Die neue Führungscrew des FSV Waldthurn mit Vorsitzenden Peter Sollfrank (vorne Vierter von links) und den beiden Stellvertretern Hubert Pühler (vorne Dritter von links) und Max Stark (vorne Mitte - weißes Shirt). (Bild: Franz Völkl )

FSV Waldthurn– „Hier passt einfach alles!“
In Mannschaften und Anlagen investieren

Die Jahreshauptversammlung des Fußball Sport Verein (FSV) Waldthurn am vergangenen Freitag im FSV - Sportheim zeigte wieder einmal, welche Dynamik in diesem 374 Mitglieder zählenden Fußballverein an der Sonnenseite des Fahrenberg steckt. Angefangen von den Fußballern im Schüler- und Jugendbereich, Erwachsenenmannschaften, Trainerteam, Pflege der Anlage und Sportheim, bis hin zur „Führungsetage“. FSV -Vorsitzender ist seit 11 Jahren der Waldthurner Peter Sollfrank, der von der Versammlung auch für die nächsten zwei Jahre ganz vorne als ein Mann mit viel Weitblick bestimmt wurde. Apropos Weitblick, als gleichberechtigte Stellvertreter stehen Sollfrank das „Allroundtalent“ Hubert Pühler und die „nächste Generation der Führungsriege“, Max Stark zur Seite. Die weibliche Komponente in der Vereinsführung stellt Schriftführerin Claudia Bergler dar. Thomas Graf ist E-Jugend-Trainer und der Finanzexperte in Reihen des FSV, der von den Investitionen in die „Vorzeigesportanlage FSV – Gelände“ mit den beiden Spielplätzen, LED – Flutlichtanlage, Sportheim und einer Reihe weiterer Kassenbewegungen berichtete. Die eigene Bewirtschaftung des Sportheims, italienischer Abend und die Bandenwerbung, die durch Michael Wittmann betreut wird, seien sehr positive Einnahmequellen. Auch Graf wurde in seinem Amt bestätigt und von Kassenprüfer Gerhard Pankotsch der sehr positive Kassenstand bewundert. Jugendleiter bleibt Norbert Schmid und sein neuer Stellvertreter ist Stefan Bruischütz. Neu als Beisitzer sind Roman Klos, Simon Bauer und Dominik Eiser. Weitere Beisitzer: Thomas Arnold, Josef Arnold, Hans-Jürgen Bergler, Thomas Bergmann, Daniel Bergmann, Gerhard Feslmeier, Josef Gollwitzer, Michael Schön, Reinhard Stark, Daniel Strunz und Josef Götz, der auch Technischer Leiter ist. Kassenprüfer: Gerhard Pankotsch und Martin Ertl. Vorsitzender Sollfrank und der neue sportliche Leiter Martin Ertl waren sich einig: „Wir sehen es als Glücksgriff, Ronny Tölzer jetzt und auch nächste Saison als Chef für die 1. Mannschaft auf dem Trainerstuhl zu haben“. Chris Striegl, Max Stark, Simon Bauer und Johannes Stark ergänzen den Trainerstab. „Das langfristige Ziel dieses Teams ist ganz klar: Unsere 1. Mannschaft wieder zu einer Macht rund um den Fahrenberg zu formen und mit attraktivem Fußball aufzusteigen“. Sportlicher Leiter Ertl berichtete über die derzeitige Situation mit einem 4. Tabellenplatz in der A-Klasse AM/WEN Ost mit Möglichkeiten nach oben. Ertl sprach von einer optimalen Zusammenarbeit der 2. Mannschaft in der Spielgemeinschaft mit dem SV Altenstadt/Voh. „Der Zusammenschluss der beiden Mannschaften war genau die richtige Entscheidung“ und dankte besonders Trainer Chris Striegl, der einen qualitativ guten Kader zur Verfügung hat, was auch der derzeitige 2. Tabellenplatz in der B-Klasse Ost zeigt.


Weitere Artikel

Bundestagskandidat Gregor Forster ist der Einladung des SPD-Ortsvereins Waldthurn gerne gefolgt. Er lobte das Ehrenamt und versprach, wichtige Aspekte mit in die Politik zu nehmen. (Bild: Tanja Pflaum)

SPD-Ortsverein Waldthurn lädt zum Ehrenamtsabend ein

Man wolle „Danke“ sagen, an alle ehrenamtlich engagierten Verantwortlichen des kulturellen, sportlichen, sozialen und gesellschaftlichen Lebens – SPD- Vorsitzender Hans-Peter Reil begrüßte die Vereinsvertreter, nebst den „Politischen Gegnern“, die sich zum Ehrenamtsabend im Pfarrheim eingefunden hatten. Während „Corona“ stellte sich die Frage: Was passiert mit den Vereinen? „In Waldthurn Gott sei Dank nicht viel“, so Reil. Wertschätzung muss man denen entgegen bringen, die immer (noch) ehrenamtlich im Einsatz sind, so Reil. Er brachte hier die Feuerwehren, Sport- und Schützenvereine, Chöre ins Spiel. Die über 40 Vereine in Waldthurn suchten seinesgleichen. In Waldthurn sei man stolz über das große selbstlose ehrenamtliche Engagement der Bürger. Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler ist der Einladung gerne gefolgt: „Zum Glück funktioniert es in Waldthurn mit den Vereinen sehr gut“. Es werde immer schwieriger, Menschen für das/ein Ehrenamt zu gewinnen. Ehrenamt sei eine tragende Säule der Gesellschaft, so die Abgeordnete. Für die Politik sei es wichtig, Anliegen und Ideen mitzunehmen und zu hören, wo der Schuh drückt. „Sie alle sind Vorbilder, bleiben sie weiter engagiert“, betonte Bäumler. „Warum hat Vereinsleben so viel mit Politik zu tun?“, fragte dagegen Bundestagskandidat Gregor Forster und antwortete gleich: „Man setzt sich individuell für etwas ein“. „Junge Menschen können in Vereinen viel lernen“, ist er sich sicher. Der Bund könne finanzielle Rahmenbedingungen für Vereine schaffen – dafür werde er sich einsetzen, betonte Forster. Günther Stich brachte es in seinem Grußwort kurz und bündig auf den Punkt: „Liebe Waldthurner, bleiben wir weiter so, wie wir sind!“ Hans-Peter Reil erinnerte abschließend an die kommende Kommunalwahl. Er zollte dem Bürgermeister-Kandidaten der CSU, Georg Bocka, seinen Respekt. „Die Arbeit im Marktrat macht Spaß, wenn man vernünftig miteinander umgeht“, stellte er fest. Am Ende seiner Rede wünschte er allen weiterhin viel Spaß in ihren Vereinen.
Für Unterhaltung pur sorgen beim HAK - Unterhaltungsabend die beiden Ratschkattln Steffi Daubenmerkl (links) und Andrea Götz (rechts). Im Hintergrund Mitte HAK - Vorsitzender Georg Schmidbauer, vorne rechts der Musiker Bastian Bäumler. (Bild: Franz Völkl)

Heimatkundlicher Arbeitskreis Waldthurn begeistert mit Unterhaltungsabend

„Der HAK ruft, und die Leute kommen in Scharen”, stellte Georg Schmidbauer, Vorsitzender des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK) Waldthurn, mit einem breiten Lächeln fest – und er hatte allen Grund zur Freude. Der „Heimatkundliche Unterhaltungsabend” beim Kühnhauser war ein voller Erfolg und ein echtes Erlebnis für alle, die dabei waren. In der urigen „Verräterklause” ging es eng zu – doch genau das machte den Charme dieses einzigartigen Abends aus. Wer einen Platz ergattern konnte, wurde nicht enttäuscht: Lustige Anekdoten, spritzige Dialoge und mitreißende Musik sorgten für beste Stimmung. Ein Höhepunkt des Abends waren zweifelsohne die Ratsch- und Tratschkattln Steffi Daubenmerkl und Andrea Götz. Mit urigen Liedern, pointierten Trinksprüchen und jeder Menge Humor führten sie durch das Programm und machten den Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis. „Hier fühl ich mich wie im Himmel auf Erden – gutes Trinken, klasse Brotzeiten und Unterhaltung vom Feinsten, und das alles ohne Eintritt”, schwärmte eine junge Besucherin. Die beiden HAK-Damen im Ratschkattl - Dress schafften es spielend, das Publikum mit ihrem eigenwilligen und humorvollen Stil in ihren Bann zu ziehen. Beispielsweise beim traditionellen „Federnschleißen” sorgten sie für große Heiterkeit, als die Federn durch die Stube wirbelten. Auch Herbert Kick sorgte mit seinem Vortrag über die „Schlachtschüssel vom Fahrenberger Gipfelwirt” für Lacher. Auf gewohnt charmante Weise schilderte er pointenhaft, wie ihm der Genuss von Blut- und Leberwürsten, Schweinebauch, Dotsch und Kraut Bauch und Herz erfüllte – sehr zur Sorge seines gichtgeplagten Doktors, der ihm aus gesundheitlichen Gründen stets vom übermäßigen Verzehr abrät.
north