Jagdgenossenschaft wählt neuen Kassier
Zur Jahreshauptversammlung traf sich die Jagdgenossenschaft im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Ölbrunn; Wirt Josef Scherm ist auch Jagdpächter. Die Einladung zum Jagdessen gehört schon immer zum festen Ablauf der Versammlung, Jagdvorsteher Florian Söllner dankte herzlich dafür. Bürgermeister Bernhard Schindler ging auf die Mitarbeit beim Bürgerfest ein. Auch die Gemeinde leiht sich öfter Geräte aus und ist dankbar dafür. 750 Euro hatte die Jagdgenossenschaft für die Wegesanierung gespendet. Der Bürgermeister dankte und bat um weitere Unterstützung. „Keine Wildschäden im abgelaufenen Jahr!“ konnte der Jagdvorsteher feststellen. Die genossenschaftseigenen Geräte würden gut angenommen, bei der Rückgabe sollte jedoch mehr auf Sauberkeit geachtet werden. Besonderer Dank galt denjenigen Jagdgenossen, die die Maschinenwartung und die Geräteeinstellung übernommen haben. Jagdpächter Josef Scherm nannte die Abschusszahlen: Zehn Rehe, davon eventuell ein Riss, dazu noch ein Rehbock und ein Reh als Fallwild, ebenso ein Hase. Zwei Wildschweine wurden geschossen, acht Füchse, zwei Stockenden, zwei Graureiher und ein Marder. Eine Neuerung gibt es bei den Finanzen. Hans Jürgen Schmidt trat als Kassier zurück, nachdem er einen positiven Kassenbericht abgegeben hatte, der ein solides finanzielles Polster erkennen ließ. Kassenprüfer Rudi Ernstberger zollte ihm dafür großes Lob, ebenso der Bürgermeister, der Schmidt für dessen 31jährige Tätigkeit lobte, sein „strategisches Denken ebenso, wie seine verantwortungsvolle Ausübung“ seines Amtes. Als Nachfolger schlug der scheidende Kassier seinen Schwiegersohn Benedikt Drehobel vor, der nach Zustimmung mit einer Enthaltung das Amt annahm, sodass „der Posten das Haus nicht verlässt“, wie es Hans-Jürgen Schmidt formulierte. Bernhard Schindler überreichte ihm ein Geschenk, der Jagdvorsteher schloss sich den Dankesworten an. Vom Jagdpachtschilling überweist der neue Kassier 750 Euro wieder an die Gemeinde für den Wegebau.