzer Band „Grögötz Weißbir” lief dabei zur Hochform auf. Mit tollen Hits quer durch den Gemüsegarten war wirklich für Jeden etwas dabei. Pünktlich um 21 Uhr eröffneten sie den Ball und los ging die große Faschingssause. Kathi, Hane, Flori, Seppi und Johannes heizten kräftig ein. Die Tanzfläche war von Anfang an immer proppenvoll. Ob Hip Hop, Pop und Rock, Fasching Hits und Partykracher, mit ihrer Musikauswahl trafen die sympathischen Musiker immer voll ins Schwarze. Die kunterbunt maskierte Faschingsgesellschaft stürmte regelrecht die Tanzfläche. Die immense Länge einer ausgelassenen Polonaise wirkte rekordverdächtig. Die Narhalla Rot-Weiß Gold Rieden präsentierte sich mit ihrem Hofstaat, Prinzenpaar Robert II und Conny II sowie den bezaubernden Gardegirls. Ob ihr zackiger Gardetanz oder später der hinreißende Showtanz „Dance all Night”, erst nach einer ausgiebigen Zugabe durften die anmutigen Mädchen die Tanzfläche wieder verlassen. Bei der großen Bar und dem Hauptausschank blieb der Durst schnell auf der Strecke und auch der Happen zwischendurch konnte sich über fehlende Fans nicht beklagen. Bis in die frühen Morgenstunden frönte das närrische Treiben in der Riedener Turnhalle.
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