Der Heiterkeit sollen wir, wenn sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.” In Anlehnung an diesen Ausspruch von Arthur Schopenhauer standen den Senioren der Pfarrei Niedermurach und der Expositur Pertolzhofen die Türen des Pfarrheims St. Martin in Niedermurach offen, um hier ein paar Stunden des Frohsinns und der Heiterkeit zu verbringen. Der Pfarrgemeinderat Niedermurach hatte zum „Faschingskranzl” eingeladen und das Organisationsteam mit Claudia Böhm, Erika Rückl, Lisa Fischer und Monika Stepper hatten dazu mit Kaffee und Kuchen vorbereitet. Claudia Böhm hieß die Gäste willkommen und freute sich über den Besuch von Pfarrer Herbert Rösl, Pfarrvikar Kenneth Onuoha und Ruhestandspfarrer Max Stigler. Zwei Sketche gaben Pfarrer Max Stigler und Mesnerin Renate Pflug zum Besten. Beim ersten Sketch „Sensationeller Kartoffelanbau” ging es um ein Interview zwischen einem Bauern und einer wenig sachkundigen Agraringenieurin am Rand eines Kartoffelackers. Als der Bauer die fehlenden Fachkenntnisse der Berlinerin bemerkte, tischte er ihr mit seiner Schlitzohrigkeit sensationelle Anbau- und Ernteerfolge auf. Im zweiten Sketch sinnierten ein Bauer und seine Frau über die Frage „Wie wird's wohl im Himmel sein?”. Täglich Alleluja singen war nichts für ihn, lieber würde er Holz hacken. Und auf G'selchtes und Schweinsbraten mit Knödel wolle er auch nicht verzichten. Der höchst amüsante Diskurs weitete sich schließlich auf das gesamte himmlische Leben aus, natürlich aus irdischer Sicht. Beide Sketche lösten große Heiterkeit bei den Gästen aus, die entsprechenden Beifall spendeten. Zur Abwechslung bekamen die Besucher Bilder aus dem Nachlass von Pfarrer Kraus über Faschingsveranstaltungen der Landjugend und vom Schulfasching aus den 1960er und 1970er Jahren zu sehen. Die Pausen dazwischen überbrückten Lina und Merlin mit schneidiger Volksmusik. Für die Besucher war es fröhlicher Nachmittag, dem das PGR-Organisationsteam und die Akteure dem Frohsinn und dem Lachen richtig Vorschub leisteten