Erfolgreich verjüngt hat sich die Vereinsführung der Wasserwacht Vilseck-Sorghof. (Von links): 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, erweitertes Mitglied Sarah Götz, Technischer Leiter Bastian Götz, Jugendleiterin Hannah Götz 1. Vorsitzender Christian Kurz, Gruppenleiterin Hannah Schmidt, Kassier Andreas Eglmeier, stellv. Vorsitzende Manuela Eglmeier, Gruppenleiterin Alexandra Rühr und Helfer vor Ort Dominik Bönsich. (Bild: Rosi Hasenstab)

Generationswechsel bei der Wasserwacht

Mit einer neuen, jungen Truppe geht die Wasserwacht Vilseck-Sorghof in die nächsten Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung wurde ein neues Gremium gewählt. Vorsitzender Franz Kurz sprach über die Aktivitäten des 414 Mitglieder zählenden Vereins und dankte allen, die beim Badfest, Bergfest und Weihnachtsmarkt tatkräftig mitgeholfen hatten. Nun sei die Erweiterung des Gerätehauses angelaufen, teilte er mit. Man brauche mehr Platz für Ausrüstung und Fahrzeuge, sowie Schulungsräume. Hier sei viel Eigenleistung gefordert, fügte er an. Jugendleiterin Maria Honig berichtete von vier abgehaltenen Schwimmkursen, den regelmäßig stattfindenden Jugendtrainingstagen und einer Paddeltour auf der Vils. Von einem Jahr vieler Einsätze sprach Technischer Leiter Anton Wiesnet. Eine besondere Herausforderung sei der zweitägige Katastrophenschutz-Einsatz in Manching gewesen. Auch habe man sich bei Lehrgängen weitergebildet, um auch künftig für die Sicherheit der Bevölkerung garantieren zu können. „134 Mal waren die Helfer vor Ort im Einsatz mit einer durchschnittlichen Dauer von 45 Minuten”, erwähnte Dominik Bönisch. Er sprach von hoher Einsatzbereitschaft aller Mitglieder auch außerhalb der regulären Dienstzeiten. Nach den Neuwahlen der Vorstandschaft wünschte 2. Bürgermeister Thorsten Grädler dem neuen Gremium viel Erfolg und würdigte das gesellschaftliche Engagement der Ortsgruppe. Für die anstehenden Baumaßnahmen sicherte er die Unterstützung der Stadt zu.
Einen großen Erfolg konnte der Schützenverein Eichenlaub Sorghof wieder mit seinem Faschingsschießen erreichen, worüber sich der Schützenmeister Alfred Forster (2. v. li.) besonders freute. Wurstkönig wurde Karl Fenk (hi. mitte) der zu seiner Wurstkette noch eine „Riesenbreze“ erhielt und auch von Bürgermeister Hans-Martin Schertl (hi. 2 v. re.) den Glückwunsch erhielt. (Bild: Wilhelm Ertl)

Faschingsschießen in Sorghof: Karl Fenk wird Faschingskönig 2025

Ein proppenvolles Schützenheim in Sorghof bestätigte dem Schützenverein Eichenlaub einmal mehr das ihr Faschingsschießen eine begehrte Veranstaltung im und um den Ort herum ist. Fast 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zog es an die Schießstände um dem lustigen Schießspektakel bei zu wohnen und teil zu nehmen. Gleiche Bedingungen für Schützen und Nichtschützen sorgten dafür dass alle Teilnehmer eine Chance auf die attraktiven Preise hatten. Zum einen galt es Überraschungspäckchen, von Karl-Heinz Meier zusammengestellt, von einem dünnen Schnürchen per Schuss zu trennen um es zu ergattern. Zudem wurden in fünf Runden Truthähne herausgeschossen, deren Gewinner sich auf ein festliches Mahl freuen können. Peter Platzer gab dabei per Kommando pro Durchgang mit 10 Schützen und nur einem Schuss das Signal zum Abzug. Aber auch für die nicht am Schießstand stehenden Anwesenden gab es einen Truthahn zu gewinnen. Es konnte eine Schafkopfkarte gekauft werden und bei Auslosung dieser gab es den Gewinn. Höhepunkt allerdings war die Ermittlung des Faschingskönigs 2025. Einen vorgegeben Teiler am nächsten zu kommen war dabei die Devise und war nicht leicht zu erreichen. Bei der Siegerehrung dankte Schützenmeister Alfred Forster allen Teilnehmern und im Besonderen seinem Team für einen besonderen Faschingsabend. Mit der traditionellen „Königswurstkette“ ausgezeichnet konnte Karl Fenk den Titel Faschingskönig als sicherster Schütze erreichen. Bis zum nächsten Jahr stehen die Wurstritter Lara Münch und Martin Kraus dem neuen König zur Jahr zur Seite. Auch Bürgermeister Hans-Martin Schertl reite sich in das Faschingsschießen bei Eichenlaub mit ein.
Ehrengäste, Vereinsmeister und Würdenträger bei der Jahresabschlussfeier des Schützenvereins Eichenlaub Sorghof: Sitzend v.l.: Marlen Merkl, Anna Ringelstetter, Mia Neubauer, Harald Kergl, Peter Platzer, Paula Nutz, Jakob Nutz Stehend v.l.: Werner Wendl, Fritz Seegerer, Hans-Martin Schertl, Josef Lehner, Karl-Heinz Schöpf, Alfred Forster, Christoph Nutz. (Bild: Willi Ertl)

Schützenverein Eichenlaub Sorghof feiert erfolgreichstes Jahr seit Gründung

„Eichenlaub Sorghof” feiert ein erfolgreiches Schützenjahr / Neue Würdenträger: Harald Kergl und Mia Neubauer / Vereinsmeister: Jakob Nutz Sorghof. Es war wohl eines der erfolgreichsten Schützenjahre seit der Vereinsgründung des Schützenvereins „Eichenlaub Sorghof” im Jahr 1956. Aber nicht nur die sportlichen Erfolge auch der gute Zuspruch bei den gesellschaftlichen Veranstaltungen waren Anlass zur Freude bei der traditionellen Jahresabschlussfeier mit Königsproklamation im Schützenheim. 1. Schützenmeister Alfred Forster konnte dazu neben den aktiven Schützen und Mitgliedern auch Vertreter der Patenvereine, des Schützengaues Sulzbach-Rosenberg und der Stadt Vilseck begrüßen. Forster hielt Rückschau auf die beeindruckende Erfolgsbilanz der Luftgewehrschützen. Sportlicher Höhepunkt war der Aufstieg der 1. Mannschaft mit den Schützen Michael Nutz, Amelie Nutz, Jakob Nutz, Manuel Engelhardt, Mia Neubauer und Paula Nutz in die Bezirksoberliga. Dort belegt das Team als Neuling nach fünf Runden Platz 2 in der zweithöchsten Liga auf OSB-Landesebene. Ebenfalls erfreulich sei der Aufstieg der 2. Mannschaft in die OSB-Kreisliga Nordwest. Auch bei den gesellschaftlichen Veranstaltungen verbuchte der Verein guten Zuspruch. Der Schützenmeister dankte dem gesamten Team in der Vereinsführung und den aktiven Schützen für ihren Einsatz im abgelaufenen Vereinsjahr 2024. Ehrungen zuteil wurden: Jakob Nutz (Ehrenzeichen Gold) und Josef Lehner für 60-jährige Mitgliedschaft. Grußworte der Ehrengäste Schützenmeister Karl-Heinz Schöpf (Bergschütz Gressenwöhr), Fritz Seegerer (Tell Vilseck) und Gauschützenmeister Werner Wendl überbrachten ihre Glückwünsche und sprachen den Eichenlaub-Schützen ihre Anerkennung aus. Gauschützenmeister Wendl lobte insbesondere die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins und appellierte an die drei Schützenvereine, den Aufbau der Jugendarbeit im Gau personell mit zu unterstützen. Erster Bürgermeister Hans-Martin Schertl erinnerte an den Rathausempfang für die erfolgreichen Eichenlaub-Schützen. „Der Verein hat die Früchte seiner erfolgreichen Vereinsarbeit geerntet und seine Möglichkeiten voll ausgenutzt”, stellte das Stadtoberhaupt anerkennend fest. Mit den besten Wünschen für eine ruhige Hand, ein gutes Auge und viel Freude am Schießsport überreichte er einen Scheck an Schützenmeister Forster. Der eigentliche Höhepunkt der Feier kam zu Schluss: die mit Spannung erwartete Proklamation der Würdenträger durch die Schießleiter Michael Nutz und Christoph Nutz. Hier gab es eine Wachablösung beim Schützenkönig, denn Harald Kergl holte sich mit einem 85,7-Teiler den Titel. Ihm stehen zur Seite als 1. Ritter Paula Nutz (120,1-Teiler) und als 2. Ritter Jakob Nutz (155,6-Teiler). Jugendschützenkönigin wurde Mia Neubauer mit einem 56,5-Teiler, gefolgt von 1. Ritter Marlen Merkl und 2. Ritter Anna Ringelstetter. König der Aufgelegt-Schützen wurde Willi Herlitze (178,2-Teiler), 1. Ritter: Peter Platzer. Bei den Vereinsmeistern gingen die Titel in der Schützenklasse an Jakob Nutz mit ausgezeichneten 1155 Ringen, gefolgt von Christoph Nutz (1123) und Paula Nutz (1123). Der Vereinsmeistertitel der Jugend ging an Mia Neubauer (1124 Ringe), gefolgt von Anna Ringelstetter und Marlen Merkl. Bei den Aufgelegt-Schützen landete Peter Platzer auf Platz 1.
Manuel Plößner (vordere Reihe) mit Familie, Gattin Susanne, Tochter Paula, Sohn Max und Ehrengästen: (v.l.) 1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl, 2. Bürgermeister Thorsten Grädler, Martin Wölker, Christian Renner, Manuel Heidenreich, Christian Graf, Wolfgang Plößner, Joachim Graf, MdL Bernd Heinisch und MdL Dr. Harald Schwartz (Bild: Wilhelm Ertl)

10 Jahre Kirwagemeinschaft Sorghof – Manuel Plößner Ehrenvorsitzenden

Die „Vorkirwa“ am Donnerstag verband die Kirwagemeinschaft Sorghof mit einer Ehrung für ihre Gründungsmitglieder und die mit zehnjähriger Mitgliedschaft. Viele Sorghofer folgten der Einladung der Kirwagemeinschaft, um sich unter den Eichen am Dorfplatz das Freibier und die ebenfalls kostenlosen Bratwürste schmecken zu lassen. Die Kirwapaare zeigten bei ihrer Generalprobe ihre einstudierten Tänze. Der 1. Vorsitzende, Manuel Heidenreich, und sein Vize, Martin Wölker, erinnerten in ihrer Rede an die Gründung des Vereins im Februar 2014, bei der 20 Mitglieder dem Verein beitraten und Manuel Plößner zum 1. Vorsitzenden wählten. „Traditions- und Brauchtumspflege“ sei das satzungsgemäße Vereinsziel. Ein Jahr später, 2015, gab es mit der Wiederweihe der restaurierten Fahne des ehemaligen Burschenvereins Langenbruck einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. In den Folgejahren wuchs der Verein auf inzwischen 154 Mitglieder. Der Verein beteiligt sich rege am dörflichen Vereinsleben. Nicht nur bei der Kirwa, auch bei der Waldweihnacht und beim Kinderfest ist der Kirwaverein nicht mehr wegzudenken. Alljährlicher geselliger Höhepunkt ist ein Vereinsausflug. Im Jahr 2022 übernahm Manuel Heidenreich das Ruder als 1. Vorsitzender. Folgende Mitglieder wurden für volle zehn Jahre Mitgliedschaft mit einer Ehrenurkunde geehrt: Dominik Fischer, Patrick Ertl, Benedikt Schaaf, Martin Wölker, Daniel Ritz, Maximilian Renner, Markus Kredler, Alexander Jitschin, Hubert Merkl, Thomas Wölker, Peter Sichelstiel, Michael Guder, Susanne Suttner, Asta-Magdalena Suttner, Georg Graf, Joachim Götz, Dieter Hörl, Günter Siegert, Helmut Weiß, Manuel Engelhardt, Wolfgang Plößner, Manuel Plößner, Manuel Heidenreich, Julian Götz, Manfred Schmidt, Esteban Suttner und Christoph Wywiol. Nach dem Festzug am Sonntag gab es eine besondere Überraschung für den Gründungsvorsitzenden Manuel Plößner. Vor großer Kulisse, im vollbesetzten Festzelt und im Beisein vieler Ehrengäste, überreichte ihm sein Nachfolger Manuel Heidenreich mit der gesamten Vorstandschaft die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden des noch jungen Vereins. „Ohne Manuel Plößner stünde der Verein nicht da, wo er heute steht“, sagte Heidenreich. Der Geehrte bedankte sich bei seinem gesamten Team für den guten Zusammenhalt, der Grundlage dafür sei, die Vereinsziele zu sichern und Feste abzuhalten. Der 1. Bürgermeister, Hans-Martin Schertl, sprach Manuel Plößner Dank und Anerkennung für sein herausragendes Engagement aus und gratulierte ihm im Namen der Stadt Vilseck.


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