Fast ausgebucht war das Ring-Theater beim Kinotag „Lachen mit Opa und Oma“. Bei der Gelegenheit verabschiedete Sonja Oleson (Zweite von links) den langjährigen Leiter der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz, Georg Pilhofer (links), der auch Initiator für die Gründung von SEGA war. Seine Nachfolgerin ist Katrin Morcinek (rechts). Dr. Robert Winkler (Zweiter von rechts) finanzierte persönlich zusammen mit Round Table Amberg den eintrittsfreien Kinonachmittag. Dafür gab es langanhaltenden Beifall im Publikum, wo man sich gratis Popcorn schmecken ließ.  (Bild: Michael Golinski)

Kino-Nachmittag für Senioren in Amberg bricht Besucherrekord

Die Kino-Nachmittage bei freiem Eintritt, zu denen Round Table, Email-Apotheke und SEGA jährlich einladen, sprechen sich unter den Senioren in Stadt und Land schnell herum. Kein Wunder, dass es bei der mittlerweile vierten Filmvorführung im Ring-Theater einen neuen Besucherrekord gab. Die Einladung, „Lachen mit Opa und Oma” fand ein erfreuliches Echo, wie Dr. Robert Winkler, Präsident von Round Table Amberg und Inhaber der E-Mail-Apotheke, schon bald vor Beginn feststellen konnte. Wurden doch mehrere Großeltern von ihren Enkeln begleitet. Helfer von Round Table und SEGA standen am Eingang bereit, um Rollstuhlfahrern und Benutzern von Rollatoren zu helfen. Eine Rampe am Eingang erleichterte den Zutritt. Ab 14 Uhr waren die Türen des Ring-Theaters geöffnet, und rasch füllte sich der Kinosaal. Dort war schon nach kurzer Zeit ein ganz bestimmter Duft wahrzunehmen, denn alle Besucher durften kostenlos von Popcorn-Angebot Gebrauch machen. Auch alkoholfreie Getränke waren gratis. Angelika Bär, Mitarbeiterin bei SEGA, gab insgesamt 164 prall volle Popcorn-Tüten aus. Bevor sich der Vorhang öffnete, bedankte sich Sonja Oleson bei Round Table Amberg und bei Apotheker Dr. Robert Winkler, die die Veranstaltung finanzierten, und beim Hausherrn Andreas Wörz vom Ring-Theater. Oleson nutzte die Gelegenheit, einem verdienten Förderer von SEGA, Georg Pilhofer, besonderen Dank auszusprechen. Sie nannte ihn einen geschätzten Kollegen, Lehrmeister und Freund. Er hatte beim Kino-Nachmittag seinen letzten Arbeitstag und ging dann in den verdienten Ruhestand. Apotheker Dr. Robert Winkler warb bei den Besuchern in seiner Eigenschaft als Präsident von Round für den Kauf der kleinen Plastikviecherl für das Entenrennen am 27. April, denn aus dem Erlös dieser Veranstaltung kann auch der nächsten Kino-Nachmittag finanziert werden. Enten gibt es in zahlreichen Geschäften und jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr auf der Krambrücke. Pilhofer war vor 20 Jahren Initiator zur Gründung von SEGA, Verein zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter. „Er hat in über 25 Jahren bei der Gerontopsychiatrischen Koordinierungsstelle der Oberpfalz - Träger ist die Diakonie Sulzbach-Rosenberg - mit seinem Engagement, Feuer und Ideenreichtum den Bereich der Gerontologie in der Oberpfalz geprägt und ausgebaut”, sagte Oleson. Sie stellte abschließend dem Kinopublikum Pilhofers Nachfolgerin, Katrin Morcinek, vor. Und dann brachte Liselotte Pulver in einer Doppelrolle im Film „Kohlhiesels Töchter” das Publikum zum Lachen. Die Seniorinnen und Senioren, das merkte man an Kommentaren nach Ende der Vorstellung, waren von dem Film begeistert. Viele verbanden ihren Dank für die Einladung mit der Hoffnung, dass der Kinotag „Lachen mit Oma und Opa” weiterhin stattfinden werde. „Die beste Veranstaltung des Jahres”, „Endlich etwas, was ich mit Opa zusammen machen kann und uns richtig Spaß macht” oder „Ein so schöner Tag, danke dass ihr das möglich gemacht habt”, waren Äußerungen gegenüber den Veranstaltern, wie Oleson berichtete.
Die Eltern nutzten die Gelegenheit, die empfohlenen Bücher zu sichten.  (Bild: Heike Merther)

Lesefreude zum Mitnehmen – Buchempfehlungsabend an der Grundschule Neustadt

Am Mittwochabend, den 26. März 2025, verwandelte sich die Aula der Grundschule Neustadt in einen gemütlichen Ort für Bücherfreunde. Unter dem Motto „Lesefreude teilen“ lud die Schule Eltern, Großeltern und Freunde zu einem besonderen Buchempfehlungsabend ein – mit großem Erfolg. Nach einem fantastischen „Get together“, welches der Elternbeirat organisiert hat, stellte Maria Rupprecht, Inhaberin der gleichnamigen Buchhandlung, eine liebevoll ausgewählte Sammlung an Bilder- und Kinderbüchern vor. Mit Titeln wie „Pfoten hoch“ oder „Ich hasse alles“ brachte sie die Gäste zum Schmunzeln, während Bücher wie „Ein Freund wie kein anderer“ oder „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ von Oliver Scherz zum Weiterlesen anregten. Unterstützt wurde sie von Ulrike Vollath, Lehrerin an der Grundschule, die ebenfalls ihre literarischen Highlights präsentierte – von spannenden Kinder- und Jugendbüchern bis hin zu bewegender Belletristik. Ihre persönlichen Einblicke machten Lust auf mehr und regten zum Austausch an. Im Anschluss an die Vorstellung hatten die Besucher die Möglichkeit, die empfohlenen Werke direkt vor Ort zu erwerben – ein Angebot, das gerne genutzt wurde. Ein herzliches Dankeschön an den Förderverein, welcher jeder Klasse ein tolles Buch spendiert hat. Mit neuen Geschichten im Gepäck und Lesetipps für die ganze Familie ging ein rundum gelungener Abend zu Ende.
Besuch in der Synagoge  (Bild: Kunigunde Hanauer)

Generation 60+ aus Vohenstrauß auf Bildungsreise

Wieder einmal unternahm die Gruppe Generation 60+ aus der Pfarrgemeinde Vohenstrauß eine Reise. Diesmal ging es in den Nachbarort Markt Floß. Der Weg führte zur Synagoge. Herr Schuller empfing die Gruppe und gab einen interessanten Einblick in die Geschichte der Synagoge. Die Wurzeln der jüdischen Gemeinde reichen bis in das Jahr 1721 zurück. Hier gab es in Floß bereits eine kleinere hölzerne Synagoge. Diese brannte 1813 völlig nieder – ein Bau einer neuen Synagoge wurde für die jüdische Gemeinde nötig. Dieser wurde dann 1815 begonnen und 1817 vollendet. Die Floßer Synagoge wurde auch während der Novemberpogrome 1938 nicht verschont. Es wurden die Fenster zerschlagen, der Thoraschrein herausgerissen und die komplette Innenausstattung völlig zerstört. In den 1950er Jahren befand sich dort für einige Jahre ein Schuhmacherbetrieb. Nach vielen Bemühungen wurde dann im Jahre 1963 die Synagoge von der israelitischen Kultusgemeinde gekauft. Nach einer grundlegenden Restaurierung war der ursprüngliche Zustand der Synagoge dann am 8. November 1980 wieder hergestellt. Nach der Führung konnten sich die Besucher noch in der Synagoge umsehen und auf der Frauenempore eine Ausstellung besichtigen. Nach diesem Kulturteil ging es dann ins Brauhaus. Im urigen Gastraum gab es dann eine gute Brotzeit und ein süffiges Bier. Der Heimat Unternehmer Ludwig Koch informierte noch die Brauhausgäste von seinem Entschluss und Traum von einer eigenen Brauerei und erklärte die verschiedenen Biersorten. Nach einem genussreichen Nachmittag ging es dann nach Vohenstrauß zurück.
Die neue Vorstandschaft des GOV Thanstein (Bild: Annemarie Mösbauer)

GOV Thanstein wählt neu

Zur Jahreshauptversammlung des GOV Thanstein begrüßte 1. Vorstand Angelika Failer Bürgermeister Walter Schauer, Fachberaterin Gertraud Portner und die zahlreichen Mitglieder im Gasthaus Träxler. Angelika Failer gedachte der Verstorbenen und blickte auf die zahlreichen Aktionen des vergangenen Jahres zurück. Das Jahr fing an mit Palmbüschel binden, dekorieren und verkaufen, wobei der Erlös an die Gemeinde übergeben wurde zum Kauf eines Defi. Dann stand das 50-jährige Gründungsfest an. Weiter ging es mit dem Mittelaltermarkt mit eigenem Stand, dem Ferienprogramm mit Kinderbasteln, dem Schlauchbootwettkampf, dem Weinfest und der Modenschau in Waldmünchen. Mit dem Adventkranzbinden endete das Jahr. Säuberungsarbeiten rund um das Dorf standen das ganze Jahr über an. Für das Überlassen und sogar das Heizen der Garage bei den Bastelarbeiten dankte Angelika Failer der Familie Köppl besonders. Alle Einnahmen und Ausgaben listete Kassierin Gabi Hörmann in ihrem Kassenbericht genau auf. Die Kassenprüfer Paula Deml und Martha Rohrmüller bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und baten um die Entlastung der gesamten Vorstandschaft, die auch einstimmig erteilt wurde. Unter der Wahlleitung von Walter Schauer, Gertraud Portner und Stefanie Scherr erfolgten die Neuwahlen mit folgendem Ergebnis: 1.Vorstand: Angelika Failer, Stellvertreter: Josef Köppl, Kassier: Gabi Hörmann, Schriftführer: Stefanie Scherr, Beisitzer: Elvira Köppl, Luise Scherr, Elfriede Schnellbögl, Gerda Schwendner und Nirschl Susanne und Barbara Pemsl neu für Susanne Decker und Johanna Meixensberger. Wie alle Jahre gab es wieder eine Ostertombola. Österlich dekorierte Türkränze und Gestecke konnten durch den Kauf eines Loses erworben werden. Bürgermeister Walter Schauer dankte dem Verein für die vielen Aktionen, die das Dorf erstrahlen lassen. Gertraud Portner brachte in ihrem Vortrag „Mehr Freude am Garten -Tipps zur Anlage eines Naturgartens“ viele Anregungen und praktische Hinweise den Gartenfreunden näher.
Auf dem Bild (stehend von links): Jürgen Rauch, Rainer Bayer, Matthias Franz und BGM Günter Kopp<br>Im Bild, sitzend von links: Robert Dietl, Sabrina Scholz und Thomas Kapustenski. (Bild: Jürgen Rauch )

Fanclub 1. FC Nürnberg Kulmain bestätigt Führungsteam bei JHV

Nach der Eröffnung konnte 1. Vorstand Rainer Bayer neben den anwesenden Mitgliedern auch 1. Bürgermeister Günter Kopp zur Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg Fanclubs begrüßen. Nach dem Totengedenken las Schriftführer Jürgen Rauch das Protokoll der letztjährigen JHV vor. In seinen Rechenschaftsbericht konnte Bayer von zahlreichen besuchten Veranstaltungen und Geburtstagen berichten. Die Weihnachtsfeier und der interne Preisschafkopf erfreuten sich nach wie vor großer Beliebtheit. Viele Heim- aber auch einige Auswärtsspiele des Clubs wurden besucht, die weitesten Reisen gingen nach Hoffenheim und Saarbrücken im Pokal. Heuer wird auf jeden Fall wieder eine Saisonabschlussfeier abgehalten. Ein eigenes Fest wurde nach langem hin und her aufgrund der schwindenden Helferzahl nicht veranstaltet. Sein Dank ging an die Gemeinde und insbesondere Bürgermeister Kopp sowie seinen Vorstandskollegen. Im Anschluss konnte Kassier Thomas Kapustenski von einer soliden Kassenlage berichten und ein knappes Plus im abgeschlossenen Jahr. Kassenprüfer Robert Dietl attestierte eine vorbildliche Kassenführung und geschlossen wurde die Vorstandschaft entlastet. Die Neuwahlen unter der Aufsicht von Bürgermeister Kopp verliefen harmonisch und bestätigte das bewährte Führungsteam. In seinem Grußwort überbrachte Kopp die Grüße der Gemeinde und lobte den kleinen, aber feinen Fanclub. Er bezeichnete den eingeschlagenen Weg des Clubs, es mit jungen, hungrigen Spielern zu versuchen, als vorbildlich. Die laufende Saison lasse erstmals nach langen Jahren der Tristesse wieder Grund zu Aufstiegshoffnungen aufkeimen. Er wünschte den Mitgliedern eine gute Zeit und gab die Zusicherung, auch weiterhin jederzeit ein offenes Ohr für den Fanclub zu haben. Nachdem es keinerlei Anträge oder Fragen gab, beendete Vorstand Bayer die Jahreshauptversammlung mit dem Leitspruch aller Clubberer: „Ich bereue diese Liebe nicht!“
Geehrte und Beförderte der Feuerwehr Wiesau bei der Jahreshauptversammlung.  (Bild: Nico Tretter)

Jahreshauptversammlung 2025: Feuerwehr Wiesau blickt zurück und voraus

Am 8. März 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesau im „Bayerischen Hof” statt. Vorstand Kevin Puss begrüßte zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste, darunter Bürgermeister Toni Dutz, Kreisbrandrat Stefan Gleißner und Feuerwehrreferent Helmut Oppl. Sie würdigten das Engagement der Feuerwehr und die jüngsten Investitionen, darunter die Erweiterung des Gerätehauses sowie die Anschaffung eines neuen HLF20. Einsätze und Ausbildung Kommandant Christian Blohmann berichtete über zahlreiche Einsätze, darunter ein Elektroauto-Brand auf der A93, ein Küchenbrand in Schönhaid und ein spektakulärer Verkehrsunfall an der Raststätte Waldnaabtal. Ein Unfall mit einem Sattelzug beschädigte das Absicherungsfahrzeug der Wiesauer Wehr schwer, glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt. Die Ausbildung blieb ein zentraler Schwerpunkt: 20 Feuerwehrleute absolvierten 14 Weiterbildungsmaßnahmen, darunter Schulungen für Maschinisten, Atemschutzgeräteträger und Führungskräfte. Ein besonderer Dank galt den Ausbildern und Gerätewarten, die zur hohen Einsatzbereitschaft beitrugen. Vereinsleben und Jugendfeuerwehr Neben der „Langen Nacht der Feuerwehr” und dem Weinfest beteiligte sich die Feuerwehr an kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die Jugendfeuerwehr überzeugte mit Erfolgen beim Bezirksentscheid, Jugendleistungsmarsch und Wissenstest. Ein Highlight war das Jugendzeltlager im August. Ehrungen und Beförderungen Ein Höhepunkt war die Ehrung verdienter Mitglieder. Dieter Höfer wurde zum Hauptbrandmeister befördert, Alois Eholzer für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Vorstand Kevin Puss und Kommandant Christian Blohmann dankten allen Geehrten für ihre langjährige Treue. Zum Abschluss wurde eine Satzungsänderung einstimmig beschlossen. Mit dem traditionellen Leitspruch „Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr” wurde die Versammlung offiziell beendet.
Treffen ehemaliger Unteroffiziere um den ehemaligen Oberstleutnant Klaus Zirkelbach aus Oberviechtach.  (Bild: Hubert Dobmeier)

Treffen ehemaliger Unteroffiziere mit Klaus Zirkelbach

Nach sage und schreibe 45 Jahren trafen sich ehemalige Unteroffiziere der 5./113, aus Cham am 29.3. 25 im Gasthaus Dobmeier, in Pullenried. Nahezu fast alle folgten der Einladung von Sepp Fruhmann Berger, um aus allen Himmelsrichtungen z.T. mit ihren Gattinnen, beim gemütlichen Zusammensein dabei zu sein. Der älteste Kamerad mit 90 Jahren, Theo Plöderl, musste leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Das Treffen galt in erster Linie dem damaligen KpChef der 5. Kompanie, Oberleutnant Klaus Dieter Zirkelbach, der seit vielen Jahren in Oberviechtach beheimatet ist. Von 1978 bis 1980 war er KpChef der Mörserkompanie in Cham. Zirkelbach hatte für seine Untergebenen stets ein offenes Ohr, war ein gerechter, aber auch ein fordernder Chef, so Fruhmann in seinem Rückblick. Nicht umsonst nannten sie ihn hinter vorgehaltener Hand „Väterchen” statt Chef. Lief bei der Ausbildung nicht alles wie geplant, war sein Spruch:” Beim nächsten mal gibts was zwischen die Hörner!” Diese Hörner fanden sich im Geschenkkorb wieder: Zwei lange Würste in einem Brotlaib, der einen Helm darstellen soll. Großes Rätselraten gab es beim „Identifizieren” alter Bilder, denn der „Zahn der Zeit” hat auch in diesen vielen Jahren seine Spuren hinterlassen. Man erinnerte sich an viele lustige Ereignisse, erzählte aus dem Privatleben und versprach, in Verbindung zu bleiben. In der Hoffnung sich irgendwann wieder zu sehen, klang der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen aus.
Die Arbeitsgemeinschaft der Meister und Ausbilder im Verband für landwirtschaftliche Fachbildung machten sich ein Bild vom Maschinenpark der Firma Plannerer in Pullenreuth, die Führung übernahm Stephan Plannerer persönlich. (Bild: Armin Müller)

Landwirte besichtigen Abbruchunternehmen Plannerer

Die Arbeitsgemeinschaft der Meister/Innen und Ausbilder/Innen im vlf (AGM im Verband für landwirtschaftliche Fachbildung) hat sich dieses Jahr den Besuch des Abbruchunternehmens Plannerer in Pullenreuth ins Programm genommen. Claudia Müller und Alois Riedl hatten dies mit Unterstützung vor Ort durch Christa Bayer organisiert und die auf 50 Teilnehmer begrenzte Veranstaltung war wieder im Nu ausgebucht. Leider konnten nicht alle Interessenten teilnehmen, da auch dieses Jahr eine Obergrenze vorgegeben war. Die Firma empfing die AGM zuerst mit einem Vortrag von Stephan Plannerer zur Unternehmensgeschichte und –philosophie bevor es im Rahmen der Führung durchs Betriebsgelände ging. Angefangen hat das Unternehmen vor etwa 25 Jahren mit dem Abbruch eines kleinen Einfamilienhauses und sich inzwischen zu einem mittelständigen Unternehmen mit 120 Mitarbeitern und einem hochtechnisierten Fuhrpark weiterentwickelt. Besonderer Wert wird auf die regionale Verwurzelung gelegt. Damit verbunden ist auch Verlässlichkeit und Bodenständigkeit des inzwischen führenden Abbruchunternehmens in Bayern. Die stattlichen Werkstattgebäude und Lagerhallen wurden ebenso besichtigt wie Eigenentwicklungen von Maschinen, die auch noch vorgeführt wurden. Der AGM-Sprecher Alois Riedl bedankte sich bei den Verantwortlichen der Firma für die Gastfreundschaft und die interessanten Einblicke in die Firma. Der anschließende gemütliche Teil fand diesmal bei der Firma selbst statt, die AGM-Frauen sorgten wieder für ein Kuchen-/Tortenbuffet, die AGM spendierte Krapfen und die Firma Plannerer hat Kaffee und Getränke bereit gestellt.
Viele Mitglieder erhielten Auszeichnungen für langjährige Treue zum VdK Schwarzenfeld. (Bild: Cordula J. Strupf-Daub )

Jahreshauptversammlung des VdK Schwarzenfeld mit Ehrungen

Im Gasthaus Bodensteiner in Stulln fand die mit Spannung erwartete Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Schwarzenfeld statt. Der Abend war geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl, wertvollen Informationen und der Würdigung langjähriger Mitglieder. Die Versammlung wurde von Stefan Schieber, dem 1. Vorsitzenden des Ortsverbandes, eröffnet. In seiner Begrüßung hieß er nicht nur die anwesenden Mitglieder willkommen, sondern auch die Ehrengäste: Herrn Hans Prechtl, den 1. Bürgermeister von Stulln, Frau Gabi Wittleben, die 2. Bürgermeisterin von Schwarzenfeld, sowie Herrn Bernd Steinkirchner vom Kreisverband Schwandorf. Schieber Stefan betonte die Bedeutung des VdK als starke Stimme für sozial benachteiligte Menschen und hob die Rolle der Mitglieder in der Gemeinschaft hervor. Nach der herzlichen Begrüßung folgte eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Verbandes. Diese stille Gedenkminute bot den Anwesenden die Möglichkeit, innezuhalten und derjenigen zu gedenken, die im vergangenen Jahr aus dem Verband ausgeschieden sind. Es war ein bewegender Moment, der das Gefühl der Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft unterstrich. Im Anschluss daran richtete Gabi Wittleben ihr Grußwort an die Versammlung. Sie bedankte sich herzlich für die Einladung zur Jahreshauptversammlung und berichtete von ihren intensiven Recherchen zur Geschichte des VdK seit seiner Gründung im Jahr 1946. Wittleben hob hervor, dass der Verband aktuell rund 810.000 Mitglieder betreut und diese bei sozialen Fragen sowie Ungerechtigkeiten unterstützt. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichte sie Stefan Schieber ein Kuvert mit einer privaten Spende – ein Akt der Solidarität und Unterstützung für die wichtige Arbeit des VdK. Hans Prechtl folgte mit seinem Grußwort und freute sich über die Wahl von Stulln als Veranstaltungsort für den VdK Ortsverband Schwarzenfeld. Er erinnerte daran, dass sein Vater über 65 Jahre lang Mitglied beim VdK war und den Verband stets unterstützt hat. Prechtl äußerte seine Hoffnung, dass die neu gewählte Bundesregierung durch den VdK soziale Impulse setzen wird, da soziale Themen während des Wahlkampfs nicht ausreichend behandelt wurden. Er betonte den unermüdlichen Einsatz des VdK für sozial benachteiligte Menschen und wünschte dem Verband weiterhin viel Erfolg in seiner Arbeit. Bernd Steinkirchner vom Kreisverband Schwandorf schloss sich den Dankesworten an und betonte das Hauptthema des VdK: „Zukunft braucht Menschlichkeit”. Dies werde immer wichtiger, wie auch die steigenden Mitgliederzahlen zeigen – von 750.000 Mitgliedern im Jahr 2021 auf bereits 817.000 Mitglieder im Jahr 2025. Steinkirchner berichtete zudem von über 2,1 Millionen Verfahren, die vom VdK betreut wurden, was zeigt das es viel Handlungsbedarf in den sozialen Fragen gibt. Er kritisierte das Fehlen sozialer Schwerpunkte in der aktuellen Regierung und forderte eine Erhöhung des Rentenniveaus von derzeit 48 %. Die Kampagne „Ja – sozial” werde auch nach der Wahl fortgeführt werden müssen. Im weiteren Verlauf der Versammlung gab Stefan Schieber einen Rückblick auf die vielfältigen Veranstaltungen und Angebote des Ortsverbandes im vergangenen Jahr sowie einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Diese Informationen werden regelmäßig in einem Jahresprogramm veröffentlicht sowie im Schaukasten in Schwarzenfeld und in der Presse bekannt gegeben. Während seines Rückblicks zeigte er Bilder von verschiedenen Veranstaltungen, was bei den Anwesenden auf großes Interesse stieß. Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder des Ortsverbandes Schwarzenfeld. Stefan Schieber und Thomas Gerber überreichten zusammen mit Bernd Steinkirchner Urkunden und kleine Präsente als Zeichen der Anerkennung für das Engagement dieser Mitglieder. Zum Abschluss bedankte sich Stefan Schieber bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und deren Unterstützung für den VdK Ortsverband Schwarzenfeld. Die Veranstaltung war ein gelungener Abend voller wertvoller Informationen und einem starken Gemeinschaftsgefühl innerhalb des VdK Ortsverbandes Schwarzenfeld – ein Zeichen dafür, dass das Engagement für soziale Belange auch in Zukunft weitergeführt wird. Die positive Stimmung unter den Mitgliedern lässt darauf hoffen, dass auch kommende Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden können.
Von links nach rechts: Marco Frank (Kommandant Hohenthan), Patrick Mauerer (Vorsitzender), Träger Engelbert mit Frau Andrea, neuer stv. Kommandant Blei Kevin, Carolin Mayer (Kommandantin Altglashütte). (Bild: Thomas Mayer )

Kevin Blei - Neuer stellvertretender Kommandant in Altglashütte

Kürzlich fanden im Gasthof Blei, Altglashütte die Neuwahlen für den stellvertretenden Kommanden der Ortsgruppe statt. Diese waren notwendig geworden, da der bisherige Amtsinhaber die zurzeit noch gültige Altersgrenze von 65zig Jahren überschritten hatte. Herr Träger Engelbert wurde am 17.01.1986 als stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Altglashütte gewählt. Am 01.11.2003 übernahm er dann das Amt des 1ten Kommandanten der Ortswehr. Herr Träger füllte diesen Posten immer äußerst gewissenhaft und sehr verlässlich aus. Am 22.04.2022 übergab er dann das Amt des Kommandanten an Frau Carolin Mayer, die vorher als stellvertretende Kommandantin fungierte. Herr Träger wechselte an diesem Tage in das Amt des stellvertretenden Kommandanten zurück und führte seine Kameradin bestens in das für sie neue Amt ein. Da Herr Träger am 06.01.2025 die Altersgrenze für aktive Feuerwehrler überschritt, musste seine Truppe sich von ihrem stellvertretenden Kommandanten verabschieden. Herr Träger war bis zu diesem Tage 39 Jahre in einer Führungsposition der Ortsgruppe Altglashütte. Dies wurde bei den anstehenden Neuwahlen gebührend gewürdigt und mit einem kleinen Präsent gedankt. Für seine Frau Andrea gab es einen kleinen Blumenstrauß. Als Nachfolger konnte Herr Blei Kevin einstimmig als neuer stellvertretender Kommandant im Amt begrüßt werden. Herr Blei freut sich auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe. Er tritt damit in die Fußspuren seines Opas, Herrn Blei Reinhard, der auch lange Jahre Kommandant der Feuerwehr Altglashütte war.
Bild vom Festkommers in Falkenberg im „Kamer-Saal”. (Bild: Schedl Franziska)

Festkommers der Feuerwehr Lengenfeld bei Tirschenreuth

Letzten Samstag durfte der 1. Vorsitzende Johannes Bauer zum Festkommers der Freiwilligen Feuerwehr Lengenfeld bei Tirschenreuth in den Kramer-Saal nach Falkenberg einladen. Bevor Er zu seiner Festrede kam begrüßte der Vorstand die zahlreich gekommenen Gäste zu der auch der erste Bürgermeister der Stadt Franz Stahl und die dazugehörigen Stadträte, der Pfarrer Thomas Thiermann, die Kreisbrandinspektion mit Stefan Gleißner, Klaus Schicker und Frank Roland gehörten. Neben den Feuerwehrkameraden und Kameradinnen der Lengenfelder Brandschützer mit Ihren Ehrenmitgliedern Bernhard Kraus, Peter Bauer, Albert Kraus und Josef Grüner durfte Bauer auch eine Abordnung des Patenvereins der Feuerwehr Liebenstein begrüßen. Ein Jahrhunderterbe, das geprägt ist vom unermüdlichen Einsatz, Hingabe und einem tiefen Verständnis für Gemeinschaft und Zusammenhalt, so begann der 1. Vorstand Johannes Bauer mit seiner Laudatio. Er merkte an das die Gemeinschaft das Fundament ist auf dem diese Feuerwehr aufgebaut ist. Ob aktives oder passives Mitglied, Ehrenmitglied oder Vertreter der Stadt Tirschenreuth seien Teil dieser starken, lebendigen Gemeinschaft die weit über die Notfallhilfe hinaus geht. Er dankte allen die in den letzten 125 Jahren ihrem Beitrag geleistet haben und auch weiterhin dabei sind die Feuerwehr mit Leben zu füllen. Bürgermeister Franz Stahl begrüßte die vielen Gäste die sich in Falkenberg zusammengefunden haben. Er lobte die Arbeit der Lengenfelder Wehr und den Kameradschaftlichen Geist dieser Organisation. Stahl überreichte einen Scheck an den Vorsitzenden Bauer und merkte lachend an das dieser nicht für Feuerwehrgerätschaften bestimmt sei, sondern zu geselligen Zwecken. Kreisbrandrat Stefan Gleißner scherzte auf der Bühne das Er Stundenlang an seiner Rede schrieb aber alles schon vor Ihm gesagt wurde. Er wünschte den Lengenfeldern unfallfreie Einsätze und ein gutes Fest am Vatertag. Thomas Zölch, Vorstand des Patenvereins hob hervor das die Liebensteiner Feuerwehr 1951 zur Fahnenweihe in Lengenfeld die Patenschaft übernahm und sichert diese weiterhin zu. 1. Kommandant Josef Konrad dankte allen Mitgliedern die Generationenübergreifend zusammen arbeiten. Der Feuerwehralltag ist durch verschiedenste Einsätze geprägt, die eine enge Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, mit der Stadt Tirschenreuth und der Kreisbrandinspektion benötigt so Konrad. Pfarrer Thomas Thiermann sprach das Tischgebet, nach dem Essen wurden noch zahlreiche Mitglieder für Ihre langjährigen Verdienste geehrt. Der Festabend klang beim gemütlichen Beisammensein aus.
v.l.: Claudia Demleitner; Wolfgang Gerl; Präses Pfarrer Wolfgang Bauer; Michaela Kahl; Josef Schönberger; Kathrin Schönberger; Andreas Meier; Sabine Leitl; Hans Hammer; Verena Stauber; Christiane Purschke; 2. Bürgermeisterin Elisabeth Gruber; Martin Meier; Gerald Demleitner. (Bild: Martin Meier)

Große Stabübergabe bei der Kolpingsfamilie Kümmersbruck

Bei der Kolpingsfamilie Kümmersbruck wurde bei den turnusmäßigen Neuwahlen fast die gesamte Vorstandschaft neu gewählt. Dabei gingen auch zwei Epochen des Wirkens zu Ende. Nach über drei Jahrzehnten als erster Vorsitzender stellte sich Wolfgang Gerl nicht mehr zur Wahl. Auch der erste Schatzmeister Hans Hammer kandidierte nicht mehr. Beide prägten und prägen das Gesicht der Kolpingsfamilie. Sie haben in ihrer Amtszeit den Verein entscheidend geprägt und zu dem gemacht, was er heute ist. Eine junge, sehr aktive und freundschaftliche Kolpingsfamilie. Die Bezeichnung „Kolpingsfamilie“ ist hier absolut zutreffend. Hans Hammer war als Gründungsmitglied zunächst jahrelang als erster Vorstand und schließlich seit 1998 als zuverlässiger erster Kassier tätig. Wolfgang Gerl kann, mit einer Unterbrechung von einer Wahlperiode, auf eine über 30-jährige Amtszeit als erster Vorstand zurückblicken. In diesen Jahren seines Wirkens ist die Kolpingsfamilie stetig gewachsen und mit Johannisfeuer, Maiandacht, Fronleichnamsteppich, Zeltlager, Fahrradbasar, Nikolaus- und Christbaumsammeldienst immer für das Gemeinwohl der Gemeinde und Pfarrei aktiv gewesen. Dies hob auch Präses Pfarrer Wolfgang Bauer in einer kurzen Ansprache hervor. Er dankte den Kolpingaktiven ausdrücklich für ihren Einsatz und ihre Arbeit für die Allgemeinheit. Hier werde gelebt, was die Idee Adolf Kolpings war. Nämlich der Einsatz für die Gemeinschaft, das Einbringen der eigenen Gaben und Talente und das „Mitnehmen“, Unterstützen und Helfen des Einzelnen. Auch Adolf Kolping hat mit seinen Gesellenvereinen unterstützt, geholfen und gefördert. Das ist gelebtes Christentum, das ist Glauben. Wer glaubt, hat etwas, wofür es sich lohnt. Wer an nichts glaubt, der hat nichts. Deshalb müsse und dürfe man sich seines Christseins auch nicht „schämen“. Im Gegenteil, Christsein solle offen gelebt und gezeigt werden. Und hier darf und soll man auch „mitgenommen“ werden. Dies wird in der Kolpingsfamilie gelebt.
Hinten (v.li.): Beisitzer German Martetschläger, Hubert Schinner, Kassenleiterin Judith Barth, Beisitzer Birgit Tanner, Monika Schultes, Norbert Herrmann, Kassenprüfer Markus Schraml, Präses Pfarrer Martin Besold. Vorne (v.li.): Jugendbeauftragte Melanie Schultes, erster Vorsitzender Wenz Brenner, zweite Vorsitzende Heidi Banzer, Seniorenbeauftragter Johann Fütterer.  (Bild: Simone Schultes)

Die Vorsitzenden des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Erbendorf wurden bei Neuwahlen in ihrem Amt bestätigt

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Erbendorf fand im Gasthof „Zur Hetsche“ statt. Erster Vorsitzender Wenz Brenner begrüßte rund 20 Mitglieder. Geburtstagsjubilar und ehemaliger langjähriger Vorsitzender Johann Fütterer erhielt spontan ein nachträgliches Geburtstagsständchen zum 70sten. Nach dem Totengedenken berichtete Brenner über den aktuellen Mitgliederstand, die Altersstruktur im Verein und sämtliche Aktionen und Veranstaltungen im vergangenem Jahr, auch die traditionelle Teilnahme an verschiedenen Terminen im Kirchenjahr wie Kreuzweg, Ölbergwache, Maiandacht, Fronleichnam, Rosenkranz, Volkstrauertag. Großen Anklang bei Kindern und Jugendlichen fand die „Rama dama – Aktion“, organisiert von Familie Schultes, ebenso das Ferienprogrammprojekt „Tannenbäumchen-Verbissschutz anbringen“. Größter Einsatz für die Kolpingbrüder und –schwestern war die Teilnahme am Bürgerfest. Vegetarische Burger wurden zubereitet und kamen bei den Festbesuchern super an. Schnell war sich das Kolpingleitungsteam einig: „Auch heuer werden wir beim Bürgerfest wieder vegetarische Burger anbieten.“ Zum Vereinsgeschehen gehörten auch ein Seniorenabend, Vortragsabende mit Präses Pfarrer Marin Besold und Diakon Martin Schraml, sowie eine erfolgreiche Kuchenverkaufsaktion, die alljährliche Altkleidersammlung, die Fußwallfahrt nach Fuchsmühl und der Kolpinggedenktag mit anschließender Feier im Grötschenreuther Feuerwehrhaus.
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