Die Bambinis und F-Jugend des TSV mit den Jugendleitern Alexander Kühner (li) und Benjamin Heider schlichten den TSV-Kleinbus mit Abfall voll, darunter auch die Kloschüssel. (Bild: Karl Ziegler)

Kloschüssel in der Natur aufgefunden

Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Müll achtlos weggeworfen oder gezielt in der freien Landschaft deponiert wird. Aufgrund der angebotenen Möglichkeiten zur Abfallentsorgung für pflanzliche Abfälle, Papier, Glas, Blech, Restmüll und Sperrmüll könnte jeder Abfall zu Hause getrennt und durch die Abfallentsorger bequem beseitigt werden. Trotzdem gelangen immer wieder vielfältige Abfälle in die Landschaft. Der Umwelt und der Heimat zuliebe plant die Marktgemeinde alljährlich im Frühjahr eine Rama-Dama-Aktion. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Marktrat Georg Zierer und Gemeindeangestellten Maria Wazl. Dem Aufruf zum Mitmachen folgten Mitglieder vom Fischereiverein, Oberpfälzer Waldverein, SPD-Ortsverein und vom Turn- und Sportverein. Nach der Einteilung machten sich die freiwilligen Helfer vom Bauhof ausgerüstet mit Greifzangen und Behältnissen zum „Natur-Putzen” in alle Richtungen auf dem Weg. Darunter auch die Bambinis und F-Jugend mit den Jugendleitern Alexander Kühner und Benjamin Heider vom TSV. Die Erwachsenen und die Kinder sammelten eifrig und voller Eifer alles was in der Natur verstreut umherlag. Den größten kuriosen Fund mit einer Kloschüssel konnte die vierjährige „Lotta” melden. Die junge Dame war noch bei der Rückkehr ganz begeistert, da sie auch noch eine Zahnbürste aufgefunden hatte. Nach der dreistündigen Sammelaktion landeten die prall gefüllten Abfallsäcke in einem großen Container im Bauhof, den die Gemeinde bereitgestellt hatte. Die Entsorgung dagegen übernahm der Landkreis. Zum Dank für den ehrenamtlichen Einsatz servierte Bauhofmitarbeiter Johannes Meckl im Auftrag der Gemeinde allen Helfern warmen Leberkäs mit Getränken. Den Dank der Marktgemeinde für die Natursäuberung übermittelte als Organisationsleiter Marktrat Georg Zierer. Ein herzlicher Dank für das Engagement kam nicht zuletzt vom ersten und zweiten Bürgermeister.
Brandschutzerzieherin erklärte den Kindern den sicheren Umgang mit Feuer.<br> (Bild: Ann-Kathrin Bauer)

Schulkinder im Einsatz

Im Heimat- und Sachunterricht lernen die Kinder der Grundschule das Zusammenleben in der Familie, Schule und in Gemeinschaften kennen. Durch Besuche bei Organisationen soll beim Nachwuchs das Interesse an verantwortungsvollen und wichtigen Gemeindeaufgaben und am Ehrenamt geweckt werden. Kürzlich stand bei der dritten Klasse um Lehrerin Ann-Kathrin Bauer ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) auf dem Stundenplan. „Schon bei der Vereinbarung des Termins mit Kommandant Georg Rauch war der Grundschule klar, dass es den Feuerwehrleuten von Eslarn ein großes Anliegen war, den Besuch für die Grundschüler zu ermöglichen”, stellte Schulleiterin Katharina Merther erfreut fest. Die SchülerInnen machten sich mit ihrer Klassenleiterin zu Fuß von der Schule zum neuen Feuerwehrgerätehaus auf dem Weg. Nach der Begrüßung durch Kommandant Georg Rauch stand im Beisein einiger Feuerwehrfrauen und -männer eine Führung durch das neue Feuerwehrhaus an. Bestaunt wurden die großen roten Feuerwehrautos, die umfangreiche Ausstattung und Ausrüstung. Die Kinder hörten, dass die Aktiven der FFW neben ihren Berufen die Aufgaben ehrenamtlich übernehmen und bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Menschen, Tiere und Sachwerte retten. „Jeder ab 12 Jahren darf bei der Jugendfeuerwehr mitmachen”. Derzeit besteht die Jugendwehr aus 19 Jugendlichen. Anhand von ausdrucksvollen Videos der Jugendfeuerwehr führte Feuerwehrfrau Janine Krämer als ausgebildete Brandschutzerzieherin durch die 157-jährige Geschichte und zeigte die Tätigkeiten der Eslarner Wehr. Anhand eines kleinen Modell-Brandhauses, dass einem Puppenhaus ähnelte, simulierte die aktive Feuerwehrfrau eine Rauchentwicklung und wies bei einem Hausbrand auf das Absetzen eines Notrufes unter 112 hin. Dabei durfte jedes Kind einen Notruf absetzen. Live dabei waren die Grundschüler mit entsprechenden Abstand bei einem simulierten Fettbrand. „Das Feuer kann nur durch Ersticken und sollte nie mit Wasser gelöscht werden.” Abschließend setzten sich die Kinder in die Feuerwehrfahrzeuge und düsten durch ihre Heimatgemeinde. Da die Rundfahrten an der Grundschule endeten, ersparten sich die Kinder den Rückweg. „Im Namen der Kinder möchte ich mich bei der FFW für den tollen und sinnvoll gestalteten Vormittag danken”, fügte Lehrerin Ann-Kathrin Bauer an.
Der Vorsitzende Karl Roth dankte im Beisein von Josef Rosenmüller (v.l.) und Max Schottenhaml (re) den den leidenschaftlichen Angler Mario Schottenhaml für den gespendeten neuen Grill. (Bild: Karl Ziegler )

Leckere Fische aus der Region an Aschermittwoch
von Karl Ziegler

Eslarn. An Aschermittwoch beginnt für viele Glaubensgemeinschaften die Fastenzeit. Seit Jahrzehnten bietet der Fischereiverein an diesem Abstinenztag gegrillte und geräucherte Forellen und Makrelen an. Für die Organisation, Vorbereitung und den Verkauf waren viele Hände erforderlich. Beim Ankauf der Wasserbewohner ist es der Vorstandschaft besonders wichtig, dass die Fische aus regionalen Betrieben kommen und keine weiten Wege bis zum Verbraucher zurücklegen müssen. Am Vortag trafen sich einige Mitglieder im Vereinsheim „Fischerhäusl” an der Freizeitanlage „Atzmansee” zum Schlachten und Würzen der frischen Ware. Am Aschermittwoch brutzelten die Fische in der vereinseigenen Räucherkammer und auf dem neuen vereinseigenen Grillrost. Für viele war die klassische Fastenspeise eine willkommene Alternative und passende Gelegenheit den strikten Abstinenztag einzuhalten. Dazu sprang auch noch ein kochfreier Tag heraus. Am Verkaufstag war die Nachfrage laut Vorsitzenden Karl Roth und Schriftführer Georg Pfannenstein wie alle Jahre sehr gut. Eine Prämiere feierten die Fischer mit einem neuen großen Grill, der vom leidenschaftlichen Angler Mario Schottenhaml angefertigt und am Aschermittwoch gleich eingesetzt wurde. Nach arbeitsreichen Stunden durfte sich das rührige Arbeitsteam selbst auf den kulinarischen Leckerbissen freuen. Im Namen des Fischereivereins dankte Vorsitzender Karl Roth allen HelfernInnen für die kräftige Unterstützung und den Kunden für das rührige Kaufinteresse.
Der Vorsitzende Timo Brenner (li) und Kassier Marco Stöckl (re) dankten (ab 2.v.l.) Siegfried Wild für 10,, Laura Roth für 20 und Hans Bock für 10-jährige Treue und Festleiter Georg Zierer bat beim Heimatfest um Unterstützung. (Bild: Karl Ziegler)

Neuaufnahmen und treue Mitglieder steigern Mitgliederstand beim Bayernfanclub

Der seit einem Jahr tätige neue Vorsitzende Timo Brenner vom Bayernfanclub blickte in der Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück und würdigte die Arbeitsleistung des Vorstandteams. In einer Gedenkminute erinnerte sich der Fanclub an die verstorbenen Mitglieder. Von einer beeindruckenden Mitgliederanzahl von 474 berichtete Schriftführerin Stefanie Singer nach 44 Neuaufnahmen. In 10 Vereinssitzungen besprach die Vereinsführung insgesamt 83 Punkte und zahlreiche Unternehmen. Als ältestes Mitglied mit 84 Jahren hält Anton Würfl seinen Bayern die Treue und seit seiner Geburt vor 17 Tagen wächst Lorenz Brenner als Bayernfan auf. Die Ein- und Ausgaben erläuterte Financier Marco Stöckl und tadellose Buchführung bescheinigte Kassenprüfer Julian Salomon und Andre Brenner. Ein besonderer Dank ging an die Spender Sabine Karl, Thorsten Kleber, Karl Eckl, Josef Karl, Josef Schmid, Roland Hansl, Petra Brenner, Franz Singer, Herbert Schober und Markus Karl und an alle Unterstützer. Der Vorsitzende erinnerte auch an die Jahresunternehmungen der Sport- und Freizeitabteilung. Nach dem Preisschafkopf als Jahreshighlight folgte die Vatertagswanderung, die Abschlussfeier, die Teilnahme am Adventmarkt der Freien Wähler und die Weihnachtsfeier. Eine Fanclub-Abordnung feuerte vor Ort ihr Team gegen Union Berlin und beim Champions-League-Spiel gegen Paris kräftig an. Ein Höhepunkt war das Benefiz-Fanclub-Spiel gegen den Löwenfanclub Eslarn. Die spannende Begegnung endete nach einem Elfmeterschießen vor einer großen Kulisse letztendlich 7:4 für die Bayern. „Aus, aus, aus, das Spiel ist aus, Bayern ist Eslarns Fanclub-Meister”, erklang aus dem Lautsprecher der TSV-Sportanlage. Über die Einnahmen von 1000 Euro durfte sich der TSV-Nachwuchs und über 500 Euro die Helfer-vor-Ort freuen. Bereits am Ostersonntag, 20.4. startet ab 20 Uhr am Tannenhof, Böhmerstraße 24, der diesjährige große Preisschafkopf. Neben zahlreichen tollen Sach- und Geldreisen gibt es für den Tagessieger 1000 Euro. Der Höhepunkt der Versammlung waren nicht zuletzt Ehrungen langjähriger Mitglieder, von denen leider nicht alle anwesend sein konnten. Ein Dank für 10 Jahre ging an Udo Ballmeyer, Hans Bock, Laura Deutsch, Hans Fröhler, Paul Fröhler, Johannes Fröhlich, Johannes Grötsch, Zoltan Heiter, Ralf Löding, Sonja Möstl, Peter Orovecz, Bernhard Rom, Gerlinde Rom, Ronja Rupprecht, Theresa Schuster, Xaver Stark, Fabian Wild, Siegfried Wild, Tanja Salomon und für 20 Jahre an Andreas Bock, Gunda Hölzl, Max Hölzl, Katrin Kindl, Daniela Kleber, Sabine Lindner, Laura Roth, Alexander Schmucker und Thomas Zwick. Bereits 25 Jahre Mitglieder beim Bayernfanclub sind Madeleine Eschenbecher, Thomas Forster, Tobias Hölzl und Christian Ried. Abschließend erinnerte Marktrat Georg Zierer als Festleiter ans Heimatfest, zudem Gäste vom 1.8. bis 10.8.2025 aus nah und fern eingeladen sind, und bat um zahlreiche Teilnahme und Unterstützung.
Bis auf die Außenanlagen und kleineren Maßnahmen konnte das Feuerwehrhaus fertig gestellt werden und die Aktiven einziehen. (Bild: Karl Ziegler)

Aktive Feuerwehr blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück

Eslarn. In einem ausführlichen Tätigkeitsbericht wies erster Kommandant Georg Rauch in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Böhmerwald” auf enorme Arbeitsleistungen der aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hin. „Wir haben bei 128 Tätigkeiten insgesamt 1521 Stunden abgeleiste, wobei darin 59 Einsätze und Übungen mit 796 Stunden enthalten sind.” Nicht enthalten sind die Zeiten der Geräte-,, Jugend-, Atemschutzwarte und der Jugendfeuerwehr. Im Detail wies der Kommandant auf 21 technische Hilfeleistungen, 7 Brandeinsätze, 1 ABC-Einsatz, 4 verkehrslenkende Maßnahmen und 28 Übungen hin. Im Zusammenhang mit der Sanierung und dem Neubau des Gerätehauses fanden 30 Besprechungen statt. Die Leistungen spiegeln sich in den zurückgelegten Kilometern mit den drei Einsatz-Fahrzeugen von ingesamt 2570 wieder. „Die Förderzusage der Regierung der Oberpfalz zur Ersatzbeschaffung eines neuen Mehrzweckfahrzeug (MZF 11/1) ist eingegangen und die Ausschreibung beauftragt”, fügte Rauch an. Das alte Fahrzeug ist 21 Jahre alt und zur Erhaltung der Einsatzbereitschaft war eine Neuanschaffung notwendig. Anschließend gratulierte Kommandant Georg Rauch mit Bürgermeister Reiner Gäbl und Kreisbrandmeister Thomas Kleber einigen Aktiven zum erfolgreichen Besuch eines Lehrgangs. Erfolgreich am Lehrgang zum Gruppenführer und Leiter für Atemschutz nahm Ulli Bauer, zum Maschinisten für Löschfahrzeuge Florian Wazl und Fabian Dierl, am Motorsägekurs Christian Sterr-Roth, Janine Krämer, Alex Danzl, Fabian Dierl, Alexandra Wild, Michael Wagner und Jürgen Bösl teil. Das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im THL-Einsatz” absolvierten in Stufe 2 Julian Kleber, Felix Wild, Maria Wazl, Stufe 3 Janine Krämer, Alexandra Wild, Julian Decker, Lukas Wild, Ulli Bauer, Stufe 4 Alex Dierl, Stufe 5 Sebastian Wild, Christoph Demleitner, Michael Wagner und in Stufe 6 Christian Mösbauer. Ein Dank ging an den bisherigen Gerätewart Michael Wagner und Gratulationen für die Ernennung zum Gerätewart an Felix Wild und zum Löschmeister an Ulli Bauer. Geehrt für 10 Jahre aktive Dienstzeit wurden Janine Krämer, Lukas Kleber, für 20 Jahre Stefan Schönberger, Fabian Wild und Martin Wild und für außergewöhnliche 40 Jahre Siegfried Wild. „Ich möchte mich bei allen Kameradinnen und Kameraden, aber auch bei den Jugendlichen, die sich für den Feuerwehrdienst bereit erklärt haben, für die gute Zusammenarbeit bedanken”, so Kommandant Rauch. Ein besonderer Dank ging vor allem an stellvertretenden Kommandanten Markus Lehner, an den Verwaltungsrat um Vorsitzenden Jürgen Bösl und unter anderen an die Geräte- und Atemschutzwarte für ihre Tätigkeiten und Unterstützung. „Nicht zuletzt möchte ich mich auch bei der Führung der Kreisbrandinspektion, beim Kreisbrandrat Marco Saller und Kreisbrandinspektor Martin Weig, sowie bei unserem Kreisbrandmeister Thomas Kleber für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bedanken”, fügte Kommandant Georg Rauch an. Mit dem Wunsch auf unfallfreie Einsätze, guter Kameradschaft und dem Hinweis auf die Einweihungsfeier am 29.5.25 im Rahmen des Vatertagsfestes schloss der Kommandant seinen Jahresrückblick.
Zu den wiedergewählten Mitglieder wurden in den Verwaltungsrat neu Schriftführerin Julia Decker (vorne li.), Aktiven-Vertreterin Janine Krämer (2.v.r.) und Aktivenvertreter Felix Wild (hinten 3.v.l.) gewählt. Gratulationen kamen von Kommandanten Georg Rauch (re).<br> (Bild: Karl Ziegler)

Neuwahlen bei der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn

Eslarn. Die Freiwillige Feuerwehr wählte in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Böhmerwald” einen neuen Verwaltungsrat, der zugleich Vorstand des Feuerwehrvereins ist. Der Verein verzeichnet aktuell einen Mitgliederstand von 350 aktiven und passiven Mitgliedern. Aufgrund der sehr guten Nachwuchsarbeit kann die Feuerwehr beruhigt in eine gute Zukunft blicken. Zügig vonstatten gingen die gut vorbereiteten Neuwahlen, die Bürgermeister Reiner Gäbl mit Stellvertreter Thomas Kleber und Marktrat Albert Gollwitzer leitete. Die anwesenden Mitglieder bestimmten erneut Jürgen Bösl zum Vorsitzenden, Stefan Schönberger zum Stellvertreter und Manuela Bösl zur Kassiererin und neu in den Verwaltungsrat kam als Schriftführerin Julia Decker. Als Beisitzer verstärken Jürgen Merold, Florian Lindner, Christian Sterr, Manuel Demleitner, Sebastian Schmid, Christian Mösbauer und Sebastian Wild die Vorstandschaft. Wedergewählt wurde die Aktiven-Vertreter Maximilian Hochwart und neu hinzu kamen Janine Krämer und Felix Wild. Eine großartige Arbeitsleistung vollbrachte die FFW neben den Einsätzen beim Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses. Aktuell wurden von den Mitgliedern insgesamt 2367 Arbeitsstunden geleistet. An den aktuellen Stand der Baumaßnahme erinnerten Kommandant Georg Rauch und Vorsitzender Jürgen Bösl. Nach Fertigstellung - es sind nur noch kleinere Arbeiten und Nachbesserungen notwendig - konnten die aktiven Mitglieder bereits im Januar in die neuen Räume einziehen. „Der Außenbereich wird, sobald es das Wetter zulässt, fertig gestellt.” Ein Dank für die Unterstützung ging an die Gemeinde mit den Bürgermeistern, dem Gemeinderat, der Verwaltung und dem Bauhof.
Geehrt wurden (vorne v.r.) für 40 Jahre Siegfried Wild, für 50 Hans Werner, Hubert Zimmermann, Bernhard Kaiser, für 60 Max Karl und Josef Forster und (hinten v.l.) für 20 Stephanie Distner und Stefan Schönberger, sowie (hinten 3. u. 4. v.r.) für 10 Markus Schmid und für 20 Jahre Martin Wild. (Bild: Karl Ziegler)

Ehrungen standen beim Feuerwehrverein im Mittelpunkt

Eslarn. Zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) trafen sich im Gasthof „Böhmerwald” zur Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Jürgen Bösl begrüßte die Vertreter der Marktgemeinde und von der Kreisinspektion Bereich Ost, sowie die Ehrenmitglieder Josef Kleber, Max Karl und Andreas Kleber. Einen Dank richtete Bösl an die Gemeinde und Kreisbrandinspektion für die gute Zusammenarbeit. Im Beisein von 2. Bürgermeister Thomas Kleber und sieben Markträten dankte Bürgermeister Reiner Gäbl der FFW für die aktive Mitarbeit beim Gerätehausbau. Besonders stellte Gäbl das Ehrenamt in der FFW und die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses in den Fokus. Die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes übermittelte Kreisbrandmeister Thomas Kleber, der auf die Förderzusage für die Ersatzbeschaffung des Mehrzweckfahrzeuges (MZF) 11/1 hinwies. Die FFW Eslarn leiste bei örtlichen und überörtlichen Einsätzen beste Arbeit und garantiere den BürgerInnen beste Sicherheit. Mit einer gut aufgestellten Jugendwehr ist die Eslarner Wehr auf den richtigen Weg in die Zukunft. An die Verwaltungsratsitzungen und geselligen Veranstaltungen erinnerte Schriftführer Christian Mösbauer. Die Einnahmen aus Veranstaltungen, Beiträgen und Spenden fließen laut Kassiererin Manuela Bösl in Ausrüstung, Reparaturen, ins Feuerwehrhaus und in die Jugendwehr. Im Zusammenhang mit dem Feuerwehrhaus investierte die FFW insgesamt 32.800 Euro in Möbel, Hochdruckreiniger und Ausstattung. Die finanzielle und tatkräftige Unterstützung der FFW ist laut Vorsitzenden Bösl selbstverständlich und auch in der Satzung so niedergeschrieben. Nicht zuletzt wünschten Gemeinde- und Feuerwehrvertreter allen Aktiven unfallfreie Einsätze und dankten den langjährigen Mitgliedern für die Treue. Leider konnten nicht alle anwesend sein. Insgesamt 10 Jahre in der FFW sind Lukas Kleber, Markus Schmid, 20 Jahre Stephanie Distner, Christoph Grießl, Stephanie Grünbauer, Evi Kleber, Georg Kleber, Stefan Schönberger, Fabian Wild und Martin Wild und 30 Jahre Ewald Singer, Christian Kleber, Josef Hölzl und Karl Ziegler. Eine Ehrenurkunde für 40 Jahre erhielten Werner Hartinger, Georg Rauch, Johann Völkl, Siegfried Wild, 50 Jahre Hubert Zimmermann, Hans Zimmermann, Hans Werner, Erich Schmid, Karl Kleber, Johann Kleber, Bernhard Kaiser und Michael Forster. Ein besonderer Dank für außergewöhnliche 60-jährige Treue ging an Josef Forster, Max Karl und Norbert Karl.
Der Indoorspielplatz bot reichlich Gelegenheit zum Hüpfen, Laufen, Klettern, Balancieren und Schwingen. (Bild: Karl Ziegler)

Langeweile ist für die Eslarner Kinder ein Fremdwort

Die Turnsporthalle der Grundschule eignete sich aufgrund der vorhandenen vielfältigen Sportgeräte bestens für einen Indoorspielplatz. Einen Kinderspielplatz in der Turnhalle organisierte der Elternbeirat der Grundschule um Vorsitzender Nicole Kleber. Kräftig unterstützt wurde das Elternteam von der TSV-Turnabteilung und den modularen Aufbauplan für die Standorte der verschiedenen Spielgeräte lieferte TSV-Übungsleiterin Regina Schmid. Anhand der Aufzeichnungen platzierte der Elternbeirat und die TSV-Damen die vielfältigen Turngeräte und verwandelten die Turnhalle in einen großen, wetterunabhängigen Spielplatz. „Die Hallenveranstaltung war mit rund 100 Besuchern trotz des schönen Wetters gut besucht”, stellte Vorsitzende Kleber erfreut fest. Anwesend waren Eltern mit ihren Kindern im Alter von 1 bis 10 Jahren. Die Zielgruppe waren vor allem Familien mit Kindern, Schulklassen, Kindergärten und Vereine. Auch zweiter Bürgermeister Thomas Kleber machte sich vor Ort ein Bild vom sportlichen und lustigen Treiben und lobte das Engagement zugunsten des Eslarner Nachwuchses. Den vielen Mädels und Jungs wurde reichlich Gelegenheit zum Hüpfen, Laufen, Klettern und Balancieren geboten. Die Kinder schwangen sich wie Tarzan mit „Lianen”-Seilen durch den Turnsaal oder tobten sich in den großen Kletternetze aus. Für die kleinsten Besucher wurde in einem separaten Raum eine Krabbelgruppe gebildet. Die sportliche Atmosphäre glich einem kleinen Freizeitpark, in dem von den Kindern reichlich Geschicklichkeit und Kraftausdauer abverlangt wurde. Während sich die Kinder kräftig austobten, machten es sich die Eltern und Großeltern in gemütlicher Runde an den Tischen bequem und ließen sich die leckeren Kuchen mit Kaffee und Getränke munden. Rasten kam für den Nachwuchs nicht in Frage, galt es doch, alle aufgebauten Spielgeräte auszuprobieren. Nach knapp vier Stunden waren die Kinder ausgepowert und die Mütter, Väter und Großeltern bedankten sich für die tollen Stunden. „Ich möchte mich bei allen für den Besuch, den vielen HelfernInnen für die kräftige Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedanken”, so Nicole Kleber. Die Einnahmen kommen wieder den Kindern für Unternehmungen oder neue Spielgeräte zugute.
Ausgiebig gefeiert durch die Minis wurde der Erfolg mit einer Party im Pfarrheim. (Bild: Nicola Hummer)

Bistum rollt für Eslarner Ministranten roten Teppich aus

Mit der Verleihung des „Goldenen Tarzisius” vom Bistum Regensburg durften sich die Eslarner Ministrantinnen und Ministranten über eine noch nie dagewesene und einzigartige Auszeichnung freuen. Das Ehrenamt eines Messdieners übernehmen in Eslarn 34 Mädels und Jungs. Die jugendliche Solidargemeinschaft übt nicht nur den liturgischen Dienst mit Leidenschaft aus, sondern sie treffen sich auch zu gemeinsamen Unternehmen. In den letzten Jahren wurden unzählige Aktionen und Unternehmungen bei den Eslarner Ministranten in und außerhalb der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt umgesetzt. Und genau mit diesen bewarb sich Nicola Hummer bei dem Bischöflichen Jugendamt. Gespannt wartete die Kirchenpflegerin auf eine Rückantwort von Regensburg. „Als endlich eine E-Mail kam, konnte ich es nicht glauben. Wir hatten wirklich gewonnen.” Vor allem die Sternenhimmel Aktion mit 620 selbst gebastelten Sternen und Engeln in der Eslarner Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt” berührte nicht nur viele Gläubige, sondern auch die Jury beim Bischöflichen Jugendamt. Mit Eslarn wurden noch zwei weitere Pfarreien ausgezeichnet. Die frohe Botschaft verbreitete sich in Windeseile. Bei der feierlichen Preisverleihung im Jugendpastoralzentrum drückten die Fachstellenreferenten Martina Kohl und Winfried Brandmaier von der Ministrantenpastoral ihren großen Respekt für die Arbeit der „Minis“ aus. In einer Videobotschaft dankte der Generalsekretär des Internationalen Ministrantenbundes, Tobias Knell, den jungen Preisträgern für ihr Engagement: „Vor allem gratuliere ich aber uns, der Kirche, dass wir solch tolle Menschen haben, die sich so sehr einsetzten!” Beim Stehempfang und der Verleihung der äußerst seltenen Trophäe durften die festlich gekleideten Auserwählten aus Eslarn über einen roten Teppich gehen und sich über die außergewöhnliche Verleihung freuen. „Ihr alle seid Vorbilder des Glaubens”, so die überwiegende Aussage. Beim anschließenden Gottesdienst ging Franz Pfeffer, Direktor der Berufungspastoral, darauf ein, warum der Heilige Tarzisius der Patron der Ministranten ist. Tarzisius war der Legende nach ein Junge, der zur Zeit der Christenverfolgungen im Römischen Reich in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in Rom lebte und der Schutzheilige der Ministranten ist. „Er ist genau das, was Ministranten heute leisten: Sie engagieren sich für die Gemeinschaft mit Gott und sind lebende Zeugen des Glaubens.” Direktor Pfeffer segnete die Statuen des Heiligen Tarzisius, von denen es weltweit derzeit nur vier Exemplare gibt. Drei gingen in die Gewinner-Pfarreien des Bistums und die Vierte wurde bei der letztjährigen Ministrantenwallfahrt dem Hl. Vater übergeben. Nach einem ereignisreichen Tag mit Festakt, Mittagessen, Kirchenführung in St. Emmeram und Gottesdienst in der Wolfgangskrypta kehrten die Ministranten schließlich mit dem Goldenen Tarzisius in ihre Pfarreien zurück. Diese Auszeichnung ist laut Pfarrer Erwin Bauer nicht nur eine Anerkennung für ihr bisheriges Wirken, sondern dient auch als Ansporn, weiterhin Vorbild im Glauben zu sein. Den Gratulationen schloss sich Pfarrvikar Basil an. Die außergewöhnliche Auszeichnung feierte Nicola Hummer im Pfarrheim mit den Ministrantinnen und Ministranten und ihrem Helferteam, bei denen sie sich recht herzlich bedankte. Ohne die Unterstützung ihrer fleißigen Helfer wäre das alles nicht möglich.
Die Blaskapelle Schlutuper marschierte nach dem Gruppenfoto zum Fosnd-Agrom noch eine Ortsrunde. (Bild: Karl Ziegler)

Am Aschermittwoch ist endgültig alles vorbei

Die Regieleitung für das „Fosndagrom in Isling” bat alle Akteure am Aschermittwoch zum absoluten Endspurt und bühnenreifen zweiten Akt in die Gaststätte „Böhmerwald”. Die letzten Töne der „Islouer Fosnd” und der letzte Schnaufer von Prinz „Siegfried der spentable Wilde” fanden in der Faschingshochburg „Böhmerwald” durch die Faschingband „Schlutupers” statt. Der Name des Faschingsprinzen weist auf die Spende einer neuen Trommel von Marktrat Siegfried Wild hin. Nach der Tradition von Schlutupers verewigen alle Akteure ihre Teilnahme an Fasching mit ihrer Unterschrift auf der Trommel. „Da die alte Trommel voll von Unterschriften war, musste eine Neue her”, so die kurze Erklärung. Alle Jahre ist es für die Organisatoren schwer, ausreichend Musiker für die erforderliche Besetzung zusammen zu stellen. Die Akteure spielen in verschiedenen Kapellen oder sind Freizeitmusiker. Der Name der Kapelle „Schlutupers” stammte aus einem Stammtischtreffen und als Namensgeber musste eine Bratheringsdose herhalten. Aus dem urzeitlichen Instrument, der „Blechdose” blieb bis heute der Begriff „reines Blech” erhalten, scherzte so mancher. Inzwischen sind einige Jahrzehnte ins Land gezogen und die Zeiten haben sich geändert, so dass die Musiker der Neuzeit mit klangvollen „Tonwerkzeugen” ausgestattet durch die Gegend ziehen. Zum Leben erwachten die leidenschaftlichen Tonkünstler nur in der Faschingszeit. So traf sich auch in diesem Jahr das unermüdliche Faschingsvolk der „Schlutupers” in der Faschingshochburg „Böhmerwald” und ließ es zum Faschingsausklang noch einmal so richtig krachen. Bevor die Akteure zum Faschingsumzug auf die Straßen gingen, bat der Faschingskardinal Daniel Biermeier im roten Gewand abseits des öffentlichen Lebens zur Gemeinschaftsbeichte. Trotz der Fehltritte während der fünften Jahreszeit begnadigte Herr Merkwürden in einem separaten Winkel die Untertanen und gab jeden mit dem „Wasserpinsel” die nasse Absolution. Für Sonderfälle, die aufgrund ihrer unzähligen Irrwege schwere Last geladen hatten, nahm sich der Faschingspater mit einer „Solobeichte” ein wenig mehr Zeit. „Aber Extras kosten bekanntlich auch mehr Geld” ließ Herr Merkwürden wissen. Der Nachlass der Missetaten wird mit dem Hinabspülen von „Hochprozentigen” erteilt, so dass die auferlegte Sühne mit dem Teufelszeug auch wirklich spürbar hinab gespült wird. Bevor das Ritual des „A'groms” vollzogen wurde, drehte das Faschingsvolk mit ihren Fasnachtsmusikern unter der Leitung von Christian Schmucker in seinem Wirkungskreis noch eine kleine Runde. „Eigentlich sind alle, die Spielen können, musikalische Leiter.” Im Mittelpunkt stand der auf der Trage platzierte Faschingsprinz, der von seiner trauenden Witwe begleitet wurde. Beim anschließenden „Sterberitual”, bei dem der strohige Prinz die leidige Hauptrolle spielte, kam es zu schauspielreifen Szenen. Beim Verbrennen des „Dahingegangenen” trauerten die Faschingsanhänger um ihren Prinzen und kämpften beim Verbrennen der irdischen Stoff- und Strohreste aufgrund der Rauchschwaden mit den Tränen. Nach einigen tröstenden Worten durch Herrn Merkwürden endete mit dem feurigen „Agrom” und einem gemütlichen Beisammensein im Böhmerwald-Lokal noch einmal turbulent und ausgedehnt die fünfte Jahreszeit. Damit ging gemäß dem bekannten Lied der hessischen Faschingsqueen Margit Sponheimer: Am Aschermittwoch ist alles vorbei, auch in Isling die Fosnd zu Ende.


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Eifrig sammelten die Mädels und Jungs die ausgeworfenen Süßigkeiten. (Bild: Karl Ziegler)

„Halli Galli” beim sportlichen Kinderturnfasching in der Turnhalle
von Karl Ziegler

Eslarn. Der Kinderfasching der Kinderturnabteilung des TSV zog am Faschingsdienstag bei freiem Eintritt viele Familien mit Kindern in die „Alte Turnhalle”. Die Abteilungsleiterin Manuela Klug und ihr bewährtes Team hatten sich mit lustigen und vielfältigen Spielen einiges einfallen lassen. „Wir feiern in diesem Jahr unser 10-jähriges Faschingsjubiläum”, begrüßte Manuela Klug mit einem dreifachen „Isling Helau” die Gäste. „Danken möchte ich der Gemeinde, Schule und den Vereinen für die Unterstützung, sowie den Müttern der Turnkinder für die gebackenen Torten und Kuchen .” Für kindgerechte, flotte Klänge und musikalische Stimmung im Turnsaal sorgte am Mischpult erstmals Melissa Greber. Die einzelnen Spartenleiterinnen der Kinderturngruppen garantierten mit humorvollen Aufführungen kurzweilige Stunden. Die jüngsten Besucher machten es sich derweilen am Maltisch bequem und gestalteten nach eigenen Vorstellungen ein Faschingsbild. Am späten Nachmittag startete DJane Melissa für die Teenager ein Wunschprogramm, bei dem sich jeder einen beliebten Party-Song wünschen durfte. Während des sportlichen Kinderfaschings begeisterten die einzelnen Turngruppen mit einstudierten Tänzen und sportlichen und ausdrucksstarken Choreographien. Die kleinen Racker feierten mit ihren roten Cloewn-Nasen mit dem Lied „Halli Galli”, die großen Racker mit dem Lied „ein Hoch auf uns” und die Power Kids zeigten mit „Auffe aufn Berg“, dass sie auch fürs Skifahren gut gerüstet sind. Nicht zuletzt brachten die Power Teenies mit „Stamp on the Ground“ die Turnhalle zum Beben. Den Nachmittag bereicherten vielfältige Kostüme, so dass sich im Turnsaal eine Vielfalt an Cowboys, Prinzessinnen, Hexen, Indianer und Gestalten aus der Zukunft tummelten. Die TSV-Turnabteilung freute sich über die vielen großen und kleinen Maschkerer. Die Kinder erlebten beim Kinderfasching einen lustigen, vor allem sportlichen Faschingsdienstag, und für die Erwachsenen gabs reichlich Gelegenheit zu einem unterhaltsamen Kaffeeklatsch.
Eine Auswahl der tollen Kostüme beim SPD-Kinderfasching. (Bild: Karl Ziegler)

Maskenprämierung beim SPD-Kinderfasching

In der Faschingszeit lieben es die Kinder sich zu verkleiden und einmal jemand ganz anders zu sein. Eine Gelegenheit zum Kostümieren gabs am Rosenmontag beim Kinderfasching des SPD-Ortsvereins in der „Alten Turnhalle”. In den lustren Kreis mischten sich auch verkleidete Eltern und Großeltern. Bestens vorbereitet auf den Ansturm mit kurzweiligen Spielen hatte sich SPD-Vorsitzender Marktrat Georg Zierer und Markträtin Laura Roth. „Bei uns war nicht nur der Eintritt frei, sondern jedes Kind bekam eine Wurstsemmel und ein Getränk gratis”, stellte Roth fest. Bei den Spielen gabs nur Sieger, so dass sich jeder aus der Schatzkiste was aussuchen durfte. Beim Wettessen verzerrten die Mädels und Jungs unzählige Schokoküsse und Salzstangen und mit bekannten Melodien rockte Musikjongleurin Ulrike Möstl den bunt dekorierten Saal. Das vielfältigen Musikangebot animierte zum Schunkeln, Mitsingen und Tanzen. Nicht leicht hatte es die Jury aufgrund der tollen Kostüme bei der Maskenprämierung. Auf der Tanzfläche versammelte sich sichtlich die gesamte Märchen-, Fantasie- und Filmwelt. Aufgrund der reichlichen Preise der Sparkasse und der Pizzagutscheine von Pizza-Anno konnten zehn „erste Preise” vergeben werden. Aufgrund der tollen Masken gabs eigentlich nur Sieger. Nicht zuletzt zogen die Faschingskinder mit Organisatorin Laura Roth in einer langen Polonaise durch den Turnsaal und ermunterten auch manchen Erwachsenen sich anzuschließen. Bestens versorgt von einem rührigen SPD-Team hinter und vor der Theke wurden die kleinen und größeren Gäste mit Getränken, Wurstsemmeln, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Ein Dank von den beiden SPD-Vorsitzenden Georg Zierer und Laura Roth ging an alle kleinen und großen Besucher, an die Spender und ans rührige Helferteam.
Einfallsreiche Kostüme gabs beim Frauenbund-Frühstück zu bewundern. (Bild: Karl Ziegler)

Frauenbund verwöhnt Gäste mit einem Gourmet-Frühstück

Der katholische Frauenbund nahm mit dem Spruch „die Macht den Frauen” am unsinnigen Donnerstag nicht nur das Zepter, sondern auch den „Kochlöffel” in die Hand. Beim Frauenbundfrühstück im Pfarrheim „Sankt Marien” verwöhnte ein zehnköpfiges Koch-Back-Team rund 110 anwesende Gäste. Die ersten Vorbereitungen für das bunt gemischte „Fünf-Sterne-Frühstück” tätigten die Chefköchinnen des Frauenbundes um Vorsitzender Beate Roth und Beisitzerin Silke Singer bereits zwei Tage vorher. Es wurde fleißig gebacken und gekocht und an „Weiberfasnacht” ab 6 Uhr gings im Pfarrheim mit Vorbereitungen und Dekorieren weiter. Der Saal füllte sich ab 8 Uhr mit rund 100 Frauen und etwa 15 Männern. An den Tischen nahmen viele maskierte Besucher ihren Platz ein, darunter Pfarrvikar Basil als Minion, die „Apre Ski-Fahrerinnen” vom TSV, die „Eslarner Rathaus-Bixn” mit pinkfarbenen Boas und die „Zweigerler vom Tannenhof”. In den Kreis der angemeldeten Gäste reihte sich zudem zweiter Bürgermeister Thomas Kleber, dessen Krawatte bereits vorher von den „Rathaus-Bixn” gekürzt wurde. Für Frauenbundchefin Beate Roth war der „Kulturstrick” immer noch zu lang und „schnippel-schnabbel” war Bürgermeisters Krawattl noch kürzer. Vertröstet wurde Kleber und alle Anwesenden von den „Sterne-Köchinnen” mit einem reichlich dekorierten und buntgemischtes Büffet, das ein farbenprächtiger Hingucker war. Beim Anblick des leckeren Frühstück-deluxe verteilt auf mehrere Tische blieben keine Wünsche offen und alle staunten über das reichliche Angebot. Zu den vielfältigen Salaten gabs Thunfisch-Häppchen, eine Käse-Wurst-Platte, köstliche Nachspeisen und griechisch-italienische Köstlichkeiten. Aber auch verschiedene Dips, Aufstriche und Rühreier hatten die Damen vorbereitet. Nach dem alle verwöhnt waren und sich am späten Nachmittag auf dem Heimweg machten, hieß es für das Team aufräumen. Nach einem arbeitsreichen Neun-Stunde-Tag ging auch für die Vorstandschaft der Tag zu Ende. Im Namen des Frauenbundes dankte Vorsitzende Beate Roth allen Teilnehmern für ihren Besuch und den Helferinnen für die tatkräftige Unterstützung.
Ein Highlight war der Austritt der Tanzgruppe „Public Surprice” aus Waidhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Feiern bis die Sicherungen fliegen

Dem Turn- und Sportverein (TSV) war es bereits vor dem Start zum Hausfasching nach einem klaren 5:1 Sieg der Ersten gegen Dießfurt zum Feiern zumute. Nach dem Spiel lud der Förderkreis zum Motto „Feiern bis die Sicherungen fliegen” in die in Eigenregie geführte Sportheimgaststätte ein und „glühten” beim Dämmerschoppen mit Gästen sozusagen kräftig vor. Im toll dekorierten Saal sorgte Quetschenspieler Markus Meier aus Langau schwungvoll für Stimmung und ein rühriges „Lampen-Team aus den 70ern” hatte sich mit einem kulinarischen Angebot in der Küche bestens vorbereitet. Das Quartett war mit einer Lampe auf dem Kopf in der Küche und im Saal unterwegs. Noch zwei Tage vorher glänzten Steffi Kaiser-Lehner, Madeleine Brenner, Kathrin und Carina Kaiser mit Schieausrüstung als „Apre Ski-Fahrerinnen”. Angelehnt an das neue „Steh-Lampen-Kostüm” wählte man für den Hausfasching den Faschings-Hit „Wackelkontakt” des bayerischen Sängers Oimara alias Benedikt Hafner zum Motto. In der Küche bereiteten die „Lampen-Mädels” verschiedene Gerichte wie Penne- und Schnitzel-Bolognese, Currywürste, Pizzen und Semmeln mit Wurst oder Fisch oder Lachs vor. Aber auch Flammkuchen, Krapfen und „1-Meter-Schnäpse” waren im Angebot. Am Zapfhahn und beim Bedienen wechselte sich das Vorstandsteam ab. Nachmittags durften sich die kostümierten Kinder bei der Maskenprämierung und die Erwachsenen am Abend bei der Tombola jeweils auf tolle (Hammer)-Preise und Gutscheine freuen. Keine Wünsche offen ließ nach dem Vorglühen beim Abendprogramm der rührige Diskjockey (DJ) Harry alias Harald Kunz, der sich mit einem vielfältigen Repertoire gut gelaunt in die Herzen der Fangemeinde spielte. Den Saal zum Beben brachte nicht nur der Allround-Song „Wackelkontakt”, sondern auch der überraschende Auftritt der Faschings-Combo „Jesse-James-Band” mit Kommandant Magic alias Manuel Meckl. Ein weiterer Höhepunkt mit Tanz, Hebefiguren und Akrobatik war der sehenswerte Darbietung der Tanzgruppe „Public Surprice” aus Waidhaus. Die Tänzer liefen zur Höchstform auf und ernteten viel Beifall und Zugaberufe. Die zahlreichen Gästen feierten bei guter Laune bis nach Mitternacht. „Sollte es die Sicherungen raushauen und das Licht ausgehen, haben wir im Notfall noch unsere brennenden Nostalgie-Stehlampen”, fasste ein Gast schmunzelnd den Abend zusammen.
Die vielen Gäste belohnten die Sketche mit kräftigen Applaus und Lachsalven. (Bild: Karl Ziegler)

Humorvoller Faschingsstammtisch im Biererlebnis

Der unterhaltsame Generationenstammtisch beim „Seniorenfasching” im Kommunbrauhaus „Biererlebnis” zog ein generationenübergreifendes Publikum an. Die Gäste, auch aus den Nachbargemeinden, im Alter von 5 bis 97 Jahren waren teilweise in fantasiereichen Faschingskostümen erschienen und füllten das Biererlebnis bis auf dem letzten Platz. Ein besonderes Willkommen galt dem 97-jährigen Ehrenbürger und Kommunbraumeister „Fritznschorsch” (Georg Zierer) und Bürgermeister Reiner Gäbl im „Hippie-Outfit”. Erfreut über den großartigen Besuch war Quartiermanagerin Petra Brenner. „Ich freue mich sehr über den grandiosen Besuch und danke allen Mitwirkenden für das ehrenamtliche Zusammenwirken.” Den Anwesenden wurden viele humorvolle Highlights geboten. Bestens versorgt wurden die Gäste auch kulinarisch von der Anton-Bruckner-Musikschule und musikalisch von den talentierten Nachwuchsmusikern Teresa Zinkl und Simon Maier. Einen kräftigen Angriff auf die Lachmuskeln startete mit einer Hitparade das Team: „Das Doppel `K` uNd seine Best of SchLagerstars”. In den Großbuchstaben konnten Insider die Namen der Akteure herauslesen. Dargeboten wurden Songs berühmter Sänger wie von Nickerbocker + Biene (Zruck zu dir), Vicky Leandros (Theo, wir fahr`n nach Lodz), DJ Ötzi (Ein Stern) und Henry Valentino (Im Wagen vor mir). Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten die Akteure mit den Sketchen „der Stuhl” und „die Eslarnerin, die alles weiß”. Es wurde viel gelacht, geklatscht, geschunkelt und zur späteren Stunde in der letzten freien Ecke getanzt. Weiterere Höhepunkte waren der überraschende Auftritt der Faschings-Blasmusik „Schlutupers” und die zünftigen Witze von Manfred Wild, sowie eine Ansprache von „Erich Honecker” von Johannes Hochwart. Die Akteure brachten das Kommunbrauhaus zum Brodeln und heizten die Stimmung mächtig an. Beim Resümee waren sich die Gäste laut Organisatorin Petra Brenner generationsübergreifend einig: „Dies war ein noch nie dagewesener und toller Faschings-Stammtisch, zu dem wir sicher nächstes Jahr wieder kommen werden!”
Die kostümierte Dartfamilie ermittelte beim Faschingsdartturnier die Pokalsieger.<br> (Bild: Karl Ziegler)

Sportlicher Dart-Ergeiz garniert mit Faschingsgaudi und Leidenschaft

Beim traditionellen Faschings-Dartturnier im Vereinskeller der Dartfreunde stand beim geselligen Miteinander vor allem der sportliche Ergeiz und der Spaß am Dartsport im Rampenlicht. Seit acht Jahren verbinden die Dartfreunde in der fünften Jahreszeit den Humor mit einem Dartturnier. Dem Aufruf des Dartpräsideten Martin Bauer: „Die Teilnahme ist nur im Faschingskostüm gestattet”, folgte die Dartgemeinschaft mit farbenprächtigen Kostümen, Masken, Perücken und Schminke. Die begeisterten Darterfrauen und -männer erinnerten an Filmdarsteller, Phantasiegestalten und Berühmtheiten aus Sport und Gesellschaft. Zudem war eine maskierte Auswahl aus der Tier- und Freizeitwelt vertreten. Das sportliche Angebot für die aktiven und passiven Vereinsangehörigen bestens organisiert hatte ein Eventteam um Vorsitzenden Martin Bauer und Sportdirektor Hans-Jürgen Bauer. Wie in jedem Jahr versuchten die Frauen und Männer im Spielmodus „501-master-out” bis Mitternacht viele Punkte zu erzielen und hofften auf einen vorderen Platz. Mit Leidenschaft zeigten die 30 Teilnehmer wie man Humor mit sportlicher Leistung verbinden kann. Nach einem spannenden und fairen Fight ging der Siegerpokal an „Bademeister Helmut” alias Michael Kleber. Den zweiten Pokal in Empfang nehmen durfte Fabian Dimper als Nationaltrainer Julian Nagelsmann im Trikot des ehemaligen Dortmund-Fußballers Marco Reus. Den dritten Pokal erkämpfte sich im Safari-Look der Sportmanager Hans-Jürgen Bauer. Im Namen der Dartfreunde bedankte sich Dartchef Martin Bauer bei allen für die perfekte Organisation, stattliche Teilnahme und anwesenden Zuschauern. Im Anschluss feierte die Dartfamilie ausgiebig die fünte Jahreszeit und machte die Nacht zum Tag.
Ein Dank für langjährige Treue richteten (hinten v.r.) Vorsitzender Albert Grießl, Kassier Thomas Schmid, 2. Vorsitzender Matthias Karl und Schriftführer Fabian Bauriedl an (vorne v. l.) Matthias Hölzl (20 Jahre), Robert Werner (40), Hans Winter (40) und Hans Zierer (10). <br> (Bild: Karl Ziegler)

Kriegerverein dankt Mitgliedern für langjährige Treue

Der 1881 unter den Vereinsnamen „Veteranen- und Kriegerverein” gegründete Soldatenverein wurde 1958 in „Krieger- und Soldatenverein” (KSV) umbenannt. Bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zum Aloisn” sprach Ortsvorsitzender Albert Grießl den altersbedingt rückläufigen Mitgliederstand an und begründete dies mit der Abschaffung des Wehrdienstes. Dem Mitgliederschwund und Fortbestand könne laut Vorsitzenden nur die erneute Einführung einer verpflichteten Grundwehrdienstzeit helfen. Die Wehrpflicht war sozusagen der Nährboden für weitere Mitglieder, so dass früher der Mitgliederstand bei über 200 lag. Besonders stolz ist der mit 144 Jahren älteste Ortsverein auf die zwei noch lebenden Kriegsteilnehmer Georg Zierer und Johann Voit. Zudem ist der örtliche KSV mit 165 Vereinsangehörigen laut Kreisvorsitzenden Richard Berger der größte Kriegerverein im Landkreis. Berger überbrachte die Grüße vom Bayerischen Soldatenbund. Ein Dank für die Aktivitäten, vor allem beim Volkstrauertag, kam von zweiten Bürgermeister Thomas Kleber. Die Grüße der in Oberviechtach stationierten Patenkompanie 1./122 übermittelte Kompaniespieß Oberstabsfeldwebel Ronny Peipe im Beiseins seines Vorgängers Peter Klemm. Die Ehrengäste wünschten dem KSV weiterhin eine gute Zukunft. In der Jahresrückschau erinnerte Vorsitzender Albert Grießl auch im Namen von Schriftführer Fabian Bauriedl an drei Ausschuss-Sitzungen, an die Teilnahme am Jahresgottesdienst des Heimatvereins „Eisendorf und Umgebung”, an den Volkstrauertag und die Kriegsgräbersammlung. Im Rahmen eines Jahresgottesdienstes wurde an die verstorbenen Mitglieder, insbesondere an die 2024 verstorbenen Mitglieder Horst Forster und Johann Lindner gedacht. Sicher aufbewahrt wird die Vereinsfahne künftig im neu installierten Fahnenschrank im Vereinslokal „Cafe Karl”. Ein Dank ging an das örtliche Einrichtungshaus Lang für den kostengünstigen Schrank. Eine detaillierte Auflistung der Einnahmen und Ausgaben legte Financier Thomas Schmid vor. Der Höhepunkt der Versammlung waren Ehrungen langjähriger Mitglieder. Ein Dank in Form einer Urkunde für 10jährige Treue ging an Hans Zierer, Alexander Klug, Michael Brenner, Walther Balk, für 20 Jahre an Matthias Hölzl, Michael Reindl und für 40 Jahre an Hans Winter, Robert Werner, Norbert Salomon, Wolfgang Pemsl und Karl Ebenhöh. „Für die nicht anwesenden Mitglieder wird die Ehrung nachgereicht”, so Vorsitzender Albert Grießl und Schriftführer Fabian Bauriedl.
Ein Highlight war der Auftritt der Garde aus Oberviechtach. (Bild: Karl Ziegler)

Megaparty beim Kinderfasching der Hubertusschützen

Bestens vorbereitet auf dem Ansturm beim traditionellen Kinderfasching in der Schulturnhalle hatte sich Jugendsprecher Ulli Bauer mit seinem rührigen Team von der Schützengesellschaft „Hubertus”. Die kostümierten Kinder und Jugendlichen stürmten teilweise mit ihren Eltern und Großeltern den Saal und feierten mit den Schützen ausgelassen eine Megaparty. „Wir hatten keine freien Plätze mehr und die Kinder durften sich auf humorvolle und gesellige Stunden freuen”, stellte Schützenmeister Daniel Biermeier zufrieden fest. Die Schützen reichten flüssige Kost, Brotzeiten und zu Kaffee leckeren Kuchen. Es wurde getanzt und kräftig gesungen, zudem zog eine Polonaise durch den Saal. Die Kinderschar verwandelte den Saal in eine belebte Spielwiese und hatte Riesenspaß. Wer wollte erhielt bei Theresa Brenner und Anna Frank ein Kindertattoo und Geduld haben hieß es auch bei Markus Brenner, der im Akkord für jeden ein Luftballontier formte. Wer Glück hatte konnte in einen der ausgeworfenen Luftballons einen Verzehrgutschein vorfinden und wer leer ausging, durfte sich beim Auswerfen von Süßigkeiten auf sonstige Naschereien freuen. Während sich die Kinder im Saal so richtig austoben konnten, machten es sich die Eltern an den Tischen gemütlich. Ein absoluter Höhepunkt war der sehenswerte Schautanz-Auftritt der Tanzgarde „Grün-Weiß” von der Arbeiterwohlfahrt aus Oberviechtach. Die tollen akropatischen Aufführungen wurden mit kräftigen Applaus belohnt. Bereits beim Einmarsch stand ein besonderes Wesen im Rampenlicht. „Des is doch der vermisste Hubertus-Hirsch.” Das Symboltier der Hubertusschützen ließ sich aber nur kurz blicken. „Ein längerer Auftritt ist beim Hubertusball am Samstag vorgesehen.” Bevor sich auch die Garde wieder auf dem Heimweg machte, bekam Sebastian Balk für seine langjährige Jugendarbeit einen Faschings-Orden verliehen. Die kleinen Besucher, die mit ihren Kostümen in ihre Lieblingsrollen aus der Film-, Tier- und Fabelwelt geschlüpft waren, machten es den Preisrichtern bei der Maskenprämierung nicht leicht. Jeweils einen Pizzagutschein für die ersten drei Plätze erhielten Sophia Zinkl als Rehlein, Konstantin Kühner als Ruckby-Spieler und Pius Schmid als Eishockey-Spieler. Ein dickes Lob für die perfekte Organisation an die Schützenjugend kam von Daniel Biermeier. „Dabei lernt die Jugend eigenständig zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen.” So stemmte die Schützenjugend in Eigenregie zum wiederholten Mal die Vorbereitungen, den Aufbau, die Durchführung und das Aufräumen. „Der Reinerlös aus den Einnahmen kommt daher auch der Schützenjugend zugute”, ergänzte Schützenmeister Biermeier.
Mit professionellen Gesang begleiteten Sopransängerin Silke Orecharov, Tenor Heinrich Schopf und Basssänger Peter Kellner (v.r.) die Kinder durch die märchenhafte Handlung der Zauberflöte. (Bild: Karl Ziegler)

Bühne frei für die Uraufführung der kindgerecht inszenierten Zauberflöte

Drei professionelle Opernsänger der Wiener Kinderoper „Papageno” verwandelten mit einigen Schulkindern die Schulturnhalle in ein kleines Opernhaus und tauchten mit der kindgerechten Inszenierung auf unterhaltsame Weise in die Wunderwelt der klassischen Musik ein. Schulleiterin Katharine Merther begrüßte die professionellen SängerIn der Kinderoper und freute sich mit ihren Kolleginnen und den Kindern auf eine besondere Vorstellung. In Eslarn „uraufgeführt” wurde gemeinsam mit 15 Schülerinnen und Schülern aus der dritten und vierten Klasse einige Ausschnitte aus der bekannten Oper „die Zauberflöte” von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Salzburger Musiker und Komponist der Wiener Klassik ist zweifellos einer der berühmtesten Komponisten, wobei die Zauberflöte zu seinem bekanntesten Werken zählt. Die kleine Bühne in der Turnhalle bot für die Darbietung ideale Voraussetzungen. Vor Beginn stimmte das Opernteam die zahlreichen Kinder mit Fragen und Antworten auf die Aufführung ein. Das ausgebildete und opernerfahrene Ensemble, deren Leben die Musik ist, verstand es, die kindgerechte Aufführung mit Erzählungen, Gesang und Handlungen darzubieten und den Nachwuchs in ihren einzelnen Rollen durchs Programm zu führen. Die Profis begleiteten die in Kostüme geschlüpften Kinder durch die einzelnen Szenen, wobei man dem Nachwuchs trotz leichtem Lampenfieber ihre Freude anmerkte. Die Zauberflöte für Jung & Alt erzählt eine fesselnde Geschichte voller faszinierender Charaktere. Da gibt es den unvergesslichen Papageno, die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Prinz Tamino und Pamina, die prachtvolle Welt von Sarastros Sonnentempel und die böse Königin der Nacht. Dazu kommen noch tanzende Tiere, verzauberte Musikinstrumente und viele weitere Besonderheiten, die einen unweigerlich in die Welt hineinziehen. Tamino wird von drei Dienerinnen der Königin von einer grauenhaften Riesenschlange gerettet. Nach der Befreiung der Prinzessin waren zum Ausklang alle froh - wie im richtigen Märchen - dass das Gute über das Böse und die Liebe siegen konnte. Am Ende bekommt Papageno seine Papagena und Tamino seine Pamina und die Königin der Nacht mit dem bösen Diener Monostatos versank in der ewigen Nacht. „Die Aufführung mit puren Opernspaß ist wahrscheinlich die schönste Kinderoper der Welt”, waren sich die Opernsänger einige. Die märchenhaften Szenen begleiteten mit professionellen Gesang die Sopransängerin Silke Orecharov, der Tenor Heinrich Schopf und Bass-Sänger Peter Kellner. „Wir besuchen rund 400 Schulen im Jahr, kommen in jeden Winkel von Deutschland und geben mit der Zauberflöte in Eslarn das erste Gastspiel”, informierten die professionellen Opersänger. Aber nicht nur der wunderbare Gesang der drei Sänger und die einstündige Darbietung der Kinder fanden gefallen, sondern auch das Bühnenbild mit der ägyptischen Pyramide.
Die Kirchenpflegerin Nicola Hummer (3v.r.) begrüßte unter den vielen Minions die beiden Grus, Pfarrer Erwin Bauer (li) und Pfarrer Udo Klösel. (Bild: Karl Ziegler)

Bühne frei - die Minions mit ihren Grus sind los

Eslarn. Die neu formierte Pfarrgemeinschaft Moosbach/Eslarn setzt beim Pfarrfasching im Eslarner Pfarrheim „Sankt Marien” ein Zeichen der Verbundenheit. Für die Vorbereitungen und den Ablauf zeichneten die örtlichen Mitglieder von der Kirchenverwaltung, vom Pfarrgemeinderat, Frauenbund, der Kolpingsfamilie und den Minstranten verantwortlich. Kirchenpflegerin Nicola Hummer begrüßte in Gedichtform im Pfarrsaal die vielen Gäste, darunter zweiten Bürgermeister Thomas Kleber und 3. Bürgermeister Bernd Reil mit Marktratskollegen. Aktuell als vermisst gemeldet wurde Pfarrer Erwin Bauer, wobei die Mesnerin Waltraud Karl im Glauben war, den Ortspfarrer mit den Ministranten kurz zuvor gesehen zu haben. „Er räumt das Pfarrhaus aus.” Die Kirchenpflegerin brachte den Film „Ich - Einfach unverbesserlich” mit den Minions und deren Chef „Gru” ins Gespräch und zog Vergleiche zu den Minis. Ein Highlight war der Einmarsch der in gelben Outfits als Minions verkleideten rund 30 Ministranten mit Pfarrvikar Basil. Mit Jubelrufen, wie beim triumphalen Einzug in Jerusalem, begrüßten die Gäste die beiden Priester. Da im Film der Chef der loyalen Minions „Gru” heißt, wählten die beiden Empfangsdamen für die Priester als Chefs der Minis die Namen „Gru” und „Grugru”. Passend dazu trugen die beiden Pfarrer wie der Gru im Film schwarze Oberteile und einen schwarz-grauen Schal. Gemeinsam mit der „gelben Invasion” sangen und tanzten die beiden „Grus” und ernteten kräftigen Beifall. Pfarrer Erwin Bauer stellte Pfarrer Udo Klösel, der vom Regensburger Generalvikar offiziell zum Pfarrer der neuen Pfarrgemeinschaft installiert wurde, als seinen Nachfolger vor. Im Anschluss erklärte Kirchenpflegerin Hummer kurz die Ähnlichkeiten zwischen den Ministranten und den Minions. Beide haben verschiedene Namen, unterschiedlichen Charakter und Vorstellungen. Beim anschließenden humorvollen Stanzl-Gesang des Kirchenchors standen die Priester, kirchlichen Mitarbeiter und Vereine im Rampenlicht. In den Reigen der Unterhalter mischte sich der Pfarrgemeinderat mit dem sportlichen Unterhaltungsspiel „Reise nach Jerusalem. Der Vollblutmusiker „Fonse” aus Gaisthal animierte die zahlreich maskierten Besucher zum Tanzen und Mitsingen. Wer wollte konnte nicht zuletzt seinen Besuch in „Eva´s Fotobox” mit einem Schnappschuss verewigen. Während des Pfarrfaschings waren die Gäste mit Gyrossuppe, Wurstsalat, Sauere Bratwürste, Lachssemmeln und Krapfen bestens gesorgt. „In diesem Jahr hatten wir mehr Besucher als im Vorjahr”, stellte Nicola Hummer zufrieden fest und dankte allen Akteuren und Besuchern.
Gespannt warteten die Kinder im Pfarrheimsaal auf das nächste Spiel. (Bild: Karl Ziegler)

Mächtiger Andrang beim bunt gemischten Kinderfasching im Pfarrheim

Eslarn. Die fünfte Jahreszeit begeistert Ältere und Jüngere, wobei vor allem bei den Kinder der Fasching einer der Höhepunkte im Jahr ist. Kinder lieben es, sich zu verkleiden und einmal jemand ganz anders zu sein. Eine Gelegenheit zum Kostümieren beim Kinderfasching im Pfarrsaal „Sankt Marien” bot der Elternbeirat vom katholischen Kindergarten. In den Kreis der zahlreich kostümierten Kinder mischten sich auch verkleidete Mitglieder vom Elternbeirat und Kindergartenpersonal, sowie einige Mütter. Die gesamte Märchen- und Fabelwelt und selbst „Toni Kroos” und so mancher Promi aus der Filmszene waren vertretern. Bestens vorbereitet auf den Ansturm hatten sich mit einem geschmückten Pfarrsaal, Kaffee, Kuchen und Getränken der Elternbeirat vom katholischen Kindergarten. Den Hunger der Kinder stillte das bewährte Team mit Pommes, Wiener und Brezen. „Wie jedes Jahr, hat der Elternbeirat den Kinderfasching speziell für die etwas kleineren Kinder im Kindergartenalter veranstaltet”, stellte Elternbeiratsvorsitzende Manuela Bösl fest. Keine Langeweile aufkommen ließen während der dreistündigen Veranstaltung mit Spielen, Tanzen und viel Spaß die Animateure, die pädagogische Fachkraft Janine Krämer und Erzieherin Anna-Lena Klug von der Kindertagesstätte. Beim Spiel „Reise nach Jerusalem” standen leere Stühle, beim Geschicklichkeitsspiel die Gymnastik-Reifen und beim Luftballontanz bunte Ballons im Rampenlicht. Mächtig Spaß machte die „etwas andere Reise nach Jerusalem”, bei der die Kinder verschiedene Dinge wie Schuhe, Schlüssel, Kopfschmuck und Flaschendeckel aus dem Publikum holen und auf einen der leeren Stühle einen Sitzplatz finden mussten. Mächtig ins Zeug legte sich der Nachwuchs nicht zuletzt beim Schokokuss-Wettessen ohne Hände und beim Luftballon-Tanz. Auf dem Stundenplan standen auch einige Faschingstanzformen wie Ententanz, Fliegerlied und Polonaise. Sportlich abgekämpft machte sich der Nachwuchs mit den Eltern nach den humorvollen Stunden auf den Heimweg. „Der gesamte Gewinn kommt ausschließlich den Kindern vom Kindergarten zugute”, fügte Vorsitzende Manuela Bösl an und dankte den Helferinnen, den Animateuren und Besuchern für die Unterstützung.
Regelrecht in Höchstform liefen Waltraud Karl und Marianne Hummer bei ihrer Darbietung auf. (Bild: Karl Ziegler)

Lachen tut Körper und Seele gut

Bei der Faschingsveranstaltung des Seniorenkreises „Goldener Oktober” gab es reichlich Gelegenheit die Lachmuskeln zu strapazieren und damit der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Die Sprecherin der Seniorenrunde, Elisabeth Würfl, begrüßte die Gäste mit einer originellen Büttenrede in Gedichtsform. Dabei verstand sie es aktuelle Themen mit den Sorgen und Nöten der Menschen mit den schönen, vor allem guten alten Zeiten zu verbinden. Im Namen des Teams dankte sie allen für die großartige Teilnahme und ihrem bewährten Team, Marianne Hummer, Irmgard Karl, Annemarie Schön und Margit Sturm, für die tatkräftige Unterstützung beim Backen und Organisieren. Die Anwesenden wurden kostenlos unter anderem mit leckeren „Käichla” und Krapfen, einem Kuchenbüffet und mit selbst gebackenen Brot mit Aufstrichen verwöhnt. Dazu wurden verschiedene warme und kalte Getränke gereicht. Zur Einstimmung gabs für die Seniorenrunde nicht zuletzt prickelnden Sekt. Die musikalischen Klänge auf seiner Gitarre garnierte Richard Reger aus Böhmischbruck mit witzigen Beiträgen und erinnerte an so manchen Oldieschlager. Regelrecht in Höchstform mit witzigen Humor und beschwingten Tanzeinlagen lief beim Sketsch das Duo Waltraud Karl und Marianne Hummer auf. Beide waren der Meinung, dass man in der neuen Pfarrgemeinschaft und beim künftigen Pfarrer nach dem Motto „Kleider machen Leute” mit einem eleganten Hut eine gute Figur machen sollte. Weitere Lachsalven produzierte Agnes Härtl und Anja Eckert mit ihrem Sketsch im Zug, der nicht immer zum beabsichtigten Ziel führt. Die Anwesenden honorierten die musikalischen und humorvollen Darbietungen beim Seniorenfasching mit Applaus und dankten für den kurzweiligen Nachmittag.
Laut Satzungsänderung wurde der Vorsitzende und sein Stellvertreter mit seinem bewährten Team erstmals für drei Jahre gewählt. (Bild: Josef Rauch)

Tischtennisverein dankt Mitgliedern für langjährige Treue und bestätigt bei den Wahlen das rührige Vorstandsteam

Bei der Mitgliederversammlung des Tischtennisclubs (TTC) konnte Vorsitzender Josef Rauch im Vereinslokal „Zum Stofferl” vor allem Mitglied und Festleiter des Heimatfestes, Marktrat Georg Zierer begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder standen Ehrungen langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Ein Dank für 15-jährige Treue ging an Andreas Spangler, 20 Jahre: Herbert Biermeier, Angelika Frischholz, Karl Kick, Bernhard Strehl, 25 Jahre: Daniel Gerber, 40 Jahre: Max Bauer, Josef Gäbl, 45 Jahre: Siegfried Grötsch, Josef Hanauer, Stefan Völkl, 50 Jahre: Reiner Gäbl, 55 Jahre: Helmut Karl, Siegfried Reindl, Josef Rauch und Albert Zierer. Glückwünsche gingen an Vereinsmeister Karl-Heinz Petschler und aufgrund der ausgezeichneten Leistungen an die beiden Tischtennisteams. Der TTC beteiligt am diesjährigen Heimatfest mit einem Beitrag an der Festschrift und übernimmt am ersten Festabend den Ausschank. Trotz der vielen Auflagen und steigenden Kosten kann laut Festleiter Georg Zierer den Bürgern und Gästen wieder ein tolles Programm geboten werden. Für den Aufbau des Festzeltes am 25.7.2025 werden laut Zierer weitere Helfer gesucht. Nach einstimmigen Beschluss wird die Vorstandschaft laut Satzungsänderung künftig nicht für zwei, sondern für drei Jahre gewählt. Dem Antrag von Kassier Horst Gerber, dass die Ladung zu einer Versammlung laut Satzung künftig nicht nur schriftlich, sondern auch per E-Mail erfolgen kann, wurde entsprochen. Schriftführer Bernhard Strehl wies auf sechs Vorstandsitzungen und Sportleiter Jürgen Pressl auf die aktuelle Rangliste mit 15 gemeldeten Spielern hin. Künftig wird zur Teilnahme an Turnieren eine Turnierlizenz erforderlich, die pro Halbjahr 5 Euro kostet. Viele bislang aktive Turnierspieler verzichten deshalb auf eine Turnierteilnahme. Von guten Leistungen in der Saison und von Trainingseifer der 1. und 2. Herrenmannschaft sprachen die Teamcoatches Michael Zierer und Jürgen Pressl. Die Erste verlor in diesem Jahr noch kein Spiel und liegt in der Bezirksklasse A auf den 1. Platz und die Zweite platziert sich nach dem Aufstieg in die Bezirksklasse B im Mittelfeld. Kassier Horst Gerber dankte den Banken für die Spenden und die Kassenprüfer Karl Kick und Martin Frischmann bescheinigten tadellose Kassenführung. Zügig über die Bühne brachte Karl-Heinz Petschler die Neuwahlen. Wiedergewählt wurden Vorsitzender Josef Rauch, Stellvertreter Herbert Biermeier, Schriftführer Bernhard Strehl, Kassier Horst Gerber, Gerätewart Gerhard Brenner, Sportwart Jürgen Pressl, Kassenprüfer Karl-Heinz Petschler und Martin Frischmann und zum Jugendwart Michael Zierer.
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