Erstmals kam die Institution „Wünschewagen Franken/Oberpfalz” in den Genuss einer Spende aus dem Erlös der Sorghofer Waldweihnacht. Die zuständige Koordinatorin Simone Kreppner stellte den Vertretern der Waldweihnacht ihre Hilfsorganisation vor, die ganz darauf ausgerichtet ist, schwerstkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen.
Abschied von einem geliebten Pferd nehmen, eine Fahrt im Heißluft-Ballon, bei der Hochzeit der Enkelin mit dabei sein, noch einmal ans Meer oder ein letztes Mal ins Club-Stadion: der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) erfüllt seit Gründung im April 2019 schwerstkranken Menschen aus Franken und der Oberpfalz letzte Herzenswünsche. Schon 320 Fahrten stehen in der Chronik. Simone Kreppner gab einen umfassenden Einblick in das Projekt „Wünschewagen”. Vom Kleinkind bis zum betagten Menschen reicht die Altersspanne der Personen, um die sich das professionelle Team der „blauen Engel” des ASB annimmt.
Generell wird seitens des ASB versucht, jeden Wunsch, der medizinisch und organisatorisch umsetzbar ist, wahrzumachen, sagte Kreppner. Dank der hohen Spendenbereitschaft sei man dazu in der Lage. So könne man demnächst einem fünfjährigen Kind aus der Oberpfalz einen Besuch im „Tropical Island” bei Berlin ermöglichen. Die Reise erfolgt in einem Mercedes Sprinter Fahrzeug in Sternenoptik, welches auf die speziellen Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt ist.
Als erster Schritt für eine Wunscherfüllung ist eine Wunschanfrage notwendig über ein Online-Formular auf der Homepage der Institution. Zum Abschluss der Gesprächsrunde übergaben die Vertreter der Sorghofer Waldweihnacht die Spende in Höhe von 500 Euro verbunden mit der Gewissheit, dass diese Zuwendung viel Gutes bewirken wird. ASB-Vertreterin Simone Kreppner dankte herzlich dafür. Weitere Informationen unter www.wuenschewagen-franken-oberpfalz.de.