Schneefreunde Schnaittenbach (Bild: Jaqueline Saxl)

Schneefreunde Schnaittenbach zum 26.x „On Tour“

Kurzer Rückblick: Bereits im Jahr 1997 entstand durch den „Pisten-Flitzer Rudi” mit seinem Snowboard die Idee ein paar Tage zum Ski – Fahrn mit Schnoittnbeckan und deren Freunden zu organisieren. Gedacht – gemacht – und seitdem Kult! Somit findet diese Tour immer Anfang bis Mitte März des jeweiligen Jahres von Freitag bis Montag statt. Wie jedes Jahr bringt das Omnibus-Unternehmen Wolfgang Bäumler aus Kohlberg sicher und routiniert, sowie bestens gelaunt die Schneefreunde in ihr Schigebiet. Wolfgang Bäumler hat hier ebenfalls den „KultStatus” erreicht, denn eine Fahrt der Schnoittnbecka Schneefreunde ohne IHN hat es noch nicht gegeben und ER hat somit diese Tour zur Chefsache in seinem Unternehmen erklärt. Ob dies an den unvergessenen aufziehen der Schneeketten auf den letzten Kilometern zum Bergasthof Innviertler in den Jahren 2003 – 2007 lag, (nur eins der zahlreichen Highlights) bleibt Wolfgang´s Geheimnis. Jedes Jahr stand unter einem anderen Motto wie z. B, Drama – Fiasko – Desaster – Remidemi – Rundumadum – Chaos – Spektakl – Durcheranand – Randale – oder – Pistenzauber in Ratsching´s, Amade oder im Zillertal. Somit wird diese Schitour seit 28 Jahren durchgeführt, nur in den Jahren 2021 und 2024 fiel diese aus. Gerne erinnert man sich nach den anstrengenden Schitagen an die kurzweiligen und lustigen sowie feuchtfröhlichen Abende in den jeweiligen Unterkünften, wenn unser Heri und Rudi sowie der eine oder andere Mitreisende seine Lieblingswitze zum Besten gab und die Lachmuskeln strapazierte. In diesem Jahr war wieder mal das Skigebiet Ratsching´s im wunderschönen Südtirol das Ziel. Stefan Hutzler der seit 2015 federführend für die Organisation zuständig ist hat für die 36 Teilnehmer das 3 – Sterne Hotel Saxl in der Nähe von Sterzing gebucht. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse (Nebel u. Schneefall) an den ersten beiden Schitagen, konnte dies die waagemutigen Brettlfans nicht vom Erklimmen der Gipfel und der „Wasserfaller Alm” aufhalten. Ein schuldiger für dieses Wetter wurde schnell gefunden, es lag eindeutig an den Holländern. Das schlechte Wetter wurde an den Abenden schnell vergessen und man ließ das anwesende Geburtstagskind einige mal „Hoch leben”. Der dritte Schitag entschädigte die Truppe voll und ganz mit klarer Sicht und Sonnenschein, dies lag anscheinend an der Abreise der Holländer einen Tag vorher. Nach diesem genialen Schi – Taaaaag gab es noch eine kurze Aprés – Einkehr sowie das schon legendäre Abschlussessen beim Pizza – Sepp. Mit einem nochmaligen hochleben des Geburtstagskindes ging es dann auf die Heimreise mit unserem Bus-Driver Wolfgang, der alle wieder wohlbehütet und glücklich nach Hause chauffierte.
Die drei gleichberechtigten Mitglieder des Stammesvorstands  (Bild: Kim Ruhnau)

Pfadfinder grüßen im diesjährigen Sommerlager aus der Tschechischen Republik

Nach guter Tradition lädt die Stammesleitung im März die Schnaittenbacher Pfadfinderschaft zur Stammesversammlung im Vitusheim ein. Jene Stammesversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium auf Stammesebene in der DPSG. Sie tagt mindestens einmal im Jahr. Bei dieser Versammlung wird die Kindermitbestimmung wahrgenommen. Der Einladung der Stammesleitung folgten insgesamt 84 Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Ehemalige und das Jugendwerk St.-Georg e. V. unter dem Vorsitz von Daniel Först und Markus Frauendorfer. Darüber hinaus folgten der Erste Bürgermeister Marcus Eichenmüller, der Bezirksvorsitzende Julian Hummel (Stamm Amberg) und Bezirkskuratin Julia Härteis (Stamm Ammersricht). Anfangs begrüßten die beiden Stammesvorstände Kim Ruhnau und Moritz Heldmann alle Gäste, sie dankten für das zahlreiche Erscheinen und das große Engagement aller Mitglieder. Anschließend erhielt Stefan Dotzler, in Personalunion Pastoralreferent der Pfarrei und Stammeskurat, das Wort, der für den geistlichen Impuls sorgte – gleichzeitig nutzten Ruhnau und Heldmann den Moment, um Stammeskurat Stefan Dotzler ein Kuratenkreuz (Umhängekreuz aus Holz für die geistliche Leitung im Stamm) zu überreichen. Bürgermeister Marcus Eichenmüller sprach seinen Dank an die Stammesleitung und die Leiterrunde für die einmalige Jugendarbeit in Schnaittenbach aus. Er betonte, dass er stets ein offenes Ohr für die unterschiedlichsten Anliegen habe und betonte, dass er sich jederzeit auf die Schnaittenbacher Pfadfinderschaft verlassen könne. Auf der Tagesordnung standen mehrere Punkte, die es abzuarbeiten galt, darunter der Arbeitsbericht der Stammesleitung sowie der Bericht über geplante Aktionen und Vorhaben. Das größte Highlight für dieses Jahr ist das bevorstehende Auslandslager in der ersten Sommerferienwoche in Tschechien. Im vergangenen Jahr waren besonders das große Diözesanlager bei Schwangau am Fuße des Schlosses Neuschwanstein und das 70-jährige Gründungsjubiläum im Rahmen des Sommerfestes am Bischof-Rosner-Platz herausragende Ereignisse. Obendrein auf der Agenda standen die Gruppenberichte: Einfallsreich und kreativ ließen die einzelnen Stufen von jung bis alt ihr Jahr mit spannenden Berichten und Fotopräsentationen Revue passieren. Abschließend ließ man den Abend bei Erinnerungen und Anekdoten aus alten Tagen ausklingen.
Die Geehrten mit Vorstand des OGV - von links: 2. Vorstand Georg Kraus, Alois Paulus, 2. Vorstand Ingrid Hackel, Siegfried Zach, 1. Vorstand Helmut Wegele, Rudolf Bergmann  (Bild: Anita Hartmann )

Obst- und Gartenbauverein Schnaittenbach ehrt langjährige Mitglieder

Der Obst- und Gartenbauverein Schnaittenbach hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen und konnte die zahlreich erschienenen Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß galt dem Ehrenmitglied Willi Meier, Stadtpfarrer Helmut Brügel, dem zweiten Bürgermeister Uwe Bergmann und Kreisfachberaterin Michaela Basler, die sich die Zeit genommen hatten, um an dieser Versammlung teilzunehmen. Nach der Begrüßung erfolgte das Totengedenken. Vorsitzender Helmut Wegele präsentierte den Jahresrückblick des vergangenen Jahres. Er gab einen umfassenden Überblick über die Aktivitäten. Die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte, die durchgeführt wurden, haben nicht nur das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Im Anschluss gab es einen Ausblick auf die zukünftigen Projekte. Er stellte die geplanten Programmpunkte vor, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden sollen. Er dankte allen Unterstützern für ihr Engagement und ihre Treue zum Verein. Die Leiterinnen der Kindergruppe „Kräutergartenkids“, die im letzten Jahr gegründet wurde, stellten ihre Aktivitäten vor. Sie treffen sich alle zwei Wochen und die Kinder sind mit großer Begeisterung bei der Sache. Ein besonderer Teil der Veranstaltung war die Ehrung der Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Irmgard Prechtl ausgezeichnet. Bereits seit 40 Jahren treue Mitglieder sind Rudolf Bergmann, Helmut Nonner, Hans Flor, Vitus Kaa, Alois Paulus und Marianne Schorner. 50 Jahre dabei ist Siegfried Zach. Beeindruckende 60 Jahre sind Anna Heuberger und Georg Meier Mitglied des Vereins. Die Geehrten erhielten Urkunden und ein kleines Geschenk als Zeichen der Wertschätzung für ihr Engagement und ihre Treue zum OGV. Zum Schluss folgte noch ein sehr interessanter Vortrag mit Bildern von Kreisfachberaterin Michaela Basler zum Thema „Fit für den Frühling“ mit vielen nützlichen Tipps für die bevorstehende Gartensaison.


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Probenwochenende 2025 - Ehenbachtaler Blaskapelle Schnaittenbach e.V.  (Bild: Heribert Mirwald )

Ehenbachtaler Blaskapelle bereitet sich auf kommende Veranstaltungen vor

Das diesjährige Probenwochenende der Ehenbachtaler Blaskapelle Schnaittenbach e.V. fand vom 7. bis 9. März statt. Bereits am Freitagnachmittag machten sich die Mitglieder auf den Weg in die Jugendherberge der Burg Trausnitz. Dort angekommen, wurden die Zimmer bezogen und der Proberaum für die nächsten Tage vorbereitet, sodass nach dem Abendessen gleich die erste Gesamtprobe starten konnte. An den beiden darauffolgenden Tagen folgten weitere Gesamtproben sowie Registerproben mit verschiedenen Dozentinnen und Dozenten. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend gab es ein gemütliches Beisammensein, sodass die Teilnehmer den Tag mit viel Spaß ausklingen lassen konnten. Die Musikerinnen und Musiker sowie der musikalische Leiter, Alwin Heim, können auf ein effektives Probenwochenende zurückblicken. Sie sind herzlich dazu eingeladen, sich von der Probenarbeit bei unseren kommenden Veranstaltungen zu überzeugen. Den Start in das Blasmusik-Jahr macht das traditionelle Bockbierfest am 22. März 2025 ab 19 Uhr im Vitusheim Schnaittenbach. Außerdem dürfen wir Sie bereits jetzt zu unserer Muttertags-Serenade am 11. Mai 2025 um 16 Uhr auf der Freilichtbühne am Buchberg (bei schlechtem Wetter im Vitusheim) unter dem Motto „Ein Strauß Melodien“ einladen. Unser Nachwuchsorchester freut sich auf zahlreichen Besuch bei der „Offenen Probe“ am 31. März 2025 um 17.45 Uhr im Schnaittenbacher Bauhof.
Der neue Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach, v. l. Michael Hottner (stellv. Kommandant), Sebastian Reindl und Claudia Weiß (Kassenrevisoren), Lucas Reindl (stellv. Kommandant), stellv. Vorsitzender Markus Nagler, Passivenvertreter Fredi Weiß, Vorsitzender und Kommandant in Pesonalunion Michael Werner, Zeugwart Emil Uschold, Kassier Markus Frauendorfer, Aktivenvertreter Michael Demleitner, Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Kreisbrandmeister Marco Weiß (nicht auf dem Bild Schriftführerin Julia Mutzbauer).  (Bild: Ulrich Reindl )

Feuerwehr Schnaittenbach: Vorstand einstimmig gewählt, Auszeichnungen verliehen

Mit einer nahezu unveränderten Führungsmannschaft wird der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach unter der bewährten Leitung des einstimmig in seinem Amt bestätigten Vorsitzenden und federführenden Kommandanten in Personalunion, Michael Werner, in die nächsten Jahre gehen. Der Jahreshauptversammlung im Unterrichtsraum des Gerätehauses war ein Totengedenken im Friedhof und ein Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Vitus vorausgegangen. Zur Jahreshauptversammlung fanden sich 46 wahlberechtigte Mitglieder und einige Gäste ein, darunter Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Pfarrer Helmut Brügel und Pfarrvikar Ndudi, die Vertreter der Kreisbrandinspektion Michael Iberer und Marco Weiß sowie einige Ehrenmitglieder. Nach Begrüßung und Vorstellung der Tagesordnung leitete Michael Werner unverzüglich über zu seinen Rechenschaftsberichten und zeigte die gesellschaftlichen Ereignisse aus dem Vereinsleben des letzten Jahres auf. Detailliert ging er auf die wesentlichen Beschlüsse des Vorstands ein. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte er mit 359 Mitgliedern. 2. Vorsitzender Markus Nagler übernahm die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit. So erhielten eine Urkunde für 25 Jahre Petra Götz, Christian Auer, Dieter Kaa, Martin Reindl, Michael Reindl und Thomas Weiß, für 50 Jahre Hans Auer, Helmut Meiller und Hans Saller und für 60 Jahre Georg Nagler und Erwin Singer. Mit der im Jubiläumsjahr neu geschaffenen Ehrennadel des Vereins wurden aufgrund ihrer vielfältigen Verdienste Peter Pichl und Gerhard Kindzorra ausgezeichnet und für 40 Jahre als Fahnenträger erhielt Hans Weiß ein Präsent. In seiner Funktion als Kommandant erläuterte Michael Werner die Einsatzstatistik der vergangenen Jahre und ging detailliert auf geleistete Stunden, abgelegte Lehrgänge und Ausbildungen ein. Die Personalstärke der aktiven Wehr sei mit 62 Einsatzkräften und 16 Anwärtern aus der Jugendfeuerwehr angemessen. Breiten Raum nahmen die Ausführungen von Tobias Lautenschlager zur erfolgreichen Gründung der Kinderfeuerwehr im Jahr 2023 mit 45 Kindern und die seitdem eingesetzten positiven Auswirkungen ein. Nachdem bereits zehn Kinder in die Jugendfeuerwehr übertreten konnten, besteht die Kinderfeuerwehr aktuell aus 34 Mädchen und Jungen, die von acht Betreuern/innen in den monatlichen Gruppenstunden betreut werden. Für langjährige aktive Dienstzeit wurden ausgezeichnet Annabell Kiener und Claudia Weiß (10 Jahre), Michael Attenberger und Peter Grosser (20) sowie Marco Weiß und Christian Leißl (30). Entsprechend der Beförderungsordnung wurden Anna Weiß zur Feuerwehrfrau und stellvertretender Kommandant Lucas Reindl zum Oberlöschmeister befördert. Ein Überblick über die aktuell laufenden Projekte und Beschaffungsmaßnahmen rundeten den Bericht des Kommandanten ab. Dabei gab es Infos zu den Themen wie präventiver Arbeitsschutz, Brandbekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden, Ausbildung in Erster Hilfe und am Defibrillator und Katastrophenschutzkonzept. Der Bericht des Kassiers Markus Frauendorfer offenbarte eine gute Ertrags- und Vermögenslage des Vereins und die Kassenrevisoren Claudia Weiß und Sebastian Reindl berichteten von der Kassenprüfung und bescheinigten dem Kassier eine saubere und ordentliche Arbeit. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Vorstand die Entlastung und befürwortete eine Änderung der Vereinssatzung im Hinblick auf die Beschreibung der möglichen Mitglieder des Vereins. Breiten Raum nahmen die Neuwahlen des Vorstands ein. Stefan Reindl wurde von der Versammlung zum Wahlleiter bestimmt und führte mit seinen Helfern Michael Iberer und Marco Weiß zügig durch die Wahl. Die beiden Vorsitzenden sowie der Kassier waren gemäß Satzung schriftlich und geheim zu wählen, die übrigen Positionen konnten per Akklamation gewählt werden. Demnach setzt sich das Leitungsgremium künftig zusammen aus Vorsitzendem Michael Werner und seinem Stellvertreter Markus Nagler, Kassier ist weiterhin Markus Frauendorfer und Schriftführerin Julia Mutzbauer. Des Weiteren wurde gewählt Michael Demleitner zum Aktivenvertreter, Fredi Weiß zum Passivenvertreter, Emil Uschold zum Zeugwart und Claudia Weiß und Sebastian Reindl zu Kassenrevisoren. Bürgermeister Marcus Eichenmüller dankte in seinem Grußwort als oberster Dienstherr der Feuerwehr dem gesamten Vorstand mit Vorsitzendem und federführendem Kommandanten Michael Werner an der Spitze für die geleisteten ehrenamtlichen Dienste für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und bekannte, dass er mächtig stolz auf seine Feuerwehr sei und die zielorientierte Zusammenarbeit zum Wohle der Allgemeinheit einfach Spaß mache und erfolgreich sei und er allerhöchste Wertschätzung dafür ausdrücke. Beispielhaft erinnerte er an den kürzlichen Einsatz wegen einem Unfall an einer Gasleitung, der stabsmäßig abgearbeitet worden sei. Kreisbrandinspektor Michael Iberer ging kurz auf die Entwicklung der landkreisweiten Einsatzstatistik ein und stellte fest, dass das bayerische System der freiwilligen Feuerwehren erfolgreich sei und wird von anderen Bundesländern dafür beneidet werden. Das gelebte Ehrenamt in der Feuerwehr stärke das Sozialgefüge und entlaste die kommunalen Kassen. Sein Dank galt insbesondere dem Vorsitzenden und Kommandanten Michael Werner, insbesondere auch für seine Mitarbeit im Team der Kreisbrandinspektion als Fachkreisbrandmeister Katastrophenschutz. Stadtpfarrer Helmut Brügel honorierte in seinem Grußwort die ehrenamtliche wertvolle Arbeit der Feuerwehr, gab seiner Freude über die gute Zusammenarbeit der Pfarrei und der Feuerwehr Ausdruck und bot einmal mehr seine Hilfe als Seelsorger bei Unglücksfällen an. Nach gut zwei Stunden konnte Vorsitzender Michael Werner die harmonisch abgelaufene Jahreshauptversammlung beenden.
Besonders geehrt durch Pfarrer Brügel wurden die ausscheidenden Mitglieder Peter Stingl (hinten links) und Stefan Schulz-Merkel (nicht am Bild).  (Bild: Anita Hartmann)

Neue Kirchenverwaltung konstituiert - verdiente Mitglieder verabschiedet

In der Pfarrei St. Vitus Schnaittenbach hat sich die neue Kirchenverwaltung konstituiert, und es gab einige bedeutende Veränderungen. Zwei bisherige Mitglieder, Peter Stingl und Stefan Schulz-Merkel, traten nicht mehr zur Wahl an und wurden bei der Sitzung mit einem herzlichen Vergelt's Gott verabschiedet. Pfarrer Helmut Brügel überreichte ihnen als Anerkennung für ihren langjährigen ehrenamtlichen Dienst eine Urkunde und ein Geschenk – Peter Stingl wurde für 14 Jahre und Stefan Schulz-Merkel für 12 Jahre geehrt. Anschließend sprach Pfarrer Brügel über die Aufgaben der Kirchenverwaltung und verpflichtete alle neu- und wiedergewählten Mitglieder zur Einhaltung der Schweigepflicht. Das Gremium für die nächsten sechs Jahre setzt sich nun zusammen aus Pfarrer Helmut Brügel als Kirchenverwaltungsvorstand, Dr. Martin Nagler als Kirchenpfleger sowie Thomas Görlich, Anita Hartmann, Michael Leitl, Thomas Meier und Dr. Peter Pröls. PGR-Sprecher Martin Bergmann wird den Pfarrgemeinderat als beratendes Mitglied in der Kirchenverwaltung vertreten. Pfarrer Helmut Brügel dankte allen für ihre Bereitschaft, dieses Ehrenamt zu übernehmen, und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit für die anstehenden Aufgaben in den kommenden Jahren. Es ist ein neuer Abschnitt für die Pfarrei, und die Mitglieder der Kirchenverwaltung sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsam zu arbeiten.
Buchberghütte (Bild: Josef Schuller)

Schnaittenbacher Trachtenverein gibt Buchberghütte an Stadt ab

Der Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler Schnaittenbach e.V. hatte zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ins Trachtlerheim Schnaittenbach eingeladen. Thema war der Verzicht auf das bis zum Jahre 2057 bestehende Erbbaurecht an der Buchberghütte samt Umfeld und die damit verbundene Kündigung des Pachtvertrags für die Buchberghütte zum 30.04.2025. Eingangs begrüßte der 1. Vorstand Erwin Meier besonders den 1. Bürgermeister Marcus Eichenmüller, sowie den Gauvorstad Peter Fink und die anwesenden 20 Trachtlermitglieder sowie eine Abordnung der Freilichtbühne Buchberg. Gauvorstand Peter Fink erwähnte in seinem Grußwort, dass Trachtenvereine allgemein überaltert seien und er Verständnis habe für die Rückgabe der Buchberghütte an die Stadt Schnaittenbach. Dies sei ein trauriger Tag für Schnaittenbach und die Freunde des Buchbergs, begann der 1. Bürgermeister Marcus Eichenmüller seine Rede. Ihm liege der Buchberg sehr am Herzen und das Buchbergfest solle auch 2025 stattfinden, und zwar unter seiner Verantwortung. Anschließend benötige er aber Unterstützung und zu diesem Zweck solle der Verein „Buchbergfreunde” gegründet werden, der dieses Fest künftig ausrichten werde. Die beiden Vorstände Erwin Meier und Hans Grieger gingen in ihren Ansprachen darauf ein, dass sich der Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler Schnaittenbach e.V. seit ihrer Gründung mit Herzblut und großem Engagement der Heimat, der Pflege des Brauchtums sowie des kulturellen Erbes der Stadt Schnaittenbach gewidmet habe. Diese aktive Vereinsarbeit habe damit auch einen wesentlichen Beitrag zum ursprünglichen Beinamen „Stadt der Volkstumspflege” geleistet. Mit dem Bau und Erweiterung der Buchberghütte, Anlegung eines Kinderspielplatzes, Markierung verschiedener Wanderwege, Buchbergsprüchlweg und vielen anderen Aktionen habe man ein weit über die Grenzen der Stadt bekanntes und beliebtes Naherholungsgebiet geschaffen. Das traditionelle Buchbergfest, das größte Heimatfest unter freiem Himmel in unserer Gegend war und ist ein beliebtes Heimattreffen für Einheimische, Verwandte, Schulklassem und Heimatfreunde aus Nah und Fern. Aufgrund Überalterung von Vorstandschaft und Mitgliedern sei es in den letzten Jahren aber immer schwieriger geworden, das Buchbergfest auszurichten, sodass man sich nach intensiven Beratungen notgedrungen dazu entschließen mußte, die Ausrichtung des Buchbergfestes künftig in andere Hände zugeben. Schweren Herzens beschloss demnach die Mitgliederversammlung mit 20:0 Stimmen die Aufhebung des Erbbaurechts für die Buchberghütte bei der Stadt Schnaittenbach zu beantragen. Der Verzicht soll zum 30.04.2025 erfolgen und notariell beglaubigt werden. Die beiden Vorstände Erwin Meier und Hans Grieger wurden ermächtigt zur Unterzeichnung dieses Aufhebungsvertrags beim Notariat Amberg. Im Zuge der Auflösung des Erbbaurechts ist seitens der Stadt für die dortigen Baulichkeiten keine Entschädigung an den Trachtenverein zu entrichten. Diese gehen kostenfrei an die Stadt über. Dasselbe gilt für das Mobiliar der Gaststätte incl. Saal im Obergeschoß, der Küche und des Kinderspielplatzes. Der Trachtenverein übernimmt auch die Kosten der notariellen Beurkundung und des Grundbuchvollzuges.
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