Pädagogischer Nachmittag mit Prof. Zierer an der SRS. (Bild: Andreas Rupprecht)

Besuch von Professor Klaus Zierer an der Schönwerth-Realschule

Am vergangenen Donnerstag besuchte Professor Klaus Zierer die Schönwerth-Realschule in Amberg für einen pädagogischen Nachmittag, der die anwesenden Lehrkräfte stark beeindruckte und inspirierte. Professor Zierer, renommierter Bildungsforscher und Kenner der Hattie-Studie, präsentierte die neuesten Erkenntnisse aus dieser und regte zu lebhaften Diskussionen an. Eines der zentralen Themen war die Hattie-Studie, die sich intensiv mit Faktoren auseinandersetzt, die den Lernerfolg von Schülern beeinflussen. Professor Zierer betonte, dass die Haltung der Lehrkräfte entscheidend sei: „Es kommt auf die Haltung der Lehrkraft an“, sagte er. Lehrkräfte sollten die Schüler nicht nur unterrichten, sondern sie auch dazu befähigen, Autoren ihres eigenen Lebens zu werden. Diese Haltung fördere die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der Schüler und bereite sie optimal auf die Herausforderungen des Lebens vor. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration digitaler Medien im Unterricht. Professor Zierer appellierte an die Lehrkräfte, digitale Medien bewusst und reflektiert einzusetzen. Es gehe darum, die technischen Möglichkeiten zu nutzen, ohne den pädagogischen Kern aus den Augen zu verlieren. Digitale Medien sollten den Unterricht bereichern und nicht dominieren. Abschließend ging Professor Zierer auf die Rolle der Schule in der Gesellschaft ein. Er betonte: „Schule kann nicht die Reparaturwerkstatt gesellschaftlicher Probleme sein.“ Schule müsse sich darauf konzentrieren, den Schülern die besten Voraussetzungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu bieten. Der Besuch von Professor Klaus Zierer an der Schönwerth-Realschule war ein bedeutendes Ereignis, das den Lehrkräften wertvolle Impulse für ihre Arbeit gab. Die Erkenntnisse und Anregungen dieses Nachmittags werden sicherlich noch lange nachhallen und zur weiteren Verbesserung der pädagogischen Praxis an der SRS beitragen.
Nach drei Stunden Hallenfußball freuten sich drei Schulen über ihren Stadtmeistertitel, v.l. für die weiterführenden Schulen die Jungs der AK-IV mit Lehrer Matthias Prohaska und die Mädels der AK-II mit Lehrer Matthias Harbauer, beide fürs Gregor-Mendel-Gymnasium, daneben die Jungs (AK-IV) aus dem Dreifaltigkeitsviertel mit Lehrer Lukas Braun für den Mittelschulwettbewerb; dazu die Mitgestalter des Events, wie Schiri Adolf Binner (hinten 1.v.l.), Hallen-”Chef” Matthias Harbauer (2.v.l.), Schulleiter Christian Zenger (3.v.l.) und Schiri Karl Vollmer (4.v.l.). (Bild: Thomas Gebele)

Stadtmeisterschaften Hallenfußball Amberger Schulen

Die Woche der Wahrheit bei der Vergabe der Stadtmeistertitel für die Amberger Schulen im Hallenfußball wurde fortgesetzt mit den Altersklassen II (13-17-jährigen jungen Damen) und mit der AK-IV (10-12-jährigen Jungs). Bei den Mädels setzte sich in einer Doppelrunde „jeder gegen jeden” durch das Gregor-Mendel-Gymnasium (betreuenden Lehrer Matthias Harbauer) mit acht Punkten vor der Realschule (5 Pkt) und dem Gymnasium (2 Pkt) der Dr.-Johanna-Decker-Schulen unter der Betreuung von Lisa Hierl). Bei den jüngsten Knaben gab es einen Zweikampf um den Titel, den dann doch souverän das GMG holte vier Siege und ohne Gegentor (Betreuer Matthias Prohaska) vor dem ersten Team der Schönwerth Realschule mit drei Siegen (Betreuer Johannes Barthel). Bis zum letzten Spiel waren die weiteren Plätze offen; hier überraschte der Sieger des Mittelschulwettbewerbes, Dreifaltigkeit (betreuender Lehrer Lukas Braun), die mit dem Sieg über das zweite Team der Schönwerth-RS (betreuender Lehrer Wolfgang Auerbacher) auf Platz drei sprang; dazwischen platzierte sich das Max-Reger-Gymnasium mit Coach Jürgen Weber auf Platz vier. „Hausherr” Christian Zenger war begeistert über die Leistungen aller Spieler/innen, lobte das zusätzliche Engagement der Lehrer/in; Fußballobmann Thomas Gebele vom Arbeitskreis Schulsport freute sich über das Kommen des Schulleiters, das nicht immer üblich ist und schloss sich den Dankesworten an die Schiedsrichter und die Hallencrew des GMG an.
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