Das Vereinsjahr 2024 war für den SV Sorghof sehr arbeitsintensiv und geprägt von größeren Investitionen. SV-Vorsitzender Dominik Fischer reflektierte in seinem Rechenschaftsbericht das breite Betätigungsfeld der Vereinsführung auf sportlicher und gesellschaftlicher Ebene und zog ein positives Fazit bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins.
Besonders erfreut zeigte sich Fischer über den erfolgreichen Verlauf der letztjährigen Großveranstaltung „Kreis-Kirwa-Warm-Up” (KKWU), bei der rund 3.000 meist junge Besucher friedlich und ausgelassen feierten. Auch in diesem Jahr wird dieses Event am 12. April den Verein erneut fordern. Bereits am 28. März beginnt die intensive Vorbereitungsphase mit einem großen Arbeitseinsatz für den Zeltaufbau.
Ähnlich erfolgreich verliefen weitere gesellschaftliche Veranstaltungen wie Kirchweih, Oktoberfest, Preisschnauz und der Weiberfasching. Die Erlöse aus diesen Veranstaltungen ermöglichten es, einen Großteil der notwendigen Investitionen sowie Reparaturen und den Erhalt des Sportheims und der Sportplätze zu finanzieren. Die größte Einzelinvestition betraf die Anschaffung eines neuen gebrauchten Spindelmähers. Zudem unterstützte der Verein die Vereinsgemeinschaft beim Kinderfest und der Waldweihnacht.
Trotz der Zuschüsse von der Stadt Vilseck und anderen Behörden konnten nicht alle Ausgaben vollständig gedeckt werden. Das entstandene leichte Defizit in der Vereinskasse soll im laufenden Jahr wieder ausgeglichen werden, kündigte Fischer an. Er dankte dem gesamten Team der Vereinsführung sowie den Platzwarten für ihren engagierten Einsatz und bat alle Mitglieder, auch in Zukunft tatkräftig mitzuhelfen, um die zahlreichen anstehenden Veranstaltungen im Jahr 2025 erfolgreich zu gestalten.
Kassier Manuel Roppert unterlegte die Ausführungen des Vorsitzenden mit den zentralen Zahlen aus der Jahresbilanz 2024 des Vereins. Auf Empfehlung der Revisoren, vertreten durch Hans-Ludwig Götz, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Aus den Abteilungen gab es ausführliche Berichte von Spielleiter Christian Merkl (Herren-Spielbetrieb), Hans-Ludwig Götz (Alte Herren), Nadine Graf (Damengymnastik) und Waltraud Trettenbach (JFG Obere Vils). Merkl berichtete, dass durch die Verpflichtung von Udo Hagerer als Spielertrainer für die in der A-Klasse Nord etablierte SG SV Sorghof/FV Vilseck II eine spürbare Aufbruchstimmung entstanden sei. Mit einigen Neuzugängen für die kommende Saison sei man bereits im Gespräch. Bei den „Alten Herren” kam es zu einem Zusammenschluss der drei Ortsvereine. Im Bereich der JFG befinden sich über einhundert junge Fußballer in sieben Jugendteams im Spielbetrieb. Bei den SV-Damen treffen sich 19 aktive Frauen zu den regelmäßigen Übungsabenden.
1. Bürgermeister Hans-Martin Schertl dankte den Verantwortlichen des SV Sorghof für ihr großes Engagement. „Die Chemie im Verein stimmt”, attestierte das Stadtoberhaupt. Dieser Zusammenhalt sei die Grundlage für die erfolgreiche Durchführung großer Veranstaltungen wie das KKWU. Zudem informierte Schertl über die Verdoppelung des städtischen Zuschusses für Jugendfreizeiten sowie über die 25-prozentige Bezuschussung der Stadt für Investitionen der Vereine auf deren Antrag hin.
Mit der Ehrung langjähriger Mitglieder endete die Versammlung.