Nacht der Lichter in der Pfarrkirche mit Lichtershow und 400 Besuchern
In einem prächtigen Farbenspiel präsentierte sich die Pfarrkirche St. Peter und Paul bei der „Nacht der Lichter”. Es wurden tolle Lichteffekte bei der Lichtershow erzeugt. Dabei war auch der Altarraum mit Nebel und Licht eingehüllt und versprühte eine besondere Atmosphäre. Auch an die Kirchendecke wurden verschiedene Blumenmuster gezaubert. Perfekt illuminiert hatten dies Wolfgang Bernhard und Marco Spandl. In der Mitte vor dem Altar stand ein Kreuz aus Taizé umgeben von 250 Teelichtern. Über 400 Besucher aus der ganzen Umgebung wie Eslarn, Pleystein, Vohenstrauß und darüber hinaus waren dazu gekommen. Die Ministranten hatten unter dem Thema „Lichtmess - Lichtvolle Begegnungen” eingeladen. Musikalisch wurden „Ich trag dein Licht” und weitere Lieder eingespielt. Pfarrer Udo Klösel begrüßte und freute sich, über die vielen Gäste. Wir sind eingeladen zum Gebet, Gesang, verschiedenen Lichtern, uns selber zu finden und Gottes Wort zu hören, führte er aus. Die Besucher erlebten eine ruhige und besinnliche Stunde. Am 2. Februar, am 40. Tag nach Weihnachten wird das Fest der Darstellung des Herrn, „Mariä Lichtmess gefeiert”, führte PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl aus. Die Eltern bringen das Jesuskind nach Jerusalem in den Tempel, wo es der greise Simeon und die betagte Prophetin Hanna schon erwarteten. Sie erkennen in Jesus das Licht der Welt. Unter dieses Licht wurde auch dieser Abend gestellt. Er soll erleuchten und Licht bringen, wo es dunkel und finster ist. Der Kirchenchor wirkte mit Liedern unter Leitung von Lena Putzer an der Orgel sowie Sophia Simon auf der Violine mit. Pfarrer Klösel trug das Evangelium nach Lukas vor. Dazu wurde ein Anspiel gemacht. Mit der brennenden Osterkerze stellte sich Josef (Johannes Wittmann) mit Maria (Paula Schießl) vor dem Altar. Ihre Kerzen entzündeten Simeon (Luis Selch) und Hanna (Maria Schweigl) an der Osterkerze. Währendessen wurde einige Male gesungen „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht”. Leona Kappl las eingangs zum Kyrie sowie Beate und Katharina trugen Texte zu Begegnungen vor. Dazwischen erfolgte instrumentale Musik. In der Begegnung mit Jesus haben viele erfahren, Jesus ist das Licht der Welt, führte Pfarrer Klösel aus. Er kann Dunkelheit hell machen und Finsternis erhellen. Nach den Fürbitten dürfen wir ihm auch all unsere Bitten und Anliegen was uns auf dem Herzen liegt anvertrauen und nach vorne zu bringen, sagte der Seelsorger. In einer mit Sand gefüllten Feuerschale konnten die Besucher zuvor ihre Kerze entzünden und hinein stecken. „Meine Hoffnung, meine Freude”, war vom Chor zu hören. Der Priester erteilte am Schluss den Segen. Pfarrgemeinderats-Sprecherin Elisabeth Völkl bedankte sich für die Vorbereitung und das Mitmachen. Beim Chor unter Leitung von Lena Putzer für den schönen Gesang sowie für instrumentale Stücke, begleitet von Sophia Simon an der Violine; bei den beiden Lichttechnikern für ihre Arbeit und Ideen; bei den Ministranten für das Vorbereiten und dabei zu sein sowie bei deren Eltern fürs Helfen im Pfarrheim. Dank galt auch der Mesnerin und Pfarrer Klösel, der den Text verfasst hatte. Völkl erinnerte an den damaligen, bereits verstorbenen, Oberministranten Sebastian Putzer, der vor zehn Jahren 2014 mit Michael Steinhilber in Taizé war, das Franziskuskreuz mitgebracht, und in Moosbach die Nacht der Lichter eingeführt hat. Zum Schluss lud sie ins Pfarrheim ein, um noch ein bisschen zusammen zu bleiben. Davon wurde reger Gebrauch gemacht.