„Durch unsere Zuschüsse fördern wir Bildung“. Unter diesen Leitgedanken stellte Andreas Wagener die Mitgliederversammlung 2025 des Fördervereins Gymnasium.
In seinem Rückblick ging der Vorsitzende auf das erfolgreiche Vorstellen des Fördervereins bei einem Info-Abend und dem Schulfest des Gymnasiums ein und berichtete unter Nennung vieler Details über die erbrachten finanziellen Leistungen, die zur Bereicherung des Schulgeschehens und zur Realisierung von Projekten beigetragen haben. Dazu zählten die Kontaktpflege mit der Middleschool Netzaberg, die Übernahme des Abonnements für Fremdsprachenpublikationen, Zuschüsse zur Wartung der Hard- und Software, für einen 3D –Drucker „zur Stärkung des Sozialverhaltens der Schüler, für eine Studienfahrt zum Vatikan-Museum, zur 20-Jahr-Feier des Schüleraustauschs mit der Partnerschule in Italien und zur Sommersportwoche, an Stelle der bisherigen Skiwoche. Für die 10. Klasse sei eine Theaterfahrt (Martin Luther King) ermöglicht worden. Wagener dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung, den Sponsoren für deren Wohlwollen und sprach von einer Förderleistung von circa 3 300 Euro.
Eingehend befasste sich Harald Olschner mit der personellen Situation an der Schule und räumte ein, dass der Ausfall eines Referendars durch die Erhöhung der Stundenzahl von Teilzeitbeschäftigten abgefangen werden konnte. Der Schulleiter sprach von einem kritischen Jahr 2025, in dem in Bayern Lehrkräfte für 1 100 Stellen fehlen. Den Grund dafür sah er unter anderem am „demografischen Wandel“, was auch zu Quereinsteigern ohne Studium führe. Er hegte die Hoffnung, „dass wir im kommenden Jahr gut aufgestellt sein werden“ und zeigte sich zuversichtlich, den Unterricht „so bunt wie möglich“ anbieten zu können. Anfragen aus anderen Schulen wertete er als Beweis dafür, „dass Eschenbach attraktiv ist“. Dafür nannte er Argumente wie „freundlichen Umgang mit Kindern, freundschaftliche Atmosphäre und netter Umgang“. Den Fördermitgliedern versicherte Olschner: „Wir wollen dass die Schule attraktiv wird.“ Als Beispiel dafür kündigte er neben Englisch, Französisch und Latein eine moderne Fremdsprache an und verkündete: „Spanisch ist bereits genehmigt.“ Nach Anmerkungen zur externen Evaluation 2024, bei der die Schule „sehr gut wegkam“, kündigte er für Mai zum ersten Mal Exkurse und Projekttage an einem außerschulischen Lernort an und sah in der Vorbereitung auf die digitale Welt und deren rasante Entwicklung eine große Herausforderung. Nach vielen weiteren Interna des Schulleiters zum Schulgeschehen arbeitete Wagener mit den Vereinsmitgliedern vorgebrachte Förderwünsche aus dem Kreis des Lehrerkollegiums ab.