Mit Hilfe eines Krans von Familie Üblacker konnte die Osterkrone auf den Ortsbrunnen aufgesetzt werden. (Bild: Christina Rosner)

Osterkrone am Ortsplatz ein echter Hingucker

Auch in diesem Jahr ziert eine wunderschöne Osterkrone den Ortsplatz mit seinem Brunnen. Aufgestellt wurde die Osterkrone am vergangenen Samstag. Die Frauen-Union Flossenbürg hat bei herrlichem Frühlingswetter die Osterkrone am Ortsplatz von Flossenbürg aufgestellt. Seit vielen Jahren gibt es diese liebgewonnene Tradition. Schon ein paar Tage zuvor wurde die Osterkrone im Depot bei Familie Helgert in St. Ötzen von den Frauen aufgebunden und für diesen Tag schön gemacht. Die Osterkrone wurde am Samstag pünktlich um 13 Uhr aus ihrem Depot in St. Ötzen abgeholt und zum Ortsplatz transportiert, wo sie von Maximilian Üblacker mit Hilfe eines Krans auf den Brunnen gehievt wurde. Mit vereinten Kräften und tatkräftiger Unterstützung der Rentnertruppe wurde die Krone am Brunnen befestigt und fertig dekoriert. Das österliche Bild wurde mit dem liebevoll gestalteten Schriftzug „Frohe Ostern“ und einer entzückenden Hasenfamilie komplettiert. Ein echter Hingucker am neu gestalteten Ortsplatz für die Gemeinde von Flossenbürg. Wieder einmal haben die Mitglieder der Frauenunion mit ihrer Vorsitzende Annemarie Sladky den Brunnen in ein farbenfrohes Ostermeer verwandelt und ihn in einem festlichen Glanz erstrahlen lassen. Bürgermeister Thomas Meiler unterstützte die Aktion tatkräftig und half beim Aufstellen. Er würdigte das Engagement der Frauen-Union und ihrer Helfer. Die Aufstellung der Krone wurde mit köstlichem, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee abgerundet, mit denen die Frauenunion ihre Gäste und Helfer verwöhnte. Die großzügigen Spenden für diese Leckereien werden für einen guten Zweck in Flossenbürg gespendet, so die Vorsitzende Annemarie Sladky.
Besucher beim Stöbern  (Bild: Pamela Wünsche)

Großer Erfolg beim Baby- und Kinderbasar in Flossenbürg

Am Sonntag, den 9. März 2025, fand im Theresienheim in Flossenbürg der mittlerweile vierte Baby- und Kinderbasar statt. Veranstaltet wurde die beliebte Veranstaltung vom AWO Ortsverein Flossenbürg mit tatkräftiger Unterstützung von engagierten Müttern der Kindergarten- und Schulkinder. Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start durfte Schwangere bereits in Ruhe die Auswahl begutachten. Ab 10 Uhr strömten zahlreiche Besucher in das Theresienheim, um nach Kleidung, Spielzeug, Babyartikeln und weiteren nützlichen Dingen für ihre Kleinen zu stöbern. Das Angebot war vielfältig– perfekt für die Familien der Region, um Schnäppchen zu machen In den Jugendräumen des Gebäudes fand parallel ein Kuchenverkauf statt, bei dem die Besucher sich mit selbstgebackenen Leckereien stärken oder sich für den Nachmittag mit Kuchen sowie Torten eindecken konnten Der Erlös aus diesem Verkauf kommt dem Kindergarten in Flossenbürg zugute und soll für den Kauf einer neuen Spieleburg verwendet werden, die nach der Erweiterung des Kindergartens auf dem Wunschzettel steht. Ein weiterer Teil des Erlöses geht an die Hammerer Löschzwerge. Diese wurden im letzten Jahr von der Feuerwehr Altenhammer ins Leben gerufen. AWO Ortsverein möchte dieses Engagement unterstützen, damit bereits Kinder an die wichtige Arbeit der Feuerwehr herangeführt werden können. Für die Ferienfahrt nach Plohn durch den AWO Ortsverein bleibt ein Anteil in der Vereinskasse. In den Sommerferien lädt die AWO Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in den Ferienpark Plohn ein. Die Kosten für die Busfahrt und den Eintritt übernimmt der Ortsverein komplett. Insgesamt wurde für die Organisation und Durchführung des Basars ein Aufwand von drei Tagen benötigt. Diese intensive Vorbereitungszeit konnte jedoch nur durch den Einsatz zahlreicher Helfer und Unterstützer gemeistert werden, denen an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott“ ausgesprochen wird. Ein weiteres großes Dankeschön geht an die katholische Pfarrei sowie an die Gemeinde Flossenbürg, welche die Räumlichkeiten des Theresienheims zur Verfügung gestellt haben. Am 12.10.2025 findet der nächste Basar statt. Um die lange Wartezeit beim Bezahlen zu reduzieren, wird im Herbst eine zweite Kasse angeboten.
Spartenleiter Peter Sailer (rechts), Organisator Johannes Sailer (3. von links) und das Badmintonteam freuen sich mit den Siegerteams.  (Bild: Sutthida Suvannahong )

„Die Holzis” siegen bei der Badminton-Dorfmeisterschaft in Flossenbürg

Nachdem die Sparte Badminton bereits im vergangenen Jahr die Tradition einer Dorfmeisterschaft erfolgreich wiederbelebte, war es auch im Jahr 2025 nun wieder so weit. Die diesjährige Dorfmeisterschaft konnte mit einer Teilnehmerzahl von 20 Teams an die Begeisterung im vorherigen Jahr anknüpfen. Nicht weniger kreativ dachten sich die Spieler und Spielerinnen auch dieses Mal ihre Teamnamen aus: Team Hashtag, LetzterisAAPlotz, Treamteam, FiftyFifty, Top Salop Salai, Die Holzis, Dionysos Doppelfehler Delirium, Klimawandel, Federbier, Die flotten Blondinen, Die Turbofedern, Netzritter, Opa und Enkel, Frauenpower, Feuerwehr, LMS, Leckinspektor, Die Turteltauben, Die Schöne und das Biest, Zipflschwinger. Die von der Sparte Badminton organisierte Dorfmeisterschaft wurde im „Doppel” ausgetragen und durch angepasste Spielregeln anfängerfreundlicher gestaltet. Auf diese Weise konnte eine große Zahl an Interessenten angesprochen werden. Zwar stand für alle Teams - egal ob jung oder alt, ob geübt oder weniger erfahren - der Spaß am Badmintonspiel im Vordergrund, doch ansehnliche Preise regten auch so manchen sportlichen Ehrgeiz an. „Die Holzis” (Steffen Frischholz & Lena Spachtholz) errangen in einem aufregenden Finale den 1. Platz. Für die beiden Sieger warteten ein Wanderpokal, den Günther Faltermeier (MediFit Floß) beisteuerte, und der Hauptpreis von über 150 Euro, der von der Raiffeisenbank Floß gesponsert wurde. Den 2. Platz belegten die „Netzritter” (Felix Windschügl & Markus Hör) und erhielten damit 75 Euro, die der Hauptverein des TSVs Flossenbürg finanzierte. Den 3. Platz erreichten „Die Turbofedern” (Marina Rosner & Christoph Weig), die sich über einen 40 Euro Gutschein freuten, den Peter Gruber (Murphy's Pilsstüberl) ausstellte. Als Trostpreis wurden zwei 5L Fässer Bier ausgehändigt, die vom Getränkemarkt Regn bereitgestellt wurden. Die Sparte Badminton trainiert jeden Freitag Abend in der Turnhalle Flossenbürg. Interessenten sind jederzeit willkommen.
Eine Maus kommt bei dem Steinkauz auf den Tisch. Voraussetzung für einen solchen Schnappschuss sind Geduld, Wissen und die passende Fotoausrüstung. (Bild: Johanna Kerbeck-Zenz)

Auge in Auge mit wilden Tieren

Das wollten sich beim Fotoklub mehr als 30 Mitglieder und Gäste nicht entgehen lassen. Johanna Kerbeck-Zenz präsentierte den Vortrag „Wildes Leben” mit imponierenden Naturaufnahmen. Tiere, insbesondere Vögel, sind die große Leidenschaft der Fotografin. Seit Jahren beobachtet sie deren Leben in der freien Natur. Immer dabei die Kamera, mit der das Vorstandsmitglied des Vereins das Verhalten der Wildtiere beobachtet. Das Teleobjektiv ermöglicht es, deren Lebensraum nicht zu stören. Geduld, Wissen um Gewohnheiten und ortskundige Führer sind unabdingbar. Auf acht Fotoexkursionen im In- und Ausland entstanden Tausende Aufnahmen. Die eindrucksvollsten hatte Kerbeck-Zenz am Donnerstag, 13. Februar, mit in „Murphys Pilsstube” gebracht. Ein Schwerpunkt galt den gefiederten Freunden, vom Eisvogel über den Sperber oder den Turmfalken bis hin zum Steinadler. Die Fotografin verstand es genauso, Steinböcke, Murmeltiere oder Feldhasen ins rechte Licht zu rücken. Faszinierend waren genauso die Bilder von Wölfen in der freien Wildbahn. Lange anhaltender Applaus war Lohn für einen unvergesslichen Abend. Weiter geht es bei den Hobbyfotografen im März mit dem Reisebericht „Borkum” von Reinhold Bucher. Einen Monat später lädt Thomas Pentner zum „Tasting-Abend” und zu Bildern rund um das Thema „Whisky” ein. Hinweise gab es zu Fotoreisen nach Regensburg und Leipzig. Begonnen haben die Vorbereitungen für eine Ausstellung, die im Oktober startet.


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v.l.: 1. Vorsitzender Stefan Meiler, Präsidiumsmitglied des FSB Gerhard Huber, Albert Lurtsch, Willy Stahl, Franz Rosner, Hans Rosner, 2. Vorsitzender Josef Völkl (Bild: Christina Rosner )

Ehrung für langjähriges Singen und Treue zum MGV

In 2024 hatte der Männergesangverein Flossenbürg während der Weihnachtsfeier zusätzlichen Grund zum Feiern. Langjährige treue Mitglieder und aktive Sänger wurden für Ihre Treue zum Verein und dem Gesang geehrt. Als erstes wurde Hans Rosner für 60 Jahre Treue zum Verein geehrt. Der 1. Vorsitzende Stefan Meiler betonte, dass Hans Rosner schon mit 18 Jahren dem Verein beigetreten ist und 10 Jahre als Sänger aktiv war. Aufgrund der beruflich bedingten Schichtarbeit blieb Hans dem Verein als passives Mitglied sowie durch seine Mitarbeit im Ausschuss und als Fahnenträger erhalten. Anschließend erfolge die Ehrung für aktives Singen im Chor, die Gerhard Huber als Präsidiumsmitglied des Fränkischen Sängerbunds (FSB) im Auftrag des Deutschen Chorverbandes (DCV) vornahm. Hier wurden Albert Lurtsch und Franz Rosner für 50 Jahre aktives Singen im Chor geehrt. Beide traten am gleichen Tag dem Chor als damals jüngste Mitglieder bei und bis zum heutigen Tage aktiv an den Chorproben beziehungsweise Auftritten teilnahmen. Darüber hinaus engagierten sich beide zusätzlich im Verein. Franz Rosner als Schriftführer und Albert Lurtsch bis heute als 2. Notenwart. Albert Lurtsch hob hervor, dass beide von den damals „alten“ Sängern sehr herzlich empfangen und in den Singstunden unterstützt wurden. Dies war Motivation bis heute aktiv im Chor mitzuwirken. Zuletzt erfolgte noch eine eher seltene Ehrung. Der Ehrenvorsitzende Willy Stahl konnte auf 65 Jahre aktives Singen im Chor zurückblicken. Stefan Meiler fasste Willys Wirken im Verein, davon 21. Jahre als 1. Vorstand, zusammen. Von allen bisherigen Vorständen hatte Willy das Amt am längsten bekleidet. Meiler bedankte sich, dass Willy auch heute noch jede Singstunde besucht. Im Namen des DCV und des FSB bedankte sich auch Gerhard Huber von dem Jubilar für sein langjähriges aktives Mitwirken im Chor. Willy betonte, dass das Singen und der MGV für ihn ein wichtiger Bestandteil seines bisherigen Lebens war. Singen habe ihn sogar über manche harte Stunde des Lebens geholfen.
Schüler der Grundschule Flossenbürg führten mit spürbarer Begeisterung das Evangelium des Tages als Krippenspiel während der nachmittäglichen Christmette an Heilig Abend auf.  (Bild: Kerstin Wallmeyer)

Begeisterte Kinder beim Krippenspiel in der Kinderchristmette

Seit Ende November trafen sich 16 Mädchen und Buben zusammen mit Kerstin Wallmeyer, um das diesjährige Krippenspiel für die Kinderchristmette einzustudieren. In beeindruckender Weise erfreuten die jungen Darsteller die kleinen und großen Kirchenbesucher. Zu Beginn kündigte Prophet Jesaja (Lukas Erndt) ein großes, helles Licht an. So kam es, dass viele Jahre später der Engel Gabriel (Annika Baur) die frohe Botschaft von der Geburt des Sohn Gottes Maria (Sophie Erndt) überbrachte. Kurz vor der Geburt mussten sie aber Maria und Josef (Samuel Kick) wegen der großen Volkszählung auf den Weg nach Betlehem machen. Zwei Wirtinnen (Anna-Lena Plödt und Emily Kick) wiesen das Paar ab. Die Tochter der einen Wirtin (Leni Klotz) fiel aber der Stall am Ende von Bethlehem ein, in dem Maria und Josef übernachten konnten. Dort bekam Maria ihr Kind. Die Hirten (Henrik Frischholz, Leopold und Emma Frenzel, Jana Strunz, Marlene Waldmann, Anton Semmelmann, Anna Eiglmeier, Timea Smitkova), die am Feld Schafe hüteten, waren sehr mutlos und niedergeschlagen. Sie wurden nicht geachtet und alle anderen hielten sich für etwas Besseres. Als die Engel (Paulina Pfendt, Johanna Wipauer, Annalena Säckl und Luisa Baur) die frohe Botschaft der Geburt Christi überbrachten, erschraken sie. Diese Nachricht stimmte sie froh und so machten sich die Hirten mit ihren Tieren auf den Weg zum Stall. Dort fanden sie Gottes Sohn in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe liegend. Auch die Freude der Schafe (Antonia Plödt und Sophia Zettl) und des Hirtenhundes Mora (Paula Janker) konnten die Gottesdienstbesucher vernehmen. Anna Eismann führte als Erzählerin durch das Geschehen. Neben dem Krippenspiel zählte der Gesang von Tabea, Paula und Emma Meiler sowie Lena und Luisa Riedl unter der Leitung von Barbara Birkner zu einem weiteren Höhepunkt der Andacht. Am Ende der Kindermette bedankte sich Pfarrer John Subash Vincent mit seinem unverkennbaren: „Schei woar's” bei den Darstellern für die Aufführung und den jungen Sängerinnen für die musikalische Umrahmung der festlichen Stunde.
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