Von links nach rechts: 2. Bgm. Hermann Schraml, Angela Protschky, Andreas Sächerl, Susanne Hassel, Renate Müller, Tanja Ritter, Petra Dimper, Peter Rupprecht, Tobias Roppert, Sophia Sporrer, Vanessa Fenzl, Lina Schwarzbauer, Matthias Lorenz. (Bild: Andreas Sächerl)

Eine Ära endet mit Neuwahlen bei der Jugendblaskapelle Kemnath

Bei ihrer Jahreshauptversammlung konnte die Jugendblaskapelle Kemnath e.V. auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2024 zurückblicken. Das traditionelle Gartenfest an Fronleichnam und das Jahresabschlusskonzert in Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle waren hier zwei Höhepunkte. Die Ensembles der Jugendblaskapelle präsentierten auch ein Seebühnenkonzert und umrahmten die Martinsumzüge der KiTas und den „Kemnather Wintergarten” musikalisch. Ein Instrumente-Bastelnachmittag bereicherte außerdem das Ferienprogramm der Stadt Kemnath. Ein großer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen an den verschiedenen Blasinstrumenten. Diese führen sowohl vereinsinterne als auch Ausbilder der Kreismusikschule Tirschenreuth durch. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung fand auch die Neuwahl der Vorstandschaft statt. Diese wurde zum großen Teil bestätigt. Erster Vorsitzender bleibt Andreas Sächerl. Als zweiter Vorsitzender trat Peter Rupprecht auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl an, sein Nachfolger ist Tobias Roppert. Im Amt bleiben Petra Dimper (Kassenführerin), Susanne Hassel (Schriftführerin), Renate Müller (Ausbildersprecherin), Tanja Ritter und Vanessa Fenzl (Beisitzerinnen) und Angela Protschky (Kassenprüferin). Matthias Lorenz wurde als Elternsprecher Nachfolger für Tobias Roppert. Lina Schwarzbauer und Sophia Sporrer wurden bereits vorab im Jugendblasorchester als Jugendsprecherinnen gewählt. Andreas Sächerl dankte seinem bisherigen Stellvertreter Peter Rupprecht für den unermüdlichen Einsatz für die Jugendblaskapelle e.V. - hier ende eine „Ära” - und überreichte ihm ein Geschenk. Der zweite Bürgermeister Hermann Schraml griff in seinem Grußwort diesen Dank auf und drückte dem Verein seine Anerkennung für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kemnath aus. Er freute sich über die musikalische Begleitung durch das Jahr und betonte die Bedeutung der kostengünstigen Instrumentalausbildung der Kinder und Jugendlichen.
Die neu gewählte Vorstandschaft der Wasserwacht Kemnath von links: Carsten Bioly, Bürgermeister Roman Schäffler, Thomas Hauck, Kai Wolf, Uwe Fraunholz, Peggy Mothes-Bayerl, Alexandra Feigt, Katharina Feigt, Günther Panzer, Alois Emerig. (Bild: Andreas Kastner)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Wasserwacht Kemnath

Die Wasserwacht (WW) Kemnath hatte zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen eingeladen. Dass die WW nicht nur im Hallenbad aktiv ist, wurde in verschiedenen Vorträgen dargelegt: Im letzten Jahr wurden knapp unter 1 000 Dienststunden im Hallenbad geleistet, ein Erste-Hilfe-Kurs mit Defiausbildung wurde absolviert, die BRK Bereitschaft Kemnath ist beim Wiesenfest, Auftritt von „Hämatom“ und den Troglauern unterstützt worden, mit einer Rettungsvorführung mit Vorstellung unserer Rettungsmittel waren wir an der „Blaulichtmeile“ der FFW Pullenreuth beteiligt, im Rahmen der Kreiswasserwacht Tirschenreuth wurde in Kemnath ein Wasservolleyball-Turnier veranstaltet bei dem Kemnath als Sieger hervorging. Die Jugendwasserwacht war mit 14 Übungsstunden ebenfalls recht aktiv und sorgte daneben mit einer Aufräum- und Müllsammelaktion für ein wenig Umweltschutz. Unter der Leitung von Jürgen Schelzke wurden kleine Übungen der Schnell-Einsatz-Gruppe durchgeführt. Der 1. Vorsitzende Kai Wolf bedankte sich bei allen Beteiligten ganz herzlich für deren Einsatz und ihr Engagement. Anschließend ehrte er Mitglieder für ihre aktive Dienstzeit bei der WW Kemnath: Leonhard Herrmann und Anna Meier (10 Jahre), Uwe Fraunholz, André, Janik und Maurice Hofmann (15 Jahre), Patrik Strobel (20 Jahre), Anja Kausler (30 Jahre), Andreas Kastner (45 Jahre). Besonders bedankte sich Kai Wolf bei Heinrich Schreglmann, Hans-Jürgen Herrmann und Alois Emerig, die schon seit Eröffnung des Hallenbades und damit 55 Jahre aktiv sind. In einer kurzen Ansprache zeigte sich der Bürgermeister der Stadt Kemnath, Roman Schäffler, angenehm überrascht über das breite Einsatzspektrum der Wasserwacht und bedankte sich bei allen Aktiven für deren ehrenamtlichen Einsatz. Bei den Neuwahlen gab es nur eine Änderung. Zum 1. Vorsitzenden wurde Kai Wolf wiedergewählt, sein Stellvertreter ist nun Carsten Bioly, Günther Panzer bleibt Technischer Leiter, ebenso sein Stellvertreter Uwe Fraunholz. Die Jugendleiterin bleibt Peggy Mothes-Bayerl, zum Kassier wurde wiederum Alois Emerig und zum Schriftührer Thomas Hauck gewählt. Beisitzer wurden Alexandra und Katharina Feigt und Justus Beck.
Die Kolpingsfamilie hatte zur Ü30-Faschingsparty ins Gesellenhaus eingeladen. (Bild: Barbara Weismeier)

Horst Schlemmer und Barbie feiern bei Ü30-Fasching der Kolpingsfamilie

Die Kolpingsfamilie Kemnath hatte am Samstag zur Ü30-Faschingsparty ins Gesellenhaus eingeladen. Über einhundert kostümierte Besucher waren gekommen. Schnell wurde der Platz zum Tanzen und Feiern knapp. Einen bunten Mix aus Faschings-, Ballermann- und den beliebtesten Hits der 80er-, 90er- und 2000er-Jahre hatte das DJ-Duo „Siggi“ und „Eugen“ für die Gäste dabei. Zu später Stunde konnte die Kolpingsfamilie die Prinzengarde des WCV Waldeck begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie ihren Showtanz, der die Partygäste auf eine Reise nach Japan mitnahm. Für die Ninja-Kämpferinnen gab es jede Menge Applaus. Den Wunsch nach einer Zugabe erfüllten die Tänzerinnen gerne. Spannend wurde es gegen Mitternacht. Wer hat das beste Kostüm? Den ersten Platz sicherte sich ein Paar, das als Chirurg und Patientin gekommen war. Ob die Schönheits-OP gelungen ist, bleibt allerdings ein Geheimnis, denn die Patientin trug zahlreiche Pflaster und blaue Flecken im Gesicht. Einen Preis sicherte sich auch ein Besucher, der als Horst Schlemmer gekommen war. In der Kategorie „bestes Gruppenkostüm” gewannen in diesem Jahr die „Barbies”. Diese hatten bereits bei „Lisl's Weiberfasching” in Kulmain den ersten Platz gemacht. Ausgezeichnet wurde auch die Gruppe „Save the Ocean”, die als Korallen und Taucher gekommen waren. Vor Ort waren auch Bauarbeiter der neuen Seepromenade sowie Footballspieler samt Cheerleader. Als Preise warteten Tickets für die Schlagernacht in Nürnberg, ein Fass Bier aus der Klosterbrauerei, Gutscheine für Veranstaltungen der Kolpingsfamilie sowie für lokale Geschäfte.


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Bei der Schulung. (Bild: Inge Schuster)

Fichtelgebirgsverein stärkt digitale Kompetenz seiner Mitglieder

In der Geschäftsstelle des Fichtelgebirgsvereins e. V. (FGV) in Wunsiedel fand kürzlich eine umfassende Schulung für die Mitglieder des Vereins statt. Unter der Leitung von Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismus-Zentrale Fichtelgebirge, nahmen insgesamt 33 Teilnehmer aus 24 Ortsvereinen an der zweitägigen Veranstaltung teil. Ziel der Schulung war es, den Mitgliedern den Umgang mit dem Veranstaltungskalender der TZ Fichtelgebirge näherzubringen. Die Teilnehmer lernten, wie sie ihre Veranstaltungen direkt auf der Plattform eintragen können. Neben der Möglichkeit, Fotos hochzuladen, bietet die Plattform auch eine Verknüpfung mit Komoot und Routenplanung. Diese Funktionen ermöglichen es den Mitgliedern, ihre Veranstaltungen noch ansprechender zu gestalten und die Planung zu erleichtern. Ein weiterer Vorteil dieser digitalen Lösung ist die automatische Übertragung der eingetragenen Daten auf die Homepage des Fichtelgebirgsvereins. Dadurch werden die Informationen auch auf weiteren Plattformen, wie der FichtelApp, bereitgestellt. Diese Vernetzung erleichtert nicht nur die Arbeit der Mitglieder, sondern fördert auch die Sichtbarkeit und Reichweite der Veranstaltungen im Fichtelgebirge. Die rege Teilnahme zeigt das große Interesse der Mitglieder an der Schulung. Die digitale Vernetzung ist ein wichtiger Schritt, um die Zusammenarbeit innerhalb des Fichtelgebirgsvereins zu stärken und die Attraktivität der Region weiter zu steigern. Der Fichtelgebirgsverein e. V. setzt sich weiterhin dafür ein, seinen Mitgliedern die bestmöglichen Werkzeuge an die Hand zu geben, um die vielfältigen Angebote und Veranstaltungen im Fichtelgebirge zu fördern und zu präsentieren. Mit Interesse verfolgen die Teilnehmer die Ausführungen von Ferdinand Reb.
Gruppenfoto Grund- und Mittelschule. (Bild: Carolin Böckl)

Von Pontius bis Pilatus: Theaterworkshop mit Kemnather Schülern

Rund 50 Schüler der Grund- und Mittelschule sowie der Realschule Kemnath durften bei einem Theaterworkshop mit dem Hamburger Regisseur Maximilian Ponader nicht nur hinter die Kulissen der Kemnather Passion blicken, sondern auch selbst auf der Bühne stehen. „Von Pontius bis Pilatus” – unter diesem Motto lud die Stadt Kemnath theaterinteressierte Schülerinnen und Schüler der beiden örtlichen Schulen zu einem besonderen Workshop ein, bei dem sie die Kemnather Passion hautnah erleben und dann auch selbst eine Szene auf der großen Passionsbühne einstudieren und spielen durften. Die Leitung des Workshops übernahm der renommierte Regisseur und Komponist Maximilian Ponader aus Hamburg. Begleitet wurden die Schüler außerdem von ihren Lehrkräften Juliane Kraus und Miriam Hollering (Realschule Kemnath) sowie Christian Beck (Grund- und Mittelschule Kemnath), die ihnen bereits im Vorfeld die Hintergründe und Geschichte der Passion näherbrachten. Nach ersten Schauspielübungen mit Maximilian Ponader durften sie dann auf die „echte” Passionsbühne in der Mehrzweckhalle und dort selbst eine Szene erarbeiten und proben. Im Fokus stand die Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus – mit gewohntem Anfang, aber neuem Ende. „Kreuzige ihn, kreuzige ihn!”, schallte es zunächst über die Bühne. Nach und nach mischten sich – zuerst leise, dann immer lauter – Gegenstimmen darunter, bis am Ende Frieden geschlossen statt gekreuzigt wurde. Die Grund- und Mittelschüler wurden außerdem von einem Teil der Schulband unter der Leitung von Christian Beck musikalisch begleitet. Am Ende spielten die Schüler die Szene vor Publikum: Eltern, Großeltern, Rektoren und Bürgermeister. Beeindruckt waren die Schüler auch vom exklusiven Blick in die Umkleideräume, wo sie sich die Gewänder und Requisiten aus nächster Nähe anschauen durften. Zwei Tage später durften die Schüler noch bei einer Gesamtprobe der Passion live dabei sein. Regisseur Thomas Linkel berichtete dabei ausführlich über seine Arbeit, beantwortete alle Fragen und versorgte die Kinder mit spannenden Infos und Hintergründen zur Passion. Dabei entschieden sich zwei Schüler sowie ein interessierter Vater spontan für ein Mitwirken bei der Passion, wurden sogleich eingekleidet und standen dann später bei der Probe gleich mit auf der Bühne. Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler nahm sich exklusiv viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler und stand – ebenso wie die Schauspieler und das Chorensemble – für Fragen zur Verfügung. Im Anschluss saßen die Jugendlichen bei der Probe in der ersten Reihe und konnten das tolle Schauspiel und die eindrucksvolle Musik des Chores aus nächster Nähe verfolgen.
Die Schülerinnen und Schüler der Kemnather Realschule beim Theaterworkshop auf der großen Passionsbühne. (Bild: Juliane Kraus)

Kemnather Realschüler schnuppern Theaterluft bei der PASSION

Eine Gruppe schauspielbegeisterter Schülerinnen und Schüler der Realschule am Tor zur Oberpfalz kam in den Genuss einer Vielzahl ganz besonderer Theatererfahrungen. Frau Dr. Sissy Thammer vom Festival junger Künstler Bayreuth arrangierte in Zusammenarbeit mit Frau Carolin Böckl vom Stadtmarketing der Stadt Kemnath ein Education Projekt für rund 25 Jugendliche aus allen Jahrgangsstufen der Realschule. So konnte ein Theaterworkshop mit dem renommierten und erfahrenen Hamburger Regisseur Maximilian Ponader realisiert werden, der gemeinsam mit den Jugendlichen die Passionsgeschichte, die in wenigen Wochen in Kemnath gezeigt werden wird, in den Mittelpunkt des Workshops stellte. Nach der Klärung des geschichtlichen Hintergrunds durch die begleitenden Lehrkräfte Miriam Hollering und Juliane Kraus sowie einiger Schauspielübungen, rückte man die Szene der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus in den Fokus. Diese durften die Schüler einüben, anpassen und mitgestalten. Anschließend aß man im Foyer zu Mittag und dann ging es vom Klassenzimmer auf die große Bühne in der Mehrzweckhalle. Zunächst begutachteten die Schüler die historischen Gewänder in den verschiedenen Umkleideräumen bevor sie - sichtlich beeindruckt von den enormen Aufbauten - die „echten Bühne” der Kemnather Passion betreten und ihre Szene proben und weiter verfeinern durften. Die finale Aufführung am Nachmittag ließen sich die Eltern der beteiligten Schüler sowie Schulleiter Holger König und Intendantin Sissy Thammer nicht entgehen. Zertifikate bescheinigen den Jugendlichen die erfolgreiche Teilnahme am Projekt. Zwei Tage darauf ging der Theaterworkshop dann in die zweite Runde, denn die Schülerinnen und Schüler durften bei einer Gesamtprobe der Passion live dabei sein. Regisseur Thomas Linkel stieß zu der Gruppe und gab bereitwillig Auskunft über seine Arbeit, indem er alle Fragen geduldig beantwortete und allerlei Interessantes rund um die Passion zu berichten wusste. Dabei entschieden sich zwei Schüler sowie ein interessierter Vater spontan für ein Mitwirken bei der Passion, wurden sogleich eingekleidet und standen dann später bei der Probe gleich mit auf der Bühne. Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler nahm sich exklusiv viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler und stand – ebenso wie die Schauspieler und das Chorensemble - für Interviews zur Verfügung. Nach zahlreichen Erinnerungsfotos und einem Snack, mit dem die Gruppe von Sissy Thammer herzlich verwöhnt wurde, saßen die Jugendlichen in der ersten Reihe, konnten das tolle Schauspiel und die eindrucksvolle Musik des Chores aus nächster Nähe verfolgen, waren dankbar für diese ganz besonderen Theatereindrücke.
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