Der Vorsitzende Karl Roth dankte im Beisein von Josef Rosenmüller (v.l.) und Max Schottenhaml (re) den den leidenschaftlichen Angler Mario Schottenhaml für den gespendeten neuen Grill. (Bild: Karl Ziegler )

Leckere Fische aus der Region an Aschermittwoch
von Karl Ziegler

Eslarn. An Aschermittwoch beginnt für viele Glaubensgemeinschaften die Fastenzeit. Seit Jahrzehnten bietet der Fischereiverein an diesem Abstinenztag gegrillte und geräucherte Forellen und Makrelen an. Für die Organisation, Vorbereitung und den Verkauf waren viele Hände erforderlich. Beim Ankauf der Wasserbewohner ist es der Vorstandschaft besonders wichtig, dass die Fische aus regionalen Betrieben kommen und keine weiten Wege bis zum Verbraucher zurücklegen müssen. Am Vortag trafen sich einige Mitglieder im Vereinsheim „Fischerhäusl” an der Freizeitanlage „Atzmansee” zum Schlachten und Würzen der frischen Ware. Am Aschermittwoch brutzelten die Fische in der vereinseigenen Räucherkammer und auf dem neuen vereinseigenen Grillrost. Für viele war die klassische Fastenspeise eine willkommene Alternative und passende Gelegenheit den strikten Abstinenztag einzuhalten. Dazu sprang auch noch ein kochfreier Tag heraus. Am Verkaufstag war die Nachfrage laut Vorsitzenden Karl Roth und Schriftführer Georg Pfannenstein wie alle Jahre sehr gut. Eine Prämiere feierten die Fischer mit einem neuen großen Grill, der vom leidenschaftlichen Angler Mario Schottenhaml angefertigt und am Aschermittwoch gleich eingesetzt wurde. Nach arbeitsreichen Stunden durfte sich das rührige Arbeitsteam selbst auf den kulinarischen Leckerbissen freuen. Im Namen des Fischereivereins dankte Vorsitzender Karl Roth allen HelfernInnen für die kräftige Unterstützung und den Kunden für das rührige Kaufinteresse.
Die Christbaum-Verkaufsaktion des Fischereivereins wurde ein voller Erfolg. (Bild: Karl Ziegler)

Fischereiverein versorgt Eslarn und Umgebung mit Christbäumen

Der örtliche Fischereiverein bietet den Familien frisch geschlagene Christbäume aus der Region. Die herrlichen, sattgrünen Nadelbäume stammten vom familiengeführten Christbaumhof Kammerer aus Döllnitz bei Leuchtenberg. Die Bäume wurden mit einem kostenlos von der Firma Inotech/FWE zur Verfügung gestellten Lastwagen, den ein Mitglied vom Fischereiverein lenkte, aus dem 25 km entfernten Döllnitz geholt. Die traditionelle Verkaufsaktion startete der Fischereiverein mit Unterstützung zahlreicher Mitglieder am Samstag zeitgleich am Eslarner Rathaus und beim Raiffeisenmarkt in Schönsee. Aufgrund des breiten Angebotes konnten vor allem Familien zwischen einem kleinen, schmalen Baum fürs Zimmer oder einen größeren und buschigen für die Terrasse auswählen. Während der rund 3-stündigen Verkaufsaktion hatten die Fischerfreunde mit Beratung, Einpacken und Aufladen alle Hände voll zu tun. Mit dem Service sparten sich die potentiellen Käufer nicht nur die Fahrt und den Sprit, sondern der Verein leistete auch einen Beitrag für die Umwelt. Die Kunden waren sich darüber einig, dass ein echter Weihnachtsbaum im Vergleich zu einem künstlichen einen weiteren Vorteil hat: Nach der Weihnachtszeit kann der Natur-Baum geschreddert und der Mulch umweltschonend im Garten zum Abdecken wieder verwendet werden. Außerdem nehmen die Nadelbäume während des Wachstums Kohlendioxid auf, geben Sauerstoff ab und wirken durch Neuanpflanzungen nachhaltig. Das Verkaufs- und Umweltkonzept des Fischereivereins scheint damit aufzugehen.
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