„Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.“ Dieser Spruch von Sokrates trifft jede Tätigkeit im Kern. Zum guten Gelingen aller Aufgaben und Maßnahmen der Kirchenverwaltung (KV) St. Martin Niedermurach haben Rita Salomon und Georg Lingl in vorbildlicher Weise beigetragen. Nach ihrem Ausscheiden aus der KV würdigte nun Kirchenvorstand Pfarrer Herbert Rösl beim Sonntagsgottesdienst ihre stets zuverlässige Mitarbeit in der Verwaltung der Kirchenstiftung zum Wohl der Pfarrgemeinde Niedermurach.
Rita Salomon war sechs Jahre Mitglied der KV. Als erste Frau in diesem Gremium war sie gleich zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei dem im Bau befindlichen Pfarrheim mit verschiedenen Entscheidungen konfrontiert. Aber auch bei vielen anderen Sitzungen trug sie mit ihrem Rat zu bestmöglichen Lösungen und zum guten Gelingen bei. „Sie haben stets einen guten und konstruktiven Geist in den Sitzungen bewahrt“, betonte Pfarrer Herbert Rösl und wusste auch ihre humorvolle Seite zu schätzen.
Georg Lingl gehörte 18 Jahre der KV an. Sein Einstieg in das Ehrenamt war 2007 unter Kirchenvorstand Pferrer Leo Heinrich und der noch laufenden Innenrenovierung der Pfarrkirche. Ebenso war er bei den Beratungen und Entscheidungen zum Pfarrheimbau gefordert. Zahllose unentgeltliche Stunden leistete er in all den Jahren bei der Renovierung und Trockenlegung sowie der Pflege der Wieskapelle. Außerdem kümmerte er sich um die zu mähenden Rasenflächen am Pfarrheim, dem Kirchplatz und die größeren Flächen im Friedhof. Den Wert seiner Arbeit brachte Pferrer Herbert Rösl zu Ausdruck: „Sie haben als ein verlässlicher und zupackender Partner unermüdlich dazu beigetragen, dass unsere Gebäude und Außenanlagen stets gepflegt waren.“
Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott!“ dankte Kirchenvorstand Pfarrer Herbert Rösl den beiden ehemaligen Kirchenräten für ihr vorbildliches Handeln und äußerte die Hoffnung, dass sie auch weiterhin Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinde unterstützen. Unter dem Beifall der Kirchenbesucher händigte er ihnen die Urkunde der Diözese aus und Kirchenpfleger Jakob Kiener überreichte jeweils ein kulinarisches Präsent.