Faschingsgaudi mit in der Bibliothek mit der „dummen Augustine“
Prinzessinnen, Ninjas und Clowns versammelten sich zu einer fröhlichen Vorlesestunde in der Stadtbibliothek, zu der das Bibliotheksteam und die bewährte Vorleserin Karin Reul eingeladen hatten. Erstmals wurde die Geschichte mit einem traditionellen japanischen Kamishibai-Erzähltheater präsentiert. Dazu werden Bildkarten in einen Holzrahmen gesteckt, der einer Bühne nachempfunden ist. Zu Beginn las Karin Reul den Klassiker „Die dumme Augustine“ von Otfried Preußler vor. Die dumme Augustine, Gattin des im Zirkus auftretenden dummen August und Mutter von Guggo, Gugga und Guggilein, träumt davon, auch einmal im Zirkus als Clown auftreten zu können. Stattdessen muss sie den anstrengenden Haushalt führen und die Kinder betreuen. Ihr Vorschlag, sich sowohl Berufstätigkeit als auch Hausarbeit und Kinderbetreuung zu teilen, stößt bei ihrem Mann auf Unverständnis und Spott. Als der dumme August einmal an Zahnschmerzen leidet und seinen Auftritt nicht wahrnehmen kann, ergreift Augustine ihre Chance, springt für ihn ein und meistert auch diese Aufgabe prompt mit Bravour. Von nun an teilen sich Vater und Mutter Haus- und Zirkusarbeit, denn der dumme August erkennt, dass er seine Frau bezüglich Berufstätigkeit stark unterschätzt hat. Nach einer kurzen Bewegungsrunde, bei der die Kinder mit Begeisterung mitmachten, las Reul noch das Bilderbuch „Karneval im Hühnerstall“ vor. Fuchs Fiete ist hungrig. Klar, dass er blitzschnell einen gewitzten Plan fasst, als er von der Verkleidungsparty der Hühner erfährt: Kostümiert als Huhn-das-sich-als-Fuchs-verkleidet-hat schleicht er sich auf das Fest. Doch kaum unter der Diskokugel angekommen, ziehen ihn die Hühner Heike und Gertrud mit zum Limbo-Tanzen und die Küken zum Heuballenspringen. Fiete nimmt eine Konfettidusche, trinkt mit Cordula Schwesternschaft, isst Eierkuchen und hat einen Riesenspaß. Als er schließlich nach Hause tänzelt, fällt ihm ein, was er vergessen hat: die Hühner zu fressen! Aber egal, nächste Woche ist ja der Maskenball der Kaninchen. Nach einer letzten Runde „Ententanz“, mit den Händen voller Süßigkeiten und einem Ausmalbild gingen die Kinder schließlich glücklich nach Hause.