Geehrte und Beförderte der Feuerwehr Wiesau bei der Jahreshauptversammlung.  (Bild: Nico Tretter)

Jahreshauptversammlung 2025: Feuerwehr Wiesau blickt zurück und voraus

Am 8. März 2025 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesau im „Bayerischen Hof” statt. Vorstand Kevin Puss begrüßte zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste, darunter Bürgermeister Toni Dutz, Kreisbrandrat Stefan Gleißner und Feuerwehrreferent Helmut Oppl. Sie würdigten das Engagement der Feuerwehr und die jüngsten Investitionen, darunter die Erweiterung des Gerätehauses sowie die Anschaffung eines neuen HLF20. Einsätze und Ausbildung Kommandant Christian Blohmann berichtete über zahlreiche Einsätze, darunter ein Elektroauto-Brand auf der A93, ein Küchenbrand in Schönhaid und ein spektakulärer Verkehrsunfall an der Raststätte Waldnaabtal. Ein Unfall mit einem Sattelzug beschädigte das Absicherungsfahrzeug der Wiesauer Wehr schwer, glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt. Die Ausbildung blieb ein zentraler Schwerpunkt: 20 Feuerwehrleute absolvierten 14 Weiterbildungsmaßnahmen, darunter Schulungen für Maschinisten, Atemschutzgeräteträger und Führungskräfte. Ein besonderer Dank galt den Ausbildern und Gerätewarten, die zur hohen Einsatzbereitschaft beitrugen. Vereinsleben und Jugendfeuerwehr Neben der „Langen Nacht der Feuerwehr” und dem Weinfest beteiligte sich die Feuerwehr an kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Die Jugendfeuerwehr überzeugte mit Erfolgen beim Bezirksentscheid, Jugendleistungsmarsch und Wissenstest. Ein Highlight war das Jugendzeltlager im August. Ehrungen und Beförderungen Ein Höhepunkt war die Ehrung verdienter Mitglieder. Dieter Höfer wurde zum Hauptbrandmeister befördert, Alois Eholzer für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Vorstand Kevin Puss und Kommandant Christian Blohmann dankten allen Geehrten für ihre langjährige Treue. Zum Abschluss wurde eine Satzungsänderung einstimmig beschlossen. Mit dem traditionellen Leitspruch „Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr” wurde die Versammlung offiziell beendet.
Geehrte Anwesende v. rechts nach links: Karl-Heinz Konrad, Birgit Sailer, Franz Dürrschmidt , Hans Eichhammer, Toni Dutz, Sabine Saller, Hans Bayer, Vorsitzende Gabi Eichenseher. (Bild: Gabi Ernst)

TUK Wiesau feiert Jubiläum und ehrt langjährige Mitglieder

Die Jahreshauptversammlung des TUK Wiesau war diesmal zugleich eine Jubiläumsveranstaltung. Vorsitzende Gabi Eichenseher konnte neben 4 Gründungsmitgliedern und zahlreichen Vereinsmitgliedern auch sieben neue Mitglieder vorstellen. So war der Saal im Gasthof Bayer mit vielen interessierten Gästen gut gefüllt. Im anschließenden Totengedenken gedachte man namentlich besonders der verstorbenen Gründungs- und der letztjährig verstorbenen Vereinsmitglieder. Bei der Jubiläumsfeier durfte auch ein Rückblick auf die Vereinsgeschichte nicht fehlen. So hat sich der anfangs gegründete Fremdenverkehrsverein mit dem Ziel Gäste nach Wiesau zu holen, im Laufe der Jahre zum Tourismus- und Kulturverein gewandelt. Aktuell ist der Verein bestrebt, Natur und Kultur im Landkreis mit Wander- und Radtouren zu erkunden, Brauchtum aufrecht zu erhalten und sich zum Wohle der Heimatgemeinde einzubringen. Dass wir am Puls der Zeit sind, beweisen die vielen Neumitglieder der letzten Jahre. Eine schöne Tradition ist auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 40 Jahre, also als Gründungsmitglieder, wurden geehrt: Gregor Astashenko, Hans Bayer, Toni Dutz, Richard Jünger und Heinz Leitner. Für 20 Jahre Mitgliedschaft : Karl-Heinz Konrad, Waltraud Köstler, Hans-Günther Pietschmann, für 15 Jahre André Putzlocher, für 10 Jahre: Maria Dürrschmidt, Hans Eichhammer, Birgit Sailer, Sabine Saller, Markus Schäffler, Thomas Streber, Manfred Vollath. Eine besondere Bereicherung des Abends bot die Präsentation des Heimatfotografen Dr. Siegfried Steinkohl mit dem Thema: Sagenhafter Steinwald-Natur pur. Ein Ansporn, unsere schöne Heimat neu zu schätzen und zu erkunden! Mit einer kurzen Vorausschau über weitere Unternehmungen endete die besondere Veranstaltung.
von links: Michael Riedel, Monika Seidel, Pfarrhaushälterin Innocentia, Pfarrer Casimir Dosseh (Bild: Monika Seidel )

Von Wiesau nach Togo: Erfolgreiche Spendenaktion für Afrika-Projekte

Am Sonntag den 9. März luden der Pfarrgemeinderat Wiesau und der Verein „Aktion Solidarität” aus Tirschenreuth zu einem Vortrag mit Fotopräsentation zu Togo ein. Zu Gast waren Michael Riedel aus Walting und Pfarrer Casimir Dosseh aus Pyrbaum. Pfarrer Casimir Dosseh stammt aus Togo und betreut dort verschiedene Einrichtungen angefangen von einem Waisenhaus bis hin zu einem Heim für Behinderte. Im Namen des Pfarrgemeinderates begrüßte Bernadette Oppl die Referenten und die Besucher und übergab an Pfarrer Casimir Dosseh eine Spende für seine Projekte. Im vergangenen Herbst unternahm eine 12-köpfige Gruppe darunter 4 Teilnehmerinnen des Vereins Aktion Solidarität eine Reise nach Togo, um sich ein Bild von den Lebenssituationen vor Ort zu machen und um auch zu sehen, wo Hilfsmittel aus unserer Region dort zum Einsatz kommen. Herr Michael Riedel nahm die zahlreichen Gäste auf beeindruckende Weise mit auf die Reise nach Togo. Mit interessanten Bildern und kurzen Videoausschnitten bekamen die Zuhörer einen guten Eindruck vom dortigen Leben und von der Hilfe, die durch Geld- und Sachspenden vor Ort geleistet werden kann. Angeregt und organisiert wurde diese Veranstaltung von Monika Seidel aus Schönhaid, die als Vorsitzende des Vereins „Aktion Solidarität” tätig ist. Zu Beginn machte sie darauf aufmerksam, dass sowohl zahlende als auch helfende Mitglieder im Verein „Aktion Solidarität” wichtig sind und jeder seinen Beitrag leisten kann. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft kann man sich jederzeit bei Monika Seidel oder auch bei Oliver Zrenner melden. Im Anschluss waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ein besonderer Dank gilt allen denen, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Die Vorsitzende Monika Seidel bedankte sich für den interessanten Vortrag bei Pfarrer Casimir Dosseh und Micheal Riedel mit einem kleinen Geschenk. Die zahlreichen Besucher spendeten am Ende der Veranstaltung, so dass 530 Euro an Pfarrer Casimir für die Togohilfe Pyrbaum übergeben werden konnte.
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Erfolgreiches Jahr für Fischereiverein Wiesau bei Jahreshauptversammlung

Daniel Hechtl eröffnete am Sonntag, 16. März, die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Wiesau e.V. im Vereinslokal Gleissner in Muckenthal und konnte 27 Mitglieder begrüßen. Nach der Begrüßung des ersten Bürgermeisters Toni Dutz und den Markträten Harald Gleissner und Wolfgang Stock folgte das Totengedenken. Im Jahr 2024 verstarben die Mitglieder Klaus Wächter, Willi Otremski, Manfred Czurda und Artur Kechter. Daniel Hechtl zeigte sich erfreut über das zurückliegende Vereinsjahr. Besonders erfolgreich konnte wieder das Fischerfest an der Kipp abgehalten werden. Auch beim letztjährigen Adventsmarkt war der Fischereiverein mit dem Verkauf von Getränken und Speisen anwesend. Des Weiteren standen einige Pachtverlängerungen von Fließgewässern an, die für weitere 10 Jahre gepachtet werden konnten. Dieses Jahr steht eine Renovierung und Aufwertung des vereinseigenen Geländes am Troiteich in Schönhaid an. Schatzmeister Richard Herold erklärte: Es sei schön, wenn sich der Mitgliederstand weiter positiv entwickeln würde. Derzeit hat der Fischereiverein Wiesau 202 Mitglieder. Gewässerwart Manuel Thelen informierte die Versammlung über die gemessenen Wasserwerte und gab Auskunft über den Besatz. Jugendwart Jeremia Froschauer berichtete über die Jugendarbeit mit den dazugehörigen Jugendangeln. Aufseherobmann Carsten Seebauer konnte keine Verstöße durch Vereins- und Gastangler feststellen, erläuterte aber den Umgang mit Messern beim Angeln. Nachdem keine schriftlichen Wünsche und Anregungen eingegangen waren und auch in der Versammlung keine Anträge vorgeschlagen wurden, bedankte sich Daniel Hechtl bei den Anwesenden und schloss die Jahreshauptversammlung.


Weitere Artikel

Die Faschingssession 2024/2025 ist vorbei; die Geldbeutel sind leer geworden. Nach einem alten Brauch trafen sich Mitglieder der Faschingsgesellschaft „Weiß-Blau” Wiesau zum Geldbeutelwaschen am Freizeitgeläde „Waldseeen” bei Schönhaid, um das Faschingsende zu betrauern. (Bild: Kathrin Gleißner)

Waschtag der Narren am Badesee bei Schönhaid

Der Brauch des Geldbeutelwaschens am Aschermittwoch, an dem alles vorbei ist, hat eine lange Tradition. In Wiesau aber wurde das Ende der Session 2024/2025 heuer versüßt. Der Aschermittwochstag ist zugleich Beginn der 40-tägigen Fasten- und Bußzeit. Fasching feiern ist bekanntlich ein oft kostspieliges Vergnügen, die Geldbeutel leeren sich. Die Ebbe in ihren Geldbörsen nutzen die Narren, um sie zu waschen, damit einem alten Glauben zufolge (aber nur vielleicht) neues Geld hinein fließen kann. Nach der arbeitsreichen mehrwöchigen Faschingssaison trafen sich Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz und Vertreter der Faschingsgesellschaft, darunter das scheidende Prinzenpaar Leonie I. und Justin I., zum Geldbeutelwaschen am Nordufer des Badeweihers Kipp bei Schönhaid. Die Session 2024/2025 ist zu Ende, leer waren auch die Geldbörsen der Weiß-Blauen. Und die für das Gelingen der Veranstaltung wichtige Sonne? Die gab am Aschermittwoch ihr Bestes, damit der vorüberhende Abschied von der fünften Jahreszeit nicht ganz so schwerfiel. Ob das Geldbeutelreinigen tatsächlich hilft? Das weiß niemand. Daran glauben wollte auch der Wiesauer Bürgermeister nicht. Daher hatte er vorsorglich eine Spende in Form eines symbolischen Verrechnungsschecks, ausgestellt auf 500,00 Euro, in sein rotes Auto gelegt. „Über den Beitrag dürft ihr frei verfügen“, betonte Dutz bei der symbolischen Geldübergabe auf trockenem Boden am Steg des beliebten Baggersees „Kipp“ am Freizeit- und Erholungsgelände nahe Schönhaid bei Wiesau. Den Narrenbrauch gibt es in der Wiesauer Marktgemeinde seit der Gründung der Faschingsgesellschaft „Weiß-Blau“ Wiesau vor genau zwei Jahrzehnten. Lange Jahre wurde im Brunnen vor dem Rathaus gewaschen. Nach der Corona-Pandemie, als vieles brach gelegen hatte, einigten sich die Verantwortlichen auf das Freizeitgelände nahe Schönhaid. „Dann bin ich wohl die Einzige, die jetzt lacht“, freute sich die Vorsitzende von „Weiß-Blau“, Kathrin Gleißner, über den Geldsegen aus der Gemeindekasse.
Preisträger mit Schulleitung und Ehrengäste (Bild: Patrick Tischler)

Abschlussfeier der Winterprüfung am BSZ Wiesau: Fünf Mal Traumnote 1,0

Zur Abschlussfeier der Winterprüfung verabschiedete das Berufliche Schulzentrum Wiesau 229 Absolventinnen und Absolventen. Studiendirektor Wolfgang Hecht begrüßte als Ehrengäste Landrat Roland Grillmeier, den Vorsitzenden des Berufsschulbeirats Toni Dutz, Florian Rieder als Vertreter der Kammern und den Sprecher der SMV Christof Lindner. Ferner sind viele Bürgermeister der Einladung gefolgt und freuten sich insbesondere über das gute Abschneiden von Auszubildenden bzw. deren Betriebe aus ihrem Gemeindegebiet. „Nun beginnt das richtige Leben, denn ab jetzt verlasst ihr eure Komfortzone und seit selbst für euch verantwortlich!“, verdeutlichte Hecht. Stellvertretender Schulleiter, Studiendirektor Wolfgang Prebeck, gratulierte zum erfolgreichen Abschluss und betonte, dass auch die gute Ausstattung zum Erfolg mit beigetragen hat. Er bedankte sich bei Landrat Roland Grillmeier als Vertreter des Sachaufwandsträgers. Im Namen des Berufsschulbeirats motivierte Bürgermeister Toni Dutz zu ehrenamtlichem Einsatz in der Gesellschaft. IHK-Geschäftsführer Florian Rieder kommentierte die aktuelle wirtschaftliche Situation und wünschte den Absolventinnen und Absolventen ihre individuelle „Work-Life-Balance”. Für die SMV führte Christof Lindner den Absolventinnen und Absolventen die Vorzüge nach der Ausbildung vor Augen und empfahl ihnen, Kontakt zu halten. Ausgezeichnet wurden die jeweiligen Klassenbesten ihres Berufes: Staatspreis mit Geldzuwendung: Laura Kollarik: Metallbauerin Konstruktionstechnik, Forster Fassadentechnik GmbH, 1,0; Landkreispreise: Natascha Weiß: Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung, IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH, 1,0; Konstantin Albrecht: Produktionstechnologe, Max Bögl Stiftung & Co. KG, 1,0; Christian Ferstl: Produktionstechnologe, Yanfeng Germany Automotive, 1,00; Lukas Zollner: Fachinformatiker - Systemintegration, Zollner Elektronik AG, 1,0; Preise des Berufsschulbeirats: Jan-Philipp Artmann: Fachinformatiker - Systemintegration, VALEO IT GmbH, 1,1; Elija-Raphael Wutz: Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung, TGW Systems Integration GmbH, 1,13; Len Günther: Werkzeugmechaniker, Schmelzer Formentechnik, 1,2; Silvio Heindl: Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung, UBH Softwae & Engineering GmbH, 1,2; Nico Badusche: Industriemechaniker, Christian Seltmann GmbH, 1,33; Lukas Serfling: Konstruktionsmechaniker, Markgraf GmbH, 1,5; Magdalena Kucich: Kauffrau für Büromanagement, IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme mbH,1,6; Maximilian Scheidler: Fachinformatiker - Systemintegration, Gerresheimer Regensburg GmbH,1,6; Pauline Egl: Hotelfachfrau, Der Birkenhof, 1,7; Nina Kienzl: Hotelfachfrau, Panorama-Hotel am See, 1,7; Rico,König: KFZ-Mechatroniker - PKW-Technik, Autohaus Matthes GmbH, 2,0. Nach dem offiziellen Teil nutzen alle noch die Gelegenheit für ein gemütliches Beisammensein.
Die Tanzfläche wurde gerockt  (Bild: Kathrin Sturm)

Volles Haus beim Kinderfasching des TB Jahn Wiesau

Letzten Samstag fand wieder der traditionelle Kinderfasching des TB Jahn Wiesau statt. Im großen Saal im Pfarrzentrum Wiesau konnten wir über 300 Besucher - vor allen faschingsbegeisterte Kinder begrüßen. Die Eröffnung erfolgte mit dem beeindruckenden Einzug aller Tanzgruppen unseres TB Jahn Wiesau - insgesamt über 50 Tänzerinnen. Unseren Gästen wurde ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten, angefangen mit unserer Kindertanzgruppe „Next Generation”, die einen fröhlichen bayrischen Tanz in hübschen Dirndln präsentierte. Nach einer Tanzrunde für die Kinder nahmen die Matrosenmädchen unserer Jugendtanzgruppe „Emotion” die Besucher mit auf hohe See und beeindruckten mit tollen Choreografien und mutigen Akrobatikeinlagen. Es folgte unsere Nachwuchstanzgruppe „Passion” mit einem bezaubernden Barbie-Tanz. Höhepunkte waren die Auftritte unserer Showtanzgruppe „Temptation”, die mit Ihren Auftritten „Heart of Asia” und „Hüterinnen des Waldes” die Zuschauer in mystische Welten entführten. Unsere Freunde der Faschingsgesellschaft Weiß-Blau Wiesau besuchten uns mit Ihrer Kindergarde, die mit einem tollen Gardetanz begeisterte. „DJ Martin” heizte den Besuchern mit stimmungsvoller Faschingsmusik ein und die Moderatoren Michael und Kathrin sorgten für Spaß und Stimmung bei den Kindern mit lustigen Spielen, wie Schaumkuss-Wettessen, Klopapier-Mumienwickeln und Luftballontanzen. Bei einer laaangen Polonaise wurden die schönsten Masken mit kleinen Preisen prämiert. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben alkoholfreien Getränken und Pommes, wurde ein phantastisches Kuchenbüffet mit Kaffeeausschank angeboten. Es war ein großartiger Nachmittag mit vielen, tollen Momenten. Ein herzliches Dankeschön wollen wir allen Helfer*innen und den fleißigen Kuchenbäcker*innen sagen, ohne die wir diese Veranstaltung nicht möglich machen könnten. Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt „Wiesau Helau - Turnerbund Helau - Kinderfasching Helau”!
Pia Eisold (links) und Nathalia Monteiro-Scherer (rechts) nahmen sich viel Zeit für die „Großen” des BRK Kinderhauses Tonwerker. (Bild: Franziska Lang)

Kinder des BRK Kinderhauses Tonwerker zu Besuch bei Scherdel Wiesauplast

13 Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 6 Jahren erlebten kürzlich einen spannenden Vormittag bei Scherdel Wiesauplast. Auf Einladung von Geschäftsführer Wolfgang Beer hatten die Kinder die Möglichkeit, das Unternehmen und die Produktion hautnah zu erleben. Gleich zu Beginn wurden die jungen Besucherinnen und Besucher von Wolfgang Beer persönlich begrüßt. Das Team von Scherdel Wiesauplast um Nathalia Monteiro-Scherer nahm sich viel Zeit für die Kinder und beantwortete die zahlreichen Fragen. Anschließend durften die Kinder die verschiedenen Produktionsbereiche besichtigen: Angefangen vom Werkzeugbau, über die Kunststoffproduktion und Montage bis hin zur Logistikhalle. Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder von den großen Maschinen in den Produktionshallen. Auch die Verarbeitung von heißem geschmolzenem Kunststoff war für die Kinder eine völlig neue Erfahrung. Nach der Besichtigung durften die Kinder ihre Eindrücke in einem selbst gemalten Bild festhalten. Dabei entstanden viele bunte und fantasievolle Kunstwerke – besonders angetan hatten es ihnen die Gabelstapler. Als Dankeschön für ihren Besuch erhielten die Kinder einen Wiesauplast-Becher, mit vielfältigem Inhalt und sogar Ausschussmaterial zum Spielen. Der Besuch bei Scherdel Wiesauplast war für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Sie konnten nicht nur einen Einblick in die Arbeitswelt eines großen Unternehmens gewinnen, sondern auch ihrer Kreativität ausleben und tolle Geschenke mit nach Hause nehmen. Das Unternehmen hofft, dass der eine oder andere zukünftige Mitarbeiter unter den kleinen Gästen war.
Auf 300 Euro war der symbolische Spendenscheck ausgestellt, den die Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte für die Deckung der Unkosten gut gebrauchen kann. Überreicht wurde die Finanzspritze an das SHG-Oberhaupt Martina Sötje (im Rollstuhl) vom Vorsitzenden der Jungen Union aus Wiesau, Sebastian Müller. (Bild: Werner Robl)

JU Wiesau arbeitet und spendet am SHG-Bauernhof-Fasching

Der Faschingsabend der Selbsthilfegruppe Behinderter und Nichtbehinderter (SHG) ist als bunter Bauernhof mit dem Motto „SHG saustark“ aus der fünfjährigen Pause zurückgekehrt. Aktiv dabei sein und sich an den Kosten beteiligen ist für die Junge Union aus Wiesau Ehrensache. Auch heuer stellte der CSU-Nachwuchs ein vielköpfiges ehrenamtliches Servicepersonal. Der SHG Fasching im Pfarrzentrum „Sankt Michael“ am Fuß des Kreuzberges in der Marktgemeinde Wiesau, wäre ohne die tatkräftige Girl- und Manpower der Jungen Union aus Wiesau kaum denkbar. Unentgeltlich schultern die jungen Leute, und das seit Jahren, den kompletten Service im Pfarrsaal. Für sie sei das – wie am vergangenen Samstag mehrmals auch zu hören war – „eine Selbstverständlichkeit“, die auch in den nächsten Jahren, als eine Art Dauerauftrag, Bestand haben werde. Die Junge Union sei eine der wenigen Organisationen, die ihre Arbeit anbietet, auf einen Teil der Freizeit verzichtet und dafür auch noch bezahle, spaßte einmal die Chefin der Selbsthilfegruppe, Martina Sötje, die, wie sie betonte, für die Unterstützung „sehr dankbar” sei. Der symbolische Verrechnungsscheck, den der JU-Ortsvorsitzender aus Wiesau, Sebastian Müller, hatte ausstellen lassen, hat einen Einlösewert von 300 Euro. Für die Finanzspritze gibt es bereits eine Verwendung. Auch wenn die Saalmiete von der Marktgemeinde Wiesau bezahlt, von der Band keine Gage verlangt wird, Bewirtungseinnahmen und weitere Spenden (auch aus den Kommunen) fließen, verbleiben der SHG noch zu deckende Kosten. Und daher ist die JU-Spende, das steht außer Zweifel, ein immer willkommenes Geschenk. Übrigens: Der Faschingsabend am vergangenen Wochenende, respektive der Bauernhof, den die SHG heuer auf die Beine gestellt hatte, wurde von rund 250 stets gut aufgelegten Gästen besucht. Höhepunkt war der Tanz der Bauersleute aus den Reihen des Männerballetts und der SHG-Sportgruppe, die erst dann Bühnenfeierabend machten, als in den Lautsprechern das Abendläuten einsetzte.
 Von rechts: Pfarrer Casimir Dosseh, Michael Riedel und Pfarrhaushälterin Inocentia im Pfarrsaal in Tirschenreuth (Bild: Monika Seidel )

Aktion Solidarität informiert über Reise und Hilfen für Togo

Einen informativen Nachmittag verbrachten viele Interessierte Ende Januar im Pfarrsaal in Tirschenreuth. Der Verein Aktion Solidarität hatte dazu eingeladen. Pfarrer Casimir Dosseh aus Pyrbaum/Neumarkt und Michael Riedel aus Walting konnten anhand von Fotos aus Togo viel Wissenswertes über das Land berichten. Vergangenen Herbst war eine Reisegruppe bestehend aus 8 Personen aus Walting und 4 Personen vom Verein Aktion Solidarität dorthin gereist. Seit vielen Jahren werden Hilfsmittel, Wäsche, Kleidung und vieles mehr mit einem Container nach Togo transportiert, die von den beiden Gruppen und in der Pfarrei Pyrbaum gesammelt und sortiert werden. Bei der Reise wurden verschiedene Schulen, Heime und Krankenhäuser besucht, in denen diese Sachen dringend benötigt werden. Darüber konnten die Referenten vieles erzählen, auch über die freundlichen und liebenswerten Menschen von Togo, die sich mit großer Gastfreundschaft, mit Liedern und Trommeln für die Hilfen bedankten. Auch über das einfache Leben in Togo konnten Michael Riedel und Pfarrer Casimir Dosseh gute Einblicke geben. Die Vorsitzende Monika Seidel bedankte sich für den interessanten Vortrag jeweils mit einem kleinen Geschenk. Anschließend wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Den Aufruf eine Spende für die Togohilfe Pyrbaum wurde beherzt gefolgt, so dass 500 Euro für die Dorfschule in einem ländlichen und armen Gebiet mitgegeben werden konnte. Der Nachmittag findet am 9. März 14 Uhr im Pfarrheim Wiesau nochmals statt.
m Bild von links: Bürgermeister Toni Dutz, stllv. Kreisbereitschaftsleiter Wolfgang Rosner, Kreisgeschäftsführer Sven Lehner, Wilfried und Gudrun Arnold, stllv. Kreisbereitschaftsleitung Verena Völkl, Örtliche JRK Leitung Kathrin Ruhland, JRK Kreisleitung Natalie Wölfl, BRK Bereitschaftsleiter Robert Wolfrum. (Bild: Fabian Krämer)

Ehrung für Gudrun und Wilfried Arnold: 55 Jahre im Jugendrotkreuz Wiesau

Über eine außergewöhnliche Ehrung konnten sich Gudrun und Wilfried Arnold bei der Jahreshauptversammlung der Rot Kreuz Bereitschaft Wiesau freuen. Vor 55 Jahren wurde das Jugendrotkreuz Wiesau durch Gudrun und Wilfried Arnold ins Leben gerufen. Beide engagieren sich seit dieser Zeit mit größtem Engagement und viel Freude im Jugendrotkreuz. Gudrun Arnold leitete viele Jahre die Ortsgruppe. Durch ihre Hilfsbereitschaft und vielseitigen Ideen bereicherte sie das Jugendrotkreuz all die Jahre. Als Mitglied im Jugendrotkreuz Kreisausschuss war Gudrun ebenfalls viele Jahre aktiv. Bis heute unterstützt Gudrun die Arbeit im Jugendrotkreuz mit außerordentlichem Einsatz. Wilfried Arnold war in all diesen Jahren als Gruppenleiter tätig und bereicherte durch seine langjährige Erfahrung und Ideenvielfalt die Kinder und Jugendgruppen. Der Schwerpunkt seines Engagements liegt in der Ersten Hilfe Ausbildung. Wilfried Arnold gibt sein Wissen seit vielen Jahrzehnten an die Jugendrotkreuzler weiter und ermöglicht es ihnen jederzeit das gelernte Wissen auf den zahlreichen Sanitätsabsicherungen umzusetzen. Die Organisation und Durchführung von Jugendrotkreuz Wettbewerben ist für Wilfried Arnold eine große Freunde. Die Juniorhelfer Ausbildung für Schulklassen und das Trau Dich Programm für Vorschulkinder leitete Wilfried Arnold ebenfalls mit größter Zuverlässigkeit und Motivation. Die Kreisjugendleitung Natalie Wölfl, sowie Ehrengäste und Gäste gratulierte zu dieser seltenen und besonderen Zeitauszeichnung innerhalb des Jugendrotkreuzes Wiesau und überbrachten die besten Glückwünsche.
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