Mit einem Geschenkkorb wurde Hans-Jürgen Schmidt als Kassier nach 31 Jahren verabschiedet. Nachfolger ist Benedikt Drehobel (rechts). Ein dickes Lob und einen großen Dank gab es von Jagdvorsteher Florian Söllner (links) und Bürgermeister Bernhard Schindler (Zweiter von links). (Bild: Bertram Nold)

Jagdgenossenschaft wählt neuen Kassier

Zur Jahreshauptversammlung traf sich die Jagdgenossenschaft im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Ölbrunn; Wirt Josef Scherm ist auch Jagdpächter. Die Einladung zum Jagdessen gehört schon immer zum festen Ablauf der Versammlung, Jagdvorsteher Florian Söllner dankte herzlich dafür. Bürgermeister Bernhard Schindler ging auf die Mitarbeit beim Bürgerfest ein. Auch die Gemeinde leiht sich öfter Geräte aus und ist dankbar dafür. 750 Euro hatte die Jagdgenossenschaft für die Wegesanierung gespendet. Der Bürgermeister dankte und bat um weitere Unterstützung. „Keine Wildschäden im abgelaufenen Jahr!“ konnte der Jagdvorsteher feststellen. Die genossenschaftseigenen Geräte würden gut angenommen, bei der Rückgabe sollte jedoch mehr auf Sauberkeit geachtet werden. Besonderer Dank galt denjenigen Jagdgenossen, die die Maschinenwartung und die Geräteeinstellung übernommen haben. Jagdpächter Josef Scherm nannte die Abschusszahlen: Zehn Rehe, davon eventuell ein Riss, dazu noch ein Rehbock und ein Reh als Fallwild, ebenso ein Hase. Zwei Wildschweine wurden geschossen, acht Füchse, zwei Stockenden, zwei Graureiher und ein Marder. Eine Neuerung gibt es bei den Finanzen. Hans Jürgen Schmidt trat als Kassier zurück, nachdem er einen positiven Kassenbericht abgegeben hatte, der ein solides finanzielles Polster erkennen ließ. Kassenprüfer Rudi Ernstberger zollte ihm dafür großes Lob, ebenso der Bürgermeister, der Schmidt für dessen 31jährige Tätigkeit lobte, sein „strategisches Denken ebenso, wie seine verantwortungsvolle Ausübung“ seines Amtes. Als Nachfolger schlug der scheidende Kassier seinen Schwiegersohn Benedikt Drehobel vor, der nach Zustimmung mit einer Enthaltung das Amt annahm, sodass „der Posten das Haus nicht verlässt“, wie es Hans-Jürgen Schmidt formulierte. Bernhard Schindler überreichte ihm ein Geschenk, der Jagdvorsteher schloss sich den Dankesworten an. Vom Jagdpachtschilling überweist der neue Kassier 750 Euro wieder an die Gemeinde für den Wegebau.
von links Inge Drehobel, Rudi Ernstberger, Angela Hars, Andrea Krauß, Rita Ernstberger, Sandra Nordmann, Angelika Schultheiß, Roswitha Scacciaferro und 1. Bürgermeister Bernhard Schindler (Bild: Angela Hars)

Gemischter Chor Brand blickt auf erfolgreiches Jahr und plant für 2025

Viele Chormitglieder trafen sich zur Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores im Pfarrheim in Brand. Erste Vorsitzende Angela Hars begrüßte zu Beginn der Veranstaltung den 1. Bürgermeister Bernhard Schindler. In seinem Grußwort bedankte er sich zuerst für die Einladung, die er gerne angenommen habe. Danach dankte er den Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme am Bürgerfest, bei dem die 3 Brander Chöre wieder einmal gemeinsam auf der Bühne standen. Danach blickte Angela Hars auf das Chorjahr 2024 mit seinen weltlichen und kirchlichen Festen zurück. Mit einem Gottesdienst für verstorbene Sänger begann es. Ebenso spielten Geburtstagsständchen eine große Rolle im vergangenen Jahr. So feierte Bürgermeister Bernhard Schindler seinen 50., zu dem der Chor natürlich auch ein Ständchen sang, wofür er sich recht herzlich bedankte. In diesem Jahr war der Gemischte Chor Brand Ausrichter der Gruppenversammlung der Sängergruppe Max Reger, die im Pfarrheim in Brand stattfand. Sehr gut besucht war am 1. Adventssonntagnachmittag der liebevoll geschmückte Saal im Pfarrheim, und zwar lud der Chor zu Kaffee, Kuchen und Singen ein. Mit dabei waren der Sängerbund Kulmain mit ihrer Chorleiterin Andrea Krauß. Ebenso unterhielten Anna Thiel und Sandra und Sophia Nordmann die Besucher. Die drei musikalischen Damen stimmten die Anwesenden mit Musik und tollem Gesang auf die Weihnachtszeit ein. Sehr gut kam es bei Allen an, dass bekannte Lieder zum Mitsingen angestimmt wurden. Der anschließende Kassenbericht der Kassiererin Sandra Nordmann war recht erfreulich. Inge Drehobel und Rudi Ernstberger bestätigten saubere Kassenführung. Schriftführerin Rita Ernstberger gab in ihrem Bericht Auskunft über wichtige Zahlen. Der Chor hat 27 aktive und 8 fördernde Mitglieder. Die Aktiven teilen sich auf in 9 Sänger und 18 Sängerinnen. Über 2 Neuzugänge freut sich der Chor, und zwar Sophia Nordmann und Michael Nickl. Die Chorproben waren sehr gut besucht, das Durchschnittsalter beträgt 62 Jahre. Die Chorleiterin Andrea Krauß sprach den Sängerinnen und Sängern ihre Anerkennung aus. Sie hätten sich nach der Coronapause wieder zu einem recht sicher auftretenden Chor entwickelt, mit dem es Spaß macht, zu singen und neue Lieder einzustudieren. Für ihre sehr gute Chorarbeit dankte ihr Angela Hars mit abschließenden Worten. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen nach einstimmiger Entlastung der Vorstandschaft die Neuwahlen der Vereinsführung. Angela Hars und Roswitha Scacciaferro wurden in ihren Ämtern als 1. und 2. Vorsitzende bestätigt, ebenso Sandra Nordmann als Kassiererin, Rita Ernstberger als Schriftführerin, Angelika Schultheiß, Christina Hänel und Johannes Popp als Vereinsausschussmitglieder, ebenso Inge Drehobel und Rudi Ernstberger als Kassenprüfer. Lothar Zaus gab sein Amt als Notenwart ab. Für seine fast 30 jährige Arbeit dankte ihm Angela Hars recht herzlich. Zum Schluss der Versammlung gab die Vorsitzende noch einen kurzen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen im Jahr 2025. So hat der Gemischte Chor am 3. Mai ein Frühlingskonzert im Mehrzwecksaal geplant. Außerdem veranstaltet er am 28. Dezember in der Pfarrkirche ein Weihnachtskonzert. Den Gottesdienst zum Cäcilienfest am 23. November werden die drei Brander Chöre mitgestalten.
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Besinnlicher Seniorennachmittag mit Kultur und Gemeinschaft in Pfarrheim

Am 26. Januar 2025 fand im liebevoll geschmückten Pfarrheim wieder der alljährliche Seniorennachmittag statt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Besinnlichkeit und Gemeinschaft. Der Nachmittag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Gabi Bauer, die die Gäste willkommen hieß und auf das Programm einstimmte. Im anschließenden besinnlichen Teil wurden von Sabine Keller, Brigitte Sticht und Gabi Bauer Gedichte vorgetragen – musikalisch umrahmt vom Gemischten Chor Brand, der mit einfühlsamen Melodien für eine besinnliche Stimmung sorgte. Nach der gefühlvollen Einstimmung lud der gemütliche Teil bei Kaffee und Kuchen ein, den Nachmittag in entspannter Runde fortzusetzen. Unter den Klängen von Christine Stretz, die mit ihrem Akkordeon spielte, genossen die Senioren die süßen Leckereien und anregenden Gespräche. Besonders unterhaltsam waren die Sketche, die von Gabi Bauer, Maria Schultes, Sabine Keller und anderen vorgetragen wurden. „Der Rausch” erzählte mit einem Augenzwinkern von menschlichen Schwächen, während „Die erste Predigt” mit Pater Joy und einer engagierten Gruppe von Darstellern die Zuschauer in die Welt humorvoller Missverständnisse entführte. Gertrud Köstler begeisterte das Publikum mit ihrem Sketch „Die Oberpfalz”, der mit viel Humor die Eigenheiten der Region Thematisierte. Auch das Thema „Familienzuwachs”, dargeboten von Pater Joy und Maximilian Pravida, sorgte für schallendes Lachen. Den krönenden Abschluss bildete der Sketch „Stangenlanger Hansel - Nudeldicke Dirn”, der von Christl Schindler und Gertrud Köstler lebhaft und spritzig umgesetzt wurde. Das Lied, „Drei weiße Tauben durfte nicht fehlen”. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags versammelten sich alle Anwesenden, um gemeinsam das Lied „Ein schöner Tag ward und beschert” zu singen. Die harmonische Mischung aus Besinnlichkeit, Humor und Geselligkeit machte den Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.
Singen im Advent.  (Bild: Arnold Koch)

Singen im Advent in Brand

Am 1. Adventssonntag lud der Gemischte Chor Brand zu einem gemütlichen Nachmittag ins Pfarrheim nach Brand ein. Bereits einen Tag vorher hatten fleißige Helfer die Tische mit adventlichem Schmuck gedeckt. Am Sonntag drängten schon lange vor Beginn des gemeinsamen Singens viele Besucher in den Saal, um einen Platz zu bekommen. Bei Kaffee und leckeren Kuchen wurden alle Anwesenden auf die Advents- und Weihnachtszeit eingestimmt. Nach dem Begrüßungslied des Gemischten Chores „Lasst die roten Kerzen brennen” hieß die Vorsitzende Angela Hars alle recht herzlich willkommen. Zuallererst bedankte sie sich beim Hausherrn Pater Joy für die Bereitstellung des Pfarrheims. Ein abwechslungsreiches Programm wurde den Zuhörern geboten. Sandra und Sophia Nordmann, Mutter und Tochter, beide Sängerinnen im Gemischten Chor, hatten sich für englische Adventslieder entschieden. Sandra spielte am Keyboard, Sophia sang und begleitete mit der Geige. Anna Thiel, Schwester und Tante der beiden, begeisterte mit ihrer tollen Stimme. Auch der Sängerbund Kulmain mit ihrer Chorleiterin Andrea Krauß erfreute mit einigen Adventsliedern. Andrea Krauß leitet den Gemischten Chor Brand. Für sie und ihre Sängerinnen und Sänger war es eine große Freude, die Besucher mit Adventsliedern zu erfreuen. Der Chor besitzt ein umfangreiches Repertoire, das die Besucher mit sehr viel Applaus bedachten. Sehr gut bei den Gästen kam auch an, dass alle gemeinsam, Besucher und Sänger, Weihnachtslieder unter Anleitung von Andrea Krauß sangen. Zum Schluss bedankte sich Angela Hars noch bei allen Mitwirkenden und verteilte kleine süße Geschenke. Mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger mit ihrem letzten Lied.
Absolventinnen mit Lehrkräften. Die Absolventinnen sind begeistert und erleichtert, dass sie endlich ihren Abschluss in den Händen halten! Die Lehrkräfte freuen sich über die sehr guten Noten. (Bild: Doris Eckl)

Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung verabschiedet Fachkräfte

Die Fachschule für Ernährung und Haushaltsführung Tirschenreuth verabschiedete 16 Absolventinnen. Sie werden im Januar und Februar 2025 zusätzlich die Abschlussprüfung zur Hauswirtschafterin ablegen. Der neue Schulleiter Gerhard Gradl leitete gemeinsam mit stellvertretender Schulleiterin Doris Eckl die Schulschlussfeier, zu der viele Ehrengäste und Angehörige der Studierenden gekommen sind. Der Lehrsaal der Schule in der Sankt-Peter-Straße war bis auf den letzten Platz gefüllt mit Ehrengästen, Lehrkräften, Studierenden und Angehörigen. Schulleiter Gerhard Gradl betonte in seiner Einführung die Bedeutung von Theorie und Praxis in der Ausbildung anhand eines Vergleichs mit der Navigation eines Schiffes: „Der Weg und das Ziel müssen jeden Tag neu überprüft werden. Dafür ist Wissen und Können notwendig sonst besteht die Gefahr im Bermuda Dreieck zu landen.” Er bedankte sich bei den Angehörigen und Unterstützern der Studierenden, „denn ohne Ihre Hilfe ist die Fachschule für die Frauen nicht zu schaffen.” Semesterleiterin Doris Eckl berichtete über den Verlauf des Semesters, das am 07. März 2023 begonnen hat und als Teilzeitschule mit 660 Unterrichtsstunden verteilt auf 83 Schultage bis zum 10. Dezember 2024 gedauert hat. 16 Studierende haben bis zum Schluss durchgehalten und dürfen sich nun „Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung” nennen. Der neue Lehrplan ermöglicht eine Schwerpunktsetzung durch Wahlpflichtmodule. Dabei konnten die Frauen die Ausbilder-Eignung erwerben und einen Kurs zur Unterstützung im Alltag von Pflegebedürftigen durch die Fachstelle für Demenz in Amberg absolvieren. Es gibt viele Möglichkeiten in Vollzeit oder Teilzeit im hauswirtschaftlichen Bereich zu arbeiten. Bei Exkursionen lernten die Studierenden landwirtschaftliche Betriebe mit Einkommenskombinationen kennen, zum Beispiel Urlaub auf dem Bauernhof oder Direktvermarktung. In ihrem Studierendenprojekt übten die Frauen mit Kindern der sechsten Klassen die Schulung zu Alltagskompetenzen. Zum Beispiel wurde ein Ketchup-Fleck mit verschiedenen Mitteln ausgewaschen. Doris Eckl wünschte den Absolventinnen viel Erfolg dabei, das Richtige aus den vielen beruflichen Möglichkeiten für sich auszuwählen. Stellvertretend für den Landrat sprach Dr. Alfred Scheidler den Absolventinnen seine Glückwünsche aus und überreichte die Zeugnisse und Urkunden. Er verwies darauf, dass gelernte Fachkräfte im Haushalt und Familie deutlich nachhaltiger, wirtschaftlicher und mit höherer Qualität arbeiten als Ungelernte und das für die Gesellschaft sehr wichtig sei. Peter Gold betonte als Seniorenbürgermeister die kommenden Engpässe in der Betreuung für Senioren und bat die Absolventinnen, hier zu unterstützen: „Sowohl im Bereich der Haushaltsführung als auch für die Begleitung pflegebedürftiger Personen wächst der Arbeitskräftebedarf rasant”. Birgitta Pilz von der Regierung in Regensburg zeigt den Absolventinnen mögliche weitere Wege der Qualifizierung auf, wie zum Beispiel die Meisterprüfung, mit der eine Hauswirtschaftsleitung in einem Großhaushalt übernommen werden kann. Wolfgang Wenisch konnte gemeinsam mit Michaela Grillmeier als Geschäftsführer des Vereins land- und hauswirtschaftlicher Fachbildung zehn Absolventinnen in den Verband aufnehmen. Die sehr guten Ergebnisse der Absolventinnen kann man an den Noten erkennen, elf Studierende konnten einen Durchschnitt mit der Note 1 erreichen. Die besten Absolventinnen sogar 1,00: Kerstin Lindner aus Mitterteich und Nadine Müller aus Mähring. Sie bekamen einen Buchgutschein. Die Klassensprecherinnen Nadine Müller und Dorothea Bergler erläuterten mit einem Bilder-Rückblick ihre Sicht auf die Schulzeit. Dabei betonten sie, dass alle ihre Ziele erreicht werden konnten, wie zum Beispiel mehr Sicherheit und Gewandtheit in der Küche und im Haus. Wichtige Tipps zum Umgang mit Materialien und Reinigungsmitteln ebenso wie Sicherheit bei Präsentationen und Diskussionen konnten sie gewinnen. „Es war eine sehr wertvolle und lehrreiche Zeit für uns alle. Den Besuch der Schule kann ich nur empfehlen!” Sie hoben hervor, dass die hervorragende Klassengemeinschaft geholfen hat, die Anforderungen zu bestehen. Sie hatten auch ihre Ehemänner, Kinder und weitere Angehörige eingeladen, so konnten sie ihnen für die Hilfe danken. Anschließend luden die Studierenden ein zu einem Büfett aus selbstgemachtem Konfekt und herzhaftem Fingerfood. In gelöster Stimmung klang die Feier aus. Ein neues Semester wird für 2025 geplant. Anmeldungen sind schon möglich unter Tel: 09631 79880.
Zusammen mit Siegfried Zaus aus Kemnath und Pfarrer Edmund Prechtl gestaltete der Männergrsangverein `Max Reger` einen stimmungsvollen adventlichen Nachmittag in der Schnitzerei Schinner in Weihermühle.  (Bild: Martin Exner)

Stimmungsvoller Adventsnachmittag in der Schnitzerei Gerhard Schinner in Weihermühle

Was kann es Schöneres geben als, umgeben von Krippenställen und Krippenfiguren in allen Größen, einen adventlichen Nachmittag zu verbringen. Die Einladung von Lisa Schinner, ein paar solche stimmungsvolle Stunden zu gestalten, nahm der Männnergesangverein `Max Reger` aus Brand gerne an. Tage zuvor schon hatte Lisa Schinner alles perfekt vorbereitet, hatte all die adventlichen und weihnachtlichen Schnitzereien - wertvolle Erinnerungsstücke von Gerhard Schinner - wirkungsvoll positioniert und mit ihren Söhnen auch eine Computer-Präsentation zusammengestellt: Fotos aus dem Leben von Gerhard Schinner. Zusammen mit Freundinnen und Verwandten hatte Lisa Schinner die Tische dekoriert, Kuchen und Stollen gebacken und darauf geachtet, dass immer frischer Kaffee auf den Tischen ist. Der wohlriechende Duft von Holz tat das Seine dazu und schon einige Zeit vorher waren alle Plätze besetzt. Wer später kam, musste sich mitunter mit einem Stehplatz zufrieden geben. Mit seiner Geige schaffte Siegfried Zaus die passende musikalische Einführung in den Nachmittag. Mit einem Zitat von Karl Valentin eröffnete Chorleiter Bertram Nold: „Heute Abend besuche ich mich. Hoffentlich bin ich daheim!” Ohne weitere Erklärung drückte er den Wunsch aus, dass dieser Nachmittag ein Stück beitragen möge zu einer ruhigen Adventszeit, in der die Besucher „öfter einmal bei sich selbst” sind. Der Andachtsjodler stand am Anfang, vorgetragen von piano bis zum zartesten pianissimo. Und ruhig sollte es weitergehen. Für mitunter humorvolle Abwechslung sorgte Pfarrer Edmund Prechtl mit Geschichten von Bischof Stecher und anderen bekannten Autoren. Zwei Stunden vergingen im Fluge. Zwischendurch war immer wieder genügend Zeit für einen kurzen Plausch, oder in der Schnitzerei all die handgemachten Kostbarkeiten zu bestaunen, vom Holzstern bis zum Schaukelpferd. Auch arme Kinder in der Ukraine wurden nicht vergessen. Olena Kokidko konnte in Wunsiedel 400 Euro für ein Kinderheim in Kiew in Empfang nehmen und freute sich riesig.


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Schauspieler und Regisseure (Bild: Michael Pöllmann)

Erfolgreiches Kaffee- und Kuchentheater

Ein Nachmittag voller Lachen, Applaus und süßer Köstlichkeiten füllte am 03.11. den Mehrzwecksaal bis auf den letzten Platz. Über 180 Gäste folgten der Einladung zum „Kaffee- und Kuchentheater” und sorgten dafür, dass zusätzliche Tische aufgestellt werden mussten. Die Gäste erwartete nicht nur ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, sondern auch eine beeindruckende Auswahl an 21 Torten und Kuchen, die den Nachmittag zu einem kulinarischen Genuss machten. Für die musikalische Begleitung sorgte Michael Ponader, der das Ambiente mit passenden Klängen untermalte und so für die perfekte Einstimmung sorgte. Für die jungen Akteure war es das erste Mal, vor einem so großen Publikum aufzutreten. Doch die Mühe und das viele Proben zahlten sich aus: Die fünf Sketche kamen beim Publikum hervorragend an. Diese wurden von Elena Reiß, Rebecca Erhardt, Sarah Glowka, Eva Glowka, Milena Mertel und Max Kraus in Kleingruppen einstudiert. Die Kinder und Jugendlichen freuten sich sichtlich über den Applaus und das positive Feedback, das ihnen nach der Darbietung entgegengebracht wurde. Zwischen den Sketchen brachten die „Tratschtanten” Lilli Glowka und Hannah Bayer mit ihren humorvollen Einlagen die Zuschauer zum Lachen und sorgten dafür, dass die Stimmung durchweg aufgelockert blieb. Seit über einem Jahrzehnt widmet sich die Theatergruppe Brand der Förderung des kreativen Potenzials ihrer jungen Mitglieder. Neben dem Spaß am Schauspiel legt die Gruppe auch großen Wert auf Gemeinschaftssinn und Teamgeist, was bei regelmäßigen Proben und gemeinsamen Aktivitäten gefördert wird. Die große Resonanz und die Vielzahl an jungen Talenten zeigen, dass Nachwuchssorgen für die Theatergruppe Brand kein Thema sind. Das Kaffee- und Kuchentheater hat einmal mehr bewiesen, wie viel Freude die jungen Künstler und Künstlerinnen der Theatergruppe in die Gemeinschaft bringen und wie wichtig kulturelle Jugendarbeit für das gesellschaftliche Leben in Brand ist.
In dem berühmten Konzertsaal in Blaibach erläuterte Bauleiter Karl Landgraf ausführlich die Entstehung des ungewöhnlichen Projekts, wo im Januar 2025 Placido Doming singt., Preis pro Eintrittskarte 400 Euro.  (Bild: Josef Daubner)

MGV „Max Reger” auf Tagesfahrt

Einen wunderbaren Tag erlebten die Teilnehmer der Tagesfahrt des Männergesangvereins „Max Reger“. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt, als er die letzten Gäste in Erbendorf aufgenommen hatte. Erstes Ziel war der von Architekt, Professor Peter Haimerl, geplante Konzertsaal in Blaibach. Nach eineinhalb Stunden Fahrt – inclusive Brotzeit mit Gesang – erwartete Karl Landgraf die Gruppe. Landgraf war der Bauleiter beim dem Projekt, ebenso hatte er den Bau des Schlachthauses in Brand begleitet. Er kennt die Entstehung des Konzertsaales ein allen Einzelheiten und ging auch auf die Widerstände in Blaibach ein, wo mit viel Energie, Ideenreichtum und Durchsetzungsvermögen um die Akzeptanz der Bevölkerung gekämpft werden musste. Schließlich lernten die Gäste auch den Bariton Thomas E. Bauer kennen, der maßgeblich an der Umsetzung des Projektes beteiligt war. Er hatte eine Gruppe von Musikern empfangen, die am Abend in Blaibach konzertierten. Nächste Station der Fahrt war die nur vier Kilometer entfernte Wallfahrtskirche Weißenregen zu einem kleinen musikalischen Auftritt. Trotz Werbung hatten sich keine Zuhörer eingefunden, was wohl dem in Biergarten nebenan stattfindenden Feuerwehrfest geschuldet war, wo auch eine Blaskapelle spielte. Die 30 mitreisenden Gäste genossen den Auftritt trotzdem. Gutes Essen gab es im Hotel „Zur Post“ in Kötzting, eine Gaststätte mit eigener Brauerei. Dank und Abschied wurden musikalisch gestaltet, dann wurde die Fahrt Richtung Ensdorf bei Schwandorf fortgesetzt. Im dortigen Klosterhof und im Kloster selbst fand der jährliche Erntemarkt der Regionen statt. „30 Minuten für den Frieden“ war per Plakat und Presse angekündigt worden, und nach der musikalischen Umrahmung des Marktes durch eine Blaskapelle, füllten viele interessierte Besucher die Kirche und schenkten dem Männerchor aus Brand eine halbe Stunde Gehör. Der dortige Pfarrer und viele Besucher zeigten sich begeistert und dankten herzlich.
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Vortrag Schutz vor Enkeltrick-Betrügern

Im Mittelpunkt stand ein aktuelles und leider immer häufiger auftretendes Thema: der sogenannte Enkeltrick. Zahlreiche interessierte Gäste folgten der Einladung und wurden vom KAB-Vorsitzenden Ludwig König herzlich begrüßt. Er freute sich besonders. mit dem Referenten Thomas Zehrer, einen erfahrenen Präventionsexperten, vorstellen zu dürfen. Der Vortrag begann mit einer eindrücklichen Schilderung, wie Betrüger beim Enkeltrick vorgehen. Er erklärte, dass die Täter oft durch sogenannte „Schockanrufe” eine starke emotionale Betroffenheit bei den Opfern hervorrufen. Diese Anrufe sind professionell inszeniert und zielen darauf ab, die Betroffenen glauben zu lassen, ein naher Angehöriger befinde sich in einer akuten Notlage. Die Betrüger bedienen sich dabei häufig an Informationen, die sie über soziale Netzwerke erhalten, um eine glaubhafte Geschichte zu konstruieren. „Die Täter sind äußerst geschickt”, betonte Thomas Zehrer. „Sie greifen auf detaillierte Daten von Familienmitgliedern zu, die in sozialen Medien frei zugänglich sind, und erzeugen damit eine Illusion von Vertrautheit.” Besonders ältere Menschen seien das Ziel dieser perfiden Masche; da sie aufgrund der plötzlichen, emotionalen Belastung oft nicht in der Lage seien, die Situation nüchtern zu hinterfragen. Im Anschluss gab Thomas Zehrer wertvolle Hinweise, wie man sich vor solchen Betrügereien schützen kann: -Gegenfragen oder Rückfragen stellen: Oft geraten Betrüger beigezielten Nachfragen ins Stocken und können die Geschichte nicht weiter aufrechterhalten. -Mit Vertrauensperson sprechen: Es sei Wichtig, bei Zweifeln sofort Familienmitglieder oder enge Freunde einzubeziehen. -Die Polizei verständigen: Sobald ein Verdacht besteht, sollte umgehend die Polizei informiert werden. -Das Gespräch beenden (auflegen). -Vertraute Eine vertraute Person direkt zu kontaktieren und nachzufragen, ob die geschilderte Notlage tatsächlich besteht. Vielen Dank an Thomas Zehrer die vielen wertvollen Hinweise.
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Verkürzte Wallfahrt wegen Dauerregen

Drei Wallfahrer und der von Rudi Ernstberger gesteuerte Bus der Freiwilligen Feuerwehr Fuhrmannsreuth standen pünktlich um 6 Uhr an der Kirche, um zur Fußwallfahrt nach Marienweiher aufzubrechen. Schnell war klar, dass es wohl eine Plage wäre, 40 Kilometer unter Regen und Sturm die Strecke hinter sich zu bringen. Die Lösung war gefunden: verkürzte Wallfahrt mit Treffen zur Mittagszeit am Sportheim des SV Streitau zum gemeinsamen Mittagessen, um dann die letzte Phase zu laufen. Dann wäre es laut Wetterbericht auch trocken. Die wenigen Wartenden in Oberölbühl waren schnell verständigt, Telefonate wurden geführt und Paula König war um halb 9 am Seehausparkplatz, um eventuell Wartenden dort Bescheid zu geben. Die Entscheidung war wohl die Meinung aller, immerhin hatten sich in Streitau 23 Wallfahrer eingefunden, die die restlichen zwei Stunden Fußmarsch noch gemeinsam betend und singend zurücklegten. Am Ortseingang warteten bereits Pater Joy, mehrer Brander, die mit Bus und Auto nach Marienweiher gekommen waren. Nach vielen Jahren wurde der Zug dank des Sponsorings von Klaus Hars wieder einmal von einer Blaskapelle angeführt; die Ebnather Bläser waren nach Marienweiher gekommen und umrahmten auch den Gottesdienst, zu dem sich viele Gläubige aus Brand versammelt hatten. Damit war der Wunsch der Organisatoren in Erfüllung gegangen, dass sich zum Dank- und Wallfahrergottesdienst die Pfarrei in Marienweiher versammeln sollte.
Teilnehmer der Fahrt. (Bild: Christian Drehobel)

Erfolgreiche Viertagesfahrt der KAB in den Odenwald und Heidelberg

Mit 42 Personen brach die KAB zu ihrer Viertagefahrt in den Odenwald–Heidelberg auf. Toni Riess vom Busunternehmen Heser steuerte den Bus zum ersten Etappenziel nach Sinsheim zum „Auto- und Technikmuseum“. Zu sehen war: eine originelle Fahrradsammlung, einen Bereich von Motorrädern, Sportwagen, Formel-1-Fahrzeugen. Die Fahrt ging weiter zum Landhotel Kühler Grund in Grasellenbach. Am zweiten Tag ging die Fahrt entlang der Bergstraße nach Heidelberg. Die Reiseleiterin Brigitte Dettelbach führte durchs Heidelberger Schloss. Es schloss sich ein Altstadtrundgang durch Heidelbergs verträumte Gassen und Plätze und eine 1,5-stündige Schifffahrt von Neckargemünd nach Neckarsteinach an. Durchs Neckartal über Hirschhorn – Eberbach – zurück zum Quartier. Am dritten Tag erlebten wir bei der Rundfahrt die schönsten Seiten des Odenwaldes mit sehr vielen Informationen unserer Reiseleiterin. Die Stadt Erbach mit ihrem Schloss, dem Lustgarten und dem idyllischen „Städtel“. In Michelstadt begeisterte das intakte mittelalterliche Stadtbild sowie das berühmte „Alte Rathaus“ von 1484 sowie die romantischen Gässchen. Das Herzstück der Stadt Miltenberg ist der Marktplatz mit dem Marktbrunnen und einer mittelalterlichen Altstadt voller Fachwerkbauten und romantischer Gassen. Omnibus Heser lud die Reiseteilnehmer ins Café Viktoria in Eberbach zu Kaffee und Kuchen ein. Dort wird auch die Viktoria-von-Eberbach-Torte hergestellt, die im Jahr 2012 zur „Besten Torte Deutschlands“ gekrönt wurde. Im Landhotel gab es einen Schweizer Racletteabend vom Chef des Hauses. Nach dem Frühstück ging es nach Wald-Michelbach zum Sonntagsgottesdienst in die Kirche St. Laurentius. Danach fuhren wir nach Rothenburg ob der Tauber. Sie ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Deutschlands, die mit ihren Fachwerkhäusern, Türmen und Mauern verzaubert. Gestärkt mit vielen Eindrücken wurde im Anschluss die Heimreise angetreten. Alle Teilnehmer freuen sich bereits auf die Fahrt 2025 in den Spreewald.
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