Evangelischer Frauenbund Floß ist beeindruckt vom Druckzentrum Oberpfalz Medien. (Bild: Christa Riedel)

Führung durch das Druckzentrum Oberpfalz Medien

Einen erlebnisreichen und informativen Abend hatten zwanzig Frauen des Evangelischen Frauenbundes Floß bei einer Führung durch das Druckzentrum Oberpfalz Medien. Die Gruppe wurde von Frau Lang freundlich begrüßt. Nach kurzen einleitenden Worten und einem kleinen Film über Oberpfalz Medien startete ein Rundgang durch das Gebäude. Kompetent erläuterte Frau Lang alle Abläufe einer Zeitungsproduktion in den verschiedenen Bereichen. Viel Vorarbeit ist nötig um einen reibungslosen Ablauf eines Druckes zu gewährleisten. Pünktlich zum Start des Druckvorgangs um 21.15 Uhr für die nächste Ausgabe stand die Gruppe auf der Besucherplattform und erlebte hautnah das Hochfahren der beiden Druckmaschinen mit. Die Präzision der Abläufe vom Papiereinzug über den Druck hin zum Weitertransport, dem Einlegen von Werbebeilagen, dem Verpacken und Verladen live zu erleben beeindruckte alle Teilnehmerinnen sehr. Keine dreißig Minuten vergehen vom Anlaufen der Maschinen bis zur Abfahrt des ersten Zustellautos Richtung Sulzbach-Rosenberg. Der Druck der Ausgabe Weiden Neustadt beendet nach knapp vier Stunden die nächtliche Produktion von acht verschiedenen Ausgaben. Etwa dreißig Fahrer fahren ca. 1700 Ablagestellen an, damit alle Kunden am nächsten Morgen die druckfrische Zeitung im Postkasten finden. Christa Riedel bedankte sich mit einem kleinen Präsent herzlich bei Frau Lang und überreichte ein Druckmedium des Frauenbundes, die Verbandszeitschrift def-aktuell.
Weltgebetstag in Floß (Bild: Wilfried Römischer )

Südsee-Flair im Katholischen Pfarrheim, St. Josef in Floß

Der ökumenische Weltgebetstag der Frauen, der erstmals 1927 gefeiert wurde, kommt dieses Jahr von den Cookinseln, einer Inselwelt am anderen Ende der Erde und trägt den Titel - aus Psalm 139 - „wunderbar geschaffen!” Dieses einzigartige Paradies mit atemberaubender Natur liegt im südlichen Pazifik, ca. 3500 km nordöstlich von Neuseeland. Ein Flug von Frankfurt auf die Cookinseln dauert über 30 Stunden. Der katholische und der evangelische Frauenbund begehen jedes Jahr am ersten Freitag im März diesen Weltgebetstag, der rund um den Globus – in über 120 Ländern - gefeiert wird, immer gemeinsam. Dass der Weltgebetstag der Frauen ein weltweites ökumenisches Zeichen der Frauensolidarität ist, das haben die beiden Frauenbünde der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer und der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista am vergangenen Freitag wieder einmal erneut unter Beweis gestellt. Die Vorsitzende, Christina Schaller, begrüßte die anwesenden Teilnehmer recht herzlich und freute sich über ihr Kommen. Der katholische Frauenbund war heuer Gastgeber dieser Veranstaltung und hat das Pfarrheim in ein landestypisches und exotisches Plätzchen verwandelt um möglichst viele lebendige Eindrücke dieser traumhaften Inselwelt und ihrer Bewohner zu vermitteln. Auch die Dekoration war sehr ansprechend: der Tisch wurde liebevoll mit Bibel, Kerzen, Südfrüchten, Muscheln, Blumen und einer Schildkröte geschmückt. Ein wunderschönes Fischernetz mit exotischen Meeresbewohnern bereicherte noch zusätzlich das Ambiente dieser Feier. Der Wortgottesdienst wurde durch Gebete und Lieder untermauert. Den musikalischen Teil übernahm der Chor Arche Musica mit Band unter der Leitung von Kantor Andreas Kunz. Auch die Anwesenheit der beiden Ortsgeistlichkeiten, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer mit Ehefrau Erika, war ein deutliches Zeichen von Verbundenheit. Am Ende der Andacht erhielten die Mitfeiernden durch die beiden Geistlichen noch den Segen Gottes. Abseits der idyllischen Kulisse allerdings sind für die Frauen der Cookinseln die Herausforderungen enorm groß. Sie kämpfen besonders mit den Auswirkungen des Klimawandels und häuslicher Gewalt. Auch das Bildungs- und Gesundheitswesen ist noch immer sehr eingeschränkt. Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemütliches und geselliges Beisammensein mit Köstlichkeiten von den Inseln für die die Köchinnen des Führungskreises großes Lob und Anerkennung erhielten; Thunfischaufstrich, Bananenbrote, verschiedene Salate und ein köstlicher, alkoholfreier Cocktail wurden von den Frauen kreiert. Zum Abschluss der Feier zum Weltgebetstag 2025 gab es noch eine eindrucksvolle Bilderreise über dieses außergewöhnliche Eiland im Pazifischen Ozean. Der Weltgebetstag 2026 kommt dann aus dem westafrikanischen Staat Nigeria mit dem Titel: „I will give you rest: come.” Die Organisation hierfür liegt dann in den Händen des evangelischen Frauenbundes.
Einen nachhaltigen und informativen Vortrag über Taize/Frankreich durch das Ehepaar Erika und Wilfried Römischer erlebten die Besucher des Evangelischen Frauenbundes. (Bild: Fred Lehner)

Taize/Frankreich ist ein Besuch wert

„Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht, Christus, meine Zuversicht, auf dich vertraue ich und fürcht mich nicht“. Mit diesem Lied der Hoffnung von El Senyor, leitete das Pfarrersehepaar Erika und Wilfried Römischer am Mittwoch im katholischen Pfarrheim St. Josef den ersten Vortragsabend des Jahres beim Evangelischen Frauenbund ein. Ein Abend der es aufgrund der Schilderung eigener Erlebnisse wert war, mit dabei zu sein. Im vergangenen Jahr besuchte das Ehepaar Römischer den christlichen Männerorden, der in ökumenischer Gemeinschaft versprochen hat, für Gott zu leben und zu arbeiten. Doch die Taize-Mönche, heute sind es etwa 100 Brüder verschiedener Nationalitäten leben nicht zurückgezogen hinter dicken Klostermauern, sondern laden vor allem junge Menschen aus der ganzen Welt ein zu kommen. Bis zu 3 000 Gäste kann das riesige Gelände beherbergen. Dort hat auch die Kirche mit ihrer besonderen Atmosphäre Platz gefunden. Geschlafen wird in Baracken oder Zelten. Es ist viel Zeit zur Ruhe zu kommen, Zeit für Gespräche und Gottesdienste. Mehr als 100 000 junge Menschen nehmen jährlich das Angebot einer Woche Zeit in Taize an. Die Gottesdienste sind geprägt von einfachen, leicht eingänglichen Liedern. Untermalt mit eindrücklichen Bildern und beim Singen von Liedern aus Taize wie „ Behüte mich, Gott“ traten die zur Veranstaltung gekommenen Mitglieder des Frauenbundes und Gäste, darunter das Ehepaar Elisabeth und Stephan König vom katholischen Kirchenchor, mit einem nachhaltigen Eindruck den Heimweg an. Vorsitzende Christa Riedel war voll des Lobes für diesen erfüllten Abend und dankte dem Ehepaar Römischer mit einem Präsent. Eingeladen wurde für Samstag, 1. März, um 15 Uhr im katholischen Pfarrheim zum traditionellen Faschingskochen.
Adventsbasar des Evangelischen Frauenbundes erfreut Besucher (Bild: Fred Lehner)

Adventsbasar des Evangelischen Frauenbundes erfreut Besucher

Es ist ein jährlicher Auftakt am ersten Sonntag im Advent, der ganz auf die kommende Weihnachtszeit einstimmt. Dazu trägt der Basar des Evangelischen Frauenbundes seit vielen Jahren bei. Vorsitzende Christa Riedel lässt mit ihren fleißigen und jederzeit hilfsbereiten Frauen in der Vorstandschaft und Ausschuss eine lange Tradition nicht untergehen. Schon Tage zuvor waren sie mit der Anfertigung von Adventskränzen und Gestecken für den Basar beschäftigt. Dabei gab es viele freiwillige und großzügige Spenden. In der Marktplatzanlage wurden am Sonntag die prachtvollen Stücke, dazu weihnachtliches Gebäck, Liköre und vieles mehr zu Schnäppchenpreisen angeboten. Die Waren fanden regen Zuspruch. Einen wertvollen Beitrag zum Gelingen dieser Aktion leistete erneut der Posaunenchor unter Leitung von Tanja Riedel. Der Bläserchor erfreute mit Adventsliedern und Chorälen und trug so zur adventlichen Einstimmung auf der mit viel Tannengrün geschmückten Marktplatzanlage, rund um den mächtigen Christbaum bei. Eine Besonderheit, die immer gut ankommt ist der hausgemachte Punsch. Es lohnte sich, einen kräftigen Schluck beim unterhaltsamen Gespräch und Verweilen im großen Rund der Anlage zu machen. Vorsitzende Christa Riedel, die sich auf die Mithilfe der Frauen und Mitglieder verlassen konnte, war hoch erfreut über den Zuspruch. Auch die Spendenbereitschaft sei hoch anzuerkennen. Der Erlös aus dem Basar wird der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen” zur Verfügung gestellt.
Einen aufmerksamen Zuhörerkreis gab es bei dem Vortrag Künstliche Intelligenz im Alltag. (Bild: Fred Lehner)

Wo trifft uns Künstliche Intelligenz im Alltag

Mit einem hoch aktuellen und brisanten Vortrag wartete am Mittwoch im katholischen Pfarrheim St. Josef der Evangelische Frauenbund auf. Das Thema lautete: „Wo trifft uns Künstliche Intelligenz im Alltag”. Dazu sprach Luitgard Herrmann von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien, die von Vorsitzenden Christa Riedel sehr herzlich begrüßt wurde. Die Referentin hielt eingangs fest, dass es eine akzeptierte Definition zur KI heute noch nicht gebe. Sie sei ein Teilgebiet von Informatik, Maschinen lernen selbständige Aufgaben zu lösen. Programmieren tut immer noch der Mensch. Immer öfter begegnet uns Künstliche Intelligenz im Alltag. Wer sein Smartphone mit der Gesichtserkennung entsperrt, nutzt automatisch KI. Auch bei Navi-Apps ist KI im Spiel. Anhand von Beispielen machte die Referentin deutlich, wie KI funktioniert, wo wir sie bereits verwenden und welche neuen Möglichkeiten sie eröffnet. Zu den Vorteilen der KI gehören der kontinuierliche Betrieb von Maschinen ohne Ermüdung und Gedächtnisverlust sowie die Fähigkeit, die Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb und zwischen Gesellschaften zu verbessern. Ein Nachteil sei der Ausfall kritischer Komponenten und der weit verbreitete Einsatz. Die Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen, was wir oft gar nicht merken. Um so wichtiger sei es, sich bereits jetzt mit den KI-Systemen zu befassen um den Alltag zu erleichtern und nicht zuletzt auch mitreden zu können. Wie sehr der aufmerksame Zuhörerkreis die Erläuterungen der Referentin verfolgte zeigte sich durch eine Reihe von Fragen, die sich während und nach dem Vortrag stellten. Vorsitzende Christa Riedel dankte der Referentin mit einem Präsent und den Besuchern für das Kommen.
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