Die Lesepatinnen und Lesepaten von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. trafen sich zu einem Informationsaustausch im Mehrzweckraum des Rathauses Poppenricht. Erster Bürgermeister Hermann Böhm begrüßte die Lesepaten und hob dabei hervor, wie notwendig dieses Ehrenamt ist und zeigte sich dankbar für den Einsatz der Lesepatinnen und Lesepaten.
Schirmherrin Nadine Hofmann ist selbst an einer Grundschule als Lehrerin tätig und freut sich über die Erfolge der Initiative: „Die MENTOR-Stunden helfen Kindern, im Lesen besser zu werden. Sie gewinnen durch die Verbesserung ihrer Lesefähigkeit auch an Selbstbewusstsein und sind im Unterricht aktiver.“ Projektleiter Erhard Ströhl gab erfreut bekannt, dass die Initiative an Bekanntheit gewinnt und mittlerweile 36 Lesepatinnen und Lesepaten an den 10 Grundschulen im AOVE-Gebiet aktiv sind.
Er informierte die Lesepaten über die Entwicklung auf dem MENTOR-Campus: einer digitalen Plattform für den Austausch und Wissenstransfer zwischen dem Bundesverband und den mittlerweile mehr als 125 Mentor-Vereinen in Deutschland untereinander. Ebenso können die Lesepatinnen und Lesepaten den Newsletter des Bundesverbands abonnieren und werden damit über neue Themen und Entwicklungen informiert.
In Zusammenarbeit mit dem MENTOR-Verein aus Mainz fand eine Onlinekonferenz zum Thema „Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund oder Deutsch als Zweitsprache“ statt. Die daraus entstandene neue Schulungsunterlage liegt vor und wurde im Nachgang an die Lesepatinnen und Lesepaten verteilt. Nach dem offiziellen Teil tauschten sich die Teilnehmer zu ihren Erfahrungen aus. Sabine Weber aus der AOVE-Geschäftsstelle hatte für die Gestaltung der Lesestunden neues Material dabei, das auch aktiv angenommen wurde.