Gruppenfoto kurz vor München bevor es ins Grünwalder Stadion geht.  (Bild: Udo Völkl )

Gemeinsam auf Giesings Höhen

Der Löwenstammtisch Kastl und die Reisegruppe Oberpfalz organisierten gemeinsam einen Bus nach München zum Heimspiel gegen den BVB II. Weiß-Blau war schon der Himmel bei der Anreise am Sonntagvormittag. Gut gefüllt war der Bus mit 35 Fußballfans. Es ging mit dem Busunternehmen Busch aus Speichersdorf in die Landeshauptstadt, um es genau zu sagen nach Giesing, wo die Heimspielstätte der Münchner Löwen steht, das Grünwalder Stadion. Bei der Hinfahrt herrschte schon ausgelassene Stimmung. Vor dem Anpfiff hieß es auflösen, die Zeit stand zur freien Verfügung. Einige machten sich auf ins Trainingsgelände der Löwen, andere kehrten in der Stammkneipe der Reisegruppe Oberpfalz „Blue Adria” ein. Das Spiel begann sehr verheißungsvoll für 1860, schon nach acht Minuten fiel das 1:0. Doch das Spiel bis zum Ende sehr eng. Die Löwen brachten den knappen Vorsprung über die Zeit, obwohl die Weiß-Blauen Chancen für drei Spiele hatten. Zeitnah machte man sich dann wieder auf in die Oberpfalz. Mit einer Bombenstimmung im Bus feierten die Löwenfans den Heimsieg. Ein Mitfahrer konnte sich noch mehr freuen, er gewann das Tippspiel mit dem richtigen Ergebnis. Bis auf eine Flasche Bier war der Vorrat leer als die Truppe wieder zu Hause eintraf. Es war sicher, dass dies nicht die letzte Fahrt beider Vereine war. Vielleicht geht es ja schon Anfang April wieder mit einer größeren Truppe nach München. Die Reisegruppe Oberpfalz hat bei einer Verlosung 25 Karten gewonnen. Wer also einmal mitfahren möchte, kann sich ganz einfach über Facebook, Reisegruppe Oberpfalz informieren, wie der Ablauf ist. Alle Löwenfans hoffen nun, dass es noch weiter nach oben in der Tabelle geht, raus aus dem Abstiegssumpf.
Die Gewinner der Maskenprämierung freuten sich über Ihre Preise. (Bild: Wolfgang Raps)

Ausgelassene Faschingsparty der Kastler Sportschützen

Die Faschingsparty der Kastler Sportschützen war gut besucht und bot Unterhaltung mit Tanz, Gardeshow und einer Maskenprämierung. Highlights waren die Auftritte des Pressather Faschingsvereins. Pünktlich um 20.30 Uhr startete das Programm mit einem beeindruckenden Einzug. Der Hofstaat, das Prinzenpaar Sabrina I. und Marcus I. sowie die Garde machten den Anfang. Der Gardetanz und der Eröffnungstanz des Prinzenpaares setzten den Standard für den Abend hoch. Die Auftritte der Prinzengarde und des Männerballetts begeisterten die Gäste sichtlich. Gegen Mitternacht erfolgte dann die Maskenprämierung, bei der fünf Preise vergeben wurden. Über den Hauptpreis, ein 30-Liter-Fassbier, durfte sich eine Gruppe von „Obstfliegen” freuen. Den zweiten Platz, und somit eine Kiste Bier, gewann eine 4-köpfige Gruppe in Anlehnung an die bekannte Verfilmung von Alice im Wunderland. Den dritten Platz belegte ein „Dackel-Duo”, das ein Fünf-Liter-Fassbier mit nach Hause nehmen konnte, gefolgt von einer „Zuckerwatte” und einer „Teichnixe”. Mit einem Showtanz der Garde endete der offizielle Teil des Abends. Doch die Stimmung blieb ausgelassen. Markus Brand, der Alleinunterhalter, sorgte mit Schlagersongs und bekannten Partyhits dafür, dass die Tanzfläche immer gut besucht war. Auch die Bar erlebte regen Andrang. Die Mitglieder der Kastler Sportschützen hatten für das leibliche Wohl bestens gesorgt, sodass bis in die frühen Morgenstunden friedlich gefeiert wurde.
Die schön verpackten Bücher fürs Blind Date bot den Besuchern einen besonderen Anblick.  (Bild: Martina Reger)

Blind Date mit einem Buch in der Kastler Bücherei

Am Valentinstag bot die Bücherei das „Blind Date mit einem Buch” an. Dieses Angebot wird jedes Jahr gerne genutzt und lockte auch dieses Mal wieder viele Besucher an. Das Team hatte Bücher für Erwachsene und Jugendliche schön verpackt und mit wenigen Stichpunkten versehen. Es war nur zu erkennen, ob es sich um ein Jugend- oder Erwachsenenbuch handelte, einen Krimi oder etwas fürs Herz. Die Leser konnten weder Titel noch Autor erkennen, freuten sich aber auf die Überraschungen. Zudem wurde jeder mutige Leser mit einer kostenlosen Ausleihe belohnt. Bei einem Gläschen Sekt und herzhaften Knabbereien stöberten die Gäste in den Bücherregalen und genossen eine kleine Auszeit im stimmungsvoll dekorierten Raum. Die übrigen eingepackten Bücher bleiben noch eine Weile stehen und können zu den regulären Öffnungszeiten ausgeliehen werden. Seit dem 14. Februar ist auch die Kommunionausstellung in den Räumen der Bücherei aufgebaut. Gesangbücher und Rosenkränze von der Bodner-Buchhandlung Lebenshilfe sowie bestickte Einbände aus Filz und passende Rosenkranztäschchen von Sandra Hader (MyCreativArt) aus Kemnath können noch bis 27. April erworben werden. Die Einbände können jederzeit personalisiert werden. Anfang März startet die Saatgutbibliothek. Hier kann sich jeder Interessierte kostenlos Saatgut ausleihen, zuhause im Garten anpflanzen, im Herbst ernten und neue Samen sammeln. Einen Teil der neuen Samen nimmt die Bücherei im Herbst gerne wieder zurück, um im Jahr darauf erneut die Saatgutbibliothek damit zu bestücken. Diese Aktion „Saatgut leihen – Vielfalt ernten” wurde vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. ins Leben gerufen. Über 100 Bibliotheken beteiligen sich bundesweit an diesem Projekt. Einen weiteren Termin sollten sich alle Interessierten vormerken: Am 4. April 2025 beteiligt sich die Kastler Bücherei an der Aktion „Lange Nacht der Bibliotheken”. Öffnungszeiten: Dienstag 16.30 bis 18.30 Uhr, Freitag 16.30 bis 17.30 Uhr, Sonntag 10.30 bis 11.30 Uhr.
Das gesamte aktuelle und bisherige Büchereiteam bei der Jubiläumsfeier im Juli 2024 mit Pfarrer Stretz und Bürgermeister Hans Walter sowie Frau Schnödt vom Michaelsbund. (Archivbild: Claus Reger)

Bücherei Kastl: Rückblick auf 2024 und Ausblick auf Veranstaltungen 2025

Die Bücherei verfügt über einen Bestand von insg. 6675 Medien, davon ca. 2500 Kinder- und Jugendbücher. Davon verbleiben ca. 450 Bücher dauerhaft an der Grundschule (Bestand wird 2x jährlich getauscht). Die Zahl der Entleihungen stieg im Jahr 2024 um über 600 auf 4870 (im Vorjahr 4200). Davon gehen 2650 Ausleihen auf Kinder und Jugendliche. Die Bücherei freut sich sehr über 27 neu gewonnene Leser im Jahr 2024. Insg. nutzen aktuell 276 Leser die Bücherei regelmäßig (141 Leser von 0-12 Jahren, 101 Leser von 13-59 Jahren, 34 Leser ab 60 Jahre). Die Bücherei verzeichnet 1584 Besuche, davon 468 bei Veranstaltungen, 518 während der regulären Öffnungszeiten und 598 in der Schulbücherei. Das beliebteste Buch für Erwachsene im Jahr 2024 war der Regionalkrimi von Christina Wermescher „Die Toten von Bayreuth“. An 2. Und 3. Stelle steht die Autorin Ellen Sandberg mit ihren Büchern „Das Unrecht“ und „Keine Reue“. Bei den Kinderbüchern steht die Serie „Die drei !!!“ und die „Ostwind“-Reihe ganz hoch im Kurs. Bei den Kleinkindern stehen „Der Wal, der immer mehr wollte“ und „Das schwarze Huhn“ an erster Stelle. Das letzte Jahr war ein sehr arbeits- und ereignisreiches Jahr, in dem die Bücherei das 70jährige Jubiläum mit besonders vielen Veranstaltungen und Aktionen gefeiert hat. Das Team freute sich sehr über die vielen Besuche bei 22 Veranstaltungen. Im Jan. die Vielleserehrung, im Feb. das beliebte Blind Date mit einem Buch und im März die Kommunionausstellung. Im April wurden Vorlesezeiten für die Kinder angeboten, die sehr gut besucht waren. Vorgelesen wurde von Feuerwehrfrauen, Polizisten und einer Zahnärztin. Der Vortrag von Johanna Eisner zum Thema Dinkel folgte im Mai. Im Juni gab es passend zur Fußball-EM ein Tippspiel sowie das europäische Buffet. Im Juli fand die große Jubiläumsveranstaltung in den Räumen der Bücherei statt. Dazu wurde eine besondere Ausstellung mit Fotos und Zeitungsberichten aus 70 Jahren Bücherei aufgebaut. Hierzu wurden alle aktuellen sowie bisherigen ehrenamtlichen Büchereimitarbeiter eingeladen. Pfarrer Stretz, Bgm. Hans Walter und Fr. Schnödt vom Michaelsbund übernahmen Ehrungen für 5, 10 und 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit. Beim anschließenden Sektempfang wurde die Fotoausstellung genau unter die Lupe genommen und das dazugehörige Quiz mit Begeisterung ausgefüllt. Im Aug. beteiligte sich die Bücherei am Ferienprogramm der Gemeinde. Mit spannenden Escape-Games lockte das Team einige Kinder und Jugendliche in die Bücherei, so dass mehrere Gruppen gebildet werden konnten. Im Sept. gab es für die Kinder einen Herbstnachmittag mit Spielen und Basteleien. Die für Okt. geplante Autorenlesung mit Yvette Eckstein fand im Pfarrheim statt und wurde in Kooperation mit dem Kulturtreff Kastl eV organisiert. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die KEM’s. Im Nov. wurden wie jedes Jahr Vorlesefreitage für Kinder angeboten, dieses Mal wurde das Büchereiteam von männlichen Vorlesern unterstützt. Und als großen Abschluss im Dez. bot das Team um Martina Reger noch ein Plätzchen-Buffet an, welches ebenfalls für hohe Besucherzahlen sorgte. Das Jahr 2025 hält für alle Leser wieder ein paar Überraschungen in Form von Veranstaltungen bereit. Am Freitag, 14.02.2025 von 16:30 bis 18:00 dürfen sich wagemutige Leser zu einem „Blind Date mit einem Buch“ in den Räumen der Bücherei einfinden. Bei der beliebten Veranstaltung kann man sich bei einem Glas Sekt mit neuem Lesestoff überraschen lassen. Ebenfalls am 14.02.2025 wird die Kommunionausstellung eröffnet. Angeboten werden Gesangbücher von der Bodner Buchhandlung Lebenshilfe sowie bestickte Einbände und Rosenkranztäschchen von Sandra Hader aus Kemnath (myCreativArt). Am 04.04.2025 wird es passend zur bundesweiten Nacht der Bibliotheken eine neue Veranstaltung in der Kastler Bücherei geben. Mehr wird hierzu noch nicht verraten. Das Team der KÖB Kastl freut sich auf regen Besuch zu den Öffnungszeiten. Dienstag 16.30 bis 18.30 Uhr, Freitag 16.30 bis 17.30 Uhr, Sonntag 10.30 bis 11.30 Uhr.
das Bild zeigt die Beförderten von links nach rechts: 1. Kommandant Dominik Kugler, KBM Alois Schindler, die Beförderten: Johannes Lang, Patrick Lang, Bastian Wagner, Sebastian Gailer, Tobias Kneidl, Johannes Dimper, Felix Dötsch, Bürgermeister Hans Walter, KBI Otto Braunreuther (Bild: Johanna Deubzer)

Jahreshauptversammlung mit Beförderungen und Ehrungen der Feuerwehr Kastl

Am 02. Februar fand die Jahreshauptversammlung der FFW Kastl statt. Der erste Vorsitzende Rudi Schinner begrüßte die Mitglieder sowie die Gäste unter anderem den KBI Otto Braunreuther, KBM Alois Schindler, den Bürgermeister der Gemeinde Kastl Hans Walter und Altbürgermeister Josef Etterer. Zum Totengedenke informiert Schinner, dass sich der Verein im abgelaufenen Jahr von keinem Kameraden verabschieden musste. Das war zum ersten Mal in seiner 28-jährigen Laufzeit der Fall. In seinem Jahresrückblick ging der Vorsitzende auf zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen ein. Der 1. Kommandant Dominik Kugler berichtet über die Einsätze und Übungen der aktiven Wehr. Erfreuliches konnte Kugler im Bereich des Führungspersonals der aktiven Wehr verkünden, so konnten mit Florian Braun und Bastian Wagner zwei weitere Gerätewarte gewonnen werden. Der aktuelle Atemschutzwart Johannes Baumann wird zukünftig von Sebastian Gailer unterstützt. Auch für die Jugendfeuerwehr konnte wieder eine Jugendwartin gewonnen werden. Johanna Deubzer wird ab sofort neben Ihrer Tätigkeit bei der FFW Unterbruck auch die Jugendgruppe in Kastl führen. Zum Abschluss seines ausführlichen Berichts wurden zahlreiche aktive Kammeraden zu neuen Dienstgraden befördert sowie drei Jugend Feuerwehrler in den aktiven Dienst aufgenommen (siehe Foto). Für 10jährigen aktiven Dienst wurde Peter Heining und Jonas Zeitler geehrt, für 30 Jahre Sven Bruchner. In diesem Jahr präsentierte erstmalig die neugewählte Kassiererin Theresia Kroher den Kassenbericht. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Anschließend wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Zum Schluss der JHV bat 1. Vorsitzender Schinner Bürgermeister Walter um ein paar Grußworte. Der geplante Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses muss leider auf 2029 verschoben werden. Anschließend überbrachten Braunreuther und Schindler die Grußworte des Landkreises Tirschenreuth.

Über beiunsdaheim.de


Weitere Artikel

Das Plätzchen-Büfett mit 22 weihnachtlichen Leckereien vor dem Besucher-Ansturm. (Bild: Martina Reger)

Plätzchen-Büfett als Abschluss im Jubiläumsjahr

Das ehrenamtliche Team der Katholisch-Öffentlichen Bücherei hatte im Jahr 2024 ein Highlight nach dem anderen gestaltet zur Feier des 70jährigen Bestehens. Den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe machte vergangenen Freitag ein Plätzchen-Büfett, welches regen Zuspruch fand. Die vielen Besucher füllten die weihnachtlich geschmückten Räume der Bücherei und bestaunten erst das schön angerichtete und zauberhaft dekorierte Büfett, bevor sie sich durch 22 weihnachtliche Leckereien probierten. Von Kartoffellebkuchen und Bratapfelkonfekt über Madeleines, Schwarzwälder-Kirsch-Türmchen, Bienenstichplätzchen, Trüffel bis hin zu gebrannten Mandeln und weihnachtlich gewürztem Popcorn wurden so einige außergewöhnliche Sorten angeboten. Dazu gab es selbst gemachten Glühwein, Glüh-Spritz sowie heißen Apfelsaft mit Glühweinzucker. In dieser gemütlichen Atmosphäre verweilten die Besucher gerne etwas länger. Von allen Seiten gab es positives Feedback zum Büfett sowie auch zu den bereits vergangenen Veranstaltungen in diesem Jahr. Darüber freute sich das Bücherei-Team natürlich sehr, hatte sich das Team doch im Jubiläumsjahr besonders viele Gedanken und Mühe mit der Planung gemacht. Das Team der Kastler Bücherei bedankt sich hiermit bei allen Besuchern und Lesern für das rege Interesse und die vielen Besuche der vergangenen Veranstaltungen. Die Bücherei bleibt während der Weihnachtszeit nur am Dienstag, 24.12. und Dienstag, 31.12. geschlossen. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten.
Pfarrer Heribert Stretz mit den neuen Ministranten und Ministrantinnen der Pfarrei Kastl (von links) Sophia Thaller, Ben Stangl, Finja Will, Pfarrer Stretz, Marie Poisel, Leni Bader und Magdalena Kirchberger. (Bild: Markus Kaufmann)

Sechs neue Ministranten in Kastl feierlich aufgenommen

Am vergangenen Sonntag fand in der Pfarrkirche St. Margaretha in Kastl ein feierlicher Gottesdienst unter dem Motto: „Zusammen sind wir nicht allein“ statt, bei dem sechs neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Pfarrer Heribert Stretz begrüßte die neuen Helfer am Altar herzlich. Die Jugendlichen, die sich für diesen besonderen Dienst entschieden haben, sind Leni Bader, Magdalena Kirchberger, Marie Poisel, Ben Stangl, Sophia Thaller und Finja Will. Mit Freude und Stolz wurden sie in die Schar der nun insgesamt 33 Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen, die in Kastl bei Gottesdiensten, Taufen, Beerdigungen und Andachten ihren Dienst verrichten. Während des Gottesdienstes wurde dargestellt, wie wichtig das Zusammenleben in einer Gemeinschaft ist und dass jeder von uns einen wertvollen Beitrag leisten kann. Es wurde aber auch gezeigt, was passiert, wenn sich jeder auf den anderen verlässt und sich selbst zurückzieht. So stand Pfarrer Stretz plötzlich alleine im Altarraum. Glücklicherweise kamen die Ministrierenden schnell wieder zurück und unterstützten ihren Pfarrer tatkräftig, der sich anschließend mit folgenden Worten bei ihnen bedankte: „Gut, dass ihr da seid. Ihr seid das junge Gesicht der Kirche. Wir können uns als Pfarrgemeinde glücklich schätzen, auf eine so engagierte Gruppe junger Menschen zählen zu können, die sich mit Herz und Einsatz für die kirchliche Gemeinschaft stark macht.“ Als Zeichen der Zugehörigkeit bekamen die neu aufgenommenen Ministrantinnen und Ministranten eine Plakette und ein Ministranten T-Shirt überreicht. Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Stretz bei Christian Kipfelsberger und dem Kirchenchor für die musikalische Umrahmung und bei Irmi Schmidt, Astrid Will und Angelika Kaufmann für die Betreuung der Ministrantengruppe.
Bürgermeister Hans Walter dankt Elisabeth Streng für ihren ehrenamtlichen Einsatz. (Bild: Carolin Böckl)

Nach 25 Jahren ist Schluss – Nachfolger gesucht für‘s Brunnenschmücken

Seit über 25 Jahren war Elisabeth Streng gemeinsam mit einem engagierten Team von Frauen für das Binden der Weihnachts- und der Osterkrone für den Dorfbrunnen in Kastl verantwortlich. Der festlich geschmückte Brunnen hat das Ortsbild in der Advents- und Fastenzeit geprägt. Dieses Jahr hat Frau Streng entschieden, diese Aufgabe in jüngere Hände zu übergeben. Bürgermeister Hans Walter dankte ihr – stellvertretend für die gesamte Gruppe – im Namen der Gemeinde für ihren jahrzehntelangen Einsatz. Rund 20 Frauen haben Jahr für Jahr beim Schmücken des Dorfbrunnens mitgeholfen, erzählt Elisabeth Streng. Noch im letzten Jahr wurde sogar neue Dekoration angeschafft, die in diesem Jahr, wie es aussieht, in der Schachtel bleibt. Bürgermeister Hans Walter bedauert das, hat aber Verständnis für die Frauen. „Mit eurem Einsatz habt ihr einen wichtigen Beitrag zum Dorfleben geleistet, für den ich mich im Namen der gesamten Gemeinde herzlich bedanken möchte. Aber nun wird es Zeit, dass andere diese Aufgabe übernehmen.” Gesucht wird aktuell ein neues Team, das das Schmücken künftig übernehmen möchte. Bisher hat sich leider noch niemand dafür gefunden. Der Bürgermeister hofft immer noch auf Freiwillige, die sich engagieren möchten: „Es wäre sehr schade, wenn diese schöne Tradition jetzt einschlafen würde. Ich appelliere nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, sich dazu bereitzuerklären und sich bei der Gemeinde zu melden.”
Bürgermeister liest vor. (Bild: Hans Walter)

Vorlesetag im Kinderhaus Pusteblume: Bürgermeister begeistert kleine Zuhörer

Große Augen, gespitzte Ohren und ein Raum voller gespannter Kinder – so präsentierte sich das Kinderhaus Pusteblume am Vorlesetag, als Bürgermeister Hans Walter in drei Gruppen ausgewählte Geschichten vorlas. Der Besuch wurde von den Kindern mit Begeisterung aufgenommen. Mit viel Engagement und einer warmherzigen Erzählweise entführte Hans Walter die Kinder in drei zauberhafte Welten. Den Anfang machte die Geschichte von Leo Lausemaus, der durch seine kleinen Schwindeleien das Vertrauen seiner Eltern aufs Spiel setzte. Gemeinsam mit den Kindern sprach der Bürgermeister darüber, warum Ehrlichkeit so wichtig ist und wie man durch Vertrauen ein starkes Miteinander schafft. Es folgte das Abenteuer des kleinen Igels und die große Kuscheldecke, ein herzerwärmendes Märchen über Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Die Kinder lauschten gebannt, wie der kleine Igel gemeinsam mit seinen Freunden eine Lösung fand, um warm und sicher durch den Winter zu kommen. Hier zeigte Hans Walter den kleinen Zuhörern, wie wichtig es ist, einander zu helfen und gemeinsam stark zu sein. Den Abschluss bildete die poetische Geschichte von der kleinen Kerze, die darauf wartete, endlich angezündet zu werden, und Angst hatte, vergessen zu werden. Diese Geschichte regte die Kinder zum Nachdenken an, denn sie zeigte, wie wichtig es ist, Geduld zu haben und daran zu glauben, dass jeder seinen Platz findet, um zu leuchten. Im Anschluss an jede Lesung nahm sich der Bürgermeister Zeit, um mit den Kindern über die Kernbotschaften der Geschichten zu sprechen. „Was haben wir aus der Geschichte gelernt?” fragte er, und die Kinder meldeten sich eifrig, um ihre Gedanken zu teilen. Diese interaktiven Gespräche zeigten, wie tief die Geschichten die jungen Zuhörer berührten und sie zum Nachdenken anregten. Das Team des Kinderhauses Pusteblume zeigte sich ebenfalls erfreut über den Besuch. „Es ist so wichtig, dass Kinder erleben, wie schön Geschichten sein können. Und wenn der Bürgermeister sich Zeit nimmt, hierherzukommen, macht das den Tag für die Kinder noch besonderer,” sagte eine Mitarbeiterin. Neben den Geschichten fanden auch aktuelle Themen ihren Platz. Gemeinsam reflektierten die Kinder mit dem Bürgermeister über den St. Martinsumzug und tauschten ihre Vorfreude auf den bevorstehenden Nikolausbesuch aus. Ein besonderes Highlight war die kurze Einführung in die Bräuche der Rauhnächte, die Hans Walter den Kindern anschaulich erklärte. Für Bürgermeister Hans Walter war der Vorlesetag ein voller Erfolg: „Es hat mir große Freude gemacht, den Kindern diese Geschichten vorzulesen und mit ihnen darüber zu sprechen. Ihre Begeisterung zeigt, wie wichtig solche Momente sind.” Die Veranstaltung soll auch im nächsten Jahr wieder stattfinden – eine Aussicht, die bereits jetzt für leuchtende Kinderaugen sorgte. So endete ein Tag voller Fantasie, Freundschaft und gemeinsamer Erlebnisse im Kinderhaus Pusteblume, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Volkstrauertag 2024 in Kastl bei Kemnath. (Bild: Hans Walter)

Volkstrauertag in Kastl: Gedenken und Mahnung für den Frieden

Gedenken und Verantwortung: Volkstrauertag in Kastl mahnt zum Frieden Kastl. Der Dorfplatz in Kastl bot am Samstagabend ein eindrucksvolles Bild: Im Schein der Fackeln versammelten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Vertreter des Gemeinderates vor dem Kriegerdenkmal, um gemeinsam den Volkstrauertag zu begehen. Bürgermeister Hans Walter hielt eine bewegende Rede, die eindrücklich zeigte, wie wichtig der Volkstrauertag nicht nur als Gedenken, sondern auch als Mahnung für die Zukunft ist. „Wir stehen heute Abend hier, vereint im Licht der Fackeln, vor einem Symbol, das uns an die Schrecken des Krieges erinnert”, eröffnete Bürgermeister Walter seine Ansprache. Dabei hob er hervor, dass das Kriegerdenkmal nicht nur die Opfer von Krieg und Gewalt ehre, sondern auch als Mahnung diene, die Lehren der Vergangenheit nicht zu vergessen. 75 Jahre Grundgesetz: Ein Erbe und eine Verpflichtung Ein zentrales Thema der Rede war das 75. Jubiläum des Grundgesetzes. Bürgermeister Walter erinnerte daran, wie dieses Dokument aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs hervorging und eine klare Absage an Tyrannei und Krieg formulierte. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Nie wieder sollten Hass, Gewalt und Krieg den Takt unseres Zusammenlebens bestimmen”, betonte er. Diese Errungenschaften seien keine Selbstverständlichkeit, sondern erforderten kontinuierliches Engagement. Die aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten unterstrichen die Bedeutung des Volkstrauertags, so Walter. „Es ist unsere Pflicht, die Botschaft 'Nie wieder Krieg' mit Leben zu füllen – nicht nur in großen Worten, sondern in unserem alltäglichen Handeln.” Dank an die Krieger- und Soldatenkameradschaft Kastl Ein besonderer Dank galt der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kastl, die sich seit Jahrzehnten der Pflege der Erinnerungskultur widmet. Jahr für Jahr führen die Mitglieder im Namen des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Sammlungen durch, um die Suche, Bergung und würdige Bestattung von Weltkriegstoten zu ermöglichen. Bürgermeister Walter würdigte auch die Pflege des Soldatengrabs auf dem Kastler Friedhof. „Dieses Grab erzählt eine tragische Geschichte – die Geschichte eines jungen Mannes, der gehofft hatte, den Frieden noch zu erleben, es aber nicht mehr schaffte. Sein Grab erinnert uns daran, wie kostbar und zerbrechlich Frieden ist.” Dank und Abschied von Pfarrer Stretz Mit bewegenden Worten wandte sich Bürgermeister Walter an Pfarrer Stretz, der auch in diesem Jahr den Gottesdienst zum Volkstrauertag leitete. „Lieber Herr Pfarrer Stretz, Sie haben uns all die Jahre dabei geholfen, innezuhalten, uns zu besinnen und die Bedeutung des Gedenkens zu verstehen. Ihr Einsatz war und ist von unschätzbarem Wert.” Da Pfarrer Stretz im kommenden Jahr in den Ruhestand tritt, war der Abend auch ein Anlass, ihm für sein langjähriges Engagement zu danken. Vereinte Erinnerung und Mahnung für die Zukunft Die Veranstaltung wurde von den Klängen der Blaskapelle und den Fahnenabordnungen der Vereine begleitet, die gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein eindrucksvolles Zeichen des Zusammenhalts setzten. „Wir dürfen diese Werte niemals als selbstverständlich ansehen”, mahnte Bürgermeister Walter abschließend. „Frieden, Freiheit und die Würde des Menschen sind das höchste Gut, das wir haben. Es ist unsere Aufgabe, dieses Erbe zu schützen und weiterzugeben.” Mit diesen Worten endete eine eindrucksvolle Gedenkfeier, die nicht nur die Vergangenheit ehrte, sondern auch einen klaren Appell an die Verantwortung jedes Einzelnen richtete, für eine friedliche und gerechte Zukunft einzutreten.
Yvette Eckstein mit dem Instrumentalensemble „Kem's” im Pfarrheim Kastl (Bild: Margit Dobmeier)

Autorenlesung mit Yvette Eckstein

Ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr der Bücherei Kastl war die in Kooperation mit dem Kulturtreff Kastl organisierte Autorenlesung mit Yvette Eckstein am Freitag, den 25. Oktober im Pfarrheim Kastl. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Preise für das Büchereiquiz anlässlich des 70-jährigen Jubiläums ausgelost. Drei Leserinnen konnten sich über je einen 20€-Gutschein von lokalen Geschäften freuen. Die im Raum Augsburg lebende Yvette Eckstein schreibt Regionalkrimis, die im fiktiven Ort Holzwiesenreuth in der nördlichen Oberpfalz spielen. Beim Lesen der Kriminalromane erkennt man, dass dieser Ort große Ähnlichkeiten mit Konnersreuth, dem Heimatort von Ecksteins Ehemann aufweist. Die Autorin las aus ihrem aktuellen Buch „Der Tod spielt auf der Luisenburg” vor und streute immer wieder Informationen und Anekdoten zu ihrer Biographie und ihrer Arbeit ein. Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von dem Instrumentalensemble „Kem's”. Mit stimmungsvollen Liedern, wie dem „Kriminal-Tango”, „Love theme” aus dem Film „Der Pate” oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett” wurden die zahlreichen Besucher bestens unterhalten. Am Ende der Autorenlesung kam Yvette Eckstein noch mit Zuhörern und Zuhörerinnen ins Gespräch und signierte Bücher, die von der Buchhandlung Bodner angeboten wurden. Natürlich wurde auch auf die noch folgenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr der Bücherei Kastl verwiesen. An den Freitagen im November finden jeweils um 16.30 Uhr Vorlesestunden für Kinder ab 4 Jahren unter dem Motto „Man(n) liest vor” statt. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 15. November 2024 wird zum schon traditionellen Weinleseabend eingeladen. Wie in jedem Jahr gibt es ab Mitte November wieder die Ausstellung der Weihnachtsbücher und schließlich präsentiert die Bücherei am 6. Dezember 2024 zu verlängerten Büchereiöffnungszeiten ein Plätzchenbüfett.
north