Schüler der Grundschule Flossenbürg führten mit spürbarer Begeisterung das Evangelium des Tages als Krippenspiel während der nachmittäglichen Christmette an Heilig Abend auf.  (Bild: Kerstin Wallmeyer)

Begeisterte Kinder beim Krippenspiel in der Kinderchristmette

Seit Ende November trafen sich 16 Mädchen und Buben zusammen mit Kerstin Wallmeyer, um das diesjährige Krippenspiel für die Kinderchristmette einzustudieren. In beeindruckender Weise erfreuten die jungen Darsteller die kleinen und großen Kirchenbesucher. Zu Beginn kündigte Prophet Jesaja (Lukas Erndt) ein großes, helles Licht an. So kam es, dass viele Jahre später der Engel Gabriel (Annika Baur) die frohe Botschaft von der Geburt des Sohn Gottes Maria (Sophie Erndt) überbrachte. Kurz vor der Geburt mussten sie aber Maria und Josef (Samuel Kick) wegen der großen Volkszählung auf den Weg nach Betlehem machen. Zwei Wirtinnen (Anna-Lena Plödt und Emily Kick) wiesen das Paar ab. Die Tochter der einen Wirtin (Leni Klotz) fiel aber der Stall am Ende von Bethlehem ein, in dem Maria und Josef übernachten konnten. Dort bekam Maria ihr Kind. Die Hirten (Henrik Frischholz, Leopold und Emma Frenzel, Jana Strunz, Marlene Waldmann, Anton Semmelmann, Anna Eiglmeier, Timea Smitkova), die am Feld Schafe hüteten, waren sehr mutlos und niedergeschlagen. Sie wurden nicht geachtet und alle anderen hielten sich für etwas Besseres. Als die Engel (Paulina Pfendt, Johanna Wipauer, Annalena Säckl und Luisa Baur) die frohe Botschaft der Geburt Christi überbrachten, erschraken sie. Diese Nachricht stimmte sie froh und so machten sich die Hirten mit ihren Tieren auf den Weg zum Stall. Dort fanden sie Gottes Sohn in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe liegend. Auch die Freude der Schafe (Antonia Plödt und Sophia Zettl) und des Hirtenhundes Mora (Paula Janker) konnten die Gottesdienstbesucher vernehmen. Anna Eismann führte als Erzählerin durch das Geschehen. Neben dem Krippenspiel zählte der Gesang von Tabea, Paula und Emma Meiler sowie Lena und Luisa Riedl unter der Leitung von Barbara Birkner zu einem weiteren Höhepunkt der Andacht. Am Ende der Kindermette bedankte sich Pfarrer John Subash Vincent mit seinem unverkennbaren: „Schei woar's” bei den Darstellern für die Aufführung und den jungen Sängerinnen für die musikalische Umrahmung der festlichen Stunde.
Die Kinder lesen und spielen die Geschichte „Die Halle mit Licht füllen” mit ihrer Religionslehrerin Kerstin Wallmeyer nach.  (Bild: Kerstin Wallmeyer)

Kommunionkinder gestalten Adventfenster

Im Rahmen der Vorbereitung gestalteten die Kommunionkinder in diesem Jahr ein Adventfenster. Der Advent ist eine Zeit des Lichtes. Die Kerzen am Adventskranz zeigen an, dass das Geburtstagsfest von Jesus näherkommt. Wir warten auf Weihnachten, wir warten auf das Licht, denn Jesus ist das Licht der Welt. Eine Geschichte, die von Licht und Dunkelheit handelt, war das diesjährige Motto der Schüler. Ein König hatte zwei Söhne, einer von ihnen sollte sein Thronfolger werden. So gab er ihnen je 5 Goldstücke und bekamen die Aufgabe. „Ihr sollt mit diesem Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen, was das sein sollte, wäre ihre Sache. Der eine Sohn füllte die Halle bis zum Abend mit Stroh, der andere aber ließ das Stroh wieder entfernen und stellte mitten in die leere Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein mit Licht. Der König entschied sich für den Sohn mit dem Licht. Er habe die Halle mit dem gefüllt, was der Mensch brauche. Der Sohn hat gezeigt, es braucht nicht viel im Leben. Auch wir, so die Religionslehrerin Kerstin Wallmeyer, können Licht in das Leben anderer bringen, es wäre gar nicht schwer. Jeder könne ein Lichtbringer sein, hier bei uns im Haus und um uns herum - Indem wir versuchen, anderen ein Lächeln zu schenken - indem wir nicht aneinander achtlos vorbeigehen, sondern stehen bleiben und fragen was los wär – indem wir an arme Menschen denken -so würde es im Kleinen und im Großen überall ein wenig heller und es macht sich Hoffnung und Zuversicht breit. Mit dem Vater unser und einem Segensgebet endete die kleine Andacht im Pfarrhof. Anschließend konnten die vielen Besucher des Adventfensters sich bei Glühwein, Apfelpunsch aufwärmen und die selbstgebackene Plätzchen genießen..
Plakat für St. Martinszug (Bild: Manuela Landgraf)

Martinszug zieht durch Flossenbürg

Sankt Martin ist immer am 11. November. In diesem Jahr, 2024, ist das ein Montag. Der Tag erinnert an den heiligen Martin, nach dem der Tag benannt ist. Der römische Soldat soll im Winter auf einen armen und frierenden Bettler getroffen sein. Um ihn vor der Kälte zu schützen, teilte er mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Teile und gab dem Bettler einen davon. In der Nacht gab sich der vermeintliche Bettler im Traum Martin gegenüber als Jesus Christus zu erkennen. An diesem Tag, dem 11 November finden in vielen Städten und Gemeinden Umzüge oder Martinsfeste statt, bei denen Kinder mit selbstgebastelten Laternen durch die Straßen ziehen. Sie singen dabei Lieder wie „Ich geh' mit meiner Laterne” oder das Sankt-Martins-Lied „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind”. Zum Ende der Umzüge gibt es nicht selten die Nachstellung der Mantelteilung. Auch in Flossenbürg ist es wieder so weit. Der traditionelle St. Martinsumzug, organisiert vom Kindergarten St. Franziskus, steht vor der Tür. Die Andacht findet um 17.00 Uhr in der katholischen Kirche St. Pankratius statt. Danach ziehen die Kinder gemeinsam singend durch die Straßen und genießen das Leuchten der selbstgebastelten Laternen. Der Laternenzug verläuft von der Kirche aus über die Silberhüttenstrasse, Waldkirchnerstrasse, Zeilweg , In der Paint, Stieberweg zur Flosser Strasse. Im Anschluss an den Martinszug kümmert sich der Elternbeirat des Kindergartens um die Verpflegung im Garten des Kindergartens.
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