Die Kolpingsfamilie hatte zur Ü30-Faschingsparty ins Gesellenhaus eingeladen. (Bild: Barbara Weismeier)

Horst Schlemmer und Barbie feiern bei Ü30-Fasching der Kolpingsfamilie

Die Kolpingsfamilie Kemnath hatte am Samstag zur Ü30-Faschingsparty ins Gesellenhaus eingeladen. Über einhundert kostümierte Besucher waren gekommen. Schnell wurde der Platz zum Tanzen und Feiern knapp. Einen bunten Mix aus Faschings-, Ballermann- und den beliebtesten Hits der 80er-, 90er- und 2000er-Jahre hatte das DJ-Duo „Siggi“ und „Eugen“ für die Gäste dabei. Zu später Stunde konnte die Kolpingsfamilie die Prinzengarde des WCV Waldeck begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie ihren Showtanz, der die Partygäste auf eine Reise nach Japan mitnahm. Für die Ninja-Kämpferinnen gab es jede Menge Applaus. Den Wunsch nach einer Zugabe erfüllten die Tänzerinnen gerne. Spannend wurde es gegen Mitternacht. Wer hat das beste Kostüm? Den ersten Platz sicherte sich ein Paar, das als Chirurg und Patientin gekommen war. Ob die Schönheits-OP gelungen ist, bleibt allerdings ein Geheimnis, denn die Patientin trug zahlreiche Pflaster und blaue Flecken im Gesicht. Einen Preis sicherte sich auch ein Besucher, der als Horst Schlemmer gekommen war. In der Kategorie „bestes Gruppenkostüm” gewannen in diesem Jahr die „Barbies”. Diese hatten bereits bei „Lisl's Weiberfasching” in Kulmain den ersten Platz gemacht. Ausgezeichnet wurde auch die Gruppe „Save the Ocean”, die als Korallen und Taucher gekommen waren. Vor Ort waren auch Bauarbeiter der neuen Seepromenade sowie Footballspieler samt Cheerleader. Als Preise warteten Tickets für die Schlagernacht in Nürnberg, ein Fass Bier aus der Klosterbrauerei, Gutscheine für Veranstaltungen der Kolpingsfamilie sowie für lokale Geschäfte.
Die Kolpingsfamilie Kemnath hatte zur Veranstaltung „Kino&Kulinarik” ins Gesellenhaus eingeladen.  (Bild: Ina Memmel)

Kinoabend der Kolpingsfamilie Kemnath wird zum Fest für alle Sinne

Zum ersten Mal hatte die Kolpingsfamilie Kemnath zur Veranstaltung „Kino&Kulinarik” eingeladen. Das Interesse war groß: 75 Personen kamen am Samstag ins Gesellenhaus, dass sich für diesen Abend in einen Kinosaal mit gepolsterten Stühlen und einer großen Leinwand verwandelt hatte. Über die Landesmediendienste Bayern präsentierte die Kolpingsfamilie die französische Drama-Komödie „Die Küchenbrigade” aus dem Jahr 2022. Erzählt wird die Geschichte von Sous-Chefin Cathy, die schon lange von einem eigenen Restaurant träumt. Als sie sich mit ihrer Chefin zerstreitet und daraufhin ihren Job kündigt, bleibt ihr jedoch erst einmal nichts anderes übrig, als in der Kantine in einem Heim für minderjährige Geflüchtete anzufangen. Dort steht statt Haute Cuisine bislang Fertigessen auf dem Speiseplan. Als neues Küchenteam werden ihr die Jugendlichen zugewiesen. Die sind zwar hoch motiviert, aber beim Kochen leider auch völlig ahnungslos. Neben dem Film, durfte auch die Kulinarik nicht fehlen. Vor und nach dem Film durften sich die Besucher am Buffet bedienen. Dort gab es Fingerfood aus aller Welt zu probieren: Blätterteigkissen, bayerische Hamburger, Quiche, Camenbert-Muffins, Tortilla-Wraps und vieles mehr gab es zur Auswahl. Viele Besucher nutzten nach dem Film die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein. Die Meinung war eindeutig: Diese Veranstaltung muss im nächsten Jahr wiederholt werden.
Zimmerermeister Jakob Panzer bat mit dem Richtspruch um Gottes Segen für die Generalsanierte Kolpinghütte.  (Bild: Katrin Pasieka-Zapf )

Kolpingsfamilie Kemnath feiert Richtfest der renovierten Kolpinghütte

Die ersten Planungen für die Generalsanierung der Kolpinghütte bei Schönreuth begannen bereits vor über einem Jahr. Ist das Dach noch dicht? Welche Bauteile müssen erneuert werden? Soll künftig eine kleine PV-Anlage für Strom sorgen? Diese und viele weitere Fragen galt es vorneweg in der Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Kemnath zu klären. Nun, nach zahlreichen, freiwilligen Arbeitseinsätzen konnte bei einem Grill- und Richtfest der Treffpunkt feierlich wiedereröffnet werden. Die Planung sowie die „Bauleitung“ übernahmen Mitvorsitzender Georg Panzer und Jakob Panzer. Der 22-jährige Zimmerermeister fertigte Pläne an, berechnete das benötigte Material. So hat die neu gestaltete Hütte einen überdachten Lagerraum für Holz, der auch vom Innen zu begehen ist. Beim Aufbau bekam Jakob Panzer unter anderem Unterstützung von Mitvorsitzenden Hans Zaus sowie fleißigen Mitgliedern. Der 24-Jährige ist selbst Zimmermann, was die Kommunikation und die Aufgabenverteilung auf der Baustelle vereinfachte. Unterstützung gab es auch von lokalen Unternehmen, die z. B. ihren Fuhrpark bereitstellten oder bei der Bodenplatte unterstützten. „Wir sind für jede Form der Unterstützung dankbar. Ohne diese Hilfe und das Engagement der Mitglieder wäre es nicht gegangen” so Mitvorsitzender Georg Panzer. Nach Abschluss der Arbeiten lockte der traditionelle Kolpingtreff mit Grillabend und Richtfest zahlreiche Mitglieder und Interessierte in das Waldstück bei Schönreuth. Hüttenwart Martin Prechtl und Mitvorsitzende Mirjam Müller versorgt die über 60 Personen mit Leckerem vom Grill sowie vegetarischen Wraps, in der Feuerschale loderte ein Lagerfeuer. Hier konnten die Kinder ihr eigenes Stockbrot zubereiten. Von der neu gestalteten Hütte zeigten sich die Besucher mehr als begeistert. Viel Applaus gab es für Jakob Panzer, als er auf dem neuen Dach den Richtspruch sprach. Die Kolpinghütte erhielt somit „ihren Segen“. Ziel sei es nun den Treffpunkt wieder vermehrt für Aktivitäten der Kolpingsfamilie zu nutzen und ihn wieder vermehrt mit Leben zu füllen, so Georg Panzer.
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