Eslarn. An Aschermittwoch beginnt für viele Glaubensgemeinschaften die Fastenzeit. Seit Jahrzehnten bietet der Fischereiverein an diesem Abstinenztag gegrillte und geräucherte Forellen und Makrelen an. Für die Organisation, Vorbereitung und den Verkauf waren viele Hände erforderlich. Beim Ankauf der Wasserbewohner ist es der Vorstandschaft besonders wichtig, dass die Fische aus regionalen Betrieben kommen und keine weiten Wege bis zum Verbraucher zurücklegen müssen. Am Vortag trafen sich einige Mitglieder im Vereinsheim „Fischerhäusl” an der Freizeitanlage „Atzmansee” zum Schlachten und Würzen der frischen Ware. Am Aschermittwoch brutzelten die Fische in der vereinseigenen Räucherkammer und auf dem neuen vereinseigenen Grillrost. Für viele war die klassische Fastenspeise eine willkommene Alternative und passende Gelegenheit den strikten Abstinenztag einzuhalten. Dazu sprang auch noch ein kochfreier Tag heraus. Am Verkaufstag war die Nachfrage laut Vorsitzenden Karl Roth und Schriftführer Georg Pfannenstein wie alle Jahre sehr gut. Eine Prämiere feierten die Fischer mit einem neuen großen Grill, der vom leidenschaftlichen Angler Mario Schottenhaml angefertigt und am Aschermittwoch gleich eingesetzt wurde. Nach arbeitsreichen Stunden durfte sich das rührige Arbeitsteam selbst auf den kulinarischen Leckerbissen freuen. Im Namen des Fischereivereins dankte Vorsitzender Karl Roth allen HelfernInnen für die kräftige Unterstützung und den Kunden für das rührige Kaufinteresse.