Neuer Vorsitzender der CSU Irchenrieth ist Michael Hammer (vorne dritter von links). (Bild: Ernst Frischholz)

Michael Hammer neuer Vorsitzender der CSU Irchenrieth

Führungswechsel bei der CSU Irchenrieth. Schon eingangs der Jahreshauptversammlung machte Ortsvorsitzender Jürgen Bodensteiner deutlich, dass er nach vier Jahren als Vorsitzender aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren werde. Bodensteiner blickte zugleich auf ein gut verlaufenes Jahr zurück mit wieder zwei Topveranstaltungen. Einmal das Kinder-Spielplatzfest und dann als Highlight der Kinderfaschingszug mit anschließendem Kinderfasching. Fortgeführt wurde auch die Kalenderaktion, die bei den Irchenriethern gut ankommt. 84 Mitglieder habe nach Bodensteiners Worten die CSU. Bürgermeister Josef Hammer stellte fest, dass die rasante Entwicklung von Irchenrieth die Handschrift der CSU trage. Deren Gemeinderäte seien Ideengeber. Auf die Tatsache, dass er in seinen 17 Jahren als Bürgermeister 250 Bauplätze verkauft habe, war Hammer sichtlich stolz. Diese galt es ja auch zu erschließen. Die Gemeinde sei hervorragend aufgestellt. Dass dies so bleibt, werde man heuer die Ortskanäle für 800000 Euro sanieren und sich mit 180000 Euro für eine Erhöhung des Wasser-Kontingents bei der Steinwaldgruppe einkaufen. In Anmarsch ist auch das dritte Feuerwehreinsatzfahrzeug. Die Rathaussanierung nimmt Gestalt an und geht in die Endphase. Barrierefrei das Rathaus mittels Aufzug. Hammer lies die Verhandlungen und Bemühungen zwecks Stromtrasse Revue passieren. Zeigte auf, dass man geschlossen auftrat und so die Wunschtrasse erreichte, die Irchenrieth die Möglichkeit zur Weiterentwicklung lässt. In Zukunft werde er sich auch mit der Kommunalen Wärmeplanung beschäftigen. MdL Stephan Oetzinger, zugleich CSU-Kreisvorsitzender sprachen von herausfordernden Zeiten, in denen man unterwegs sei. Mit Blick auf die kommende Koalition im Bundestag stellte Oetzinger fest, dass diese auch ihren Preis für die CSU hat. Mit Blick auf die Kommunalwahl in einem Jahr, es können nur mehr zwölf statt der 24 Kandidaten aufgestellt werden, riet der Kreisvorsitzende zu einer zweiten Liste FU/JU-Liste. Oetzinger ging weiter auf die große Aufgabe „Krankenhäuser” für den Landkreis ein. Trotz finanzieller Anstrengungen müssen diese in kommunaler Hand bleiben. Das sei eine große Aufgabe für den Landkreis. Bei der Neuwahl schlug Bodensteiner als Nachfolger den CSU-Fraktionssprecher Michael Hammer vor, der dann einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die beiden Stellvertreter sind Claudia Meier und Reinhold Gilch. Neu sind Christoph Hammer als Kassier und Ferdinand Härtl als Schriftführer. Beisitzer sind: Jürgen Bodensteiner, Matthias Kick, Daniel Groß, Markus Hemmer, Georg Hiermer, Christian Schmid, Sandro Schubert. Die Kasse prüfen Bernhard Kick und Wolfgang Schieder.
Aktion pur im vollen DJK-Sportheim beim Kinderfasching der CSU (Bild: Jürgen Bodensteiner)

Toller Kinderfasching mit Bombenstimmung in Irchenrieth

Da flogen die Löcher aus dem Käse, beim Kinderfasching in Irchenrieth. Eingeladen hatte die CSU/JU/FU und sie waren gekommen. Maskiert hundert Kinder mit Eltern füllten das DJK Sportheim bis auf den letzten Platz. Spiel und Spaß war das Motto sagte CSU-Vorsitzender Jürgen Bodensteiner und das wurde umgesetzt. Dafür standen Katharina König, Maria Kick und Verena Härtl als Motivatorinnen, die von Anfang an die Kinder auf eine Reise durch die Spiele und Tänze mitnahmen. Animation mit dem Ententanz, mit Songs von Donikl und weiteren Faschingshits, nach denen begeistert getanzt wurde. Dazwischen immer wieder Spiele für und mit den Kindern. Den an die hundert kleinen Maschkerern war „Spaß pur” geboten. Highlight dazwischen der erste öffentliche Auftritt der DJK-Tanzkinder, die von Sophie Härtl, Renate Walberer und Vanessa Schinner für diese Premiere getrimmt wurden. 24 Kinder der DJK sind die Tanzkinder und sie glänzten mit ihrem Auftritt, der das Motto „So süß wie Bonbons, so cool wie Eis” aufs Parkett brachte. Begeistert die Kinder und natürlich auch die Eltern, die den Auftritt der Tanzkids mit großem Applaus belohnten. Der Nachmittag mir Spiel und Aktion zog sich hin bis zum Abend. Damit die Stimmung nicht absank, gab es neben Animation auch Verpflegung für die Kinder mit Getränken, Wienerl und Brezn. Für die Eltern Kaffee und Kuchen. Eine Faschingsfete für klein und groß. Für die Kleinen abfeiern, für die Eltern zuschauen, wie wohl Mädl oder Bub in den Fasching eintauchen.
Große Spannung bei den Kindern, wie aus den Bäumen Bretter werden. (Bild: Jessica Pöllath)

Vom Baum zum Brett - Kinder plädieren für Holzhütte

Anschauungsunterricht für die Kinder des Irchenriether Waldkindergartens. Was geschieht eigentlich mit den Bäumen, zwischen denen sie ihre Kindergartenzeit verbringen. Diese Frage wurde einmal mit den Kindern aufgearbeitet und zwar durch praktischen Anschauungsunterricht. Der Waldkindergarten befindet sich im Enzenriether Forst (Staatsforst). Hier waren einige Bäume vom Förster markiert worden, die aus Sicherheitsgründen zu entfernen waren. Nachdem sie gefällt wurden, konnten die Kinder zusehen, wie die Bäume von Bauer Fritz (Fritz Kick) aus dem Wald gezogen und auf den Hänger verladen wurden. Dann gings ab zur Kumpf-Säge auf der Gröbmühle (Markt Wernberg-Köblitz). Die Kinder wurden hinterher gefahren. Im Sägewerk bekamen die Kinder erst einmal das Sägewerk selbst erklärt. Staunend hörten sie, dass hier mittels Wasserkraft sogar der Strom aus der Steckdose kommt. Dann lief der Prozess an. Die Bäume wurden in die Säge geschoben und zu Brettern zugeschnitten. Da gab es dann verschiedene Längen und Stärken. Die Kleinen waren fasziniert. Mit dabei, als Bauer Fritz die Bretter dann auf den Hänger verlud, bevor er wieder Richtung Irchenrieth fuhr. Die Kinder hinterher. Im Areal des Kindergartens sind die Bretter nun ordentlich gestapelt, damit sie trocken können. Im Morgenkreis wurde mit den Kindern auch besprochen, was man denn alles mit den Brettern anfangen könnte. Einstimmiger Wunsch der Kinder: Eine Holzhütte bauen. Na dann mal sehen, ob dem nachgekommen wird.
Der Chef der Patenkompanie aus Weiden Hauptmann Marcel Ressel hält die Rede zum Volkstrauertag beim Gedenken der Gemeinde.  (Bild: Ernst Frischholz)

Volkstrauertag in Irchenrieth mit der Gemeinde, den Vereinen und Soldaten der Patenkompanie

Begonnen hatten die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Alfons Forster in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses zelebrierte. Anschließend der Trauerzug in den Ort zum Ehrenmal beim Rathaus. Angeführt von der Jugendblaskapelle Roggenstein. Bürgermeister Josef Hammer eröffnete mit dem Dank an die Vereine zur Teilnahme und an Mario Rössler von der Soldatenkameradschaft für die Organisation der Gedenkfeier. Die Gemeinde sehe diese Gedenkfeier als Mahnung für den Frieden, so Bürgermeister Hammer. Am Ehrenmal selbst standen Soldaten der Patenkompanie Ehrenwache und deren Kompaniechef Hauptmann Marcel Ressel hielt die Rede zum Volkstrauertag. Er sei nicht etwa ein Datum im Kalender, sondern ein dickes Ausrufezeichen dafür, dass der Frieden nicht selbstverständlich, sondern kostbares Gut für die Menschen ist. Frieden sei nicht nur die Abwesenheit von Krieg, Frieden bedeute auch, in einer Gesellschaft zu leben, in der Respekt, Toleranz und Verständnis herrschen. Frieden sei eine aktive Aufgabe für jeden einzelnen. Der Hauptmann ging auch auf de Rolle der Bundeswehr ein. Sie habe die Aufgabe, Frieden und Sicherheit zu gewährleisten - nicht nur in Deutschland, sondern mittlerweile auch international. „Unsere Soldatinnen und Soldaten stehen bereit, um in Krisensituationen zu helfen und für Stabilität zu sorgen”, der Soldat. Sie sind Teil von Einsätzen, die darauf abzielen, Menschen in Not zu schützen und den Frieden zu fördern. Wir Soldaten sind stolz darauf, mit euch Bürgern in Irchenrieth Teil der Gemeinschaft zu sein, die sich für diese Werte einsetzt. Also Botschafter des Friedens. In der aktuellen geopolitischen Lage mit Blick auf die Ukraine sieht man, wie fragil dieser Frieden ist. Dieser Konflikt habe Auswirkungen nicht nur auf die Menschen dort, sondern auch in Deutschland. Solidarität, Zusammenhalt und ein starkes Gemeinschaftsgefühl sind jetzt wichtiger den je. Im Gebet stellte Pfarrer Forster heraus, das das Sterben jener für das dieses Ehrenmal errichtet wurde, Mahnung und nicht umsonst sein darf. Mit dem Deutschlandhymne der Roggensteiner endete die Gedenkfeier.
Die Spende von „Sweet Sweet Smile” aus Nittenau zauberte bei den HPZ-Verantwortlichen ein Lächeln ins Gesicht (v. l.): stellvertretende Vorstandsvorsitzende Brigitte Krause, die Therapeutinnen Lisa Staufer, Anja Heiß und Tanja Yilmaz und die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Daisy Brenner. (Bild: Stephan Landgraf)

„Sweet Sweet Smile” zaubert ein Lächeln ins Gesicht

Die Kinder aus der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE), der Schule und der Berufsschule des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth dürfen sich freuen. Der Nittenauer Verein „Sweet Sweet Smile” zauberte allen mit einer Spende über 2000 Euro ein Lächeln ins Gesicht. Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Brigitte Krause, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Daisy Brenner sowie Lisa Staufer (Logopädin), Anja Heiß (Ergotherapeutin) und Tanja Yilmaz (Heilerziehungspflegehelferin) präsentierten stolz die neu überarbeiteten Kommunikationsmappen. Die Bildermappen sind für (noch) nicht sprechende Kinder, die durch Zeigen auf die Bilder kommunizieren können. „Die langjährige Arbeit zeigt, wie erfolgreich Kinder mit diesem Hilfsmittel arbeiten können, und wie sie dadurch hervorragend unterstützt werden”, blicken die Therapeuten zurück. Im häuslichen und schulischen Alltag soll die Mappe den Kindern eine Unterstützung im Verstehen von Sprache und auch in der aktiven Kommunikation sein. „Das alles können wir nun leisten”, ergänzte Krause, die sich für die Spende von „Sweet Sweet Smile” herzlich bedankte. Der Verein aus Nittenau um dessen Vorsitzenden Dr. Maximilian Loy jun. hilft seit seiner Gründung im Jahre 2001 körperlich oder geistig behinderten, kranken wie auch unmittelbar in Not geratenen Kindern und Jugendlichen. Dafür engagiert er sich für Projekte der Kinder- und Jugendhilfe im oberpfälzer Raum. Eines davon ist nun eben auch das HPZ, welches durch die gespendeten 2000 Euro die insgesamt zur Verfügung stehenden 150 Kommunikationsmappen komplett neu überarbeiten und layouten konnte. „Sie dient als Hilfsmittel zur Äußerung von Wünschen, Bedürfnissen und Informationen, aber auch zum besseren Sprachverstehen in allen alltäglichen Situationen”, so Logopädin Staufer.


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Am Tagesausflug zum Begegnungshof „Gut Aiderbichl” nach Eslarn beteiligten sich fünf Arbeitsgruppen der Werkstatt vom Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth. (Bild: Karl Ziegler)

Vielfalt der Tierwelt von Aiderbichl fasziniert Werkstattbeschäftigte vom Heilpädagogischen Zentrum von Karl Ziegler

Am Tagesausflug zum Begegnungshof „Gut Aiderbichl” nach Eslarn beteiligten sich fünf Arbeitsgruppen der Werkstatt vom Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth. Der Ausflug zur Tierwelt von Aiderbichl wurde vom Sozialdienst der Werkstatt organisiert. Direkt am großen Taubenhaus begrüßte Gutsverwalter Michael Meckl mit seinem gleichnamigen Vater und ehrenamtlichen Mitarbeitern insgesamt 55 Frauen und Männer. Nach verbalen Einblicken in die Gründungsgeschichte von Gut Aiderbichl 2001 in Henndorf bei Salzburg und der Außenstelle in Eslarn 2013, sowie über die Aufgaben und Tätigkeiten von Aiderbichl, führte Meckl seine Gäste durch das Gelände. In der großen Voliere machten es sich 3000 Tauben gemütlich und auf den breit angelegten Weiden tummelten sich 40 Pferde und Ponys. Vor allem die kleinwüchsigen Pferde wurden von den Besuchern besonders ins Herz geschlossen und durften sich über Streicheleinheiten freuen. Auf den grünen Wiesen grasten zudem insgesamt 60 Rinder und in den angelegten Tiergehegen rund 500 Schafe und Ziegen. Die Aiderbichlfamilie stellte sich den Fragen und man merkte den Gästen ihre Freude über die liebevoll gepflegten Tiere an. „Hier steht das Wohl der Tiere im Vordergrund und alle dürfen ihre Freiheit und ihr Leben genießen.” Zudem lauschten alle den vielen spannenden Geschichten über die Tierrettungen. „Für den Erhalt der Idylle sind vor allem Spenden an Gut Aiderbichl und die Übernahme von Tier-Patenschaften notwendig.” Am Ende des Rundgangs sprachen alle von einem superschöner Ausflug und einem tollen Tag. Zum Abschied überraschte Michael Meckl die Wertstattbeschäftigten und Begleiter vom HPZ mit Geschenktaschen, die mit Stiften, Malblöcken, Ansteckern, Schlüsselanhängern, Mariechenanhänger und Eselmaskotchen, Aufklebern und verschiedenen Heften voll gepackt waren. „Im Namen aller noch ein ganz großes Dankeschön für den tollen Vormittag und die Möglichkeit ihren Hof und die Tiere kennen lernen zu können und für die reichlich gefüllten Geschenktüten”, fügte BA Sozialpädagogin (FH) Sophia Schleicher an.
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