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Besinnlicher Seniorennachmittag mit Kultur und Gemeinschaft in Pfarrheim

Am 26. Januar 2025 fand im liebevoll geschmückten Pfarrheim wieder der alljährliche Seniorennachmittag statt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Besinnlichkeit und Gemeinschaft. Der Nachmittag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Gabi Bauer, die die Gäste willkommen hieß und auf das Programm einstimmte. Im anschließenden besinnlichen Teil wurden von Sabine Keller, Brigitte Sticht und Gabi Bauer Gedichte vorgetragen – musikalisch umrahmt vom Gemischten Chor Brand, der mit einfühlsamen Melodien für eine besinnliche Stimmung sorgte. Nach der gefühlvollen Einstimmung lud der gemütliche Teil bei Kaffee und Kuchen ein, den Nachmittag in entspannter Runde fortzusetzen. Unter den Klängen von Christine Stretz, die mit ihrem Akkordeon spielte, genossen die Senioren die süßen Leckereien und anregenden Gespräche. Besonders unterhaltsam waren die Sketche, die von Gabi Bauer, Maria Schultes, Sabine Keller und anderen vorgetragen wurden. „Der Rausch” erzählte mit einem Augenzwinkern von menschlichen Schwächen, während „Die erste Predigt” mit Pater Joy und einer engagierten Gruppe von Darstellern die Zuschauer in die Welt humorvoller Missverständnisse entführte. Gertrud Köstler begeisterte das Publikum mit ihrem Sketch „Die Oberpfalz”, der mit viel Humor die Eigenheiten der Region Thematisierte. Auch das Thema „Familienzuwachs”, dargeboten von Pater Joy und Maximilian Pravida, sorgte für schallendes Lachen. Den krönenden Abschluss bildete der Sketch „Stangenlanger Hansel - Nudeldicke Dirn”, der von Christl Schindler und Gertrud Köstler lebhaft und spritzig umgesetzt wurde. Das Lied, „Drei weiße Tauben durfte nicht fehlen”. Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags versammelten sich alle Anwesenden, um gemeinsam das Lied „Ein schöner Tag ward und beschert” zu singen. Die harmonische Mischung aus Besinnlichkeit, Humor und Geselligkeit machte den Nachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Teilnehmer.
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Vortrag Schutz vor Enkeltrick-Betrügern

Im Mittelpunkt stand ein aktuelles und leider immer häufiger auftretendes Thema: der sogenannte Enkeltrick. Zahlreiche interessierte Gäste folgten der Einladung und wurden vom KAB-Vorsitzenden Ludwig König herzlich begrüßt. Er freute sich besonders. mit dem Referenten Thomas Zehrer, einen erfahrenen Präventionsexperten, vorstellen zu dürfen. Der Vortrag begann mit einer eindrücklichen Schilderung, wie Betrüger beim Enkeltrick vorgehen. Er erklärte, dass die Täter oft durch sogenannte „Schockanrufe” eine starke emotionale Betroffenheit bei den Opfern hervorrufen. Diese Anrufe sind professionell inszeniert und zielen darauf ab, die Betroffenen glauben zu lassen, ein naher Angehöriger befinde sich in einer akuten Notlage. Die Betrüger bedienen sich dabei häufig an Informationen, die sie über soziale Netzwerke erhalten, um eine glaubhafte Geschichte zu konstruieren. „Die Täter sind äußerst geschickt”, betonte Thomas Zehrer. „Sie greifen auf detaillierte Daten von Familienmitgliedern zu, die in sozialen Medien frei zugänglich sind, und erzeugen damit eine Illusion von Vertrautheit.” Besonders ältere Menschen seien das Ziel dieser perfiden Masche; da sie aufgrund der plötzlichen, emotionalen Belastung oft nicht in der Lage seien, die Situation nüchtern zu hinterfragen. Im Anschluss gab Thomas Zehrer wertvolle Hinweise, wie man sich vor solchen Betrügereien schützen kann: -Gegenfragen oder Rückfragen stellen: Oft geraten Betrüger beigezielten Nachfragen ins Stocken und können die Geschichte nicht weiter aufrechterhalten. -Mit Vertrauensperson sprechen: Es sei Wichtig, bei Zweifeln sofort Familienmitglieder oder enge Freunde einzubeziehen. -Die Polizei verständigen: Sobald ein Verdacht besteht, sollte umgehend die Polizei informiert werden. -Das Gespräch beenden (auflegen). -Vertraute Eine vertraute Person direkt zu kontaktieren und nachzufragen, ob die geschilderte Notlage tatsächlich besteht. Vielen Dank an Thomas Zehrer die vielen wertvollen Hinweise.
Teilnehmer der Fahrt. (Bild: Christian Drehobel)

Erfolgreiche Viertagesfahrt der KAB in den Odenwald und Heidelberg

Mit 42 Personen brach die KAB zu ihrer Viertagefahrt in den Odenwald–Heidelberg auf. Toni Riess vom Busunternehmen Heser steuerte den Bus zum ersten Etappenziel nach Sinsheim zum „Auto- und Technikmuseum“. Zu sehen war: eine originelle Fahrradsammlung, einen Bereich von Motorrädern, Sportwagen, Formel-1-Fahrzeugen. Die Fahrt ging weiter zum Landhotel Kühler Grund in Grasellenbach. Am zweiten Tag ging die Fahrt entlang der Bergstraße nach Heidelberg. Die Reiseleiterin Brigitte Dettelbach führte durchs Heidelberger Schloss. Es schloss sich ein Altstadtrundgang durch Heidelbergs verträumte Gassen und Plätze und eine 1,5-stündige Schifffahrt von Neckargemünd nach Neckarsteinach an. Durchs Neckartal über Hirschhorn – Eberbach – zurück zum Quartier. Am dritten Tag erlebten wir bei der Rundfahrt die schönsten Seiten des Odenwaldes mit sehr vielen Informationen unserer Reiseleiterin. Die Stadt Erbach mit ihrem Schloss, dem Lustgarten und dem idyllischen „Städtel“. In Michelstadt begeisterte das intakte mittelalterliche Stadtbild sowie das berühmte „Alte Rathaus“ von 1484 sowie die romantischen Gässchen. Das Herzstück der Stadt Miltenberg ist der Marktplatz mit dem Marktbrunnen und einer mittelalterlichen Altstadt voller Fachwerkbauten und romantischer Gassen. Omnibus Heser lud die Reiseteilnehmer ins Café Viktoria in Eberbach zu Kaffee und Kuchen ein. Dort wird auch die Viktoria-von-Eberbach-Torte hergestellt, die im Jahr 2012 zur „Besten Torte Deutschlands“ gekrönt wurde. Im Landhotel gab es einen Schweizer Racletteabend vom Chef des Hauses. Nach dem Frühstück ging es nach Wald-Michelbach zum Sonntagsgottesdienst in die Kirche St. Laurentius. Danach fuhren wir nach Rothenburg ob der Tauber. Sie ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Deutschlands, die mit ihren Fachwerkhäusern, Türmen und Mauern verzaubert. Gestärkt mit vielen Eindrücken wurde im Anschluss die Heimreise angetreten. Alle Teilnehmer freuen sich bereits auf die Fahrt 2025 in den Spreewald.
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