1080 Euro spendeten die Trabitzer für notleidende Menschen in Bosnien. Hans Karl von der Aktion „Für das Leben und die Hoffnung” nahm das Geld aus der Hand von Marianne Stabla entgegen. (Bild: Bernhard Piegsa)

Trabitzer spenden für Bosnienhilfe

Ins bürgerkriegs- und pandemiegezeichnete Bosnien ist wieder ein Lkw der Hilfsaktionen „Für das Leben und die Hoffnung” aus Kirchenthumbach und „Pomoc” aus Amberg mit rund 3.200 Weihnachtspaketen für Waisenkinder, arme und behinderte Menschen unterwegs. Mit an Bord sind 16 Weihnachtspakete aus Trabitz und den Nachbargemeinden, die bei Marianne Stabla in Trabitz abgegeben wurden. Hinzu kommen 1.080 Euro an Barspenden, von denen 70 Euro aus einer bei der örtlichen Metzgerei aufgestellten Spendenbox stammen, sowie 116 handgestrickte Kleidungsstücke des „Strickkreises Burkhardsreuth”. Weitere acht Decken sind für die Missionsgemeinschaft Kemnath bestimmt. Marianne Stabla, die seit vielen Jahren für die Katholische Arbeitnehmerbewegung und den Katholischen Frauenbund in der Pfarrei Burkhardsreuth die örtliche Spendensammlung organisiert, freut sich ebenso wie „Für das Leben und die Hoffnung”-Koordinator Hans Karl über diesen Erfolg. Die Geschenkpakete und Gaben gehen in Bosnien an die Caritas der katholischen Diözese Banja Luka und die orthodoxe Kirche in Banja Luka, die sie an Bedürftige weiterverteilen. Die Geldspenden erlauben außerdem, vor Ort noch weitere Geschenkpakete zusammenzustellen, die zum orthodoxen Weihnachtsfest am 7. Januar 2025 an Bedürftige verteilt werden sollen. Spenden für weitere Aktionen, die „Für das Leben” heuer noch plant, sind willkommen und können bei Marianne Stabla in Trabitz, Paul-Leistritz-Straße 20, abgegeben oder auf das Konto DE 47 7539 0000 0107 5202 04 (BIC GENODEF1WEV) der Hilfsaktion eingezahlt werden.


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Höhepunkt was das traditionelle Krippenspiel  (Bild: Johannes Pamler)

Nikolausfeier des Trachtenvereins D'Haidnaabtaler in besinnlicher Atmosphäre

Der Volks- und Gebirgstrachtenverein D'Haidnaabtaler Trabitz e.V. lud am vergangenen Wochenende zur Nikolausfeier ins festlich geschmückte Schützenhaus in Preißach ein. Die Veranstaltung, die einen festen Platz im Kalender des Vereins hat, lockte zahlreiche Mitglieder und Gäste an. Nach der Begrüßung durch den Vorstand Johannes Pamler begann das Programm, das vor allem von den jüngsten Vereinsmitgliedern gestaltet wurde. Mit musikalischen Beiträgen und Gedichten sorgten die Kinder und Jugendlichen des Vereins für eine stimmungsvolle Adventsatmosphäre. Barbara Heser, die engagierte Jugendleiterin des Vereins, übernahm die Moderation der Feier und führte durch das abwechslungsreiche Programm. Ein besonderes Highlight war die traditionelle Aufführung des Krippenspiels, das in diesem Jahr unter dem Titel „Der kleine Stern” stand. Mit großem Engagement und viel Herzblut brachten die jungen Darsteller die Geschichte auf die Bühne und ernteten dafür begeisterten Applaus von den Anwesenden. Wer bezüglich des Krippenspiels neugierig wurde, hat noch zwei weitere Gelegenheiten, es zu erleben: Es wird am 24.12.2024 um 14:30 Uhr und am 2. Weihnachtsfeiertag um 8:30 Uhr in der Pfarrkirche Burkhardsreuth erneut aufgeführt. Der Nikolaus durfte natürlich nicht fehlen: Mit einem prall gefüllten Sack überreichte er nach der Aufführung jedem Kind ein kleines Geschenk – eine liebevolle Geste, die für leuchtende Augen sorgte. Vorstand Johannes Pamler nutzte die Gelegenheit, um allen Helfern zu danken, die das Vereinsleben und insbesondere die Jugendarbeit tatkräftig unterstützen. „Das gezeigte Engagement ist nicht selbstverständlich“, betonte er in seiner Rede. Die Nikolausfeier klang bei gemütlichem Beisammensein und adventlichen Klängen aus. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig der Zusammenhalt im Verein ist – nicht nur für die Pflege von Traditionen, sondern auch für das Gemeinschaftsgefühl.
Absolventinnen mit Lehrkräften. Die Absolventinnen sind begeistert und erleichtert, dass sie endlich ihren Abschluss in den Händen halten! Die Lehrkräfte freuen sich über die sehr guten Noten. (Bild: Doris Eckl)

Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung verabschiedet Fachkräfte

Die Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Tirschenreuth verabschiedete 16 Absolventinnen. Sie werden im Januar und Februar 2025 zusätzlich die Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin ablegen. Der neue Schulleiter Gerhard Gradl leitete gemeinsam mit stellvertretender Schulleiterin Doris Eckl die Schulschlussfeier, zu der viele Ehrengäste und Angehörige der Studierenden gekommen sind. Der Lehrsaal der Schule in der Sankt-Peter-Straße war bis auf den letzten Platz gefüllt mit Ehrengästen, Lehrkräften, Studierenden und Angehörigen. Schulleiter Gerhard Gradl betonte in seiner Einführung die Bedeutung von Theorie und Praxis in der Ausbildung anhand eines Vergleichs mit der Navigation eines Schiffes: „Der Weg und das Ziel müssen jeden Tag neu überprüft werden. Dafür ist Wissen und Können notwendig sonst besteht die Gefahr im Bermuda Dreieck zu landen.” Er bedankte sich bei den Angehörigen und Unterstützern der Studierenden, „denn ohne Ihre Hilfe ist die Fachschule für die Frauen nicht zu schaffen.” Semesterleiterin Doris Eckl berichtete über den Verlauf des Semesters, das am 07. März 2023 begonnen hat und als Teilzeitschule mit 660 Unterrichtsstunden verteilt auf 83 Schultage bis zum 10. Dezember 2024 gedauert hat. 16 Studierende haben bis zum Schluss durchgehalten und dürfen sich nun „Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung” nennen. Der neue Lehrplan ermöglicht eine Schwerpunktsetzung durch Wahlpflichtmodule. Dabei konnten die Frauen die Ausbilder-Eignung erwerben und einen Kurs zur Unterstützung im Alltag von Pflegebedürftigen durch die Fachstelle für Demenz in Amberg absolvieren. Es gibt viele Möglichkeiten in Vollzeit oder Teilzeit im hauswirtschaftlichen Bereich zu arbeiten. Bei Exkursionen lernten die Studierenden landwirtschaftliche Betriebe mit Einkommenskombinationen kennen, zum Beispiel Urlaub auf dem Bauernhof oder Direktvermarktung. In ihrem Studierendenprojekt übten die Frauen mit Kindern der sechsten Klassen die Schulung zu Alltagskompetenzen. Zum Beispiel wurde ein Ketchup-Fleck mit verschiedenen Mitteln ausgewaschen. Doris Eckl wünschte den Absolventinnen viel Erfolg dabei, das Richtige aus den vielen beruflichen Möglichkeiten für sich auszuwählen. Stellvertretend für den Landrat sprach Dr. Alfred Scheidler den Absolventinnen seine Glückwünsche aus und überreichte die Zeugnisse und Urkunden. Er verwies darauf, dass gelernte Fachkräfte im Haushalt und Familie deutlich nachhaltiger, wirtschaftlicher und mit höherer Qualität arbeiten als Ungelernte und das für die Gesellschaft sehr wichtig sei. Peter Gold betonte als Seniorenbürgermeister die kommenden Engpässe in der Betreuung für Senioren und bat die Absolventinnen, hier zu unterstützen: „Sowohl im Bereich der Haushaltsführung als auch für die Begleitung pflegebedürftiger Personen wächst der Arbeitskräftebedarf rasant”. Birgitta Pilz von der Regierung in Regensburg zeigt den Absolventinnen mögliche weitere Wege der Qualifizierung auf, wie zum Beispiel die Meisterprüfung, mit der eine Hauswirtschaftsleitung in einem Großhaushalt übernommen werden kann. Wolfgang Wenisch konnte gemeinsam mit Michaela Grillmeier als Geschäftsführer des Vereins land- und hauswirtschaftlicher Fachbildung zehn Absolventinnen in den Verband aufnehmen. Die sehr guten Ergebnisse der Absolventinnen kann man an den Noten erkennen, elf Studierende konnten einen Durchschnitt mit der Note 1 erreichen. Die besten Absolventinnen sogar 1,00: Kerstin Lindner aus Mitterteich und Nadine Müller aus Mähring. Sie bekamen einen Buchgutschein. Die Klassensprecherinnen Nadine Müller und Dorothea Bergler erläuterten mit einem Bilder-Rückblick ihre Sicht auf die Schulzeit. Dabei betonten sie, dass alle ihre Ziele erreicht werden konnten, wie zum Beispiel mehr Sicherheit und Gewandtheit in der Küche und im Haus. Wichtige Tipps zum Umgang mit Materialien und Reinigungsmitteln ebenso wie Sicherheit bei Präsentationen und Diskussionen konnten sie gewinnen. „Es war eine sehr wertvolle und lehrreiche Zeit für uns alle. Den Besuch der Schule kann ich nur empfehlen!” Sie hoben hervor, dass die hervorragende Klassengemeinschaft geholfen hat, die Anforderungen zu bestehen. Sie hatten auch ihre Ehemänner, Kinder und weitere Angehörige eingeladen, so konnten sie ihnen für die Hilfe danken. Anschließend luden die Studierenden ein zu einem Büfett aus selbstgemachtem Konfekt und herzhaftem Fingerfood. In gelöster Stimmung klang die Feier aus. Ein neues Semester wird für 2025 geplant. Anmeldungen sind schon möglich unter Tel: 09631 79880.
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