Die Frauen beim Gebet; in die Mitte Symbole von den Cookinseln. (Bild: Rita Gleißner)

„Kia Orana” - Frauen feiern Weltgebetstag

„Kia Orana“ – mit diesem Satz in der Maori-Sprache begrüßen sich die Menschen auf den Cookinseln im Pazifik. „Kia orana“ bedeutet „Ich wünsche dir, dass du lange und gut lebst, dass du leuchtest wie die Sonne und mit den Wellen tanzt“. Mit diesem Wunsch und einer bunten Blumenkette begrüßte Manuela Kellermann als Vorsitzende der Frauengruppe Neudorf die Teilnehmerinnen am Eingang zum Pfarrheim. Seit vielen Jahren feiern die Frauen aus Luhe, Neudorf und Oberwildenau den Weltgebetstag gemeinsam und wechseln sich bei der Gestaltung ab. In diesem Jahr lag die Vorbereitung in den Händen der Frauengruppe Neudorf. Über 60 Frauen und Pfarrer Arnold Pirner waren der Einladung gefolgt und versammelten sich im ersten Teil des Abends um die gestaltete Mitte. Bunte Tücher, eine Palme, ein Globus, eine Sonne und Blüten waren dort als Symbole für die Cookinseln zu sehen. Frauen aus diesem südpazifischen Inselarchipel hatten die Gebetstexte unter dem Motto „Wunderbar geschaffen!“ erstellt, ausgehend von Psalm 139. Zur Einstimmung zeigte Birgit Post einen kurzen Film über die Cookinseln mit ihrer paradiesischen Natur und die rund 15.000 Menschen, die dort leben. Ihre Inseln sind bedroht durch den Klimawandel und das Ansteigen des Meeresspiegels, aber auch durch den Tiefseebergbau zur Gewinnung wertvoller Bodenschätze. Nach diesen interessanten Informationen über Land und Leute beteten und sangen die Frauen gemeinsam und erfuhren dabei auch viel über die Lebenssituation der Frauen auf den Cookinseln. Nach dem sehr schönen Gottesdienst waren alle Frauen zu einem gemeinsamen Essen mit landestypischen Gerichten eingeladen, das die Mitglieder der Frauengruppe Neudorf vorbereitet hatten. Es gab Thunfischpaste, Sapa Sui (Glasnudeln), Rote Linsensuppe, Kokossuppe, Polynesisches Fa fa (Spinat mit Hähnchen) und Kokoskuchen. Alle genossen den schönen Abend, der bei gemütlicher Unterhaltung ausklang.
Imkerverein Luhe-Wildenau (Bild: Martin Müller)

Jahreshauptversammlung der Imker

Ehrungen und eine Namensänderung standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Imkervereins. Die Imker wollen unter ihrem Vorsitzenden Dominik Wild die Öffentlichkeitsarbeit verstärken und der Bevölkerung die Arbeit mit den Bienen näher bringen. Auch soll besser für heimischen Honig geworben werden, den auch die Neuimker bereits anbieten. Beschlossen wurde eine Beitragsanhebung, um Rücklagen bilden zu können, damit vereinseigene Imkergeräte angeschafft werden können. Dankbar ist man über eine Spende von 300 Euro von der Volks-und Raiffeisenbank Luhe, um Info- und Lehrmaterial für Kinder anschaffen zu können. Winterverluste sind bisher nicht aufgetreten. Das kann sich aber bis zum Frühjahr noch ändern. Das Totengedenken galt Ehrenmitglied Andreas Baumgärtner aus Irchenrieth, der im Oktober verstorben ist. Die 13 Mitglieder bewirtschaften zur Zeit 70 Völker. Der Verein kann 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiern. Bis dahin will man sich ein geeignetes Programm einfallen lassen. 1926 wurde der Verein von 11 Mitgliedern als „Bienenzuchtverein Rothenstadt und Umgebung“ aus der Taufe gehoben. Nach dem Krieg waren es sogar 47 Mitglieder mit zeitweise 300 Völkern. Zwischenzeitlich sind nahezu alle Mitglieder aus Luhe und Oberwildenau, so dass einstimmig eine Namensänderung in „Imkerverein Luhe-Wildenau“ beschlossen wurde. Mit der Verdienstnadel in Gold und der Ehrenmitgliedschaft wurde Christian Baumgärtner für sein 20-jähriges Wirken als Vorsitzender und über 50 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Martin Müller wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der Verdienstnadel in Silber geehrt. Als Neumitglied konnte Alexander Möstel aus Oberwildenau gewonnen werden. Er ist Pflegedienstleiter im Seniorenheim Sankt Michael in Weiden und will dort einen Teil seiner Völker zusammen mit den Bewohnern bewirtschaften. Eine interessante und lobenswerte Initiative.
V.l. 1. Vst Willi Hagler, Walter Ebenschwanger und Abt.ltr. Thomas Diertl. (Bild: Oliver Bartosch)

Walter Ebenschwanger jetzt Ehrenmitglied des SC Luhe-Wildenau

Im Rahmen der Weihnachsfeier des SC Luhe-Wildenau wurde Walter Ebenschwanger zum Ehrenmitglied ernannt. Im wunderschönen dekorierten Naabtalhaus wurde im Beisein von über 150 Sportlerinnen und Sportler, Sponsoren und Helferteams, Walter Ebenschwanger für über 30 Jahre Mitgliedschaft und Ausübung eines Ehrenamtes von Abteilungsleiter Thomas Diertl und 1. Vorstand Willi Hagler geehrt. In seiner Laudatio blickte Thomas Diertl auf das aktive Wirken Ebenschwangers zurück. „Als Gründer der JFG Naabtal 06 sowie als „Geburtshelfer” einer Juniorinnen und Damenmannschaft war Walter ein Pionier für Jugendarbeit und geselliges Miteinander”, so Abt.ltr. Thomas Diertl. Bis heute wirkt Ebenschwanger als Mitarbeiter in der Vorstandschaft mit. Wie der 1. Vorsitzende Willi Hagler ausführte, ist sein Nachbar Walter mit seiner Frau Renate immer bereit sich im Verein einzubringen. Als zB. das Sportheim einen Wirt suchte, sprang sogar die komplette Familie ein und bewirtschaftete das Vereinsheim. Die Enkelinnen Lea und Linda Motivation für Walter Ebenschwanger sowie Triebfeder für ehrenamtliche Tätigkeit beim SC Luhe-Wildenau. In seiner Dankesrede hob Ebenschwanger die tolle Entwicklung mit Höhen und Tiefen der letzten 3 Jahrzehnte hervor. „Es lohnt sich immer im Ehrenamt tätig zu sein und es erfüllt ihn mit Stolz wie die Damen- und Herrenteams im Moment zusammen den Verein repräsentieren,” so Ebenschwanger in einer emotionalen Lobeshymne. Mit Siegmund Frischholz und Walter Ebenschwanger hat der SC Luhe-Wildenau im Jahr 2024 zwei neue Ehrenmitglieder ernannt. Mit Stehenden Ovationen und Sternenfeuerwerk feierten die Aktiven das neue Ehrenmitglied. Ein wundervoller Abend mit Jahresrückblick auf Video, Wichtelgeschenke unter den Aktiven und eine Menge an Danksagung endete zu „heißen „ Rhythmen von Max Prem (DJ Supreme) erst on den frühen Morgenstunden.
Vortrag beim Frauenfrühstück (Bild: Marianne Paulus)

Informatives Frühstück

Rund 30 Frauen trafen sich zum Landfrauen-Frühstück in Neudorf. Das reichhaltige Buffet ließ keine Wünsche offen. Anschließend sprach Veronika Reitzig, Leiterin der Fachberatung des Malteser Hilfsdienstes zum Thema Demenz. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose und der Ausschluss bzw. die Behandlung von anderen Grunderkrankungen wie Schilddrüsen-Störungen, Vit. B12-Mangel, Depression oder Schwerhörigkeit. Probleme bei der räumlichen Wahrnehmung, die man oft beim Einparken merkt, oder Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben, z. B. beim Kochen, sozialer Rückzug, vermindertes Urteilsvermögen, Verhaltensänderung, Fehlen von Worten, Verlegen von Dingen, sind neben Gedächtnisstörungen Warnsignale und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Ein Neurologe kann oft mit Medikamenten den Verlauf der Krankheit verlangsamen. Die Angehörigen brauchen auf jeden Fall viel Geduld und dazu gab es von der Referentin elf Tipps zur besseren Verständigung. Zugewandtheit, kurze Sätze in klarer Sprache, viel Zeit zum Antworten lassen, Ruhe, mit Einbeziehen und oft auch nur schweigendes Da-Sein sind hilfreich, Zeitdruck erzeugt Widerstand. Wichtig sind auch Orientierungshilfen, wie eine große Uhr, ein Kalender oder die Zeitung des aktuellen Tages, gute Beleuchtung mit Bewegungsmeldern und eine Kennzeichnung der Toilettentür. Das alles gibt Sicherheit. Jede Demenz ist anders und eine umfassende Information der betreuenden Angehörigen ist sehr wichtig, ebenso die Unterstützung durch Familienmitglieder oder vertraute Personen. Die Referentin gab noch einen Überblick über Entlastungsangebote der Malteser, z.B. das Cafe Malta, wo die Betroffenen betreut werden, während sich die Angehörigen im Gesprächskreis austauschen können. Auch gibt es eine Angehörigen-Schulung, Beratung oder Hausbesuche durch die Referentin . Die Ortsbäuerinnen bedankten sich mit einem Präsent, ein aufgestelltes Sparschwein erbrachte eine Spende von 150 Euro.
Neue Tennisabteilung mit Kindern beim Schnuppertraining (Bild: Timo Kreuzer)

Tennisabteilung des FC Luhe Markt eröffnet neue Plätze

Schon vor 4 Jahren plante der FC Luhe Markt eine Tennisabteilung und den Bau von zwei Plätzen als weiteres Sportangebot. Der Gedanke in der Vorstandschaft reifte. Im Vorjahr wurden dann die Pläne für zwei Tennisplätze genehmigt. Es dauerte auf Grund von weiteren fehlenden Genehmigungen des Landratsamtes. Wetterbedingte Hindernissen kamen hinzu, nun sind im heurigen Sommer die Plätze fertig geworden, aber noch nicht spielbereit. Abtrocknen, Sand walzen und abziehen sind Arbeiten, die nun kontinuierlich für die Befestigung der Plätze durchgeführt wurden. Auch wenn das Drumherum noch viele Baustellen zeigt, etwa die fehlenden Außenanlagen, das Warten hat ein Ende. Gerade in diesen Tagen sind die beiden Tennisplätze nahe dem Vereinssportheim spielfertig. Momentan kann ein neues Kapitel aufgeschlagen werden mit gelegten Linien, Netzaufbau, Einzäunung und Wegeführung. Vier Mitglieder wollen einigen Interessenten das Spiel mit dem gelben Filzball zeigen. Dazu setzten sie letzte Woche einen Schnupperabend an, der von 18 bis 20 Uhr die erwarteten Spieler und Spielerinnen auf den roten Sandplatz führen sollte. Die Akteure um Kassier Timo Kreuzer waren dann überrascht. Am Donnerstagabend war ganz schön was los. Mit so viel Andrang haben die vier Kümmerer nicht gerechnet. Deshalb mussten die vorbereiteten Tennisschläger durchgewechselt werden. Es waren 20 Erwachsene und 12 Kinder gekommen, dazu noch jede Menge Zuschauer. Um das Kindertraining kümmerte sich Tobias Kick mit Tochter Linda, um die Erwachsenen Timo Kreuzer und Finn und Alex Drechsler. „Es soll mindestens noch einmal, wenn das Wetter passt auch ein zweites Mal wiederholt werden”, sagte Kreuzer. Im nächsten Jahr werden verschiedene Trainingseinheiten angeboten. In jedem Fall für Anfänger und Kinder, aber auch für Spieler, die ihr bisheriges Können verbessern möchten. Zur Fertigstellung der Anlage ist für heuer noch geplant, den Humus um den Platz anzugleichen und die Pflasterung des Weges, soweit es das Wetter zulässt, fortzusetzen.


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