Einen etwas anderen Kreuzweg gestaltete der Pfarrgemeinderat in diesem Jahr am Nachmittag des zweiten Fastensonntags, diesmal durch die Flur. Eine überaus große Anzahl an Familien mit Kindern und weiteren Gläubigen ging den Weg um den Ort zu den Flurkreuzen mit. Ziele waren unter anderem das Schweinzer- sowie das Mulzer- und Wegmacherkreuz und zurück zum Pfarrheim mit feierlichem Gebetsabschluss und Gottes Segen durch den Ortspfarrer Sagai. Das Wetter war dabei geradezu frühlingshaft mit wärmenden, klaren Sonnenstrahlen, dem März entsprechend aber auch mit auffrischendem Ostwind. Gemeindereferentin Kathrin Blödt, zusammen mit Pfarrgemeinderatssprecherin Laura Damm und Pfarrgemeinderatsmitglied Christina Kiefhaber, hatten den Kreuzweg inklusive neuer Ideen gut vorbereitet und auch gestaltet sowie die biblischen Texte dazu gelesen. An jeder Kreuzwegstation wurde mit Steinen durch die Kinder, aber auch Erwachsenen, am Boden ein Kreuz zusammengebaut, gleichsam dem Fall von Jesus unter dem schweren Kruzifix aufgrund all unserer Sünden. Bei Gitarrenbegleitung durch Kathrin Blödt wurden auch Lieder gesungen, wie beispielsweise „Danke Jesus für dein Kreuz, danke für dein Leben...!“ Und an den Flurkreuzen wurde zum Beispiel an all unsere Ängste im Leben erinnert, genauso an die vielfachen Nöte in der Welt und Gott mit den Steinen unsere Sorgen sowie Fehler und Schwächen unter das Kreuz gelegt. Schließlich wurde im Gebet der vielen helfenden, guten Hände in den Krisengebieten der Welt gedacht und dem liebenden Gott die Mitmenschen empfohlen, die seine Hilfe besonders brauchen. Das Kreuz ist die Hoffnung des Lebens, so hieß es am Ende froh.