Travelin‘ Blues im Fire Kitchen beim Blues Brunch. (Bild: Sigi Steinkohl)

Genussvoller Blues-Brunch begeistert Musik- und Feinschmeckerfreunde

Am Sonntag, 16. März 2025, lud der Kunst- und Kulturverein Erbendorf (KUKUVE) zum ausverkauften Blues Brunch ins Restaurant Fire & Kitchen in Thumsenreuth ein. Die Gäste erwartete ein köstliches Brunch-Buffet, begleitet von handgemachtem, authentischem Blues der Band Travelin’ Blues aus Waldsassen. Das Trio um Wolfgang Weber, Sebastian Schönstein und Lothar Bauer begeisterte mit feinfühligem, aber auch mitreißendem Akustik-Blues. Ob filigrane Arrangements oder kraftvolle Rhythmen – die Musiker verstanden es, Klassiker von Eric Clapton, J.J. Cale, Peter Green und vielen weiteren Legenden auf ihre eigene, lässige Art zu interpretieren. Für das kulinarische Verwöhnprogramm sorgte Dominik Sieder und sein Team mit einem reichhaltigen Brunch-Buffet, das keine Wünsche offenließ – sowohl kalte als auch warme Speisen sowie Herzhaftes und Süßes warteten auf die Gäste. In entspannter Atmosphäre genossen die Besucher nach anfänglichem Sektempfang nicht nur musikalische, sondern auch kulinarische Highlights. Der große Zuspruch und die ausverkauften Tickets zeigen, wie sehr sich das Event etabliert hat. „Wir freuen uns riesig über das große Interesse und sind begeistert, dass unser Konzept aus Livemusik und Genuss so gut ankommt“, so heißt es aus den Reihen des KUKUVEs. Ob es eine Neuauflage des Blues Brunch geben wird, bleibt noch offen – doch angesichts der positiven Resonanz stehen die Chancen gut. Nach dem Jazz-Brunch im vergangenen Jahr, der ebenso gut angenommen wurde, liegt die Kombination einer weiteren Musikrichtung mit Brunch natürlich nahe. Fest steht: Kunst, Kultur und Kulinarik sind eine super Kombination.
v.l.n.r. Kirchenpfleger Heinz Kraus, Edeltraud Moller, Herbert Mattes, Pfarrer Michael Lawrence (Bild: Heinz Kraus)

Goldenes Herz für den Einsatz: Thumsenreuth ehrt Kirchenmitglieder

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes wurden zwei langjährige Mitglieder der katholischen Kirchenverwaltung Thumsenreuth verabschiedet und für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Nach zwölf Jahren engagierter Tätigkeit traten Mesnerin Traudl Moller und Herbert Mattes bei der turnusmäßigen Wahl im November nicht mehr zur Wiederwahl an. Beide wurden 2012 in die Kirchenverwaltung gewählt und leisteten seither wertvolle Arbeit für die Gemeinde. Traudl Moller war nicht nur als Mesnerin mit großer Hingabe tätig, sondern brachte ihre Erfahrung und ihr Wissen auch in die Verwaltung ein. Durch ihre tägliche Präsenz in der Kirche war sie stets nah an den Anliegen der Gemeinde und unterstützte die Kirchenverwaltung insbesondere während der umfangreichen Baumaßnahmen. Herbert Mattes übernahm in seiner Amtszeit die Aufgaben des Schriftführers und Kassenprüfers für das CARITAS-Konto. Durch seine Verfügbarkeit als Ruheständler konnte er zahlreiche Termine wahrnehmen und die Kirchenverwaltung bei wichtigen Entscheidungen und Bauprojekten aktiv unterstützen. Kirchenpfleger Heinz Kraus würdigte in seiner Dankesrede beiden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz und ihre Verbundenheit zur Gemeinde. Als Zeichen der Anerkennung wurde ihnen eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. „Solches Engagement kann man nicht bezahlen”, hieß es in der Dankesrede, in der auch betont wurde, wie wichtig das Ehrenamt für das kirchliche und dörfliche Leben ist. Mit einem herzlichen „Vergelt's Gott” verabschiedete die Gemeinde ihre geschätzten Mitstreiter aus dem Gremium.
Die Vertreter der Feuerwehr, Reiner Schwingshandl (von links), des Schützenvereins 1898 Thumsenreuth, Andreas Heinz, sowie das Vertreterteam des Kindergartens Krummennaab mit der Leiterin Erika Luft konnten sich über eine Spende von je 500 Euro freuen. Bürgermeisterin Marion Höcht (4. von rechts) gratulierte der neuen Vorstandschaft mit der „alten Führungscrew“ und dem neuen Vorstand Fabian Moller (5. Von links) und wünschte ihm und der ganzen Mannschaft viel Erfolg. (Bild: Fabian Moller)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Spendenübergabe

Über eine konstante positive Mitgliederzahl des Fördervereins berichtete der Vorstand Michael Ruland jr.: Unter seiner Führung seit 2015 ist der Mitgliederstand von 56 auf 77 angewachsen. Der Treff-Förderverein gründete sich aus der Gemeinschaft von Jugendlichen, die sich im Jugendraum der Gemeinde im Kellergeschoß des Feuerwehrhauses trafen. Die Gründer setzten sich zum Ziel, die Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen und in der dörflichen Gemeinschaft zu fördern. Der Verein wird gemeinnützig geführt und steht damit unter der besonderen Aufsicht des Finanzamtes. Michael Ruland berichtete von den Ereignissen des vergangenen Jahres. Das Sommerfest zur „Volljährigkeit“ des Vereins war trotz des zunächst schleppenden Besuchs ein toller Erfolg. Die Zusammenarbeit mit den „Stroak Beavers vom Stoawold“, den Mofa-/Mopedfreunden, ergab ein sehr gutes Ergebnis. Er dankte allen Helfern und Unterstützern. Auch beteiligte sich der Verein am Krummennaaber Bürgerfest mit dem vereinseigenen leuchtend orangen Pilsstand und war aktiv beim Bau der Weihnachtsbuden der Gemeinde. Die sparsame und umsichtige Vereinsführung ermöglicht auch in diesem Jahr, wieder Spenden an die örtlichen Vereine zur Jugendarbeit zu geben: Die Freiwillige Feuerwehr und der Schützenverein sowie der Kindergarten Krummennaab konnten sich über eine Zuwendung von jeweils 500 Euro freuen. Mit diesem Geld können Maßnahmen für die Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden, die ansonsten nicht möglich wären. Der Ertrag aus den Veranstaltungen des Vereins ist damit gut angelegt. Insgesamt hat der Verein nun fast 15 000 Euro seit Gründung an die örtlichen Vereine zur Jugendarbeit und zur Belebung des dörflichen Lebens aus ihren erwirtschafteten Erlösen gegeben. Für 2025 ist nur ein „kleines“ Sommerfest vorgesehen. Das 20jährige Gründungsjubiläum soll 2026 wieder ordentlich gefeiert werden, gab Ruland einen Ausblick. Nach zehn Jahren Amtszeit stand die „alte“ Vorstandschaft nicht mehr zur Verfügung und bereitete so den Weg für einen Generationenwechsel in der Führung des Vereins. Die gut vorbereiteten Neuwahlen führte die Bürgermeisterin Marion Höcht durch. Sie dankte der Vorstandschaft für die nicht alltäglich geleistete Arbeit zum Wohle der Dorfgemeinschaft. In das Amt des ersten Vorsitzenden wurde Fabian Moller einstimmig gewählt. Zu seinem Vertreter und gleichzeitig als Kassier berief die Versammlung Aron Steiner. Schriftführer wurde Simon Steiner, Kassenprüfer sind nun Johannes Ruland und Tobias Moller. Unterstützt wird die Vorstandschaft von den Beisitzern Christoph und Mario Maderer.
V.l.n.r.: 1. Vorsitzender Dr. Bertold Frhr. v. Lindenfels, 2. Vorsitzender Rainer Schwingshandl, 1. Bürgermeisterin Marion Höcht, Ehrenkassier Norbert Hederer, 2. Kommandant Markus Moller, 1. Kommandant Thomas Busch. (Bild: Florian Mattes )

Gigantische Erfolgsbilanz für FFW Thumsenreuth

Bürgermeisterin Marion Höcht attestierte der Feuerwehr eine „gigantische Erfolgsbilanz”: Entgegen allen Trends habe sich die Zahl der Jugendlichen im abgelaufenen Jahr verdoppelt, der Mitgliederzuwachs wäre ungebrochen. Die notwendige Grundeinstellung, 24 Stunden freiwillig Dienst am nächsten zu leisten, stelle alles andere als eine Selbstverständlichkeit dar. 1. Vorsitzender Dr. Bertold Frhr. v. Lindenfels zeigte sich besonders froh, dass so viele junge Frauen Engagement für die Feuerwehr gezeigt haben. Nur so seien die vielen Veranstaltungen, darunter die Maibaumfeier und der Christbaumverkauf, überhaupt möglich. Kommandant Thomas Busch berichtete über den aktuellen Stand in der aktiven Wehr: Von den 60 aktiven Kameraden hätten durchschnittlich 35 Kameraden die Monatsübungen besucht, eine Steigerung um 5 Teilnehmer pro Übung. Die 10 Einsätze im vergangenen Jahr bestanden überwiegend aus technischer Hilfeleistung. Jugendwart Michael Schraml gab Einblicke in die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Trotz zweier Übertritte in die aktive Mannschaft zähle die Jugendfeuerwehr zu Beginn des Jahres 2025 nun 8 Mitglieder. Außer den speziellen Jugendübungen würden für die Jugendlichen auch Freizeitaktivitäten angeboten. Dem scheidenden Kassier Norbert Hederer wurde eine besondere Ehre zuteil: Stattliche 36 Jahre lang war er der Hüter der Finanzen des Vereins. Für sein Engagement wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt er eine besondere Urkunde. Mit Markus Panzer wurde einstimmig ein Nachfolger als Kassier gewählt. Als Vertrauensleute wurden Alfred Haas und Victoria von Lindenfels in ihren Ämtern bestätigt; Matthias Panzer folgt als 3. Vertrauensmann nach. Die Kassenprüfer Hermann Prölß und Norbert Häupl wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Zahlreiche langjährige Mitglieder des Vereins wurden für ihr Engagement ausgezeichnet: Bereits sieben Jahrzehnte hält Erich Winkler dem Verein die Treue. 40 Jahre Mitglieder sind Bernhard Häupl, Martin Hiller, Klaus Hederer, Walter Jaekel, Norbert Häupl, Michael Ruland sen., Jürgen Prölß, Hermann Prölß, Andreas Maderer, Rainer Schwingshandl und Jürgen Metelka dabei. Für 30 Jahre wurden Markus Mark, Peter Schaumberger und Florian Mattes geehrt, für 10 Jahre Karl-Heinz Kremp, Simon Steiner, Fabian Moller, Tobias Moller und Fabian Mattes. Neben den langjährigen Vereinsmitgliedern wurden auch 3 besonders fleißige Kameraden der aktiven Wehr ausgezeichnet: Mario Kappauf, Rainer Schwingshandl und Daniel Busch haben alle zwölf Monatsübungen besucht. Sie erhielten für ihren Einsatzeifer eine kleine Anerkennung.
Die Jungzüchterinnen und Jungzüchter des B800 mit ihren Hühnern. (Bild: Thomas Dumler)

Jungzüchter fit für die Lokalschau: Kleintierzuchtverein B800 bereitet Hühner für den großen Auftritt vor

Der Nachwuchs des Kleintierzuchtvereins B800 Krummennaab-Erbendorf bereitet sich mit Feuereifer auf die anstehende Lokalschau vor. Im Rahmen eines spannenden Workshops lernten die Jungzüchter und Jungzüchterinnen, wie sie ihre Hühner für den großen Tag optimal herrichten. Unter der Anleitung des erfahrenen Teams des Vereins wurde alles gezeigt – vom sorgfältigen Säubern der Tiere bis hin zum Feintuning der letzten Details. Thomas Dumler, der erste Vorsitzende des Vereins, erklärt stolz: „Die Jungzüchter und Jungzüchterinnen lernten, wie sie bis zum Feintuning, die Tiere für die anstehende Schau fertigmachen.” Und dieses Fertigmachen hat es in sich: Zu den Aufgaben gehörte das Waschen und Pflegen der Hühner, das Lesbarmachen der Ringe sowie die Beurteilung des Körperbaus. Die Nachwuchs-Züchter lernten, das Tier von Kopf bis Fuß zu betrachten, beginnend mit dem Kamm und dem Kopf des Huhns, bis hin zu den verschiedenen Standformen und Haltungen. Besonders wichtig war auch das richtige Waschen – während helle Tiere komplett gewaschen werden, ist bei allen Tieren die Reinigung der Füße ein Muss. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn die Lokalschau 2024 steht vor der Tür: Am 2. und 3. November können Besucher von 9 bis 16 Uhr auf dem Gelände von Holzbau Schraml in Erbendorf (Südbahnhofstraße 20, 92681 Erbendorf) mehr als 300 Tiere bewundern. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Die Schau wird von der Wiener Clubschau begleitet, bei der Züchter aus der Region ihre prächtigen Wiener Kaninchen präsentieren. Alle Zuchtfreunde und Interessierten sind herzlich eingeladen, sich von der Vielfalt und Schönheit der Tiere zu überzeugen und in die Welt der Kleintierzucht einzutauchen.
Die 27 Teilnehmer an der Leistungsprüfung mit (von rechts) Vorstand Dr. Berthold von Lindenfels, Kommandant Thomas Busch, KBM Wolfgang Bauer, KBM Herbert Thurm, KBM Dr. Helm. (Bild: Herbert Mattes)

Feuerwehr Thumsenreuth ist gut gerüstet - Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt

Einen sehr guten Ausbildungsstand können die Thumsenreuther Feuerwehrfrauen, -männer und auch die Jugend vorweisen. Bei der Leistungsprüfung am Samstag auf dem Bolzplatz am Grenzbach zeigten von den 62 Aktiven im Verein drei gemischte Gruppen mit insgesamt 27 Teilnehmern ihr Können unter den akribischen Augen der Schiedsrichter: Kreisbrandmeister (KBM) Herbert Thurm, KBM Dr. Klaus Helm und KBM Wolfgang Bauer. Als erste Aufgabe mussten Knoten und Stiche fachmännisch gezeigt werden. Anschließend wurde Wasser aus dem Bach mit der Pumpe angesaugt und von jeweils drei Angriffstrupps insgesamt drei Eimer mit C-Strahlrohren umgespritzt. Hier zeigte sich, dass jeder Handgriff sitzen und die Teamarbeit unter der Führung der Gruppenführer Markus Moller, Andreas Maderer und Rainer Schwingshandl funktionieren musste. Die Stoppuhr der Schiedsrichter lief unaufhaltsam. Trotz Regens lief daher so manche Schweißperle unter dem Schutzhelm hervor. Am Ende erledigten die Floriansjünger ihre Aufgaben gut in der Zeit und hatten sogar noch einige Sekunden übriggelassen. Die Maschinisten waren ihrer Aufgabe sicher – auch sie wurden an der Pumpe geprüft und zeigten tadellose Fachkenntnisse. Den Abschluss für die Prüflinge bildete ein Fragebogen, den die Schiedsrichter im Feuerwehrhaus auswerteten. Kommandant Thomas Busch dankte den Wehrkräften für ihren gezeigten Einsatz und die Bereitschaft an den Übungen teilzunehmen. KBM Bauer lobte den Ausbildungsstand: Eine „Superleistung“, bezeichnete er das Ergebnis der Prüfung. Es gab nur kleinere Beanstandungen, wie das offene Fenster des Löschfahrzeugs. Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung und erhielten die Leistungsabzeichen in der jeweiligen Stufe, die nun mit Stolz an den Uniformen getragen werden. Feuerwehrvorstand Dr. Berthold von Lindenfels und auch Bürgermeisterin Marion Höcht gratulierten den Teilnehmern und sprachen ihnen Dank und Anerkennung aus.
Reibungslos ging die Kommandantenwahl vonstatten: (von links) Kreisbrandmeister Herbert Thurm, Erster Kommandant Thomas Busch, Zweiter Kommandant Markus Moller, der bisherige Zweite Kommandant und Kreisbrandmeister Christian Sirtl und Bürgermeisterin Marion Höcht. (Bild: Thomas Busch/exb)

Feuerwehr Thumsenreuth setzt weiter auf Kommandant Thomas Busch

In der Jahreshauptversammlung der Thumsenreuther Feuerwehr zeigte sich Bürgermeisterin Marion Höcht laut einer Mitteilung positiv überrascht vom Zusammenhalt der Thumsenreuther: Immerhin zählt die Feuerwehr Thumsenreuth derzeit über 50 aktive Wehrfrauen und -männer sowie 15 Jungfeuerwehrler. Das Interesse an der Wahl sei riesengroß gewesen: Neben den Aktiven seien auch viele nicht wahlberechtigte Feuerwehrjugendliche sowie die Ehrenmitglieder gekommen, um den Kommandanten ihre Wertschätzung zu zeigen. 42 wahlberechtigte Mitglieder waren anwesend. Die beiden scheidenden Kommandanten Thomas Busch und Christian Sirtl bedankten sich für die vergangenen sechs Jahre bei allen Mitgliedern der aktiven Mannschaft für ihr Engagement und den zahlreichen Übungsbesuch. Sirtl, der im Kreisfeuerwehrverband Tirschenreuth das Amt des Kreisbrandmeisters Ausbildung innehat, stand nicht mehr zur Wiederwahl. Thomas Busch erhielt von der Versammlung alle Stimmen und wurde ohne Gegenkandidaten zum Kommandanten wiedergewählt. Er tritt nun seine dritte Amtszeit an. Als sein Adjutant wird in den kommenden sechs Jahren der bisherige Gruppenführer Markus Moller fungieren; er wurde ebenfalls einstimmig und ohne Gegenkandidaten gewählt. Die beiden neu Gewählten bedankten sich für das Vertrauen und luden im Anschluss zu einer kleinen Brotzeit ein. Die Bürgermeisterin hatte noch eine Überraschung für die Spritzenmänner: Das Feuerwehrhaus sei sichtlich zu klein geworden – der Unterrichtsraum war übervoll. Erst unlängst hat die Gemeinde ein Grundstück für ein neues Feuerwehrhaus erworben; die weiteren Planungen würden nun losgehen.
Eine kleine Prozession führte bei der Pfingstandacht von der katholischen zur evangelischen Kirche. (Bild: Herbert Mattes/exb)

Pfingstandacht an der Auferstehungskapelle in Kohlbühl

Der Vorsitzende des Vereins zur Errichtung und Betreuung der Kapelle in Kohlbühl, Georg Neugirg, hatte zu einer ökumenischen Andacht an der Auferstehungskapelle auf dem Hasenbühl eingeladen - gekommen waren fast 200 Gläubige beider Konfessionen, um miteinander zu beten, heißt es in einer Mitteilung. Gut vorgesorgt hatte der Verein und mehrere Pavillons an der Kapelle zum Schutz vor Regen aufgebaut. Doch erst nach der Andacht, zum Kaffeeklatsch, gab es einen kurzen Gewitterregen. Eine feierliche Prozession zog um 13.45 Uhr von der katholischen Pfarrkirche mit Pfarrer Michael zur evangelischen Kirche, wo sich die evangelischen Christen mit Diakonin Anke Himmel aus Erbendorf dem Zug anschlossen. An der Spitze des Zuges trug Georg Neugirg selbst das festlich geschmückte Kreuz zur Kapelle. Er dankte allen Helfern, die den Kapellenplatz hergerichtet und mit aufgebaut hatten. „Nur viele Hände können das schaffen”, richtete er seine Worte an die Anwesenden vor der im Jahre 2005 in Eigenleistung des Vereins fertiggestellten modernen Andachtsstätte. Im Geiste von Pfingsten predigte Diakonin Anke Himmel. Sie zeigte sich von der Örtlichkeit beeindruckt: „Hier an diesem schönen Ort ist man der Schöpfung besonders nah.” Sie bezeichnete Pfingsten als Geburtstag der beiden Konfessionen. „Die heutige Zeit braucht mehr Mut zum lebendigen Zeugnis”, richtete sie an die Teilnehmer. Sie fuhr fort: „Heil beginnt in uns selbst. Wir müssen uns öffnen, damit der Geist in uns wirken kann.” Für den richtigen Rahmen sorgte der evangelische Posaunenchor unter der Leitung von Wolfgang Nikol. Im Anschluss an die feierliche Andacht gab es Kaffee mit selbst gebackenen Kuchen, den die Frauen des Vereins spendeten. Die in das Modell der Kapelle eingeworfenen Spenden werden für die Unterhaltung der Auferstehungskapelle verwendet.


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