Was sich bei den Jugendmannschaften seit knapp 20 Jahren bewährt hat, wurde ab dem Spieljahr 2024/2025 für die erste Fußballmannschaft Wirklichkeit: Der Spielbetrieb, soll er weiter aufrecht erhalten bleiben, muss in Spielgemeinschaften abgewickelt werden. Es sind die Zeichen der Zeit, um den Fußballsport im Markt nicht untergehen zu lassen. Davon war in der Jahreshauptversammlung des Sportverein 1946 am Samstag in der Kegelbahnanlage durch ersten Vorsitzenden Alexander Meier die Rede.
Nach dem Totengedenken gab Meier einen umfassenden Bericht über die abgelaufenen knapp zwölf Monate seit der letzten Versammlung. Mit dem TSV Püchersreuth hat die erste Mannschaft für eine Spielgemeinschaft eine gute Lösung gefunden. Die Reserve hat sich in die Spielgemeinschaft Wildenau/Püchersreuth eingeklinkt.
Bei den Jugendmannschaften gibt es ebenfalls Spielgemeinschaften die funktionieren. Der gesellschaftliche Bereich wird gepflegt. Bürgerfest mit Weinstand, Weihnachtsfeier, Christbaumverkauf und Hausfasching sind Beispiele dafür. Viel Unterstützung erfährt der SV durch den Förderverein. In sechs Ausschusssitzungen wurden die Aufgabebereiche erörtert. Über 56 freiwillige Helferinnen und Helfer erbrachten mehr als 100 Arbeitsstunden, wobei die Pflege der Sportanlagen und Spielfelder im Vordergrund standen. Bei 26 Neuaufnahmen, 23 Austritten und vier Sterbefälle zählt der Verein derzeit 374 Mitglieder.
Bis ins Detail erläuterte Hauptkassier Alexander Völkl die Einnahmen und Ausgaben im Berichtszeitraum. Der Verein kann seine Herausforderungen erfüllen und steht auf gesundem Boden, was auch Revisor Fabian Nasser bestätigte.
Das Spielgeschehen der Abteilung Fußball erläuterte Abteilungsleiter Roland Gmeiner, der sich zunächst mit der zweiten Mannschaft beschäftigte. Die erste Mannschaft hat mit dem Püchersreuther Markus Mois einen neuen Trainer. Angestrebtes Ziel der Mannschaft und des Trainers sei der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse. Jugendleiter Daniel Lehner fasste den Spielbetrieb der vier Jugendmannschaften zusammen. Die Arbeit mache Spaß und die Erfolge können sich sehen lassen. Vorsitzender Meier hat bei seinen Dankesworten niemand vergessen. 2026 sind es 80 Jahre, dass der Fußballsport durch den SV im Markt eine feste Heimat gefunden hat. Das soll auch gefeiert werden.