Stadtpfarrer Brunner (links) und Präsiden Klaus Horn (rechts). (Bild: Tobias Riedl)

Rotary Club Amberg übergibt Spende an
Kindertagesstätten St. Georg

Seit vielen Jahren ist das Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit in Amberg. Jährlich zu Beginn des Advents begeistert das Orchester im historischen Kongregationssaal St. Georg das Publikum mit einem Konzert der Spitzenklasse. Die Erlöse dieser Veranstaltungen kommen traditionell den Kindertagesstätten der Pfarrei St. Georg zugute. Im Rahmen der Spendenübergabe für das Konzert 2024 bereiteten die Kindertagesstätten dem Rotary Club Amberg eine besondere Überraschung. Am vergangenen Samstag luden die Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Stadtpfarrer Michael Brunner die Mitglieder des Clubs ein, um einen Einblick zu erhalten, wie die Spenden über die Jahre hinweg zum Wohle der Kinder eingesetzt wurden. Das Interesse war groß, und 28 Mitglieder des Rotary Clubs folgten der Einladung. Bei einer Führung durch das Gebäude des Kinderhortes, geleitet von Birgit Bittenbinder, Michaela Guzik und Christina Kölbl, konnten sich die Anwesenden davon überzeugen, wie nachhaltig die Unterstützung wirkt. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen übergab Präsident Klaus Horn schließlich den Erlös des letzten Konzerts in Höhe von 4000 Euro an Stadtpfarrer Brunner. Pfarrer Brunner betonte, dass die kontinuierliche Unterstützung des Rotary Clubs über viele Jahre hinweg zahlreiche wichtige Investitionen ermöglicht hat. Auch Präsident Horn unterstrich die Bedeutung dieser Tradition und blickt bereits mit Vorfreude auf das nächste Konzert am ersten Adventssonntag dieses Jahres.
v.l.n.r.) Prof. Dr. Christoph Birner (Chefarzt Klinikum Amberg), Präsident Klaus Horn (Rotary Club) und Dr. Sebastian Morcinek (Oberarzt und Projektinitiator) bei der Übergabe der Spende für die „Region der Lebensretter“. (Bild: Tobias Riedl)

Rotary Club unterstützt „Region der Lebensretter“ mit 1.000 Euro für Ersthelfer-Taschen

Der Rotary Club Amberg hat die „Region der Lebensretter Oberpfalz-Nord” mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Die Mittel fließen in die Anschaffung spezieller Ersthelfer-Taschen, die registrierten Lebensrettern im Einsatz eine schnelle und professionelle Hilfe bei Herz-Kreislaufstillständen ermöglichen. Das innovative Projekt, das am 1. September 2024 in der Region Oberpfalz-Nord – einschließlich Amberg – offiziell gestartet ist, setzt auf eine App-basierte Alarmierung geschulter Ersthelfer, um die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Die „Region der Lebensretter” nutzt die Smartphone-App „Region der Lebensretter 3.0”, um bei Herz-Kreislauf-Notfällen qualifizierte Ersthelfer in der Nähe des Patienten zu alarmieren. Diese können bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Maßnahmen wie Herzdruckmassagen oder den Einsatz eines automatisierten Defibrillators (AED) einleiten. Seit dem Start wurden bereits über 1100 Freiwillige registriert. Die durch die Rotary-Spende finanzierten Roll-Top-Taschen enthalten essenzielle Ausrüstung wie Beatmungsmasken, Schutzbrillen, Handschuhe, FFP2-Masken und AED-Zubehör. Diese Materialien erhöhen nicht nur die Effizienz der Helfer, sondern auch deren Sichtbarkeit im Einsatz. „Jede Tasche ist ein direkter Beitrag zur Rettung von Menschenleben. Wir sind stolz, hier Teil einer so wichtigen Initiative zu sein”, betont Klaus Horn, Präsident des Rotary Clubs, bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks. An der Übergabe nahmen auch Prof. Dr. Christoph Birner, Chefarzt am Klinikum Amberg, und Dr. Sebastian Morcinek, Oberarzt und Mitinitiator des Projekts, teil. Letzterer hatte die Idee zur App nach einem tragischen Herzstillstand eines jungen Mannes in der Amberger Innenstadt im Jahr 2023 vorangetrieben. „Die Spende ermöglicht es uns, noch mehr Bürger zu motivieren, sich als Lebensretter zu registrieren. Jede Minute zählt – und mit dieser Ausstattung können wir sie optimal nutzen”, erklärt Dr. Morcinek. Hintergrund zur „Region der Lebensretter” Das Projekt wird durch eine Finanzierung von 105.000 Euro der beteiligten Landkreise und Städte Pressemitteilung getragen und ergänzt bestehende Rettungsstrukturen wie die „Helfer vor Ort”-Einheiten des BRK. Die App alarmiert gezielt Ersthelfer bei Notfällen und gewährleistet durch präzise Standortortung und Datenschutzstandards eine schnelle Hilfe.
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