Die Kursteilnehmer des vhs-Chemie-Kurses „Chemie – alles, was kracht und stinkt“ im Labor des Stiftland-Gymnasiums mit Kursleiter Uli Roth. (Bild: Uli Roth)

vhs begeistert junge Forscher mit MINT Experimentierkursen am Samstag

Die Volkshochschule (vhs) veranstaltete im Rahmen der Reihe „MINT am Samstag” in Kooperation mit dem Stiftland-Gymnasium eine naturwissenschaftliche Experimentier-Reihe, die sich im Rahmen der MINT-Förderung speziell an Kinder der 3. und 4. Klassen an Grundschulen wendet. Insgesamt 36 Eltern-Kind-Paare machten vom Angebot in drei Kursen Gebrauch und sollten es nicht bereuen, an einem eigentlich schulfreien Samstag früh aufgestanden zu sein. Chemielehrer Uli Roth hatte als Kursleiter unter dem Motto „Chemie – alles, was kracht und stinkt” interessante und abwechslungsreiche Versuche zusammengestellt, die die kleinen Forscher gefahrlos im Schullabor selbst durchführen konnten. Zu Beginn gab es jeweils eine kurze Sicherheitsbelehrung und eine kleine Einführung in das Tagesprogramm. Die Kinder bestaunten die Farbumschläge von Indikatoren, zauberten Kerzenflammen mit Hilfe von Kohlenstoffdioxidgas aus und hatten viel Freude an den bunten Flammenfarben des Bunsenbrenners. Nicht fehlen durfte natürlich eine Knallgasreaktion, die Roth als Demo-Experiment hinter einer Schutzscheibe durchführte. Das Chemie-Angebot war so gut nachgefragt, dass sich die vhs entschloss, einen Zusatzkurs anzubieten, der ebenfalls im Nu ausgebucht war. Schon im Oktober 2024 fand ein Mikroskopier-Kurs unter Anleitung von Kursleiter Uli Roth statt. Aufgrund der positiven Rückmeldungen werden diese Angebote auch im nächsten vhs-Kursjahr fortgesetzt.
Gut besucht war der Preisschafkopf am Stiftland-Gymnasium (Bild: Jasmin Schneider)

„Schafkopfen” für den guten Zweck am Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth

Zum ersten Mal in seiner Geschichte fand am Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth ein Benefiz-Preisschafkopf statt. Organisiert wurde das Turnier vom P-Seminar Wirtschaft unter der Leitung von Herrn Schindler. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herr Weiser, der ebenfalls am Turnier teilnahm, einer kurzen Vorstellung des Regelwerks und der anschließenden Auslosung der Tische, begann die erste Runde mit 30 Spielen. In der Zwischenpause konnten sich die 68 Turnierteilnehmer, darunter auch Eltern, Großeltern, Lehrer und ehemalige Schüler mit Brezen und Obatzda, sowie Kuchen stärken. Nach der zweiten Runde und insgesamt 60 gespielten Partien standen die Sieger des Turniers fest: Frank Schieder erhielt für seinen ersten Platz eine Urkunde und einen Geldpreis, den er für den guten Zweck der Veranstaltung spendete. Der gesamte Erlös des Abends wird zu gleichen Teilen an die „Aktion Feuerkinder” und an das Weidner Frauenhaus gespendet. Den zweiten und dritten Platz belegten Benedikt Gallitzdörfer und Elias Münch, die ebenfalls mit Geldpreisen und einer Urkunde ausgezeichnet wurden. Den Trostpreis teilten sich Magdalena Maischl und Florian Grillmeier. Dadurch, dass der Preisschafkopf am Stiftland-Gymnasium so gut angenommen wurde, gibt es erste Überlegungen, ein solches Turnier nun jährlich stattfinden zu lassen. Ein besonderer Dank gilt den regionalen Unternehmen und Gaststätten, die zahlreiche Preise für das Turnier zur Verfügung gestellt haben, sodass kein Teilnehmer leer ausging.
Das Foto zeigt den Schulleiter OStD Matthias Weiser (vierter von rechts) beim Festakt in der Münchner Residenz nach Erhalt der Plakette aus den Händen des Amtschefs des Kultusministeriums Herrn Ministerialdirektor Martin Wunsch (ganz links). (Bild: Alexandra Beier)

Stiftland-Gymnasium für besondere Leistungen in Informatik ausgezeichnet

Das Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit dem Prädikat „Profilschule für Informatik und Zukunftstechnologien” (PIZ) ausgezeichnet und somit weiter in seiner Profilbildung gestärkt. Diese Auszeichnung haben mit dem SGT acht weitere Gymnasien und insgesamt 50 Schulen aller Schularten in Bayern erhalten. Mit dieser Auszeichnung werden die überregional herausragenden Leistungen und das besondere Engagement der Schule im Bereich der Informatik und Technologie sowie die Vernetzung mit den externen Partnern aus der Wirtschaft (z.B. IGZ Falkenberg oder Witt Weiden) und der Wissenschaft (z.B. OTH Amberg-Weiden und Universität Bayreuth) geehrt. Einen weiteren Aspekt stellt die internationale Zusammenarbeit der Schule mit Bildungsinstitutionen im Bereich der Informatik dar. Im Rahmen des Prädikats erhält die Schule zusätzliche personelle Ressourcen, um sich mit den anderen Projektschulen zu vernetzen und als Vorbild und Multiplikator für andere Schulen der Region zu dienen. In den nächsten drei Jahren wird das Stiftland-Gymnasium durch den PIZ-Fachbeirat aus Wissenschaft und angewandter Forschung unterstützt. Die Informatik-Lehrkräfte der Schule arbeiten dabei beispielsweise mit Prof. Dr.-Ing. Christoph Neumann von der OTH Amberg-Weiden an Konzepten zur didaktisch gelungenen Einbringung von Big Data und KI in den Fachunterricht. Möglich gemacht haben diesen Erfolg das Engagement der Informatik-Lehrkräfte und die hervorragende Ausstattung mit digitaler Infrastruktur und administrativem Fachpersonal durch den Landkreis Tirschenreuth als Sachaufwandsträger des Stiftland-Gymnasiums.
Das 35-jährige Abiturjubiläum feierte der Jahrgang 1989 des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth. Mit dabei war auch die ehemalige Lehrerin Elisabeth Jobst (vorne Mitte).  (Bild: Isabella Quast )

Abiturjahrgang 1989 frischt beim Treffen Erinnerungen auf

Neben regelmäßigen Stammtischen trifft sich der Abiturjahrgang 1989 des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth alle fünf Jahre in größerem Kreis, um gemeinsam nicht nur in Erinnerungen zu schwelgen. Auch um zu erkunden, was aus dem einen oder anderen Kameraden geworden ist und das Leben zu feiern, kamen Ende September 35 ehemalige Schüler und Schülerinnen – aus nah und fern, aus ganz Bayern, Hessen und sogar der Schweiz – zusammen. Mit dabei war die ehemalige Lehrerin Elisabeth Jobst, eine treue Besucherin der Klassentreffen. Zur Einstimmung führte Matthias Weiser, zugleich Mitschüler und jetziger Schulleiter des SGT, einen Teil der Gruppe durch die ehemalige Schule. Lebhaft wurde dabei diskutiert, was „immer noch wie damals“ aussieht und wie sich die Räumlichkeiten seitdem positiv verändert haben. „Weißt du noch ...“ oder „Wie hieß der Lehrer ...“ ertönte es vielfach durch die Halle, in den Gängen und Klassenzimmern. Weiter ging es „Zum Finkenstich“ in Themenreuth, wo sich bei einem Sektempfang auch der Rest der Teilnehmer zusammenfand. Nach einem Erinnerungsfoto wurde nicht nur lecker gegessen und getrunken, sondern bis spät in die Nacht hinein viel gelacht. Schnell war man sich einig: 35 Jahre ist eine lange und zugleich kurze Zeit. Manchmal scheint es, als wäre es erst gestern gewesen, als man nach neun oder mehr Jahren zum letzten Mal das Stiftland-Gymnasium verließ. Und doch ist seitdem viel passiert. All das und vieles mehr war Thema der Gespräche – bis man sich irgendwann wieder verabschieden musste. Allerdings vielfach mit dem Versprechen, sich spätestens in 5 Jahren wiederzusehen.
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