Ein gut bestückter Terminkalender und ein stabiler Mitgliederstamm: Beim Katholischen Frauenbund Burkhardsreuth stehen die Zeichen weiterhin auf Zuversicht. Daran ließ das Leitungsteam um Christine Ackermann und Andrea Schwemmer bei der Hauptversammlung im voll besetzten Burkhardsreuther Jugendheim keinen Zweifel aufkommen.
Nicht nur traditionelle Aktivitäten wie Kreuzweg- und Maiandachten, Palmzweig- und Kräuterbuschenbinden sowie der Oktoberrosenkranz mit anschließender Brotzeit prägten das vergangene Jahr: Hinzu kamen die Teilnahme am regionalen Frauen-Weltgebetstag, das beliebte Fastenessen, ein Vortrag zum Thema Finanzierung von Pflegeheimkosten und die Adventsandacht mit anschließendem Beisammensein vor der Pfarrkirche. Diese Angebote sollen auch heuer das Gerüst der Vereinsarbeit bilden, darüber hinaus will die Gruppe zu einem Ausflug in die historische Oberpfälzer Hauptstadt Amberg einladen.
Außerdem können die Frauenbündlerinnen ein kleines Jubiläum feiern: Vor 55 Jahren regte Pfarrer Josef Wiesmet die Gründung der Gruppe an – immerhin, so der Geistliche damals, sei ein Pfarrer „ein armer Hund, wenn er hat keinen Frauenbund”. 80 Frauen hoben im Dezember 1970 den Ortsverein aus der Taufe, und 13 von ihnen sind ihm noch immer treu. Hierfür dankten ihnen Vorsitzende Christine Ackermann und Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, die auch Schriftführerin des Vereins ist, mit einem Geschenk. Zurzeit zählt der Burkhardsreuther Frauenbund 76 Mitglieder. Der verstorbenen Mitstreiterinnen Rosa Strauß, Rosmarie Lober, Anni Hey und Marianne Baumann gedachte die Versammlung mit einer Schweigeminute.
Schatzmeisterin Margit Buchfelder berichtete unter anderem von einer Spende der Frauenbundgruppe zugunsten des nach einer Covid-Infektion an einer schweren Hirnerkrankung leidenden Buben Tristan Ott. Zum Schluss lud Christine Ackermann zum Weltgebetstag am 7. März in Oberbibrach unter dem Motto „Wunderbar geschaffen”, zum Kreuzweg am 13. März und zum Fastenessen am 6. April ein.