Zweiter Bürgermeister Julian Kraus (rechts), und 2.Vorsitzender Bernhard Wurzer gratulieren Rudi Prölß zur Auszeichnung mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Imkerbunds. (Bild: Siegfried Bock)

Imker waren fleißig wie die Bienen

Von vielfältigen Herausforderungen in 2024 sprach Vorsitzender Rudi Prölß in der Hauptversammlung des Imker- und Bienenzuchtvereins (IBZV) am Sonntag im „Posthorn”. „Es wird viel gemacht auf gesellschaftlicher und Natur-Ebene” lobte 2.Bürgermeister Julian Kraus. Dass auch junge Leute Interesse am Imkern zeigen, sei ebenso erfreulich. Franz Klement aus Mantel, Markus Kummer und Michael Hönl sind neue von jetzt 39 Aktiven. Hinzu kommen 15 Fördermitglieder. Thomas Wagner legte einen fast ausgeglichenen Saldo bei einem soliden Guthaben vor. Ihn unterstützt künftig Silke Wurzer in der Online-Bearbeitung der Anträge. Wurzer hatte die Sportjacken mit Vereinslogo organisiert. Sie beschaffte mit 40-prozentiger staatlicher Förderung auch den batteriebetriebenen Oxalverdampfer und einen Varrox-Verdampfer, der mit Autobatterie betrieben werden kann. Bienensachverständige Monika Reichl hatte die Anwendung erläutert. Nach einem Werbeinserat der Südzucker AG hatte Prölß 10 Kilo Blumen-Saatgut für 3000 Quadratmeter an Landwirt Eckhard Neumann weitergegeben, der es für Blühstreifen am Gewässerrand Nähe Kaltenbrunn verarbeitete. Ferner übernahm der IBZV die Biotoppflege in der Birklohe und die Rücknahme der ausufernden Hecke. Prölß dankte hier dem Ehepaar Wurzer, Laurentiu Laiu, Hans Reichl, Manfred Liedl und Georg Schieder, die ihr Arbeitsentgelt für die Vereinskasse spendeten. „Das ganze Bienenjahr war geprägt von Niederschlag, zwar ein großer Segen für die Natur, aber für uns Imker schwierig, qualitativ hochwertigen Blütenhonig zu ernten” betonte Prölß. Die Bienen hatten nur kurze trockene Zeitfenster, um Nektar zu sammeln. Wegen des geringen Polleneintrags kamen nur wenige Völker in Schwarmstimmung. So musste Prölß am 11.Juni an die Aktiven Melizitose-Alarm geben. „Die folgende Schleuderung war kein Vergnügen. Die nicht schleuderbaren Waben wurden deshalb mit dem Entdeckelungs-Wachsschmelzer von Wachs und Honig getrennt” bemerkte Prölß. Er fand Zustimmung für die Investition in zwei Mittelwandgeräte im Zanderformat und ein Medithermgerät. Die monatlichen Imkertreffen starten am 8.März im HvO-Raum mit einem Referat von Reinhold Ziegler über Völkerführung. Für ihre 40-jährige Treue wurden der im Dezember verstorbene Schorsch Tafelmeyer posthum, Vorsitzender Rudi Prölß und Matthias Kurz mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Imkerbundes ausgezeichnet.
Wohlfühlcharakter haben die Zusammenkünfte des Frauenkreises. (Bild: Siegfried Bock)

Frauenkreis ein Garant für soziale Kontakte

Der evangelische Frauenkreis (EFK) Kaltenbrunn-Thansüß-Freihung hat eine Gemeinschaft geschaffen, in der sich Jung und Alt aus beiden Konfessionen wohlfühlen, Geborgenheit erlebt wird, miteinander gedacht und geweint wird, in dem Frauen sich auseinander setzen, aber auch immer wieder zusammensetzen, um segensreiche Arbeit zu leisten. Der Genuss von delikaten Bratheringen mit Erdäpfeln vom Luber-Hof sowie Käse-Variationen mit Bauernbrot leitete die Jahreshauptversammlung des EFK am Montag im Gemeindehaus ein. Schriftführerin Linda Strempel blickte auf die Programmvielfalt zurück. Höhepunkt war die Feier des 40-jährigen Jubiläums. „Zusammenhalt und Zusammenarbeit war bei allen Veranstaltungen spürbar” stellte Strempel fest, wobei ihr Sonderlob der Vorsitzenden Ulrike Högen galt, „die ihr zweites Amtsjahr mit Bravour gemeistert hat.” Monika Mühlbach berichtete über einen erfreulichen Jahresgewinn, der das Guthaben stabilisiert habe. Der Verkauf von selbstgebackenen 38 Kuchen und Torten anlässlich der Fahrrad-Sternfahrt erbrachte 800 Euro, die für die Restaurierung der Orgel gespendet wurden. Vorsitzende Högen freute sich über den Neuzugang Erna Tröger bei aktuell 53 Mitgliedern. 36 waren anwesend. Högen präsentierte bereits das Programm für 2025, das mit dem Besuch des Westernstyle-Faschings am 28.Februar in Kohlberg startet. Themen sind neben dem Muttertags-Ausflug nach Redenburg/Weltenburg Sitzweil-Frühstück, Spargelessen am Laubhof auch Kräuterkunde und Schlafprobleme im Alter.
Mit Dank für teilweise jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz wurden vier Mitglieder der Kirchenverwaltung sowie das Ehepaar Miedl durch Pfarrer Varghese Puthenchira, PGR-Sprecherin Martina Messer, Kirchenpfleger Karl Bauer und Vikar Prince Kalarimuryil verabschiedet. (Bild: Siegfried Bock)

Pfarrei St. Martin Kaltenbrunn dankt Ehrenamtlichen

„Ob in der Liturgie, in der Vorbereitung von Festen oder in der Seniorenarbeit, im Blumenschmuck oder im stillen Hintergrund – jeder von euch hat dazu beigetragen, dass wir als Pfarrei lebendig bleiben und Gemeinschaft spürbar wird. Ihr alle habt das Bibelwort 'Einer trage des anderen Last' durch eure Mithilfe und Unterstützung gelebt. Euer Einsatz ist unbezahlbar” sagte Pfarrgemeinderats-Sprecherin Martina Messer beim Dankabend am Samstag im Pfarrheim, den Tanja Lobenhofer mit einem passenden Gedicht von Peter Rosegger begleitete. Pfarrer Varghese Puthenchira zählte all die Dienste auf und fügte für das ehrenamtliche Engagement in den verschiedenen Bereichen ein herzliches „Vergelt`s Gott!” an. „Als Pilger der Hoffnung blicken wir mit Zuversicht auf das kommende Jahr und gestalten unseren Glauben und unsere Gemeinschaft weiter im Vertrauen auf Gott” ermunterte Puthenchira. Er verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder der Kirchenverwaltung, die viel Zeit und Kraft investiert hätten, mit Urkunde und einer kleinen Figur des Pfarrpatrons Heiliger Martin. Für 36 Jahre Siegfried Liedl, für 24 Jahre Josef Schweiger („Mädchen für alles”), für 18 Jahre den „Macher” Harald Fehlner. Michael Liedl und Hermann Neubauer arbeiteten jeweils sechs Jahre im Gremium mit. Mit großer Dankbarkeit für ihre Bereitschaft begrüßte der Pfarrer Karl Bauer, der seit 2004 im Amt ist, weiterhin als Kirchenpfleger zur Verfügung steht und den erstmals drei Frauen unterstützen: Christine Nachreiner sowie neu Silke Wurzer und Tanja Lobenhofer. Verabschiedet wurden auch Hermann und Rosa Miedl. Hermann Miedl war viele Jahre Kirchenwaldbeauftragter, hat für Fronleichnam immer die Birken geschlagen, den Christbaum für die Kirche in Dürnast besorgt und aufgestellt, war Teil des Mesner-Teams und hat mit seiner Frau über Jahrzehnte den Vorplatz und die Sträucher vor der Marienkirche gepflegt und sauber gehalten.


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