Besuch beim Rettungshubschrauber in Weiden.  (Bild: Peter Hochmuth)

FGV Waldershof auf Entdeckungstour bei Rettungshubschrauber CH 80

Mützen auf, heute wird's windig. Der FGV Waldershof besucht den Rettungshubschrauber CH 80 in Weiden. Luftrettung bedeutet schnelle Hilfe aus der Luft – im medizinischen Notfall und bei dringenden Transporten zwischen Kliniken. Wenn Menschen diese Hilfe brauchen, starten die bundesweit stationierten Rettungshubschrauber rund 36.000 Mal im Jahr. So auch der CH 80, stationiert am Flughafen Latsch in Weiden. Am Sonntag, 23. März 2025, machten sich 25 Mitglieder des FGV Waldershof, darunter 12 Kinder, auf den Weg, um den Rettungshubschrauber genauer zu erkunden. Bei ihrer Ankunft war der CH 80 gerade im Einsatz. Nach kurzer Wartezeit hörten sie das Schlagen der Rotorblätter und die Spannung stieg. Aufgeregt beobachteten die Teilnehmer die Landung. Der Hubschrauber verursachte so viel Wind, dass einige Mützen davonflogen. Anschließend begrüßte uns das Rettungsteam, bestehend aus dem Piloten, dem Notarzt und dem Notfallsanitäter. Sie erklärten uns ausführlich den Rettungshubschrauber und jeder durfte einmal Probe sitzen und das Inventar genau begutachten. Ein absolutes Highlight war es für die Kinder, auf der Plattform Platz zu nehmen, auf der der CH 80 steht, und elektrisch ins Gebäude hinein- und wieder herausgefahren zu werden. Ein herzliches Dankeschön an die Crew des Rettungshubschraubers für ihre Zeit mit dem FGV Waldershof. Nach einem kurzweiligen Nachmittag war noch eine gemeinsame Einkehr geplant.
Waldershofer Schüler im Seniorenheim (Bild: Alica Kraupner)

Waldershofer Grundschüler lesen für Senioren

Vergangene Woche besuchten die Grundschüler des offenen Ganztages der Jobst-vom-Brandt Schule die Bewohner des Seniorenservicehauses in Waldershof. Zum Einstieg lasen die fünfzehn Kinder in zwei Kleingruppen den Senioren bekannte Märchen vor. Diese durften die Geschichte auf großen Bildkarten in einem Erzähltheater mitverfolgen. Viele Bewohner strahlten beim Anblick ihres Lieblingsmärchens. Anschließend wurden im Zweierteam - Senior und Schüler - verschieden schwierige Bildrätsel gelöst. Auch einige Fragen, welche die Kinder brennend interessierten, wurden freundlich beantwortet: „Wie alt ist der älteste Bewohner? Was ist Ihr Lieblingsmärchen?“ Oder auch: „Warum wohnen Sie hier im Seniorenheim?“ Bei vielen Antworten staunten die Kinder nicht schlecht. Der älteste Bewohner ist zum Beispiel 97 Jahre alt. Bereits beim ersten Treffen zeigte sich, dass sowohl die älteren Menschen als auch die Kinder von diesem Austausch profitieren und Hemmungen auf beiden Seiten abgebaut wurden. Als die Kinder zum Gehen aufbrachen, herrschte bereits ein klein wenig Wehmut. Kinder und Senioren wünschten sich ein baldiges Wiedersehen. Dies möchte die Grundschule Waldershof gerne aufgreifen und eine Patenschaft mit dem Seniorenservice Haus Waldershof eingehen. In Zukunft werden die Kinder des Offenen Ganztags vierteljährlich die Senioren besuchen und verschiedenen Aktivitäten anbieten, wie z.B. gemeinsame Spiele oder Bastelnachmittage.
Schüler simuliert Rettung aus einem Eisloch. (Bild: Alica Kraupner)

Eisrettungskurs an der Jobst-vom Brandt-Grundschule Waldershof

Kurz vor den Faschingsferien veranstaltete das Bayerische Rote Kreuz an der Jobst-vom-Brandt Grundschule Waldershof einen Eisrettungskurs für dreißig Kinder des Offenen Ganztages. Gerade in ländlichen Gegenden mit vielen Teichen und Gewässern kann für Kinder und Jugendliche ein solcher Kurs lebensrettendes Wissen vermitteln und sie in ihrer Handlungskompetenz unterstützen. Kursleiter Heinz Kraupner versuchte, den Kindern ein Gefahrenbewusstsein für Situationen rund um und im gefrorenen Gewässer beizubringen. Hierbei sensibilisierte er die Kinder mit Hilfe kindgerechter Bildkarten für Themen wie: Wann gehe ich überhaupt auf einen scheinbar gefrorenen See? Was tu ich, wenn das Eis knackt? Wie reagiere ich richtig, wenn jemand anderes bereits ins Eis eingebrochen ist? Die Teilnehmer lernten an 8 verschiedenen Stationen mit spannenden Selbstversuchen, die Gefahren und Tücken eines Eiseinbruches am eigenen Leib zu spüren. So unterschätzte so manches Kind die Kälte beim Handbad im Eiswasser. Auch das eigenständige Befreien ohne Einsatz der Beine aus einem mit Kästen simulierten Eisloch war für viele Kinder anstrengender als gedacht. Neben der Ersten Hilfe übten die Schüler auch das Absetzen eines Notrufs mit einem vorab informierten Mitarbeiter der Rettungsleitstelle. Hierbei konnten Sie wiederholen, was sie beim Melden eines Notfalls im Gewaltpräventionskurs im vergangenen Monat gelernt hatten.


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Weihnachtsfeier der Waldershof Senioren. (Bild: Wolfgang Erhart)

Besinnliche Weichnachtfeier der Waldershofer Senioren

Im Gasthof Obst in Pechbrunn fand auch dieses Jahr eine besinnliche Weihnachtsfeier der Waldershofer Senioren statt. Die Waldershofer Seniorenbeauftragten der Stadt Waldershof Carmen Altermann und Gerhard Weber hatten dazu recht herzlich eingeladen. Bei Kaffee und Stollen konnten die rund 110 Senioren und Seniorinnen aus Waldershof und Umgebung einen gemütlichen Nachmittag verbringen. Gerhard Wunderlich aus Kirchenlamitz sorgte mit seiner Zither für eine stimmungsvolle Atmosphäre und lud die Besucher zum Mitsingen ein. Seniorenbeauftragter Gerhard Weber konnte bei seiner Begrüßungsrede auch die drei Bürgermeister, 1. Bürgermeisterin Margit Bayer, 2. Bürgermeister Mario Rabenbauer und 3. Bürgermeisterin Gisela Kastner, sowie zwei Stadträte der Stadt Waldershof willkommen heißen. Weiter bedankte sich Gerhard Weber bei der Stadt Waldershof für die gewährte Unterstützung im Jahr 2024. Auch Bürgermeisterin Margit Bayer freute sich über den starken Besuch und wünschte allen Senioren eine wunderschöne Weihnachtsfeier. Zur Anerkennung ihrer Leistungen in der Seniorenarbeit überreichte Margit Bayer den Seniorenbeauftragten Carmen Altermann und Gerhard Weber ein Geschenk und einen Blumenstrauß. Nach einer ausgiebigen Kaffeepause lasen Carmen Altermann, Gerlinde und Gerhard Weber lustige und besinnliche Weihnachtsgeschichten vor. Auch gab es eine Tombola mit 50 Preisen, welche gerne von den Senioren angenommen wurden. Zum Abschluss wurde ein gemeinsames Abendessen serviert, das die festliche Feier perfekt abrundete. Zufrieden und in voller Weihnachtsstimmung ließen die Senioren den Nachmittag ausklingen.
Projektwoche an der Grundschule. (Bild: Johanna Reger)

Aktionswoche „Kinderrechte“ an der Jobst-vom Brandt Schule Waldershof

Anlässlich des 35. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention führte die Jobst-vom Brandt Schule in Waldershof eine Projektwoche zum Thema „Kinderrechte” durch. Im Rahmen der Aktionswoche führte Jugendsozialarbeiterin Victoria Rank in Zusammenarbeit mit den Klassenleiterinnen in jeder der 8 Klasse Workshops durch. Ziel des Projekts war es, die Schülerinnen und Schüler zu „Experten” in ihren eigenen Kinderrechten zu machen. Unter dem Motto „Du gehörst dazu!” wurden die Kinder für ihre Rechte sensibilisiert und erhielten einen umfassenden Einblick in die UN-Kinderrechtskonvention. Die Inhalte wurden durch anschauliche Materialien wie Poster, Informationsblätter und Videomaterial von UNICEF unterstützt. Besonders eindrucksvoll war ein Video, das aufzeigte, wie Kinderrechte in verschiedenen Ländern oft nicht beachtet werden. Besonders bewegte die Schüler die Thematik der Kinderarbeit und die Missachtung des Rechts auf Bildung. „Wer die Kinderrechte kennt, kann auch anderen Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Rechte einzufordern”, so Jugendsozialarbeiterin Victoria Rank. „Kinder, die ihre Rechte kennen, wissen, dass sie Respekt, Schutz und faire Behandlung verdienen. Uns ist wichtig, unsere Schüler zu ermutigen sich zu äußern, wenn ihre Rechte verletzt werden. Andererseits sollen die Kinder auch lernen, dass sie nicht nur Rechte haben, sondern auch die Rechte anderer respektieren müssen und dies mit Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft verbunden ist”, ergänzt Schulleiterin Johanna Reger. Die Kinderrechtewoche ergänzt das Konzept der „Verfassungsviertelstunde” an bayerischen Schulen. Mit den Kenntnissen der Kinderrechte lernen die Kinder auch die Grundzüge Demokratischer Prinzipien, der Rechtsstaatlichkeit und ihre Grundrechte kennen. Zum Abschluss erhielt jedes Kind einen Kinderrechtepass, ein Buch der Kinderrechte sowie ein Tattoo als Erinnerung an das gelernte Wissen. Damit die erlernten Inhalte weiter vertieft und nachhaltig gesichert werden, sind für 2025 bereits weitere Aktionen zum Thema geplant, darunter kreative Workshops sowie die Erstellung eines Kinderrechtesongs. Höhepunkt wird eine Präsentation des Projekts vor dem Stadtrat, bei der Schülervertreter die Ergebnisse des Projekts vorstellen und ihre kreative Arbeit präsentieren werden. Ein Flashmob zur Aufführung des Kinderrechtesongs rundet das Projekt ab.
Siegerehrung für die besten Oldtimerfahrer in Waldeck: Manred Keller (hinten links) dominierte wieder das Geschehen (Bild: Beate Grillmeier)

Erfolgreiche Saison abgeschlossen: Siegerehrung des Oldtimer-Slalom-Cups

In ganz Nordbayern ist der „Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken” zuhause: Bei dreizehn Wertungsläufen in der Oberpfalz und in Ober- und Mittelfranken traten rund 90 Teilnehmer mit ihren automobilen Raritäten an. Langeweile kommt nicht auf: Zehn verschiedene Sieger konnten sich feiern lassen. Seit 2006 wird das Championat ausgetragen. Auf einen Trainingsdurchgang folgen zwei Wertungsläufe, bei denen die geringste Differenz zwischen den Fahrzeiten entscheidet. Die eingesetzten Fahrzeuge müssen mindestens 20 Jahre auf dem Buckel haben. Die Siegerehrung für die Top-Platzierten findet seit 2012 in Kemnath-Waldeck statt. Bürgermeister Roman Schäffler war aus terminlichen Gründen verhindert, ließ sich aber ein Grußwort für die Geehrten nicht nehmen, die Stadt förderte zudem im Rahmen des Bürgerbudgets die 2. OSCO-Steinwald-Classic-Tour und sicherte somit die Finanzierung der Serie. Neun Ergebnisse kamen am Jahresende in die Wertung, die Entscheidung fiel erneut auf den letzten Metern. Beim Saisonfinale auf dem Rosenthal Airfield in Speichersdorf hatte Stefan Böhm vom MSC Bayreuth alle Trümpfe in der Hand, zum erstmaligen Titelgewinn hätte eine Mittelfeldplatzierung genügt. Der Manta-Pilot verpasste allerdings ein Tor, kassierte dafür 15 Strafsekunden und musste dem Routinier Manfred Keller vom MSC Wiesau mit seinem Opel Kadett C den Vortritt lassen. Dritter hinter Böhm wurde Christian Gebelein vom AMSC Bindlach auf einem weiteren Kadett. Auch auf den folgenden Plätzen ging es um Zehntelpunkte. Sechster wurde der Waldershofer Reinhard Bayer mit einem Audi 50, Platz zehn ging an Torsten Hilpert (MSV Falkenberg, VW Golf II) und Hansi Walter (MSC Wiesau, Mazda MX 5) wurde Zwölfter. Den letzten Pokal im Gesamtklassement sicherte sich Helmut Dostler (AC Waldershof, VW Polo) auf Rang 15, die Sonderwertungen gingen an den MSV Falkenberg: Luis Sollfrank holte sich den Pokal für Fahrzeuge neueren Baujahres, Laura Sollfrank wurde als beste Dame geehrt.
Die Referentin, Dipl.-Ing. agr. Univ. Gartenbau, Anja Klarner (Bild: Doris Burger)

Naturnahe Gärten im Fokus: Erfolgreicher Vortrag zieht viele Interessierte an

Am vergangenen Freitagabend war die Zoiglstube Fichtenschacht nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. BUND Naturschutz, LBV und Naturpark Steinwald hatten zu einem Vortrag über naturnahe Gärten eingeladen. Die Gartenbauwissenschaftlerin Anja Klarner erkläre anschaulich die verschiedenen Gestaltungselemente, die einen naturnahen Garten prägen. Anhand von Bildbeispielen aus ihrem eigenen Garten konnten sich die Teilnehmer von der Wirkung von heimischen Stauden und Hecken überzeugen und sehen welche Insekten und Vögel dadurch angelockt werden. Besondere Beachtung fand die Idee, wilde Ecken im Garten zu schaffen. „Solche Bereiche geben Tieren Rückzugsorte und fördern die Biodiversität”, erklärte Klarner. Mit einer bunten Blumenwiese oder sogar einem kleinen Wasserbereich könne der Garten zur Oase werden – nicht nur für die Menschen, sondern auch für zahlreiche heimische Arten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von Totholz, das als Lebensraum für Insekten und Kleintiere wie Beispielsweise Igel im naturnahen Garten nicht fehlen sollte. Ebenso wichtig: Nistkästen, die Vögeln und Kleinsäugern ein Zuhause bieten und dabei helfen, das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Gerade für Igel geht der Lebensraum zunehmend verloren und der Einsatz von Mährobotern leistet einen großen Beitrag zum Rückgang der Art. Mittlerweile steht der Igel sogar auf der Vorwarnliste der Roten Liste der Säugetiere Bayerns. Die Referentin verstand es, mit lebendigen Bildern und konkreten Beispielen naturnahe Gartengestaltung zu vermitteln. Mit einem umfangreichen Merkblatt, das die wichtigsten Tipps und Informationen zusammenfasste, wurden die Gäste am Ende des Vortrags ausgestattet. Anja Klarner stand im Anschluss noch für Fragen zur Verfügung. Bei geschickter Vorgehensweise macht ein naturnaher Garten weniger Arbeit, man braucht nur den Mut dazu, die Natur selber arbeiten zu lassen.
ACW Pilot Joel Böhm. (Bild: Stefan Farber)

Bayerische Meisterschaft im 270er Kartslalom in Waldershof

Kartslalom-Action gab es beim Endlauf zur Bayerischen 270er-Kartslalom-Meisterschaft, der dieses Jahr durch den AC Waldershof für den Bayerischen Motorsportverband durchgeführt wurde. Insgesamt 64 Teilnehmer in vier Altersklassen mit je 16 Kartpiloten ab 12 Jahren mussten sich bei den regionalen Vorläufen in Süd- und Nordbayern für den Lauf qualifizieren. Gefahren wurde mit zwei baugleichen 270-cm³-4-Takt-Slalom-Karts mit 9 PS einzeln gegen die Stoppuhr. Das Schiedsgericht bestand aus drei Personen: Manuel Freitag, MSG Sonthofen, als Vertreter für Südbayern, Andreas Sirtl, MSC Wiesau, als Vertreter für Nordbayern, und Christian Maier vom Veranstalterverein AC Waldershof. Bereits am Tag zuvor wurde vom Schiedsgericht der Kurs aufgestellt und von einem nicht teilnehmenden Fahrer getestet. Am Samstag war ab 8 Uhr die Strecke zur Besichtigung freigegeben. Um 9 Uhr gab es die Fahrervorstellung aller Teilnehmer, und pünktlich um 9.15 Uhr startete der erste Teilnehmer zum Trainingslauf. Jeder durfte einen Trainings- und zwei Wertungsläufe absolvieren. Danach wurde die Strecke umgebaut, und jeder Teilnehmer fuhr erneut einen Trainings- und zwei Wertungsläufe. Der junge ACW-Nachwuchspilot Joel Böhm holte sich sensationell den Bayerischen Vizemeistertitel in der Altersklasse 1 (12–25 Jahre) mit einer Gesamtfahrzeit von 3 Min 33,19 Sekunden. Alle Ergebnisse gibt es auf der ACW-Homepage https://www.ac-waldershof.de. Ein herzlicher Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, die für eine reibungslose Veranstaltung gesorgt haben. Ein dickes Lob geht an den Slalomleiter Ralph Reithmeier und sein Team für die Organisation und Durchführung sowie an das Schiedsgericht für die flüssig gestellte Strecke. Bedanken möchten wir uns bei der Firma Scherdel Logistik, die den Platz zur Verfügung gestellt hat, beim BRK Poppenreuth sowie bei Bürgermeisterin Margit Bayer und ihrem Stellvertreter Mario Rabenbauer und dem städtischen Bauhof für die Unterstützung.
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