Die Berg- und Böllerschützen sind im Pittersberger Vereinsleben schon immer eine heitere Gemeinschaft mit reichlich Humor. So auch wieder bei der Jahreshauptversammlung 2025 im Vereinsheim mit Neuwahl der Vereinsführung. Bei vollem Hause sowie auch dazwischen immer wieder viel Frohsinn wurde auch eine positive Bilanz für das vergangene Jahr 2024 gezogen.
1.Schützenmeister Andreas Hammer hieß auf seine stets lockere Art alle Schützen, einschließlich 1.Bürgermeister Erich Meidinger, herzlich willkommen. Er dankte seinen derzeit im Verein zählenden 117 Mitgliedern für stets motivierte und unterstützende Mitarbeit ohne Probleme während des ganzen zurückliegenden Jahres, wie er sagte. Für das verstorbene Schützenmitglied Hans Forster bat er um eine Gedenkminute. Und die verschiedenen Aktivitäten, samt den Höhepunkten der Schützen lobte er. Und das Vereinsjahr ließ er zugleich auf der Leinwand Revue passieren.
Gemeindechef Erich Meidinger bestätigte den Bergschützen bei seinem Grußwort unter der Führung von Andreas Hammer, zusammen mit seiner Vorstandschaft, gute und mit dem Schützenheim zugleich als Dorfgaststätte hervorragende Arbeit. Und über die Sparte der gefragten Böllerschützen seien die Pittersberger Bergschützen im Landkreis und mittlerweile auch weit darüber hinaus bekannt.
Hammer sprach in seinem Jahresbericht von einem arbeitsreichen Veranstaltungs- und somit Arbeitsjahr 2024. Er erläuterte die vielen gesellschaftlichen Anlässe des Vereins, wie beispielsweise die immer lustigen, runden Geburtstage bei den Mitgliedern, ebenso nannte er acht Vorstandssitzungen und sprach wörtlich vom letztjährigen, tollen Faschingsball innerhalb der Pittersberger Vereinsgemeinschaft. Erfolgreich seien auch das Frühlingssowie Osterschießen gewesen, genauso der Oldieabend bei lauer Sommernacht zusammen mit „Frontfrau” Renate, wie er sagte.” Als Highlight des Jahres bezeichnete er auch die 12 Generationenstammtische, die von den Bürgerinnen sowie Bürgern immer besser angenommen werden, so der Schützenchef weiter.
Zwei mal sei man 2024 auch bei den Schützenfreunden in Tretting gewesen, im Herbst habe man den interessanten Pokal nach einem ebenso schönen Abend mit nach Hause genmmen. Die Christbaumversteigerung habe nach den Weihnachtsfeiertagen mal wieder die Kasse ordentlich aufgebessert und mit der Schützenjugend sei man sehr zufrieden. Auf sie könne man mit Bick auf die Zukunft bauen sowie stolz sein.
Kassier Markus Beer erhielt von seinen Schützenmitgliedern mit Hinweis auf die aktuellen Kassenzahlen 2025 Applaus, er sprach von einem erfolgreichen Jahr 2024 für die Schützen aufgrund auch vieler Veranstaltungen. Die beiden Kassenprüfer Johann Vornlocher sowie Bernhard Kaiser fanden gute übersichtliche Kassenunterlagen vor. Sie lobten Beer`s Arbeit.
Und Schießleiter sowie Böllerchef Herbert Raß sprach von derzeit 36 aktiven Böllerschützen als „Aushägeschild des Vereins.” Von ringsum, von Stadt und Land, werde er mittlerweile wegen des Böllerns angerufen, für Stadt- und Dorfeste genauso wie für Festzüge sowie viele andere Aktionen im gesellschaftlichen Leben. Das Böllern „draußen” sei attraktiv geworden und er sei auf seine disziplinierte Truppe stolz, nicht zuletzt auch die feschen Damen im Dirndl und die g`standnen Männer in der Lederhosen. Vier Nachwuchsböllerer, die Geschwister Nico sowie Lisa Boßle, Maximilian Dotzler und Lisa Raß, machen momentan ihren Böllerkurs sowie die Prüfung und sie wollen künftig auch mit „am Ball” sein.
Schließlich wurde die Vorstandschaft der Bergschützen unter der Leitung der beiden Bürgermeister Meidinger und Vornlocher für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Gewählt wurden alle per Akklamation.
In die Vorstandschaft wurden gewählt: 1.Schützenmeister im Verein bleibt Andreas Hammer, sein Stellvertreter ist Christian Habinger. Die Kasse wird weiter Markus Beer führen, der 2. Kassier ist Gabi Raß. Die Schriftführerin heißt erneut Gabriele Beer, sie wird durch Edeltraut Legl vertreten. Und die Schießleitung im Verein sowie die Verantwortung bei den Böllerschützen haben wechselweise Vater Herbert und Sohn Patrick Raß inne. Verlässlicher Rüstwart bleibt Eduard Helldörfer. Die drei Beisitzer sind Kathi Möschl, Anja Helldörfer sowie Lisa Raß. Und auch die Kassenprüfer Johann Vornlocher sowie Bernhard Kaiser machen weiter ihre Arbeit.
Ein Dankeschön, verbunden mit jeweils einem „guten Tropfen” von Schützenchef Andreas Hammer, galt am Ende Gerhard Wirth für viele Jahre der Mitarbeit in der Vorstandschaft und ebenso Bernhard Schanderl für 40 Jahre Vereinstreue. Und Michael Götz sagte schließlich den Schützen für den Singkreis und die Senioren „Vergelts Gott” für die Möglichkeit der Mitnutzung des Schützenheims.