Lukas Müller (rechts) gewann den Hauptpreis - ein Smart-TV-Gerät, Andreas Holfelner (2.v.re) hatte das Los für den zweiten Preis (Heißluftfritteuse) und Christian Meier (3.v.re) erhielt einen 100-Euro-Gutschein für den Gänsbürgerladen. Vorstand Valentin Reil (2.v.li) gratulierte auch Ramona Arlt (links) und Lorenz Greiner (3.v.li) Zu ihren Gewinnen. (Bild: Tanja Pflaum)

Christbaum der Waldthurner Feuerwehr erfolgreich versteigert

Feuerwehr-Vorstand Valentin Reil konnte am Vorabend zum Dreikönigs-Tag viele Gäste zur traditionellen Christbaumversteigerung begrüßen. Das Schützenhaus platzte fast aus allen Nähten, so viele wollten dabei sein. Reil bedankte sich in seiner Ansprache unter anderem bei der umliegenden Geschäftswelt für die Unterstützung bei Tombola und Versteigerung. Er dankte den vielen Helfern aus den Reihen der Feuerwehr, ganz besonders aber dankte er Bernhard Meier, der wie immer die Versteigerung mit wunderbarem Geräucherten bereicherte. Auch hieß er das Duo „Merlin”, das den Abend musikalisch begleitete, herzlich willkommen. Viele Vereine kamen in größeren Gruppen zur Veranstaltung. Besonders begrüßte Reil allerdings die Patenkinder der Waldthurner – die Feuerwehren aus Waldkirch, Roggenstein, Lennesrieth, Spielberg und Bernrieth. Weiter hieß er Bürgermeister Josef Beimler, die Mitglieder des Marktgemeinderates sowie die Ehrenmitglieder Bernhard Meier, Max Müllner, Helmut Gollwitzer und Peter Voit willkommen. Neben der Versteigerung gab es auch in diesem Jahr eine Tombola mit vielen hochwertigen Preisen, für die die Losverkäufer bereits in den Tagen vor dem großen Event unterwegs waren. Zunächst wurden in der ersten Losrunde die vier Hauptpreise von der Glücksfee, Bürgermeister Josef Beimler, gezogen. Kreisbrandmeister Alexander Kleber gab dann die glücklichen Gewinner bekannt, unterstützt wurde er von der zweiten Vorsitzenden Kerstin Wittmann, Kommandant Michael Bäumler und stellvertretendem Kommandant Christian Schön. Der erste Preis, ein Smart-TV im Wert von rund 900 Euro, ging an Lukas Müller. Den zweiten Preis, eine Heißluftfritteuse (Wert rund 400 Euro), erhielt Andreas Holfelner. Für 100 Euro kann Christian Meier im Waldthurner Marktladen einkaufen gehen. Der vierte „Hauptpreis”, eine Kiste Bier, ging an Ramona Arlt. Auch Lorenz Greiner gewann eine Kiste Bier, die er jedoch sogleich an seinen Vater abgeben durfte. In mehreren Runden wurden die weiteren Lose gezogen und so manchem Gast war das Glück besonders hold und er ging mit etlichen gewonnenen Preisen nach Hause. Nach der Verlosung war es endlich soweit! Verschiedene kulinarische Spezialitäten (zum Beispiel Geräuchertes, Wurst, frischgebackene Torten, Brote und Fleisch im Glas), Überraschungspakete, manch Kurioses sowie natürlich Stück für Stück der Christbaum kamen unter den Hammer. „Auktionator” Andreas Troidl pries die Artikel an und lockte auf humorvolle Art so manchem Bieter mehr aus der Tasche, als dieser eigentlich vorgehabt hatte. Regelrechte Bieterkämpfe gab es um die kulinarischen Angebote, die zum Teil gleich vor Ort verzehrt wurden. Den Christbaum nahm am Ende der Waldthurner Kommandant Michael Bäumler mit nach Hause.
Einen bleibenden Eindruck hinterließ der Besuch bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main (Bild: Christian Wittmann)

Ausflugsfahrt in den malerischen Rheingau

Drei Tage lang tauschten die Waldthurner Feuerwehrkameraden und -kameradinnen ihre Einsatzkleidung gegen Wanderstöcke und Weingläser. Vom 6. bis 8. September ging es für die Teilnehmer des Feuerwehrausflugs 2024 in den malerischen Rheingau. Nach der Abfahrt am Freitagmorgen und dem traditionellem Frühstück unterwegs stand nachmittags ein exklusiver Blick hinter die Kulissen der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main auf dem Programm. Die Einblicke in die moderne Ausrüstung, die Arbeitsweise der Frankfurter Feuerwehrleute und ihre Ausbildung im Brandschutz-, Katastrophenschutz und Rettungsdienstzentrum waren für alle sehr interessant und lehrreich. Anschließend ging es weiter ins Hotel nach Geisenheim, wo der erste Abend gemütlich ausklingen konnte. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Kulturregion Rheingau mit seinen malerischen Weinbergen und sagenumwobenen Burgen und Schlössern. Erstes Ziel war Rüdesheim am Rhein mit seinen verwinkelten Gässchen und altertümlichen Fachwerkhäusern. Bei herrlichem Wetter startete von dort aus eine Schifffahrt nach Assmannshausen, die die Teilnehmer mit der Schönheit des Rheintals vertraut machte. Nach einer anschließenden Seilbahnfahrt hinauf zum Niederwald führte eine Wanderung durch selbigen zum berühmten Niederwalddenkmal. Die beeindruckende Statue der Germania, die als Wacht am Rhein gilt, hinterließ bei allen einen tiefen Eindruck. Nach der Besichtigung des Denkmals ging es mit der Seilbahn zurück nach Rüdesheim. Den Nachmittag, der zur freien Verfügung stand, nutzten die Feuerwehrleute, um die historische Altstadt mit der legendären Drosselgasse zu erkunden. Auch ein Besuch in einem der zahlreichen Weingärten stand auf dem Programm. Wer wollte, konnte auch das Besucherzentrum der Asbach-Brennerei besichtigen. Am Sonntag kamen vor allem die Jüngeren der Teilnehmergruppe beim Besuch des Freizeitlandes Geiselwind voll auf ihre Kosten. Nach einer kurzen Einkehr in Ursensollen kehrte die Gruppe am Sonntagabend wieder wohlbehalten nach Waldthurn zurück. Ein besonderer Dank galt Kommandant Michael Bäumler, für die ausgezeichnete Planung und Leitung der Reise, und Busfahrer Manuel Schuch.
Das Kuppeln der Saugleitung klappt wie am Schnürchen. (Bild: Tanja Pflaum)

Leistungsprüfung Ü40

Dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, bewiesen am Mittwochabend 12 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau bei der Ü40-Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz, Variante 2”. Zwei Gruppen gingen bei der Prüfungsabnahme an den Start, wobei die zweite Gruppe zum Teil von Feuerwehrkameraden aus der ersten Gruppe aufgefüllt wurde. Jeweils unter Gruppenführer Michael Bäumler zeigten die Floriansjünger, was sie in den letzten drei Wochen in zahlreichen Übungen wiederholt und aufgefrischt hatten. Nach dem Auslosen der einzelnen Posten, ging es zunächst um Gerätekunde, Knoten und Stiche. Danach kam der „Einsatzbefehl” zum Löschen eines Brandes. Die Prüfer, Kreisbrandrat Marco Saller, Kreisbrandmeister (KBM) Matthias Schmidt und KBM Alexander Kleber, beobachteten alle Handgriffe mit Argusaugen und hatten jederzeit die Stoppuhr im Blick. Im Anschluss an die Übung bescheinigten sie beiden Gruppen sauberes und schnelles Arbeiten. „Die Befehle und Rückmeldungen kamen laut und deutlich”, merkte Kleber an. Beide Gruppen haben die vorgegebene Sollzeit eingehalten, fügte KBM Schmidt hinzu. Kreisbrandinspektor Martin Weig ließ es sich nicht nehmen und war ebenfalls bei der Abnahme vor Ort, ebenso wie Bürgermeister Josef Beimler und stellvertretender Bürgermeister Roman Bauer. Letzterer zollte, ebenso wie Kommandant Bäumler, dem ältesten Teilnehmer, Josef Holfelner (Jahrgang 1961), seinen Respekt. Kreisbrandrat Saller gratulierte allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung. Er sei gerne nach Waldthurn gekommen, denn eine Ü40-Leistungsprüfung sei schon etwas Besonderes, betonte Saller. „Es wird nächstes Jahr so kommen, dass das Alter für aktive Feuerwehrleute auf 67 Jahre angehoben wird”, gab er bekannt. Mit einem Augenzwinkern merkte er an, dass dann der Eine oder Andere doch noch das nächste Leistungsabzeichen erwerben kann. Gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Martin Weig nahm Saller abschließend die Auszeichnungen vor. Das Abzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes (BFV) für Stufe 1 in Bronze erhielten die beiden Maschinisten Robert Barth und Bernd Glatter. Das Abzeichen für Stufe 2 in Silber erhielten Gruppenführer Michael Bäumler, Matthias Bergler, Karin Kleber, Josef Holfelner, Andreas Troidl, Michael Troidl, Dieter Malzer, Josef Zielbauer, Daniel Arlt, Josef Pflaum senior und Erich Kellner.
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