Viel Spaß hatten die Kids beim Schikurs auf dem Fahrenberg (Bild: Gerhard Steiner)

Winterzauber auf der Piste: Schiwoche für Schüler der Klassen 4 und 5/6

Ein strahlend blauer Himmel, glitzernder Schnee und die Vorfreude auf das Schivergnügen – so begann die aufregende Schiwoche für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 und 5/6 der Zottbachtalschulen Pleystein. Durchgeführt wurde der Schikurs auf dem Fahrenberg von den Lehrkräften Katja Gieler, Kristin Maier und Anna Maria Prey sowie den Schitrainern des örtlichen Schiclubs Alex Schön, Völkl Markus und dem ehemaligen Förderlehrer Hans Messer. Da die schuleigenen Schier bereits vor den Weihnachtsferien ausgeteilt wurden, konnte diese rechtzeitig eingestellt werden. Deshalb war es möglich, gleich mit der Eröffnung des Liftbetriebs loszulegen und das exzellente Wetter und die hervorragenden Schneeverhältnisse, dank der Beschneiungsanlage, zu nutzen. Die insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Anfänger – sowie zwei fortgeschrittenen Gruppen eingeteilt. Erstere lernten zuerst einmal das Gleichgewicht zu halten, wie sie ihre Schier kontrollieren, zu bremsen und Kurven zu fahren. Groß war die Freude, als dann alle „Anfänger” auf den großen Hang wechselten und ihre erlernten Fähigkeiten anwenden konnten. Die Fortgeschrittenen nutzten den Kurs, um ihre Techniken unter fachmännischer Anleitung weiter einzuüben und zu verfeinern. Am Ende des Kurses fanden sich die Schüler nicht nur als bessere Schifahrer wieder, sondern auch als Teil einer eng verbundenen Schigemeinschaft. Das Abschlussrennen bot Gelegenheit, die Fortschritte unter Beweis zu stellen und stolz auf das Erlernte zu sein. Am Ende hatten alle Schüler den Slalom mit Bravour bestanden. Während der gesamten Woche versorgte der Elternbeirat alle Teilnehmer mit warmem Tee. Aufgrund der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stadt Pleystein sowie des Elternbeirats mussten die Kids nur einen geringen Unkostenbeitrag zahlen.
Die Kids erstellten ihre eigenen Trickfilme (Bild: Gerhard Steiner)

„Kreativer Austausch durch Trickfilme – Deutsche und tschechische Schüler arbeiten zusammen”

Erneut trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 der Mittelschule Pleystein mit ihrer Partnerklasse aus Bor, diesmal in der Zottbachtalschule. Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops, begleitet von den Medienpädagogen des Jugendmedienzentrums T1, tauchten die Schülerinnen und Schüler in die kreative Welt der Trickfilmproduktion ein. In den Klassenzimmern der Schule entstand eine spannende Atmosphäre, als die Kinder in internationalen Teams zusammenarbeiteten, um mit Lego- und Playmobilfiguren eigene Trickfilme zu erstellen. Dieser kreative Austausch förderte nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch das interkulturelle Verständnis und die sprachliche Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern. Außerdem vertieften sie spielerisch ihre digitalen Fähigkeiten und lernten den Umgang mit der Stop-Motion-Technik. Stolz präsentierten die einzelnen Gruppen schließlich ihre sehenswerten Trickfilme. Die Klassenleiterin der 5/6, Kristin Maier, sowie ihre tschechische Kollegin Anna Sudová, waren begeistert von der lebendigen Teilnahme der Kinder und dem regen Austausch, der an diesem Tag stattfand. Besonders erfreulich war, dass durch diese regelmäßigen Besuche bereits erste deutsch-tschechische Freundschaften entstanden sind, die den interkulturellen Dialog weiter stärken. Für dieses Schuljahr sind noch weitere Besuche geplant, die den Austausch und die Zusammenarbeit mit unserer tschechischen Partnerschule vertiefen intensivieren, wie ein gemeinsamer Besuch des Geschichtsparks in Bärnau.
Teilnehmer des Klassentreffens  (Bild: Josef Hartung)

Klassentreffen des Schuljahrgangs 1949

Am vergangenen Wochenende fand das Klassentreffen des Schuljahrgangs 1949 in Pleystein statt. Zur gegenseitigen Begrüßung traf man sich zunächst im Stadtcafé Enslein, es herrschte große Freude über das Wiedersehen und es entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch, nachdem das letzte Treffen wegen Corona ausfiel. Sängerin Brigitte Traeger war zufällig im Lokal, sang spontan zur Freude und Überraschung der Ehemaligen, den Erzherzog-Johann-Jodler, was mit stürmischen Applaus aufgenommen wurde. Nach der fröhlichen Kaffeerunde mit Gesprächsstoff über Privates und Hobbys, lebten viele Erinnerungen an die Schulzeit auf. Im anschließenden Gang zum Friedhof wurde in der Kapelle mit einer Kerze der vier weiblichen und zehn männlichen Klassenkameraden sowie den Lehrkräften gedacht, die bereits verstorben sind. Danach war der Besuch des Stadtmuseums auf dem Plan und die Gruppe war begeistert von der Neugestaltung dieser wertvollen Einrichtung. Großes Lob und höchste Anerkennung sprach man dem ehrenamtlich agierenden Museumsarbeitskreis aus, der in diesem Jahr auf seine 20jährige Tätigkeit zurückblickt. Aus Dankbarkeit und zum Gedenken an die Verstorbenen besuchte man gemeinsam den Vorabendgottesdienst in der neubarocken Kreuzbergkirche, den Pater Reinhold Schmitt und Pater Provinzial Josef Költringer zelebrierten - die Predigt von Pater Provinzial begeisterte alle sehr. Anschließend ging es zum Kreuzwirt, wo Gastronom Werner Rieß das Festessen kredenzte. In der fröhlichen Runde gab es weiter einen regen Austausch über längst vergangene Zeiten. Zum Abschied versprach man sich gegenseitig, in fünf Jahren wieder ein Klassentreffen zu organisieren.
Stolz präsentieren die Schülerinnen und Schüler der JAMI-Klasse 5/6 (Bild: Gerhard Steiner)

Demokratieverständnis wichtiger denn je

In diesem Schuljahr wird zum ersten Mal die Verfassungsviertelstunde an bayerischen Schulen durchgeführt, die eingeführt wurde, um das Bewusstsein der Schüler für demokratische Werte und die Grundlagen unserer Verfassung zu schärfen. In der JAMI-Klasse 5/6 der Zottbachtalmittelschule Pleystein leitete Lehrerin Kristin Maier eine inspirierende Verfassungsviertelstunde, die sich intensiv mit dem Thema Demokratie auseinandersetzte. Zu Beginn wurde ein Märchen vorgelesen, das die Schüler in eine fantasievolle Welt entführte, in der der König mit absurden Gesetzen regierte. Beispielsweise war es montags nur erlaubt, Brokkoli zu essen, während Schokolade strengstens verboten war. Diese Erzählung diente als lebendige Illustration der Auswirkungen einer autokratischen Herrschaft. Im Anschluss hörten die Schüler einen Podcast, in dem Kinder darüber berichteten, was Demokratie für sie bedeutet. Diese unterschiedlichen Perspektiven regten die Schüler zum Nachdenken und Diskutieren an. Abschließend gestalteten alle gemeinsam ein farbenfrohes Plakat, das vom Kreisjugendring Neustadt a.d. Waldnaab bereitgestellt wurde. Dieses Plakat fasste die Erkenntnisse der Klasse zusammen und repräsentierte ihre Vision von einem demokratischen Miteinander. Die Aktion förderte nicht nur das Verständnis der Schüler für demokratische Grundwerte, sondern stärkte auch den Gemeinschaftssinn und die Kreativität der Klasse.
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