Veröffentlicht am 21.03.2025 07:15

„Wir brauchen eine neue Stimmung in Weiden”

von Helmut Kunz

Die neugewählte Vorstandschaft der CSU Weiden-Ost mit den Geehrten.  (Bild: Helmut Kunz)
Die neugewählte Vorstandschaft der CSU Weiden-Ost mit den Geehrten. (Bild: Helmut Kunz)
Die neugewählte Vorstandschaft der CSU Weiden-Ost mit den Geehrten. (Bild: Helmut Kunz)

Hans Forster bleibt Vorsitzender des mitgliederstärksten politischen Weidener Ortsverbands, CSU Weiden-Ost. Die Jahreshauptversammlung sprach dem Stadtrat am Donnerstagabend im Vereinsheim „Almrausch” einstimmig das Vertrauen aus. „Ich bin stolz auf meine 85 Mitglieder”, sagte er. Zu Forsters Stellvertretern wurden Alois Lukas sen. und Reinhold Stock gewählt. Als Highlight betonte Forster das traditionelle Tröglersrichter Pfingstfest und das anschließende Helferfest im Stock-Anwesen.

Außerdem wurde zum politischen Biergartengespräch mit MdB Albert Rupprecht geladen und erstmals nach Corona wieder ein Preisschafkopf organisiert. Benjamin Zeitler, den die Kreisvorstandschaft vorher einstimmig zum CSU-Oberbürgermeisterkandidaten vorgeschlagen hatte, trommelte für die Geschlossenheit seiner Partei. „Das ist die Basis für alles, was da kommt. Denn ich bin nur ein Baustein in unserem Team.”

Kulturleben, Sport, Feuerwehr, Stammtisch: „Wir sind überall dort, wo sich die Leute einbringen. Wir philosophieren nicht nur über politische Probleme.” Die CSU löse sie. Ein Spaziergang werde die kommende OB-Wahl wohl nicht sein. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, kein Automatismus.” Zeitler appellierte an seine Parteifreunde, um jede einzelne Stimme zu ringen. „Wir brauchen eine Neuausrichtung für Weiden. Wir treten auf der Stelle, wir kommen nicht voran.”

Man müsse aus den Rahmenbedingungen einfach nur das Beste machen. Seit Jahren erlebe die Stadt eine schleichende Nichtansiedlung von Gewerbebetrieben, weil es keine Flächen gebe. Die Stadt müsse wieder die nötige Strahlkraft bekommen, als Wirtschafts- und Kulturstandort. „Das alles ist machbar, wenn man nur will.” Und weiter: „Wir brauchen in Weiden eine neue Stimmung. Wir müssen zeigen, dass hier was geht.” Seine Mitstreiter rief er auf, nicht in der eigenen Blase zu verharren. „Wir müssen über alles reden.”

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Schatzmeister Christoph Schirdewahn. Schriftführer Erwin Loew. Beisitzer Alois Lukas jun., Franz Voith, Alfred Schlehuber, Josef Lingl, Erna Schlehuber und Reinhold Dobmeier. Kassenprüfer Michaela Wies und Cornelius Bachmeier.

Für 60jährige Treue wurde Josef Werner geehrt. Für 55 Jahre Franz Bäumler. Für 50 Jahre Werner Meckl. Für 45 Jahre Wolfgang Wies und Josef Kaltenecker. Für 40 Jahre Gerfried Mühlbauer, Werner Weitensteiner und Johann Rauch. Für 20 Jahre Barbara Bauer und Andreas Bär.

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