Die langjährige Tänzerin (14) Sophie Deseive wird mit einem Präsent durch ihre Tanzgruppe verabschiedet.<br>(Mitte pinke Hose) (Bild: Michael Welnhofer)

AWO-Tanzgruppe startet nach emotionaler Abschlussparty in Sommersession 2025

Die AWO-Tanzgruppe beendet die Session mit der Dankeschön Party und startet mit der Jahreshauptversammlung in die neue Sommersession 2025. Es war wie immer eine sehr emotional volle Abschlussparty. Nach 14 Jahren aktiven Tanzen wurde Frau Sophie Deseive verabschiedet. Präsident Michael Welnhofer konnte neben den vielen Vereinsmitgliedern auch den 3. BGM Dr. Günter Gilch begrüßen. In seinem Jahresrückblick 2024/25 blickte der Präsident der Tanzgruppe auf zahlreiche Veranstaltungen zurück. Über 70 Veranstaltungen haben wir gemeistert, von Tanzauftritten über die beiden Flohmärkte, zwei Seniorennachmittage, Auftritte bei Sommerfesten und Abschlussbällen war alles dabei. Mit dem Tanzobjekt Las Vegas wurde ein absolutes Neuland betreten, der Abschluss bei der Sportgala am Ortenburg Gymnasium war sehr beeindruckend, was hier die jungen Tänzerinnen auf der Bühne präsentiert haben. Teilnahme an Workshops und Fortbildungsmaßnahmen stand im Terminkalender der Grün-Weißen. Auch im Mehrgenerationenhaus wurden wieder zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Am 05. Nov. noch rechtzeitig zum Faschingsstart ging unsere neue Home „awotanzgruppe” in Betrieb. Insgesamt wurden 226 Trainingseinheiten in der Session 2024 abgehalten und das von 9 Trainerinnen und 4 Co-Trainerinnen. In seinem Grußwort bedankte sich der 3. Bgm. für die tolle Jugendarbeit, die hier geleistet wird, und die Vielzahl der Veranstaltungen, die hier von Grün-Weiß durchgeführt wird, ist schon enorm. Sowas kann man nur auf die Beine stellen, wenn ein gutes Team zusammenarbeitet. Im Anschluss erfolgte der Kassenbericht von Nikolai Welnhofer. Die Kasse wurde von den zwei Kassenprüfern geprüft und für in Ordnung befunden. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.
Beim Piratentanz zeigte der Nachwuchs sein Können.  (Bild: Michael Welnhofer)

Großaufgebot von Grün-Weiß Tänzerinnen im Seniorenheim

Mit einem „Dreifach donnernden Ovi Helau” begrüßten die jungen Tänzerinnen der AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß die Bewohner des Alten- und Pflegeheims, die im Speisesaal einen beschwingten Faschingsnachmittag erlebten. Ganz spontan kamen aus den Publikumsreihen die Antwortrufe zurück. Die Grün-Weißen hatte unter der Leitung von ihrem Präsidenten Michael Welnhofer so ziemlich alles aufgeboten, was an Jugendtanzgruppen zur Verfügung stand. „Das Tanzmariechen Lusie” (Waldherr) schwebte fast völlig schwerelos über den Boden im Altenheim und begeisterte die Zuschauer. Die Tanz Kids im zarten Alter von 4 Jahren bewiesen mit ihrem Piratentanz das sich die Tanzgruppe um einen entsprechenden Nachwuchs keine Sorgen machen muss. Ein Großaufgebot von jungen Damen zeigte den diesjährigen Marschtanz der Jugend, der zum mit Klatschen einlud. Mit einen dreifachen Ovi Helau wurde den Tänzerinnen gedankt. Im zweiten Teil präsentierte sich die Juniorengarde (12 bis 14 Jahren) mit ihrem beeindruckenden Schautanz „der verlorene Blick”. Die Tänzerinnen sind zu Besuch im Louvre in Paris. Als ein berühmtes Gemälde abhanden kommt, gehen die Mädchen auf die Suche nach dem Bild. Die Darbietung gefiel dem Publikum so gut, dass man die Tänzerinnen nicht ohne Zugabe entließ. Seit den 90er Jahren kommen die Tänzerinnen in das Alten- und Pflegeheim Oberviechtach zum Auftritt, das gehört praktisch zur Tradition, äußerte der Präsident Michael Welnhofer. Für die Heimleiterin Sonja Horn hatten die Grün-Weißen einen Faschingsorden dabei, der von der Vizepräsidentin Stella Welnhofer überreicht wurde. Zum großen Abschlussfinale luden nochmals die Jugendgruppe mit ihrem Schautanz „Zahn Fee” zum Mitklatschen ein. Auch sie verließen nicht ohne eine Zugabe die Tanzfläche.
Links Frau Bianca Reil, 2. AWO Vorsitzende Marion Dietz bedankt sich für den kurzweiligen Vortrag. (Bild: Michael Welnhofer)

Die 12 Rauhnächte

Das AWO-Ü 50-Café startete im neuen Jahr mit dem Vortrag von Bianca Reil über die Rauhnächte. In seiner kurzen Begrüßung durch 1. Vorsitzenden der AWO Michael Welnhofer sprach er die wilden und rauen Nächte an, die sich heute wohl als Eisregen auf der Straße zeigen. Trotz der schlechten Straßenverhältnisse sind wieder viele Senioren in MGT Am Sandradl 20 in Oberviechtach gekommen. Die Referentin Bianca Reil untergliederte ihren Vortrag über die Rauhnächte in Mystik, Ursprung, Geschichte, Tradition und Bräuche. Woher kommen die Rauhnächte? Bianca hatte natürlich die Antwort auf die Frage gleich selbst beantwortet, „es sind heidnische Bräuche”. Die 12 Rauhnächte zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen sind eine ganz besondere magische Zeit. Diese 12 Nächte stammen noch aus der Zeit, als der Mensch nach dem Mondkalender lebte. Denn ein Jahr hatte mit zwölf Mondmonaten 354 Tage. Die zum heutigen Sonnenkalender fehlenden elf Tage oder zwölf Nächte wurden als Tage außerhalb der Zeit gesehen. In den Rauhnächten öffnet sich das Tor zur Anderswelt und auch die wilden Perchten fegen durchs Land. Zur Mitte der Rauhnächte, nämlich zu Silvester, sollte Wotan mit den Toten zur wilden Jagd aufbrechen. Denn in dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Tor zur Anderswelt offen. Somit können Geister, Seelen der Verstorbenen oder auch Dämonen umherstreifen. Deswegen sind die Rauhnächte auch eine Zeit des Räucherns. Denn dies soll böse Energien vertreiben und vor Bösem schützen. Ab 21. Dezember, an dem die Tage wieder länger werden. Das Licht kehrt zurück- und das wurde damals gewürdigt und gefeiert. Und dies lädt natürlich ein, sich selber zu besinnen, zu orientieren, Belastendes zurückzulassen und sich Gedanken zu machen, was man sich für das neue Jahr wünscht und welche Ziele man sich setzt. Dass die Frau Holle eine wichtige Person ist und die Hüterin der Seelen und die Schicksalsweberin ist, war für die Zuhörer doch etwas Neues. Und warum man in den Raunächten keine Wäsche waschen und zum Trocknen aufhängen soll, lässt sich leicht erklären, man wollte nicht, wenn die Geister und Seelen durch das Haus fegen, sich hier verfangen und damit das Böse das ganz Jahr über im eigenen Hause ist. Im Anschluss an das Referat hat Frau Reil noch eine kleine Überraschung für die Zuhörer dabei, sie konnten originalen Weihrauch aus dem Süden Omans, dem Grenzgebiet zum Jemen beschnuppern. Der angeblich der beste Weihrauch der Welt sein soll?
von Links ST Peter Blödt, Bgm. R. Teplitzyk, AWO Seniorenbeauftragte Juane Demleitner. 2. Vorstand AWO Marion Dietz (Bild: Michael Welnhofer)

Bürgermeister Teplitzky Rudolf J. beim Ü 50 Café der AWO als Referent

In seinem Vortrag nannte der Bürgermeister Teplitzky beim Ü 50 Café, 5 wichtige Punkte, die in besonderen am Herzen liegen. Eine starke Gemeinschaft, miteinander reden, ein Netzwerk bilden und gemeinsam im Dialog stehen, sind entscheidend, um die Bedürfnisse der Bürger zu verstehen und zu adressieren. Unsere Stadt als ein starkes Mittelzentrum weiterentwickeln, dazu gehört die Ausweisung von Wohn-, Gewerberaum sowie den Breitbandausbau. Diese Maßnahmen sind wichtig, um in Zukunft in der Region als starkes Mittelzentrum zu positionieren und die Lebensqualität zu erhöhen. Der Standort der Bundeswehr ist gesichert, die Zusicherung vom Verteidigungsminister Boris Pistouris bei seinem Besuch hier in Oberviechtach haben wir wohlwollend aufgenommen. Das neue Gewerbegebiet soll bis Ende 2026 für die Gewerbeansiedlung bereitstehen. Für den Breitbandausbau hat man vom Freistaat Bayern weitere 1,6 Mio. Fördermittel erhalten, das ist für die Zukunft wichtig, ein schnelles Datennetz zu haben. Beim Erhalt des Krankenhauses erwartet man in den nächsten Tagen die Untersuchungsanalyse, wie die Versorgung der Bevölkerung künftig aussehen soll. Ohne Bildung kein Erfolg. Täglich sind in der Doktor Eisenbarthstadt 1.500 junge Menschen unterwegs. Es ist wichtig, dass man in die Schulen investiert. Die Sanierung der Grundschule ist ein wichtiger Schritt, um eine gute Ausbildungsstruktur für unsere Kinder zu schaffen. Eine generationsübergreifende Infrastruktur für das Oberviechtach 2030. Z.B. Sanierung der Wasserversorgung. Erst vor kurzem wurde das neue Wasserwerk am Galgenberg in Betrieb genommen. Auch die Barrierefreiheit hilft nicht nur unseren älteren Mitbürgern, es kommt uns allen zugute. Auf der Agenda steht ebenfalls die Energiewende. Ein Energiekonzept, mit Photovoltaik, Windkraft, mit einem ausgewogenen Energiemix wird man die Energiewende schaffen können. Der Naturschutz und Artenvielfalt sind ein weiterer Schwerpunkt, so konnte man mit Fördergeldern eine Verbindung zwischen Dreifaltigkeit und Wiesengrund naturverträglich erstellen. Das sind nur einige Beispiele, die wir in den letzten Jahren umsetzen konnten. 5. Tourismusförderung: Der Bgm. Teplitzky bezeichnete die Region als „Goldstück Bayerns” und betonte die Notwendigkeit, den Tourismus auszubauen. Dies könnte nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringen, sondern auch das kulturelle Erbe und die Schönheit der Region hervorheben. Im Anschluss beantwortete der Bürgermeister noch Fragen von den Seniorinnen. Bürgermeister Teplitzky nutze die Gelegenheit, der sehr engagierten Seniorenbeauftragten Juane Demleitner zum heutigen Geburtstag zu gratulieren und dankte Ihr für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei verschiedenen Vereinen in der Stadt.
Ausbuttern: links Leonhard Bayerl und Barbara Albang. (Bild: Michael Welnhofer)

Ausbuttern und gemeinsamen Singen

Das AWO-Seniorencafé Ü50 lud zur Kirwafeier ins Mehrgenerationentreff ein. Der AWO-Vorsitzende Michael Welnhofer und die Seniorenbeauftragte Juane Demleitner konnten eine Vielzahl an Gästen im Haus herzlich willkommen heißen. Auf dem Programm stand „gemeinsam etwas Kirwa feiern“. Hierzu konnten sie Leonhard Bayerl, Chef des Oberpfälzer Volksliederkreises Schwandorf, mit seinem Team willkommen heißen. Im Gepäck waren wieder viele Lieder und Witze. Das Trio Leonhard Bayerl, Josef Baumer und Peter Jourgens legte mit vollem Schwung los. Angesichts der lockeren Einlagen von Leonhard Bayerl waren die Senioren gleich in guter Stimmung, und die Volkslieder klangen durch die Reihen. Begleitet von Akkordeonspiel konnten die Gäste die bekannten Lieder kräftig mitsingen. Zunächst wurde Kaffee und Kuchen für die Gäste serviert. Das AWO-Team kümmert sich in der Zwischenzeit um die Kartoffeln und bereitet das Butterfass vor. Nach einer Pause wurde das Butterfass mit frischer Rahm befüllt und die Arbeit der Herstellung ging zur Freude der Gäste los. Unter der fachkundigen Anleitung von Barbara Albang war die Herstellung von Butter kein Problem. Auch anwesende Gäste stellen sich für die Herstellung zur Verfügung. Frische Kartoffeln und leckeres Holzofenbrot wurden zur Butter serviert. Alle Hände voll zu tun hatte das AWO-Team, der Appetit der Gäste war groß. Schnell vergingen die Stunden in der geselligen Runde und bei leckerem Essen. Michael Welnhofer wies auf das kommende Wochenende hin, es steht der Seniorennachmittag vom Landkreis Schwandorf in der Mehrzweckhalle an. Für die AWO und Freunde sind ausreichend Plätze reserviert. Jeder Besucher über das 60. Lebensjahr, der seinen Wohnsitz im Landkreis SAD hat, bekommt einen Gutschein und braucht kein Mitglied in einem Verein zu sein.
Links Juan Demleitner AWO Seniorenbeauftragte und Frau Heger vom Bayern Lab Nabburg bedankt sich für den Vortrag (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Ü50 Café im Mehrgenerationentreff

Das AWO Ü 50 Café im Mehrgenerationentreff Am Sandradl hatte bei diesen Treffen diesmal Gäste von Bayern Lab zu Gast. Nach der Begrüßung durch die Seniorenleiterin der AWO Frau Juane Demleitner stelle Frau Heger das Bayer Lab vor. Speziell hob sie den Bayern Atlas als ein umfassendes Geoinformationssystem, das von der bayerischen Vermessungsverwaltung bereitgestellt wird, vor. Es bietet eine Vielzahl von Karten und Daten, die für Bürger, Planer und Entscheidungsträger von großem Nutzen sind. Nach dem Frau Heger die Benutzeroberfläche vorgestellt hatte, erklärte die Referentin die vielen Funktionen und Möglichkeiten vom Bayern Atlas. Der Bayern Atlas stellt topografische Karten, Luftbilder, Flurstücke, Naturschutzgebiet und viele weitere Informationen zur Verfügung. Er ist ein hervorragendes Werkzeug für Wanderer und Radfahrer, da er eine Vielzahl von Informationen und Karten bietet, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Nutzergruppe zugeschnitten sind. Spezielle Kartenebenen, ausgewiesene Wander- und Radwege anzeigt. Die Routen sind oft nach Schwierigkeitsgrad und Länge kategorisiert, was die Planung von Routen erleichtert. Interessant kann auch sein, alte Flurkarten aus dem 19. Jahrhundert mit einer aktuellen Karte aus dem Bayern Atlas zu überlagern. Das zeigt, wie sich das Gebiet im Laufe der Zeit entwickelt hat, wie sich Fluren, neue Straßen und bebaute Gebiete verändert haben. Frau Heger konnte nur einen kleinen Einblick in den Bayern Atlas in der Kürze der Zeit geben. Im Anschluss wies der AWO Vorsitzende Michael Welnhofer auf die Halbtagesfahrt am 28. Sept. zur Erlebniskugel am Steinberge See hin. Abfahrt ist um 10:15 Uhr an der Doktor Eisenbart Schule.
Reinhold Malzer und Juane Demleitner.<br> (Bild: Michael Welnhofer)

AWO mit dem Thema: Barrierefreiheit in der Wohnung

Das AWO Ü 50 Café lud zum Kaffeenachmittag ins Mehrgenerationentreff Am Sandradl 20 ein. Auf ein großes Interesse stieß diesmal der Vortrag vom Seniorenbeauftragen der Stadt Oberviechtach, Herrn Reinhold Malzer mit dem Thema: „Barrierefreiheit in der Wohnung“. Herr Malzer stellte am Anfang seines Referates die Fragen: Was heißt eigentlich Barrierefreiheit? Wer profitiert alles von einer Barrierefreiheit? In Deutschland ist dies in der DIN 18040 Teil 1 und Teil 2 geregelt. Aus dem Regelwerk griff der Referent einige Punkte bezüglich der Wohnung heraus. Vom Zugang zum Gebäude über das Treppenhaus, der Wohnungstüren zur Nasszelle und der Küche gab es einige interessante Informationen für die zahlreichen Zuhörer. Ein Grundsatz der Barrierefreiheit lautet: „Der Mensch, das Maß aller Dinge“. Was für gesunde normale Menschen kein Problem darstellt, ist für einen behinderten Menschen der in vielen Bereichen eingeschränkt ist, nicht umsetzbar. Vieles kann durch kleine Maßnahmen verbessert werden. Herr Malzer nannte hierzu einige Beispiele, die Waschmaschine auf einen Sockel stellen, geeignete Haltegriffe oder –stangen anbringen, Stolpersteine wie Teppiche, Fußabstreifer aus der Wohnung entfernen. Kleine Anpassungen durch Höhenveränderungen oder Türen umdrehen sind oft ohne großen finanziellen Aufwand möglich. Für ausreichende Beleuchtung von Treppen und Fluren sorgen. Badtüren sollten immer nach außen aufgehen. Umbaumaßnahmen müssten meist in den Sanitärräumen vorgenommen werden. Wir alle profitieren von einer Barrierefreiheit nicht nur in der Wohnung auch gesunde Menschen können sich schonender Bewegen. Man denke nur an die Mutter mit Kinderwagen, die über eine Bürgersteigkannte von 20 cm fahren muss. Die Autoindustrie hat durch die Entwicklung und die Herstellung der SUV-Fahrzeuge auf die Altersgruppe reagiert. Im Anschluss bedankte sich Juane Demleitner mit einem kleinen Geschenk für den sehr interessanten Vortrag von Reinhold Malzer. AWO-Vorstand Michael Welnhofer informierte über die anstehenden Fahrten der AWO und lud für das nächste Ü 50 Café am 18. Sept. ins MGT ein. Hier gibt es einen Vortrag vom Bayernlab über den Bayernatlas und alte Flurkarten.
Die „Z&#39;s” sorgten für die musikalische Umrahmung.  (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Familienfeier

Der AWO-Ortsverein Oberviechtach lud zur Familienfeier mit Unterhaltungsprogramm ins Mehrgenerationentreff Am Sandradl ein. Das eingespielte AWO-Team hatte wieder einen toll dekorierten Saal vorbereitet. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch den Vorsitzenden Michael Welnhofer, ging dieser kurz auf die Entstehung des Muttertages ein. Die Gäste wurden mit Kaffee und frischen Torten aus der AWO-Küche bestens versorgt. Den musikalischen Teil des Nachmittags übernahmen die Z`s aus Schönsee. Dass die Musikanten eine tolle Unterhaltungsmusik präsentieren, ist bekannt. Mit Heimatliedern und Schlagern aus den 60er und 70er Jahren begeisterten sie die Besucher. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen. In den Pausen hatten zwei junge Damen vom AWO-Jugendwerk Gedichte vorbereitet. Die erst 5-jährige Jamie Küsel trug ein Muttertagsgedicht vor und Nikki Großer las Geschichten passend zum Familientag vor. Auch lustige Sketche von Peter Fugmann im Nachmittagsprogramm dürfen nicht fehlen und lockern die Veranstaltungen immer wieder auf. Diesmal traf der Paketzusteller auf einen Jungen, der das Paket von einem fremden Mann nicht annehmen darf. Das Zwiegespräch zwischen Paketzusteller und Jungen entlockte den Zuhörern viele herzliche Lacher. Im zweiten Teil erfuhren die Gäste, was passieren kann, wenn der Vater seinen Sohn beauftragt, ein Muttertagsgeschenk zu kaufen. Die Besucher nutzten die Gelegenheit zum gemütlichen Plaudern und Austausch. Den letzten Teil der Veranstaltung übernahmen wiederum die Z`s. Mit ihren Darbietungen begeisterten sie die Gäste, die eifrig mitsangen und mehrmals um Zugabe riefen. „Wann gab es schon sowas Tolles, dass bei einer Familienfeier der AWO um Zugabe gerufen wird?“ erfreute sich die 2. Vorsitzende Marion Dietz. Die AWO Ortsverein freute sich über den regen Zuspruch und lädt schon für das nächste Ü15 Café am 19.06.2024 ein.
Juane Demleitner, AWO Seniorenbeauftragte, und Referent der Verkehrswacht, Thomas Dietz.<br><br><br><br> (Bild: Michael Welnhofer)

Vortrag Verkehrswacht beim AWO Ü50 Cafè

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von der ortsansässigen Verkehrswacht bei den Senioren. Das Referat übernahm Thomas Dietz, der kurz den Aufgabenbereich der Verkehrswacht aufzeigte. Die Aufklärungsversammlung dient zur Auffrischung im Straßenverkehrsrecht. (STVO) Ob man als Verkehrsteilnehmer mit dem eigenen PKW oder Rad unterwegs ist oder als Fußgänger, es gilt die STVO. Viele Führerscheinbesitzer haben sich nach der bestandenen Fahrprüfung nicht mehr weitergebildet. Das kann viele Jahrzehnte zurückliegen. Als Teilnehmer im öffentlichen Verkehrsraum sollte man sich aber immer über die neuesten Änderungen informieren. Das Straßenverkehrsrecht wurde im Jahre 1956 entwickelt und viele Jahre nicht geändert. Gerade in den letzten 10 Jahren haben sich viele neue Verkehrsänderungen in der STVO ergeben. Es wurden neue Verkehrszeichen eingeführt, einige sind ganz verschwunden. Besonders viele Veränderungen gibt es im Bereich der Fahrräder. Auf den großen Run der E-Bikes musste der Gesetzgeber reagieren und führte neue Bestimmungen ein. Ebenso musste auf die wachsende Zahl an Fahrradwegen in den Städten reagiert werden, so der Referent. Neue Verkehrszeichen, die bei uns im Raum Oberviechtach noch nicht zu finden sind, erklärte Thomas Dietz den zahlreichen Zuhörern. Welcher Abstand muss von einem PKW-Lenker eingehalten werden, wenn ein Radfahrer überholt wird? Gibt es einen Unterschied von innerorts und außerorts? Was gilt in verkehrsberuhigten Zonen? Wie schnell darf hier ein Radfahrer eigentlich fahren? Viele offene Fragen, die der Verkehrsexperte alle auflösen und erklären konnte. Wie ist das richtige Verhalten beim Vorbeifahren von Schulbussen, wenn er bereits die Warnblinkanlage beim Einfahren in die Bushaltestelle eingeschaltet hat? Busse, die sich einer Haltestelle nähern und das Warnblinklicht eingeschaltet haben, dürfen nicht überholt werden. Haltende Busse mit eingeschaltetem Warnblinklicht dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit und genügend Abstand überholt werden, damit eine Gefährdung der Fahrgäste ausgeschlossen ist. Herr Dietz informierte weiter über die Möglichkeit, bei der Verkehrswacht verschiedene Fahrkurse und Auffrischungsseminare zu absolvieren. Die finden regelmäßig bei der Verkehrswacht Oberviechtach statt. Die Seniorenbeauftragte der AWO, Juane Demleitner bedankte sich für den sehr informativen Vortrag bei Thomas Dietz und überreichte ein kleines Dankeschön. Michael Welnhofer informierte über den 3-Tagesausflug vom 29. bis 31. Mai nach Colmar; es sind nur noch 2 Doppelzimmer frei. Für den Tagesausflug am Sonntag, 7. Juli, nach Bayreuth kann man sich anmelden. Am 5. Mai traditionellen AWO-Familienfeier.
Trainingsstart der Jugend und Juniorengruppe von Grün-Weiß Oberviechtach e.V.  (Bild: Michael Welnhofer)

Interesse am Gardetanzsport ungebrochen hoch

Seit 3 Jahrzehnten startet die AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach e.V. nach den Osterferien in die neue Tanzsession. Schnuppereinheiten für die verschiedenen Altersgruppen werden angeboten. Am Montag war die Altersgruppe von 7 bis 14 Jahren aufgerufen, die ersten Tanzschritte mit den alten Hasen einzuüben. Die Freude war bei den Trainerinnen groß, dass das Interesse an dem Gardetanzsport auch noch nach so vielen Jahren bei den Mädchen vorhanden ist. Die Trainer haben in den letzten Wochen viel Vorbereitungsarbeit geleistet. Musik für die neuen Gardetänze wurde gesucht und entsprechend den Altersstufen geschnitten. Die neuen Schautanzthemen mussten vorbereitet werden und neue Choreografien und Tanzschritte entwickelt werden. Das macht sehr viel Arbeit, erklärt Stella Welnhofer, die trainiert und Musikarbeiten koordiniert. Wenn die neuen Gruppen in die Halle kommen, muss bereits vieles vorbereitet sein, ergänzt Simone Welnhofer. Die erfahrenen Trainer und Übungsleiter steigen altersgerecht in die Trainingseinheit ein. Nach den allgemeinen Erwärmungsübungen werden die Teilnehmer in die Altersgruppen unterteilt. Neugierig werden von den künftigen Tänzerinnen die ersten Kommandos aufgenommen und umgesetzt. Eine erste kleine Schrittkombination fordert die neuen Einsteiger, die von den alten Hasen sofort Unterstützung bekommen. Wir sind ein Tanz-Team, wir gehen gemeinsam auf die Bühne und kommen gemeinsam wieder runter, heißt es von der Trainerin Laura Saglik. Als Nächstes stehen Dehnungsübungen und Gleichgewichtsübungen auf dem Trainingsplan. Nach rund 70 Minuten ist die erste Trainingseinheit geschafft, verschwitzt sind die Kinder, aber es hat viel Spaß gemacht, mit so vielen Gleichgesinnten zu trainieren; ich bin nächstes Mal wieder dabei, meint Sophia und verschwindet in die Umkleidekabine. Während die Kinder trainierten, gab Präsident Mike Welnhofer den Eltern Informationen über den Ablauf und Trainingsbetrieb bei den Grün-Weißen. Die nächsten zwei Montage 15./22.04. kann die Altersgruppe 7 bis 14 Jahren noch zum Schnuppertraining kommen (Dreifachturnhalle Ortenburg Gymnasium). Die Kleinkinder (Tanzkids) im Alter von 4 bis 6 Jahren können mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr in Mehrgenerationentreff am Sandradl zum Schnuppern kommen.
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