Besucher beim Stöbern  (Bild: Pamela Wünsche)

Großer Erfolg beim Baby- und Kinderbasar in Flossenbürg

Am Sonntag, den 9. März 2025, fand im Theresienheim in Flossenbürg der mittlerweile vierte Baby- und Kinderbasar statt. Veranstaltet wurde die beliebte Veranstaltung vom AWO Ortsverein Flossenbürg mit tatkräftiger Unterstützung von engagierten Müttern der Kindergarten- und Schulkinder. Eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start durfte Schwangere bereits in Ruhe die Auswahl begutachten. Ab 10 Uhr strömten zahlreiche Besucher in das Theresienheim, um nach Kleidung, Spielzeug, Babyartikeln und weiteren nützlichen Dingen für ihre Kleinen zu stöbern. Das Angebot war vielfältig– perfekt für die Familien der Region, um Schnäppchen zu machen In den Jugendräumen des Gebäudes fand parallel ein Kuchenverkauf statt, bei dem die Besucher sich mit selbstgebackenen Leckereien stärken oder sich für den Nachmittag mit Kuchen sowie Torten eindecken konnten Der Erlös aus diesem Verkauf kommt dem Kindergarten in Flossenbürg zugute und soll für den Kauf einer neuen Spieleburg verwendet werden, die nach der Erweiterung des Kindergartens auf dem Wunschzettel steht. Ein weiterer Teil des Erlöses geht an die Hammerer Löschzwerge. Diese wurden im letzten Jahr von der Feuerwehr Altenhammer ins Leben gerufen. AWO Ortsverein möchte dieses Engagement unterstützen, damit bereits Kinder an die wichtige Arbeit der Feuerwehr herangeführt werden können. Für die Ferienfahrt nach Plohn durch den AWO Ortsverein bleibt ein Anteil in der Vereinskasse. In den Sommerferien lädt die AWO Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre in den Ferienpark Plohn ein. Die Kosten für die Busfahrt und den Eintritt übernimmt der Ortsverein komplett. Insgesamt wurde für die Organisation und Durchführung des Basars ein Aufwand von drei Tagen benötigt. Diese intensive Vorbereitungszeit konnte jedoch nur durch den Einsatz zahlreicher Helfer und Unterstützer gemeistert werden, denen an dieser Stelle ein herzliches „Vergelt’s Gott“ ausgesprochen wird. Ein weiteres großes Dankeschön geht an die katholische Pfarrei sowie an die Gemeinde Flossenbürg, welche die Räumlichkeiten des Theresienheims zur Verfügung gestellt haben. Am 12.10.2025 findet der nächste Basar statt. Um die lange Wartezeit beim Bezahlen zu reduzieren, wird im Herbst eine zweite Kasse angeboten.
Übergab der Spende an den HvO Flossenbürg - v.links: Andrea Egner, Heike und Manfred Sladky, Christel Herling, Thomas Meiler, Pamela Wünsche  (Bild: Alexander Sailer)

Gesellige Weihnachtsfeier der AWO Flossenbürg

Am 1. Adventssonntag lud die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Flossenbürg traditionell zu ihrer stimmungsvollen Weihnachtsfeier ein. Die Veranstaltung fand in gemütlicher Atmosphäre in Murphys Pilsstube statt und brachte Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Vereins zusammen. Andrea Egner, die erste Vorsitzende der AWO Flossenbürg, eröffnete den Nachmittag mit einer herzlichen Begrüßung. In ihrer Rede hob sie hervor, dass die Mitgliedschaft in einem Verein weit mehr bedeutet als nur den jährlichen Beitrag. „Es geht darum, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein, die füreinander einsteht und sich für das Wohl aller einsetzt,” betonte sie. Mit diesen Worten appellierte sie an die Anwesenden, den Wert eines sozialen Miteinanders zu schätzen. Im Anschluss übergab Andrea Egner das Wort an den ersten Bürgermeister von Flossenbürg, Thomas Meiler. In seiner Ansprache dankte er der AWO für ihr unermüdliches Engagement, insbesondere für ihren Einsatz für die Schwächsten in der Gemeinde. Die AWO sei ein verlässlicher Partner, der mit Tatkraft die soziale Gemeinschaft stärkt. Ein Höhepunkt des Nachmittags war die Übergabe des Erlöses aus dem Baby- und Kinderbasar im September 2024. Mit großem Stolz überreichte Andrea Egner eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Helfer vor Ort (HvO) Flossenbürg. Heike und Manfred Sladky nahmen die Spende stellvertretend entgegen. „Bei euch ist das Geld an der richtigen Stelle!“, unterstrich Egner bei der Übergabe. Sie nutzte die Gelegenheit, den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern – insbesondere den engagierten Kindergartenmüttern sowie den Kuchenbäckern zu danken, die den Erfolg des Basars erst möglich gemacht hatten. Manfred Sladky nahm die Spende dankend an und gab einen Einblick in das vergangenen Jahr. Dank zahlreicher Spenden von Vereinen, Firmen und Privatpersonen konnten bereits 40.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs gesammelt werden. „Es fehlen nur noch etwa 2000 bis 3000 Euro, um das Fahrzeug vollständig zu finanzieren“, so Sladky. Er hob die außergewöhnliche Großzügigkeit und den Zusammenhalt in der Gemeinde hervor, ohne die dieses wichtige Projekt nicht möglich gewesen wäre. Die Weihnachtsfeier bot neben dem offiziellen Programm auch einen gemütlichen Ausklang mit dem Besuch des Nikolauses, der gemeinsam mit Knecht Ruprecht kleine Geschenke verteilte. Die AWO Flossenbürg freut sich über alle, die ihre Arbeit unterstützen möchten – sei es als Mitglied, Helfer oder Spender. Wer Teil dieser starken Gemeinschaft werden möchte, ist herzlich willkommen, sich dem Verein anzuschließen und so einen wichtigen Beitrag zu einem solidarischen Miteinander zu leisten.
Katharina Hage zeigt den Obstbaumschnitt an einem etwa 30 Jahre alten Apfelbaum  (Bild: Pamela Wünsche)

Obstbaumschnittkurs in Flossenbürg

Zum Obstbaumschnittkurs, den die AWO Flossenbürg zusammen mit der Siedlergemeinschaft Flossenbürg veranstaltet hat, fanden sich am Samstag knapp 30 interessierte Teilnehmer an der Streuobstwiese nahe des Gaisweihers ein. Nach der Begrüßung durch Josef Käs erläuterte die Obstbaumwartin Katharina Hage aus Kemnath die Gründe, warum wir unsere Obstbäume überhaupt regelmäßig schneiden müssen. Einerseits werden durch den Schnitt günstige Belichtungsverhältnisse und dadurch auch eine hohe Frucht-Qualität erreicht, andererseits wird durch den Schnitt eine Baumvergreisung verhindert und die Bildung von Neutrieb angeregt. Großen Wert legte die Referentin auf den Erziehungsschnitt, der je nach Sorte in den ersten 7-15 Jahren jährlich durchgeführt werden muss. Dieser Schnitt zielt darauf ab, ein stabiles Astgerüst zu formen, das später große Fruchtlasten tragen kann, ohne dass die Äste brechen oder aufwändige Stützmaßnahmen erforderlich werden. Anhand von zwei Jungbäumen demonstrierte Frau Hage anschaulich die praktische Umsetzung dieses Schnitts.. Anschließend widmete sich die Gruppe rund 30 Jahre alten Obstbäumen, die eindrucksvoll zeigten, wie Bäume ohne Erziehungsschnitt wachsen und wie schwierig es ist, solche Versäumnisse in späteren Jahren zu korrigieren. Es entstehen viel größere Wunden und der harmonische Aufbau mit ausgewogener Statik kann häufig nur mit großem Aufwand oder gar nicht mehr erreicht werden. Anhand der Wuchsgesetze erklärte Hage, wie die Bäume auf unterschiedlich starke Schnitteingriffe reagieren und welchen Einfluss der Schnittzeitpunkt auf den Neutrieb hat. Für sehr starkwachsende Sorten (wie z.B. Boskoop) ist ein Schnitt im Sommer besser geeignet, um den Baum im Wachstum zu beruhigen. Ein großes Augenmerk legte die Obstbaumpflegerin auf die Wundgröße beim Baumschnitt. Diese sollte so klein wie möglich sein, um dem Baum die Chance zu geben, die Wunde in möglichst kurzer Zeit komplett zu schließen. Als Faustregel dient dazu der Durchmesser einer Bierflasche. Größere Schnittwunden, insbesondere auf der Oberseite der Äste, sollten unbedingt vermieden werden, da sie als Eintrittspforten für Fäulnis und Pilzbefall dienen. Frau Hage erklärte, dass die Verwendung des richtigen Werkzeugs (wie scharfer Zugsäge und Schere) einen guten Wundverschluss fördert. Nach Ansicht der Referentin hat die Motorsäge beim Obstbaumschnitt keinen Platz, da sie oft zu fransigen Wundrändern führt und das Risiko erhöht, dass zu starke Äste entfernt werden. Bei der Auswahl der Bäume sollte ein großes Augenmerk auf mögliche robuste Sorten und hochwertige Pflanzware gelegt werden. in Hochstammbäumchen sollte idealerweise sechs bis sieben kräftige Triebe besitzen, aus denen die geeignetsten als zukünftige Leitäste ausgewählt werden können. Diese Leitäste sollten in den ersten Jahren durch Hochbinden oder Abspreizen in die gewünschte Position gebracht werden. Passend zum kalten Wetter wurden die Teilnehmer von Alexandra Schnappauf und Pamela Wünsche mit heißem Glühwein versorgt. In der Mittagspause konnten sich die Kursteilnehmer mit warmen Wienersemmeln stärken und hatten dabei die Gelegenheit, Fragen zu stellen, bevor anschließend der Obstbaumschnitt an einem Birnbaum demonstriert wurde
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