Pfarrer Udo Klösel und die Kirchenpfleger aus Moosbach, Etzgersrieth und Tröbes dankten den ausgeschiedenen Mitgliedern der Kirchenverwaltungen. (Bild: Ottilie Garreiss)

Dank an Kirchenverwaltungsmitglieder

Im Rahmen eines Pfarrfamiliennachmittags wurden in Moosbach die zu Beginn dieses Jahres ausgeschiedenen Mitglieder der Kirchenverwaltungen Moosbach, Etzgersrieth und Tröbes verabschiedet. Hierzu begrüßte PGR-Sprecherin Liese Völkl zu Beginn des Nachmittags alle Anwesenden. Nach Kaffee und Kuchen sprach Pfarrer Udo Klösel zunächst über die Pastorale Planung 2034 im Bistum Regensburg sowie über die Pfarreiengemeinschaft Moosbach-Eslarn, die zum 1. September manche Veränderungen für die Gläubigen mit sich bringen wird. Kirchenpfleger Franz Sturm informierte über die Orgel, die hoffentlich zu Weihnachten wieder in der Pfarrkirche erklingen kann. Zur Unterstützung der Kosten der Renovierungsarbeiten solle im Laufe des Jahres eine Aktion mit Orgelpfeifenpatenschaften durchgeführt werden. Schließlich verabschiedete Pfarrer Udo Klösel zusammen mit den Kirchenpflegern aus Moosbach, Etzgersrieth und Tröbes die ausgeschiedenen Kirchenverwaltungsmitglieder. Mit einer Urkunde und einem kleinen Geschenk dankten Pfarrer Klösel und Kirchenpfleger Sturm Josef Hierold für seine 12jährige Tätigkeit in der Kirchenverwaltung Moosbach. Kirchenpfleger Eduard Ach aus Etzgersrieth und der Geistliche verabschiedeten Ernst Ring (12 Jahre), Martin Uschold (6 Jahre) und Josef Prem (5 Jahre). Und für ihre Tätigkeit in der Kirchenverwaltung Tröbes dankten Pfarrer Klösel und Kirchenpfleger Bernhard Rom für 12 Jahre Josef Gatz und Franz Eger, sowie für sechs Jahre Theo Bauer. Für die musikalische Unterhaltung beim Pfarrfamiliennachmittag sorgten Michael Pösl und Hannes Heuwind.
Jede Teilnehmerin erhielt beim Weltgebetstag ein gefaltetes kleines Papierblatt, das sie am Schluss in die Wasserschale legen durften. Das aufgegangene Papier sollte die große Blütenvielfalt symbolisieren mit dem sich die Insulanerinnen schmücken.  (Bild: Peter Garreiss)

Cookinseln wunderbar geschaffen - ein Tropenparadies

Zum gemeinsamen beten in der Pfarrkirche haben sich zahlreiche Frauen zum Weltgebetstag eingefunden. Ausrichter war der Frauenbund Moosbach. Sechs Frauen trugen dazu die Texte vor. „Kia orana“, so grüßen die Christinnen der Cookinseln alle, beim Gottesdienst zum Weltgebetstag. Es bedeutet „Ich wünsche dir, dass du lange und gut lebst, dass du leuchtest wie die Sonne und dass du mit den Wellen tanzt“. Die Cookinseln sind ein kleiner Inselstaat im Südpazifik mit mehr als 16.500 Kilometer von Deutschland entfernt. Sie haben ihren Namen vom britischen Seefahrer James Cook. Nach dem gemeinsamen beten und untermalt von Musik und Kollekte, erteilte Pfarrer Udo Klösel den Segen. Anschließend waren die Frauen in das Pfarrheim eingeladen. Ein herrlich dekorierter Tisch zeigte ein Tropenparadies. Vorsitzende Angelika Hierold informierte über die Inseln und die Leute. Bei genauerer Betrachtung werden die vielen Probleme mit denen Menschen und Staat konfrontiert sind aufgezeigt. Angefangen bei einer bis heute nachwirkenden Missions- und Kolonialgeschichte bis hin zur aktuellen Bedrohung durch den Klimawandel mit Zyklonen und Überflutungen. Das Drängen der Industrienationen, die reichen Bodenschätze auf dem Meeresgrund zum Abbau freizugeben. Die Cook-Insulaner/innen gehören zum indigenen Volk der Maori. Sie sind stolz auf die eigene Maori-Kultur. Der christliche Glaube wird praktiziert. Als brennendes gesellschaftliches Problem, bezeichnen Expertinnen die weit verbreitete häusliche und sexualisierte Gewalt. Sie wird zumeist tabuisiert und ist in der Gottesdienstordnung nur vorsichtig angedeutet. Verstreut auf 13 der Inseln leben rund 15.000 Menschen. Sie sind ein selbst verwalteter Inselstaat und werden außenpolitisch von Neuseeland vertreten. Heute gehören knapp 50 Prozent der Menschen zur evangelischen Cookisland Christian Church, 17 Prozent zur Römisch Katholischen Kirche, 8,5 Prozent zu den Adventisten und knapp 6 Prozent zu Pfingstgemeinden. Einige Frauen hatten Speisen nach dem Land zubreitet, die verkostet werden konnte.
Mit dem Lied „Weiße Rosen aus Athen“ wurde der Pfarrfasching verabschiedet. (Bild: Peter Garreiss )

Lustige Einlagen am laufenden Band - Pfarrfasching ein voller Erfolg

Lustig und Fidel ging es beim Pfarrfasching im Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ zu. Bei dieser Gaudi wurde viel und lautstark gelacht. Immer wieder hieß es: „Moosba Helau“. Über den guten Besuch wurde sich gefreut. Zum Motto „Rund um die Welt“ begrüßte die Frauenbund-Vorsitzende und Mitglied des PGR Angelika Hierold als Französin zusammen mit Pfarrer Udo Klösel als Mexikaner die Besucher. „Den Globus woll´n wir heut umrunden in fröhlich frohen Faschingsstunden“, hieß es. Dazu gab es ein Musik Medley passend zu den Ländern. DJ Martin Kopetzky sorgte für die Musik für das bunt gemischte närrische Fosnacht-Volk. Fleißig wurde getanzt und auch die Polonäse durfte nicht fehlen. Die „Schamelweiber“ hatten ihren Auftritt, in dem sie sich ihre Männer beschwerden. Musikalisch fragten sie: Warum gibt es keinen Mann bei Amazon oder Zalando? Begleitet auf dem Akkordeon von Christina Feil. „Pulver Helau“ wurde laut geschrien als das Pleysteiner Prinzenpaar Anna (aus Moosbach) und Sandro (aus Pleystein) erschienen. Faschingsorden wurden Pfarrer Udo Klösel und DJ Martin Kopetzky verliehen. Immer wieder kamen lustige Sketche zur Aufführung. Herr Wimmer wurde durch einen Unfall ins Jenseits befördert und suchte als Engel (Pfarrer Klösel) seine Mama. Die Geschäftsleitung (Christine Ring) gab ihm zu verstehen, dass die Mama und alle Verwandten als Wiedergeborene im Einsatz sind. Lautstark wurde jeweils herzhaft gelacht. Einige Damen traten als „Griechischer Frauenbund“ auf und tanzten den „Sirtaki“. Drei Mädchen spielten einen Sketch über die Bewirtung der Gäste. Der französische Maler (Hermann Ach) zeigte seine Kunst, denn er malte nicht mit Farben und Leinwand, sondern mit Menschen. Zur Seite stand ihm seine Assistentin „Jacqueline“ (Diakon Herbert Sturm). Er brauchte drei Männer mit Stühlen, daraus entstand der „geregelte Stuhlgang“ Zum Abschluss traten der Frauenbund mit dem Beirat und dem Lied „Weiße Rosen aus Athen“ auf. Alle waren voll des Lobes für diesen schönen und lustigen Abend.
Weit über 20 Paare ließen sich am Valentinstag einzeln den Segen von Pfarrer Klösel erteilen.  (Bild: Peter Garreiss)

Segensgottesdienst für Verliebte, Verlobte und Verheiratete

Zum Fest des heiligen Valentin begrüßte Pfarrer Udo Klösel zum Segensgottesdienst für Verliebte, Verlobte und Verheiratete die Frauen und Männer. Über 20 Paare ließen sich durch den Geistlichen den Segen in der Pfarrkirche erteilen. Mit dem Lied „Wo Menschen sich vergessen“ wurde eingestimmt... Gott ist die Liebe“, wie es der Apostel Johannes sagt, dann haben wir allen Grund, diese Liebe zu feiern, diese Liebe im Licht Gottes zu betrachten und diese Liebe segnen zu lassen, führte der Geistliche aus. Welcher Tag wäre dazu geeigneter als der 14. Februar, der Valentinstag. Es ist ja der Tag, an dem Menschen, die sich lieben, einander diese Liebe in besonderer Weise zeigen, sagte Pfarrer Klösel weiter. Warum fällt dieser Tag der Liebenden auf den Namenstag des heiligen Valentin? Weil dieser Bischof von Terni damals im 3. Jahrhundert verstanden hatte. Wo Liebe ist in dieser Welt, wo sie gerade zwei Menschen verbindet, da kommen sich Himmel und Erde, da kommen sich Gott und Mensch ganz nahe, da wird die Liebe ganz konkret spürbar weil der Gott, an den wir glauben, eben die Liebe selbst ist. Wir wollen Gott bitten, er möge eure Liebe immer wieder neu behüten, stärken und segnen auf die Fürsprache des heiligen Valentin. Lass unsere Verliebten, Verlobten und Verheirateten in Liebe verbunden sein. Behüte und begleite auch du sie in deiner väterlichen und mütterlichen Liebe. Segne sie und lass sie füreinander zum Segen werden, betete der Seelsorger. In der Predigt sprach er auch mal den schief hängenden Haussegen mit Klärungsbedarf an.
Um den Altar versammelt beteten gemeinsam die maskierten Kinder mit Pfarrer Klösel, der Erzieherin Gaby Hagn sowie die Eltern mit ihren Kleinkindern das „Vaterunser”. (Bild: Peter Garreiss)

Hübsch verkleidet waren die Kinder beim Familiengottesdienst

Beim Familiengottesdienst im Fasching durften die Kinder maskiert zum Gottesdienst in die Pfarrkirche kommen. Begleitet waren sie von ihren Eltern. Der Elternbeirat des Kindergartens hatte die Kirchenstühle mit Luftballons und bunten Bildern geschmückt. Liebe Buben und Mädchen, wir haben gerade gesungen „Danke für diesen guten Morgen und für vieles Andere”, begrüßte Pfarrer Udo Klösel. Die Eucharistie, heißt Danke lieber Gott, weil er uns alles Gute schenkt was wir zum Leben brauchen. Er will uns Freude schenken und unser Leben froh machen. Das erfahren wir in dieser Faschingszeit, weil alles viel bunter ist. Drei Mütter sprachen zum Kyrie und legten Luftschlange, Girlante und einen Luftballon vor den Altar. Einige Kinder durften mit dem Pfarrer die Fürbitten vortragen. In der Predigt wies der Seelsorger auf das vorgetragene Johannes-Evangelium hin und band die Kinder im Gespräch mit ein. Wenn man traurig ist sollte man sich wieder freuen. Freude soll unser Leben bestimmen, dies wird auch im Fasching ausgedrückt. Dazu zeigte der Geistliche auf einem Blatt ein Gesicht, das traurig aussah und als er das Blatt umdrehte schaute das Gesicht fröhlich aus. Er wies auf die Lesung von dem Baum hin, der Wurzeln braucht, um aus der Tiefe noch Wasser und Nährstoffe zum Überleben herausholen zu können. Für uns Menschen, so glauben wir, ist es Gott, der uns Kraft, Hoffnung und Nahrung schenkt. Wenn wir traurig sind, dass wir froh und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen mit einem lächelnden Gesicht. Dann haben wir es verstanden was Jesus mit der frohen Botschaft in der Kirche meint, die auch mit Fasching, unseren Glauben zu tun hat. Freude soll unser Leben bestimmen, auch wenn wir manchmal nicht so gut drauf sind. Zum gemeinsamen beten des „Vaterunser” durften sich die Kinder mit der Erzieherin Gaby Hagn um den Altar versammeln. Die jüngeren Kinder ließen sich von Mama oder Papa begleiten. Am Schluss erhielten die Mädchen und Buben ein Bild mit dem Gesicht und noch etwas Süßes.
Zum Evangelium wurde ein Anspiel gemacht. Die Darsteller waren Hanna (Maria Schweigl), Maria (Paula Schießl), Josef (Johannes Wittmann) und Simeon (Luis Selch) (von links). (Bild: Peter Garreiss)

Nacht der Lichter in der Pfarrkirche mit Lichtershow und 400 Besuchern

In einem prächtigen Farbenspiel präsentierte sich die Pfarrkirche St. Peter und Paul bei der „Nacht der Lichter”. Es wurden tolle Lichteffekte bei der Lichtershow erzeugt. Dabei war auch der Altarraum mit Nebel und Licht eingehüllt und versprühte eine besondere Atmosphäre. Auch an die Kirchendecke wurden verschiedene Blumenmuster gezaubert. Perfekt illuminiert hatten dies Wolfgang Bernhard und Marco Spandl. In der Mitte vor dem Altar stand ein Kreuz aus Taizé umgeben von 250 Teelichtern. Über 400 Besucher aus der ganzen Umgebung wie Eslarn, Pleystein, Vohenstrauß und darüber hinaus waren dazu gekommen. Die Ministranten hatten unter dem Thema „Lichtmess - Lichtvolle Begegnungen” eingeladen. Musikalisch wurden „Ich trag dein Licht” und weitere Lieder eingespielt. Pfarrer Udo Klösel begrüßte und freute sich, über die vielen Gäste. Wir sind eingeladen zum Gebet, Gesang, verschiedenen Lichtern, uns selber zu finden und Gottes Wort zu hören, führte er aus. Die Besucher erlebten eine ruhige und besinnliche Stunde. Am 2. Februar, am 40. Tag nach Weihnachten wird das Fest der Darstellung des Herrn, „Mariä Lichtmess gefeiert”, führte PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl aus. Die Eltern bringen das Jesuskind nach Jerusalem in den Tempel, wo es der greise Simeon und die betagte Prophetin Hanna schon erwarteten. Sie erkennen in Jesus das Licht der Welt. Unter dieses Licht wurde auch dieser Abend gestellt. Er soll erleuchten und Licht bringen, wo es dunkel und finster ist. Der Kirchenchor wirkte mit Liedern unter Leitung von Lena Putzer an der Orgel sowie Sophia Simon auf der Violine mit. Pfarrer Klösel trug das Evangelium nach Lukas vor. Dazu wurde ein Anspiel gemacht. Mit der brennenden Osterkerze stellte sich Josef (Johannes Wittmann) mit Maria (Paula Schießl) vor dem Altar. Ihre Kerzen entzündeten Simeon (Luis Selch) und Hanna (Maria Schweigl) an der Osterkerze. Währendessen wurde einige Male gesungen „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht”. Leona Kappl las eingangs zum Kyrie sowie Beate und Katharina trugen Texte zu Begegnungen vor. Dazwischen erfolgte instrumentale Musik. In der Begegnung mit Jesus haben viele erfahren, Jesus ist das Licht der Welt, führte Pfarrer Klösel aus. Er kann Dunkelheit hell machen und Finsternis erhellen. Nach den Fürbitten dürfen wir ihm auch all unsere Bitten und Anliegen was uns auf dem Herzen liegt anvertrauen und nach vorne zu bringen, sagte der Seelsorger. In einer mit Sand gefüllten Feuerschale konnten die Besucher zuvor ihre Kerze entzünden und hinein stecken. „Meine Hoffnung, meine Freude”, war vom Chor zu hören. Der Priester erteilte am Schluss den Segen. Pfarrgemeinderats-Sprecherin Elisabeth Völkl bedankte sich für die Vorbereitung und das Mitmachen. Beim Chor unter Leitung von Lena Putzer für den schönen Gesang sowie für instrumentale Stücke, begleitet von Sophia Simon an der Violine; bei den beiden Lichttechnikern für ihre Arbeit und Ideen; bei den Ministranten für das Vorbereiten und dabei zu sein sowie bei deren Eltern fürs Helfen im Pfarrheim. Dank galt auch der Mesnerin und Pfarrer Klösel, der den Text verfasst hatte. Völkl erinnerte an den damaligen, bereits verstorbenen, Oberministranten Sebastian Putzer, der vor zehn Jahren 2014 mit Michael Steinhilber in Taizé war, das Franziskuskreuz mitgebracht, und in Moosbach die Nacht der Lichter eingeführt hat. Zum Schluss lud sie ins Pfarrheim ein, um noch ein bisschen zusammen zu bleiben. Davon wurde reger Gebrauch gemacht.
Moosbachs Pfarrer Udo Klösel feierte den Gedenkgottesdienst für Joseph Losch in der Expositurkirche St. Georg in Etzgersrieth und hielt dabei eine eindrucksvolle Predigt.  (Bild: Peter Garreiss)

Gedenkgottesdienst für Pfarrer Losch in Etzgersrieth

Vor 80 Jahren am 29. Januar 1945 um 13.30 Uhr wurde der Pfarrer Joseph Losch im Zuchthaus Brandenburg mit dem Fallbeil hingerichtet. Zu seiner Todesstunde läuteten die Glocken am 29. Januar der Pfarrei in Moosbach, Etzgersrieth und Tröbes. Die Tageszeitung „Der neue Tag“ und ONetz berichteten in der Ausgabe am 29.1.2025 darüber. An seinem Wirkungsort Etzgersrieth von 1933 bis 1938 wurde zur Erinnerung an Pfarrer Losch am Mittwoch in der Dorfkirche ein Gedenkgottesdienst durch Pfarrer Udo Klösel abgehalten. Pfarrer Klösel wies dabei hin, dass die Bestie „Drittes Reich“ am Todestag von Losch sich schon kurz vor dem Untergang befand. Aber die unmenschliche Maschinerie des Nazi-Regimes lief auf Hochtouren und Hitler ordnete an, seine größten Kritiker hinzurichten. Losch in Berlin am 29. Januar 1945, den evangelischen Theologen Bonhoeffer in Flossenbürg am 9. April 1945 und den Jesuiten Alfred Delp am 2. Februar 1945. Pfarrer Klösel begrüßte dazu in der Dorfkirche Etzgersrieth zahlreiche Gläubige sowie Bürgermeister Bernhard Rom, Marktgemeinderäte sowie Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine. Die Anwesenden verneigten sich vor dem Lebensbeispiel und dem Lebensopfer von Pfarrer Joseph Losch. Gemeinsam wurden Fürbitten gebetet. Nach dem Gottesdienst freuten sich Pfarrer Udo Klösel, Kirchenpfleger Eduard Ach und die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Elisabeth Völkl, denn sie konnten eine Großnichte von Pfarrer Joseph Losch aus Rottendorf begrüßen, die zum Gedenkgottesdienst für ihren Großonkel eigens nach Etzgersrieth gekommen war.
Sternsinger waren in Gruppen unterwegs, um Spenden für die Kinder in der Welt im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen zu sammeln. Dafür dankten ihnen Pfarrer Udo Klösel (links), Diakon Herbert Sturm und Pfarrgemeinderats-Sprecherin Elisabeth Völkl. (Bild: Peter Garreiss)

Sternsinger überbrachten Segen in die Häuser und Wohnungen

Eine ganze Schar von Sternsingern, alle Ministranten, wurde am Fest „Erscheinung des Herrn“, also am Dreikönigstag, beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche empfangen. Am Samstag waren die Sternsinger in Gruppen in Begleitung von den Oberministranten in Moosbach und den umliegenden Ortschaften wie Grub, Gebhardsreuth, Gröbenstädt, Gröbenstädt-Siedlung und Ödpielmannsberg unterwegs. Mit einem Spruch brachten sie Segen in die Häuser und Wohnungen und baten um Spenden für die Aktion Dreikönigssingen. Dazu brachten sie an die Haustüren die Aufkleber den Segensspruch: 20*C+M+B+25 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) an. Mit Begeisterung und voller Eifer sammelten sie Spenden für Projekte, die Kinder in schwierigen Lebenssituationen weltweit unterstützten. Die diesjährige Aktion der Sternsinger heißt „Erhebt eure Stimme! – Für Kinderrechte“. Wie alle Jahre war auch heuer wieder eine Gruppe bei der „Diözesanen Sternsinger-Aussendungsfeier“, diesmal in Kelheim mit dabei. Wir freuen uns über den „königlichen Besuch“, sagte Pfarrer Udo Klösel beim Gottesdienst. Der Geistliche ging auf die Geschichte ein, wie Jesus als kleines Kind in der Krippe hohen Besuch von den Sterndeutern, den drei Weisen aus dem Morgenland hatte. Diakon Herbert Sturm trug dazu das passende Evangelium vor. In der Predigt hielt Pfarrer Klösel mit den Sternsingern bzw. Kindern Zwiegespräch. Die Weisen brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Gaben haben symbolische Bedeutung. Das Gold, dass das Kind ein König ist. Weihrauch für Gottessohn und die Myrrhe für die Salbung im Tod. Das heißt, dass das Kind einmal am Kreuz sterben, auferstehen und uns Menschen Heil und Erlösung schenken wird. Gott liebt alle Menschen und alle haben die gleiche Würde und Rechte. Der Pfarrer hatte für die Kinder ein kleines Quiz dabei. Es sei wichtig, dass diese Kinderrechte für alle Kinder auf der Welt gelten sollten, denn jedes Kinder und jeder Mensch ist wertvoll. Am Schluss der Messfeier dankte Pfarrer Klösel den Sternsingern und den Betreuern für ihren Einsatz sowie allen Spendern mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott!“.
Das 2. Adventsfenster wurde im Hofraum der Familie Hierold-Fischer „Zum Krapfn” geöffnet. Es stand unter dem Thema: Auf dem Weg nach Bethlehem. (Bild: Peter Garreiss)

Zweite Adventsfenster der Pfarrei Moosbach

Das zweite Adventsfenster wurde trotz Regen im Hofraum des Hofladens zum Krapf`n am Sonntagabend geöffnet. Idyllisch beleuchtet hatte dazu der Nachbar Wolfgang Bernhard das Gelände der Familie Hierold-Fischer. Eine angestrahlte alte Hofmauer und verziert mit einem großen Stern strahlte dazu ein romantisches Flair aus. Wegen der Kälte dick eingepackt, waren dazu an die 100 Besucher gekommen, besonders die Eltern mit ihren Kindern. Pfarrer Udo Klösel begrüßte dazu. Es war diesmal kein Adventsfenster, sondern ein großes Bettlacken auf dem immer wieder Bilder der Herbergsuche mit dem Esel gezeigt wurden. Auf den Weg zu Weihnachten sind wir schon ein ganzes Stück vorwärts gekommen, erinnerte der Seelsorger. Heute sind wir eingeladen, dass wir uns langsam auf nach Bethlehem machen. Wir tun es mit dem Esel Benjamin, der die wertvolle Fracht zu tragen hat”, führte Pfarrer Klösel aus. In der Bibel heißt es, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt werde. Diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger von Syrien war. Jedermann ging in seine Stadt. „Wir sagen euch an den lieben Advent”, stimmte das Bläserensemble” hoch über der Garage dem „Adventsfenster” ein. Als Leser fungierten neben Pfarrer Klösel, Silke Wittmann, Monika Rappl und Andreas Fischer. Einige Kinder brachten die Fürbitten vor. Aus der Sicht des Esels Benjamin wird die Geschichte erzählt, wie Joseph die reisefertigen Taschen auf seinen Rücken legt. Außerdem bekommt seine Frau Maria bald ein Baby. Der Esel will nicht mit. Da Maria weint und den Esel Benjamin bittet, ging auch er mit. „Es ist ein Ros entsprungen”, stimmten die Bläser an und gestalteten das Adventfenster mit. Schon nach wenigen Kilometer hat der Esel sein weiches Herz bereut. Er wurde stur, bockte und riss sich los. Ihn reicht es, er will zurück nach Nazareth. Auf einmal denkt er dran: Wie mag es Joseph und Maria gehen? Ihn wird klar, dass er in letzter Zeit nur an sich gedacht hat. Schließlich kehrt Esel Benjamin wieder zurück zu den Beiden, die sich freuten. Die Reise war weiterhin beschwerlich und die Verpflegung schlecht. Endlich haben sie einen baufälligen Stall gefunden. Die Menschen in der Stadt Bethlehem sind unfreundlich, dafür die Tiere nett und hilfsbereit. Joseph ist unterwegs wegen der Steuerlisten, um sich einzutragen. Der Esel Benjamin spürt, dass etwas Wunderbares passieren wird. Jetzt darf er mit Maria und Joseph auf die Geburt des Babys warten. Gemeinsam wurde gebetet und Pfarrer Klösel erteilte den Segen. Am Ende sagte er allen Dank und Vergelt´s Gott die etwas vorbereitet und mit gestaltet haben. Es gab Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck. Die Kinder bekamen noch eine Kleinigkeit mit.
Das erste Adventfenster wurde im Baugebiet Steinling in Moosbach geöffnet. Über 100 kleine und große Besucher kamen dazu. (Bild: Peter Garreiss)

Erstes Adventfenster im Baugebiet Steinling in Moosbach geöffnet

Das erste Adventfenster wurde im Baugebiet Steinling, Wendehammer Ahornweg, geöffnet. Es stand unter dem Thema: „Maria durch ein Dornwald ging“. Über 100 Erwachsene und Kinder, teils mit Laternen, konnte Pfarrer Udo Klösel in der Abendstunde begrüßen. Mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde eingestimmt, begleitet von den Eisbergmusikanten. Mit dem Advent beginnen wir den Weg hin zum Weihnachtsfest, führte Pfarrer Klösel aus. Das Bild vom Weg begegnet uns auch in der Bibel im Umfeld der Geburt Jesu. Der Engel Gabriel macht sich auf den Weg zu Maria. Die Hirten zur Krippe und die Weisen aus dem Morgenland zum neugeborenen König der Juden. Wir begleiten Maria auf ihrem Weg zu ihrer Verwandten Elisabeth, auf dem sie, wie ein altes Lied sagt, „durch ein Dornwald ging“. So heißt es in dem Lied weiter „Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen“. Das zeigt das Bild von Sieger Köder im ersten Adventfenster, das geöffnet wurde. Es ist ein Bild der Verheißung und Zuversicht. Die ewige Liebe ist Mensch geworden. Die Rose verwandelt jeden Dornwald und der Morgenstern in der Nacht verspricht Licht und ewiges Leben über unseren sicheren Tod hinaus. Zugleich wird auf den dornenreichen Weg der Mutter Jesu hingewiesen. Texte zum Adventsfenster wurden von Pfarrer Udo Klösel, Natascha Enslein, Angela Striegl und Josef Enslein vorgetragen. Zwischen den Texten spielten die Eisbergmusikanten und es wurde gemeinsam gesungen wie „Macht hoch die Tür“ und „Maria durch ein Dornwald ging“. Drei Kinder lasen die Fürbitten. Sehr beeindruckend trugen die beiden Chorsänger Angela Striegl und Josef Enslein mit ihren schönen Stimmen das Lied „Als Maria übers Gebirge ging“ und zum Schluss „Marienadvent“ vor. Pfarrer Klösel dankte am Ende allen, die das Adventsfenster vorbereitet und gestaltet, welche musiziert und vorgebetet haben. Die Kinder verteilten Bildchen mit dem Adventfenster. Anschließend lud Pfarrer Klösel im Namen der Anwohner am Wendehammer im Ahornweg bei Familie Enslein nach dem Adventfenster zu Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck ein.
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