Südbayern dominiert Landesfinale der bayerischen Volleyballschulen
Wie schon seit Jahren dominierte auch in diesem Jahr im Volleyball nicht nur auf Schulebene der Süden Bayerns gegen die Mannschaft aus Nordbayern. Alle vier Teams, die beim Landesfinale am Dienstag im Gymnasium München-Nord das Ticket für das Bundesfinale erreicht haben, kommen aus dem Süden des „schönsten“ Bundeslandes der Republik. In der Altersklasse III/1 (Jahrgang 2010 und jünger) waren für die Mädchen des Schwandorfer CFG-Gymnasiums mit Betreuer Gerd Spies die Gegnerinnen vom Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching nicht nur in Sachen Körpergröße eine Nummer zu groß. Zwar konnte das CFG-Team mit Bayernauswahlspielerin Lisa Segerer im ersten Satz noch relativ gut mithalten, doch im zweiten Satz dominierten die Münchner Mädchen aufgrund ihrer Größenvorteile klar. Bei den Jungs setzte sich mit dem Ignaz-Taschner-Gymnasium Dachau der südbayerische Meister klar gegen das Frobenius-Gymnasium Hammelburg durch. In der Altersklasse II (Jahrgang 2008 und jünger) war das Landesfinale zwischen dem nordbayerischen Meister, dem Gymnasium Fridericianum aus Erlangen, und dem Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim eine enge Partie. Am Ende gewann es der Südbayern-Meister dank seiner größeren Ausgeglichenheit. Bei den Jungs kam es aufgrund der Wildcard der Eliteschule des Sports (EdS), die das Landesfinale in diesem Jahr ausrichtete, zu einem Dreier-Turnier. Auch hier war der Nordbayern-Meister, das Team des Amberger Gregor-Mendel-Gymnasiums, nur Außenseiter. Zwar boten die beiden Amberger Regionalligaspieler Sebastian Helm und Laurenz Mecke sowohl dem späteren Vizemeister, dem Staatlichen Gymnasium Holzkirchen, als auch dem souveränen Meister, der Eliteschule des Sports (EdS), großen Widerstand, waren am Ende jedoch chancenlos und landeten auf Platz drei.