Helga Adlhoch bedankte sich bei Notar Dr. Clemens Hermanns für die wertvollen Informationen für die Bürger in Tiefenbach. <br><br> (Bild: Nikolaus Scherr)

Notar Dr. Clemens Hermanns aus Waldmünchen referiert über Testament, Erbrecht und Vorsorgevollmacht

Gesundheitsbotschafter Nikolaus Scherr begrüßte im Gasthaus Alte Post den Referenten Notar Dr. Clemens Hermanns, der zu den Themen Testament, Erbrecht und Vorsorgevollmacht wertvolle Informationen mitbrachte. Über 45 Männer und Frauen lauschten den Ausführungen und hatten ein ganzes Bündel an Fragen mitgebracht. Vorab stellte Hermanns jedoch selbst die wichtigsten Fragen, wie: „Brauche ich ein Testament?“ und er lieferte sogleich die Antwort darauf. Wenn die gesetzliche Erbfolge nicht passt, dann sollte der Notar aufgesucht werden. Dazu ging er auf verschiedene Erbfälle ein, die zeigten, dass die gesetzliche Erbfolge mitunter gravierende Nachteile aufweisen kann. Oft kann das sogenannte „Berliner Testament“ für Ehepartner mit Kindern die Lösung sein. Muss es aber nicht. Die allgemeine Meinung, dass der Gang zum Notar mit hohen Kosten verbunden ist widerlegte er Anhand der Kosten für einen Erbschein, der je nach Erbmasse ein Vielfaches an Gebühren verursacht. Beim nächsten Thema, der Vorsorgevollmacht, nannte Hermanns zunächst die geringe Zahl von nur 50 Prozent von Betroffenen, die auf einer Intensivstation liegen. Hier sind ja beileibe nicht alle Patienten noch im Vollbesitz ihrer Kräfte, wie die Formulierung genannt wird, wenn die Vollmacht gebraucht wird. Explizit wies der Notar darauf hin, dass eine nicht notariell beglaubigte Vollmacht nicht von den Banken anerkannt wird und eine gesetzlich angeordnete Betreuung sehr kostenintensiv sein kann. Der Fachmann empfiehlt bereits ab dem 18. Lebensjahr die Frage der Betreuung und auch die der Patientenverfügung zu klären und schriftlich festzuhalten. Eine Registrierung im zentralen Vorsorgeregister ist möglich und wird vor allem alleinstehenden Personen empfohlen. Einige Senioren hatten die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tiefenbach, Helga Adlhoch, um Informationen zu diesen Themen gebeten und sie sagte abschließend ein herzliches Dankeschön für die wertvollen Ausführungen des Referenten. Zum Dank überreichte sie ein Präsent.
Der alte und neue Vorstand der Jagdgenossenschaft Riglasreuth (hinten, von links) Michael Hösl, Alexander Heinl und Zweiter Bürgermeister Oliver Becher sowie (vorne, von links) Josef Pirner, Herbert Koller und Michael Kellner.<br> (Bild: Oliver Becher/exb)

Jagdgenossenschaft Riglasreuth bestätigt Vereinsführung

Bei der Jagdgenossenschaft Riglasreuth führt auch weiterhin Herbert Koller die Geschicke, bei den Neuwahlen wurde er als Jagdvorsteher bestätigt, Stellvertreter bleibt Josef Pirner, Schriftführer Michael Hösl, Kassier Alexander Heindl sowie Beisitzer Michael Kellner und Alexander Heindl. Die Mitglieder stimmten dafür, den Jagdpachtschilling nicht auszuzahlen und vorerst auf die hohe Kante zu legen. Herbert Koller gab in seinen Ausführungen deutlich zu verstehen, dass ein sehr harmonisches Verhältnis zwischen Jagdpächtern und dem Jagdvorsteher bestehe. So habe man kleinere Probleme auf dem kurzen Dienstweg lösen können, wie es in einer Mitteilung heißt. Wie in vielen Jagdrevieren sei auch in Riglasreuth mit der Fichtelnaab und ihrem Tal der Biber heimisch geworden. Derzeit würde er aber keine größeren Schäden verursachen. Wie Jagdpächter Max Greger mitteilte, seien keine größeren Schäden durch Saurotten zu verzeichnen. An zwei Tagen hätte man den Luchs auf einer Wildkamera gesehen, allerdings habe man keinen Wildriss feststellen können. Ein Fallwild sei im abgelaufenen Jahr zu verzeichnen gewesen, dies könne man verkraften, so Greger. Auch er dankte für die gute Zusammenarbeit. Im Ausblick für die nächste Zeit erwähnte Herbert Koller, dass man sich mit dem Jagdkataster befassen würde, das etwas in die Jahre gekommen sei. Die Erstellung sei mit Kosten verbunden, die von der Genossenschaft zu tragen wären. Mit Dank für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr und der Einladung zur Brotzeit schloss Koller die Versammlung.
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JHV des Vereins zur Errichtung und Erhaltung der Kapelle in Fuchsberg

Die Jahreshauptversammlung des Vereins konnte am 08.04.2024 abgehalten werden. Ihr ging traditionell eine Hl. Messe voraus, die Pfarrer Herbert Rösl zelebrierte. In seiner Ansprache würdigte er die Leistungen der Dorfgemeinschaft zur Pflege der schmucken Kapelle; der Geistliche definierte das Gotteshaus aber auch als einen Ort des persönlichen Innehaltens und gemeinsamen Gebets: Dadurch werde dem Gotteshaus erst Leben eingehaucht. Im Fuchsberger Wirtshaus konnte der 1. Vorsitzende Ulrich Wohlgemuth eine ansprechende Zahl von Vereinsmitgliedern begrüßen. Nach Totengedenken, dem Verlesen der Niederschrift vom 17.04.2023 durch Josef Pühler sowie der Entlastung der Schatzmeisterin Elfriede Eckl und somit der gesamten Vorstandschaft, legte er seinen Rechenschaftsbericht vor: Neben vielfach auszusprechendem Dank betonte er anhand konkreter Beispiele, dass ehrenamtliche Tätigkeit nur durch gemeinsame Anstrengungen bewerkstelligt werden können. Breiten Raum nahm sodann die „Erhaltung der Kapelle“ ein, zumal die auf alten Grundmauern 2000 gesegnete „Schlosskapelle“ 2025 ihr silbernes Jubiläum begehen kann. Im Vorfeld dieses Jubiläums müssten einige Renovierungsmaßnahmen vorgenommen werden. Hierfür konnte der Vorsitzende bereits einige finanzielle Zuschüsse ermitteln, wichtig sei es jetzt freiwillige Helfer bzw. Firmen zu finden, die sich der Renovierung annehmen. Bereits vor Jahresfrist hatte Pfarrer Rösl angeregt, das 25-jährige Jubiläum mit einer Feier zu begehen und dieser Gedanke fand nun eine erste Konkretisierung: An einen feierlichen Gottesdienst sollte sich eine weltliche Feier anschließen. Hierzu wird zeitnah eine Zusammenkunft der örtlichen Vereinsvorstände angestrebt, um abzuklären, in welchem Umfang und mit welchem Angebot diese gestaltet sein sollte. Da die Kirche der Heiligen Familie gewidmet ist, sollte – so Pfarrer Rösl – in diese Beratung auch die entsprechende AG des Pfarrgemeinderats Teunz eingebunden werden. Der Termin wird über die örtliche Presse angekündigt werden. Als Ort der Versammlung bietet sich das Fuchsberger Wirtshaus an. Christian Treiber bot überdies an, dass er sein Wirtshaus auch als Zentrum der weltlichen Feierlichkeiten zur Verfügung stellen würde. Ulrich Wohlgemuth dankte am Schluss für die konstruktiven Beiträge der anwesenden Vereinsmitglieder und stellte eine Zusammenkunft für die weiteren Planungen in naher Zukunft in Aussicht.
2.Schützenmeister Michael Knott, Matthias Müller mit dem Herrenpokal, Markus Ebnet gewann die Ehrenscheibe, Monika Ried als Gewinnerin des Damenpokals und 1 Schützenmeister Helmut Werner (von links).  (Bild: Corinna Ebnet)

Pokal- und Preisschießen des Schützenvereins Reichenstein

Jedes Jahr um die Osterzeit veranstaltet der Schützenverein das Pokal- und Preisschießen im Vereinsheim. Schützenmeister Helmut Werner zeigte sich erfreut, über die 19 Teilnehmer des Wettkampfs in der Seniorenklasse. Er dankte den Spendern der Preise und Trophäen und erläuterte den Schießmodus. Das Pokalschießen war getrennt in ein Damen- und Herrenklassement. Den Wanderpokal für die Damen stiftete Ludwig Höcherl aus Schönsee, den Herrenpokal die Raiffeisenbank. Außerdem stellte der Verein eine große Ehrenscheibe zur Verfügung. Etwas verschmitzt fügte er hinzu, das diese Scheibe in der Vergangenheit gestiftet worden sei. Nach den umfangreichen Auswertungen durch das autorisierte Standpersonal, nahmen Schützenmeister Helmut Werner und sein Stellvertreter Michael Knott die Siegerehrung vor. Den Ringscheibenwettbewerb um die Sachreise gewann Corinna Ebnet. Platz zwei erreichte Andreas Zach, gefolgt von Daniela Ried, Monika Ried, Alois Müller, Klaudia Hiebenthal, Alfred Scherbl und Sieglinde Knott. Sie konnten sich die Preise aussuchen. Ein besonderes und gefragtes Schmuckstück war die Ehrenscheibe. Markus Ebnet gewann diese Trophäe und kann sein Zuhause damit dekorieren. Höhepunkt der Zeremonie war die Bekanntgabe der Pokalgewinner und Übergabe der Wanderpokale. Siegerin in der Damenklasse war Monika Ried aus Schwarzach. Den ersten Platz in der Herrenklasse belegte Matthias Müller, der für ein Jahr den Pokal sein Eigen nennen darf.
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