Von einem ruhigen Jagdjahr sprach Jagdvorsteher Richard Braun laut dem Protokoll von Schriftführer Thomas Wörl. Es seien keine Wildschäden gemeldet worden. Gegenwärtig laufe die Erhebung eines Verbissgutachtens. Als sehr erfolgreich stufte Braun die Drohneneinsätze zur Kitzrettung ein, bei der 30 Kitze lokalisiert und vor der Mahd in Sicherheit gebracht wurden. Für Kassier Hermann Melzner gab Richard Braun den Kassenbericht ab. Er verwies auf einen guten Kontostand, was die Revisoren Josef und Margareta Bertelshofer bestätigten.
In einem Pressetext gab Jagdpächter Josef Bertelshofer an, dass der Abschussplan erfüllt worden sei, fünf Rehe seien dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen. Zudem seien ein Wildschwein, 16 Füchse, fünf Fischreiher, sechs Hasen, fünf Marder und ein Biber bei der Jagd erlegt worden. Der Wolf sei mittlerweile vor Ort, es sei nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Risse festzustellen seien.
Richard Braun sprach von einer sehr geringen Nutzung der vorhandenen Gerätschaften. Alle Maschinen seien in einem guten Zustand. Die Kosten für die Drohnenaufklärung übernehme die Jagdgenossenschaft, ebenso jene für die Anschaffung von Kitzboxen für die Standortversetzung. Der Zuschuss für die Feldkreuz-Restaurierung bleibe bestehen, die Veräußerung des alten Wegebaugerätes werde einer Prüfung unterzogen. Überlegt werden soll der Kauf eines Holzhäckslers.
Bürgermeister Günter Kopp dankte Jagdpächter Josef Bertelshofer für seine Bereitschaft, bei der genehmigten Biber-Entnahme federführend mitzuwirken. Auch Jagdvorsteher Richard Braun würdigte er für seine Führungsarbeit. Zudem sei er Ansprechpartner und Kümmerer zur Erledigung anfallender Arbeiten. „Macht einfach weiter so, denn das Miteinander zwischen Jagdvorsteher und Jagdgenossen mit dem Jagdpächter und Jägern ist einwandfrei und sehr gut“.