Die Siedlergemeinschaft „Am Krumpes“ ist um ein engagiertes Vorstandsmitglied ärmer, dafür aber um ein Ehrenmitglied reicher. In der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus hatte Vorsitzender Gerhard Götz die schöne Aufgabe, den Seniorenbeauftragten und Reiseleiter (seit 2003) Erich Bäumler zum Ehrenmitglied zu ernennen. Dieser sei „immer da, wenn jemand gebraucht wird“, dankte der Vereinschef mit der entsprechenden Urkunde. Aus der Führungsriege verabschieden musste Götz dagegen Herbert Braun, der der Gemeinschaft seit 1966 angehört und sich seit 1990 unter anderem als Beisitzer und Revisor eingebracht hat. Für diesen Einsatz gab es von Hans-Jürgen Meier, Stellvertretender Bezirksvorsitzender des Verbandes Wohneigentum, das Ehrenzeichen in Gold des Landesverbandes.
Mit seinem Stellvertreter Manfred Höcht zeichnete Gerhard Götz Gerhard Schuller für 50 Jahre Treue aus. 30 Jahre dabei ist Werner Meckl, 20 Jahre sind es bei Maria Seggewiß, Rainer Christl, Helmut Hornig und Johann Nicklas. 10 Jahre halten Andrea Bauer, Martina Brummet, Renate Flauger, Martha Hanweck und Cornelia Kucich, die aus Erlangen angereist war, den Siedlern die Treue.
Der Vorsitzende berichtete den rund 60 Mitgliedern von Aktionen seit der Herbstversammlung 2024, darunter eine Tagesfahrt nach Regensburg. Den Mitgliederstand gab er mit 635 an. Weiter kündigte der Redner für 12. April das Ausbuttern, für 29. April einen Vortrag der Verkehrswacht, für 9. Mai eine Maiandacht und die Siedlerreise ins Allgäu vom 20. bis 24. Mai an. Beklatscht wurden die Berichte von Frauenbeauftragter Edith Nicklas, Seniorenbeauftragtem Erich Bäumler, Jugendvertreterin Renate Flauger und Kassiererin Karin Vierling. Die Schatzmeisterin sprach von einem kleinen Minus. Ihre Ausführungen bestätigte Revisorin Maria Nickl.
Gerhard Götz führte die gestiegenen Abgaben an den Verband als Ursache für das Minus an, was Hans-Jürgen Meier aufgriff. Wegen höherer Strompreise, Versicherungsbeiträgen und Löhne werde zudem der Bundesverband im November nochmals eine Erhöhung der Abgaben um zwei Euro beschließen, kündigte der Redner an. Oberpfalzweit sei die Einführung einer Jugendehrennadel geplant. Wie er würdigte auch Dritter Bürgermeister Reinhold Wildenauer das intakte Vereinsleben in der Siedlergemeinschaft.