„Wir Kinder stehen auf, es ist unser Planet!”, sang der kath. Kinder- und Jugendchor Poppenricht unter Leitung von Regina Probst.  (Bild: Julian Probst )

Kinderchor St. Michael Poppenricht singt für den Weltfrieden

„Die Vertragsstaaten verpflichten sich sicherzustellen, dass von einem bewaffneten Konflikt betroffene Kinder geschützt und betreut werden.“ Mit diesem Satz des 38. Artikels der UN Kinderrechtskonvention eröffnete der Kinder- und Jugendchor St. Michael Poppenricht das Friedenskonzert. Mit weißen Friedensfahnen begrüßten die Kinder alle Besucher und luden ein, für den Frieden auf der Welt zu singen und zu beten. Der Chor bot ein buntes Programm mit vielfältigen Friedensliedern. So kam in dem Lied „Gott, die Zeit ist reif zu ernten“ der ehemalige israelische Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Shimon Perez zu Wort. Verbunden mit dem Wunsch, dass alle Kinder im Heiligen Land endlich in Frieden leben dürfen, reichten sich die Kinder die Hände und sangen: „Ein Segen strömt mit Liebe durch das Land. Endlich stehen Menschen friedlich Hand in Hand.“ Dass Menschen auch Krieg gegen den schönen Planeten Erde führen, zeigte das Lied „Im Namen der Kinder“. Darin gaben die Kinder der bedrohten Schöpfung eine Stimme und riefen: Wir Kinder sagen NEIN! Im Refrain standen alle auf: „Hört gut zu, ihr Bosse dieser Erde! Wir Kinder stehen auf, es ist unser Planet! Wir Kinder stehen auf, es ist nicht zu spät.“ Mit einem Plakat wurden alle Besucher aufgefordert, ebenfalls im „Namen der Kinder“ aufzustehen! Den Traum vom Frieden träumten die Kinder in einem Gedicht, das mit Seifenblasen eingerahmt wurde, sowie mit Wolken, auf denen die Kinder ihre Träume schrieben: „Ich träume von einer Welt, in der es keine Gewalt und keinen Krieg mehr gibt.“ Oder „Ich träume von einer Welt, in der niemand mehr Angst haben muss.“ Weiter ging es mit einem abwechslungsreicher Liedabfolge von „Klassikern“ wie „We shall overcome“, das Lied der Bürgerrechtsbewegung von Martin Luther King bis „Peace, Frieden, Schalom, Salam“. Chorleiterin Regina Probst schrieb das Lied „Meine Söhne geb ich nicht“ von Reinhard Mey für die Kinder und Jugendlichen um und sang: „Nein, Eure Zukunft geben wir nicht“. In den Strophen ging sie auf die Verantwortung der Erwachsenen ein: „Ihr Kinder seid es wert, dass wir nicht schweigen, zu Hass, Gewalt und Anstandslosigkeit. Wir wollen unsere Werte wieder zeigen, einstehn für Güte und Barmherzigkeit.“ Im Mittelpunkt des Friedenskonzertes stand ein „Friedensbaum“, der mit biblischen Friedensbotschaften behängt wurde. Die Jüngsten tanzten um den Baum und luden zum „Fest des Friedens“ ein. In den Fürbitten baten die Kinder, dass die Menschen miteinander reden sollen und sich gegenseitig nichts Böses antun. Das gemeinsam gesungene Vaterunser mündete in den Friedensgruß, den sich alle Besucher zusprachen. Dem Dank der Kinder schloss sich auch Pfarrer Mitterer an, der sich über das außergewöhnliche Konzert und den großen Zuspruch freute. Er dankte allen Helfern im Hintergrund und den Musikern, allen voran Dominik Schrödl am Klavier. Auch Bürgermeister Hermann Böhm ließ es sich nicht nehmen, Dankesworte zu sprechen. Er erinnerte an das Kriegsende in Poppenricht vor 80 Jahren und lud alle Kinder ein, im Anschluss an das Konzert einen „Poppenrichter Friedensbaum‘“ am Rathaus zu pflanzen. Für Gemeindereferentin und Chorleitung Regina Probst ist das Friedenskonzert ein Herzensanliegen. „In meiner Arbeit mit den Kindern erfahre ich immer wieder, dass der Krieg – auch gegen die Natur- ein großes Thema bei den Kindern ist.“ Das zeigte auch die Ernsthaftigkeit, mit der die Kinder bei der Sache waren. Jeder war in das Konzert mit einbezogen, ob zur Liedermoderation, als Solostimme oder zum Durchführen von Aktionen. Zur Erinnerung, alle etwas für eine friedliche Zukunft tun können, bekamen die Besucher noch Blumensamen mit nach Haus, die im Garten blühen dürfen. Auch kleine Kärtchen mit Friedenssprüchen sollen an den Wunsch der Kinder erinnern: Frieden auf Erden!
Kirwagemeinschaft M.- Poppenricht (Bild: Vanessa Sperber)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Kirwagemeinschaft M.-Poppenricht

Am Sonntag, 9. März, fand die Hauptversammlung der Kirwagemeinschaft M.-Poppenricht mit Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Mit 59 anwesenden Mitgliedern verzeichnete die Versammlung eine erfreulich hohe Beteiligung. Bürgermeister Hermann Böhm leitete die Wahl und lobte das große Interesse. Rückblick und Ausblick: Der scheidende 1. Vorsitzende Tom Müller ließ das Vereinsjahr Revue passieren. Highlights waren die Kennenlernparty, das Kirwaturnier, die traditionelle Kirwa im Juli, die Dorfweihnacht und der Faschingsball. Anschließend gab er einen Ausblick auf die vielen geplanten Veranstaltungen des kommenden Jahres. Neue Vorstandschaft gewählt: Fabian Meyer übernimmt nun das Amt des 1. Vorsitzenden, Oliver Sander wird sein Stellvertreter. Auch in den weiteren Vorstandsämtern gab es einige Veränderungen, darunter neue Schriftführer, Kassiere, Kassenprüfer und Beisitzer. Einige Mitglieder blieben in ihren bisherigen Funktionen, andere schieden aus oder wechselten das Amt. Dank an die ausscheidenden Vorstandsmitglieder: Acht Mitglieder haben ihre Ämter niedergelegt. Die Kirwagemeinschaft dankt ihnen für ihr Engagement und ihren Einsatz in den vergangenen Jahren, die das Vereinsleben maßgeblich geprägt haben. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: Mehrere Vereinsmitglieder wurden für 25 Jahre Treue zur Kirwagemeinschaft geehrt. Mit einer neu aufgestellten Vorstandschaft blickt die Kirwagemeinschaft M.-Poppenricht voller Tatendrang auf das Vereinsjahr 2025.
KBI Michael Iberer, Kommandant Markus Zagel (li.), Jugendwartin Marion Hoppe (re.) und Bürgermeister Hermann Böhm gratulierten den Nachwuchsfeuerwehrlern zu den bestandenen Prüfungen. (Bild: Thomas Sadlo)

Feuer und Flamme für die Feuerwehr - Jahreshauptversammlung Poppenricht

Lasst diese Flamme für den Feuerwehrdienst in euch immer weiter brennen, appellierte Kreisbrandinspektor Michael Iberer an die Aktiven der Poppenrichter Wehr. Landkreisweit wurden im vergangenen Jahr 2.300 Einsätze mit circa 35.000 Einsatzstunden bewältigt, erklärte er. Kommandant Markus Zagel berichtete über einen aktuellen Stand von 51 Aktiven und freute sich über die Neuzugänge Franziska Dietrich und Fabian Meyer. Es gab auch bestandene Lehrgänge, nämlich Michael Fronz als Maschinist, Oliver Sander als Gerätewart und Michael Eckl als Gruppenführer, resümierte Zagel. Der Kommandant berichtete von insgesamt 21 Einsätzen in 2024, davon 4 Brände, 15 Technische Hilfeleistungen und 3 Verkehrsabsicherungen. Markus Zagel dankte den Führungskräften für die geleistete Arbeit und der Gemeinde für die optimale Ausstattung der Wehr. Bürgermeister Hermann Böhm versicherte, dass die gemeindlichen Feuerwehren immer im Rahmen der verfügbaren finanziellen Mittel unterstützt werden. Jeder Mittwoch ist der Tag der Jugend im Feuerwehrhaus. Mit aktuell 17 Jugendlichen gibt es da Ausbildungs- und Übungseinheiten oder gesellige Veranstaltungen, wie Kickerturniere, 24-Stunden-Übung und auch gemeinsame Veranstaltungen mit der Jugend aus den Nachbarorten, berichtete Jugendwartin Marion Hoppe. Für erfolgreich absolvierte Wissenstests wurden ausgezeichnet: in Bronze Jakob Schrödl, in Silber Franziska Dietrich, Adrian Guttenberger, Emma Hartmann, Sarah Kredler, Dominik Meier, Manuel Meier, Julius Menzel, Florian Neff, Paul Roidl und Emil Wehera, in Gold Alexia Frescher.


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Das Foto zeigt die neugewählte Vorstandschaft: v.l. Schießleiter Lothar Mehringer, 2. Schatzmeister Anja Neudecker, 2. Schießleiter Sepp Schmaußer, 1. Schatzmeister Annemarie Hoffmann, Schriftführer Robert Flierl, 2. Jugendleiterin Jasmin Weigl, 1. Jugendleiter Florian Kubeng, zusammen 1. Bürgermeister Hermann Böhm mit 1. Schützenmeister Reiner Hoffmann. (Bild: Xaver Wolfsteiner)

Jahreshauptversammlung der Poppenrichter Drei Mohren-Schützen

Ganz im Zeichen der anstehenden Neuwahlen stand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Poppenrichter Drei Mohren Schützen, die kürzlich im Schützenheim stattfand. Dabei wurde die bisherige Mannschaft im Wesentlichen in ihren Ämtern bestätigt. Der besondere Gruß von 1. Schützenmeister Reiner Hoffmann galt den anwesenden Ehrenmitgliedern sowie 1. Bürgermeister Hermann Böhm. Böhm hob in seinem Grußwort die Tätigkeit des Vereins in der Gemeinde für das gesellschaftliche Leben hervor, wo Veranstaltungen wie Bockbierfest, Königsproklamation etc. feste Höhepunkte im Gemeindeleben seien. Auch sei das Schützenheim mittlerweile der einzige Treffpunkt für die Vereine im Gemeindeteil Poppenricht, was ein großer Verdienst der „Drei-Mohren-Schützen“ sei, umso mehr, da dies alles ehrenamtlich und in der Freizeit geschehe. In seinem Jahresbericht bedankte sich Reiner Hoffmann bei allen, die das ganze Jahr über zum Wohl des Vereins beigetragen hätten. Schießleiter Lothar Mehringer blickte zufrieden auf das letzte Sportjahr zurück. Insgesamt war man mit fünf Mannschaften in den Rundenwettkämpfen vertreten, und konnte gute Ergebnisse erzielen. Jugendleiter Florian Kubeng erwähnte die erfreuliche Teilnahme am Ferienprogramm; allerdings blieben die Kinder leider nicht lange bei der Stange. Schatzmeisterin Annemarie Hoffmann gab einen detaillierten Bericht über die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2024, und erwähnte, dass man nicht nur schuldenfrei sei, sondern auch mit verschiedenen Investitionen das Schützenheim auf den neuesten technischen Stand gebracht habe. Schließlich wurde die neue Vorstandschaft gewählt. 1. Schützenmeister bleibt Reiner Hoffmann, weiterhin vertreten von Markus Gebhard als 2. Schützenmeister. Schießleiter ist weiterhin Lothar Mehringer, in der Jugendleitung unterstützen ihn Jasmin Weigl und Florian Kubeng. Annemarie Hoffmann ist weiter für die Kasse zuständig. Ein kurzer Bilderrückblick über das vergangene Vereinsjahr schloss die Versammlung ab.
Die Vorstandschaft von links Horst Kleindienst, Werner Hartmann, Leo Donhauser, Bürgermeister Hermann Böhm, Josef Weiß, Chorleiter Hans Koller, Erwin Rösch, Michael Graubmann, Christian Widmann, Dr. Bernhard Danzer, Vorsitzender Richard Neudecker. (Bild: Georg Auers)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim Gesangverein Traßlberg u.U.

Vorsitzender Richard Neudecker begrüßte bei der Jahreshauptversammlung neben den Mitgliedern des Gesangvereins besonders Bürgermeister Hermann Böhm, Gruppenvorsitzenden Adolf Gassner, Ehrenchorleiter Hans Koller sowie die Ehrenmitglieder. In seinem Bericht ging Neudecker auf die Aktivitäten der Sänger im letzten Jahr ein. Es wurden sechs Vorstandsitzungen abgehalten. Die Sänger waren an 20 Veranstaltungen gesanglich gefordert, außerdem wurde in 46 Singstunden geprobt. Protokollführer Leo Donhauser, Geschäftsführer Christian Widmann und Kassier Erwin Rösch berichteten über die Geschehnisse ihrer Bereiche. Die Kasse wurde von den Revisoren Georg Auers und Dr. Bernhard Danzer geprüft. Sie bestätigten eine tadellose Kassenführung. Chorleiter Hans Koller ging in seinem Bericht auf die aktuelle Situation des Vereins ein. Da die Anzahl der Sänger zurückgeht sei es immer wichtiger, daß sich jeder Sänger so gut es geht im Verein einbringt. Mit dem letzten Jahr sei er sehr zufrieden, so Koller. Dies ist auch für das 100-jährige Gründungsjubiläum erforderlich, das am 10. Mai 2025 stattfindet. Grußworte sprachen 1. Bürgermeister Hermann Böhm und der Vorsitzende der Sängergruppe Amberg Adolf Gassner. Vor der Neuwahl der Vorstandschaft stellte Wahlvorstand Josef Weiß fest, daß sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder zur Wahl stellen. Für einen verstorbenen Beisitzer mußte ein Ersatz gewählt werden. Die Vorstandschaft besteht nun aus 1.Vorsitzenden Richard Neudecker, 2.Vorsitzenden Michael Graubmann, Geschäftsführer Christian Widmann, 1.Kassier Erwin Rösch, 2.Kassier Werner Hartmann, 1.Notenwart Horst Kleindienst, 2.Notenwart Josef Weiß, Beisitzer Dr. Bernhard Danzer und Günther Wilfer, Beisitzer und Protokollführer Leonhard Donhauser, den Chor leitet Hans Koller. Mit dem Sängerspruch „Eintracht hält Macht“ endete die Jahreshauptversammlung.
Die Kinder der gelben Gruppe des Kindergartens St. Michael Poppenricht sorgen mit ihren vorweihnachtlichen Liedern für eine gelungene vorweihnachtliche Stimmung. (Bild: Sarah Dehling)

Vorweihnachtliches Seniorenfrühstück mit stimmungsvollen Kinderliedern

Ein besonderes Erlebnis bot das vorweihnachtliche Seniorenfrühstück im Mehrzweckraum des Razthauses in Poppenricht: Die Kinder des Kindergartens St. Michael, begleitet von Erzieherinnen, Kindergartenleiter Michael Kraus sowie Pfarrer Dominik Miterer als Vertreter des Trägers, der Katholischen Kirchenstiftung, besuchten die Seniorinnen und Senioren. Mit Advents- und Weihnachtsliedern sorgten die Kleinen für eine wunderbare Stimmung. Nachdem die Kinder die festlich geschmückten Tische mit Gesang und strahlender Freude erfüllt hatten, schmeckten den Gästen Glühwein und Plätzchen besonders gut. Organisiert wird das monatliche Frühstück von einem engagierten Team, das sich aus dem „Runden Tisch” der Gemeinde gebildet hat. Unterstützt wird die Gruppe von Claudia Kammerl, Dritte Bürgermeisterin und Seniorenbeauftragte, die sich unter anderem um die Tischdekoration kümmert. Auch Erster Bürgermeister Hermann Böhm nahm sich die Zeit für einen Besuch und bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die zum Gelingen des Treffens beitragen. Außerdem stellte er den Anwesenden Frau Sarah Dehling von der AOVE vor, die dort derzeit ein Praktikum für ihr Studium absolviert. Der beliebte Treff findet einmal im Monat statt. Der nächste Termin ist am 15. Januar 2025 um 9 Uhr - eine herzliche Einladung ergeht an alle Interessierten, die bei netten Gesprächen und einem leckeren Frühstück die Geselligkeit pflegen möchten.
Krippenspiel Generalprobe (Bild: Barbara Weiß)

Krippenspiel kündigt eine „wunderbare Zeit“ an

Da Krippenspiel der Pfarrei St. Michael Poppenricht nahm die Gottesdienstbesucher auch heuer wieder mit auf eine Reise ins Heilige Land nach Nazareth und Betlehem. Sie erlebten, wie Josef (Paul Haller) einen wunderbaren Traum hatte, in der ihm ein Engel (Leonie Beck) erschien und sagte, dass das Kind, das Maria (Greta Weiß) erwartet, vom Heiligen Geist ist. Josef beschloss daraufhin, sich immer gut um Maria und das Gotteskind zu kümmern. Währenddessen wunderten sich die Hirten auf dem Feld (Charlotte Kleinort, Jakob Pöhlmann, Leonie Brandl, Medina Rösch, Thalia Falk, Valerie Schletz, Benedict Frank, Mona Idschiok, Lukas Makitta ) über die vielen Leute in Betlehem. Dass der Kaiser in Rom den Befehl zur Volkszählung gegeben hatte (Herold: Emil Wallner) fanden sie äußerst nervig. Sie sehnten sich nach einem Retter, einem Heiland, so wie es schon in den alten Schriften steht. Ein kleiner Hirte (Luzia Biegerl) wollte unbedingt herausfinden, wann und wo der Retter geboren wird. Als er eine Kanne Milch nach Betlehem brachte, begegnete er zufällig Maria und Josef. Sie waren auf der Suche nach einem Quartier für eine Nacht. Doch schon zweimal hatten Maria und Josef vergeblich an die Türen der Gasthäuser geklopft. (Böse Wirte: Luisa Cislaghi, Ann-Kathrin Ebi) Bis ein nettes Wirtsehepaar (Anton Wallner, Emma Pirkl) Mitleid hatte. Sie hatten zwar selbst kein Zimmer mehr frei, aber sie baten den kleinen Hirten, Maria und Josef den Weg zum Stall zu zeigen und ihnen auch gleich die Kanne Milch zu geben. Da hörte der kleine Hirte, als Josef von seinem Traum erzählte, und dass bald das Gotteskind zur Welt käme. Aufgeregt lief er zurück zum Hirtenfeld und berichtete den anderen Hirten von dem Mann und der Frau und dem Baby, dem angeblichen Gotteskind. Doch die Hirten wollten nichts davon wissen und taten das als Spinnerei ab - bis schließlich ein helles Licht erschien und Engel (Ida Rumpler,martha Wiesnet, Paula Zintl) ihnen verkündeten: Heute ist Euch der Retter geboren, Christus, der Herr! Da machten sich alle auf den Weg zur Krippe und fanden das Jesusbaby, Maria und Josef im Stall. Die beiden freuten sich, als sie die Hirten sahen und bedanken sich noch einmal bei dem kleinen Hirten, dass er ihnen den Weg zu Stall gezeigt hatte. Gekonnt führten die beiden Erzählerinnen Luisa Ambros und Sophia Schmidt durch das Krippenspiel und luden die Besucher zum Ende ein, diese „wunderbare Zeit” in ihr eigenes Leben wirken zu lassen. Das Krippenspiel wurde mit stimmungsvollen Liedern des Kinder- und Jugendchores untermalt. Viele Solostimmen kamen zum Einsatz. Auch der kleine Hirte und Maria sangen in ihrer Rolle ein Lied. Dominik Schrödl begleitete den Chor in bewährter Weise am Klavier. Traditionell wurde das Instrumentalstück von dem Märchenfilm „Drei Nüsse für Aschenbrödel” gespielt: Anna Ebner Blockflöte, Lydia Widmann Klavier, Kristina Süß Querflöte, Tobias Widmann Geige. Seit November fanden die Proben für das Krippenspiel statt. Verantwortlich zeigten sich Barbara Weiß, Kerstin Ebi, Evelyn Beck und Uschi Biegerl, die es wunderbar verstanden, die Kinder durch die Proben zu führen und zu motivieren. Monika Widmann sorgte für die passenden Kostüme aller Spieler.
David Neidl vom Lauftreff Poppenricht. (Bild: Elke Geck-Neidl)

Poppenrichter Triathlet erreicht Bestzeit bei Weltmeisterschaft in Neuseeland

David Neidl vom Lauftreff Poppenricht war erfolgreich bei der Triathlon 70.3. Weltmeisterschaft in Taupo, Neuseeland. Nachdem sich der Sportler aus Poppenricht für die Weltmeisterschaft in der Altersklasse 35-39 Jahre qualifiziert hatte, brauchte es ein Jahr Vorbereitung, um den Wettkampf gut zu Ende zu bringen. Bei einer Wassertemperatur von 19,5 Grad im Lake Taupo war der Neoprenanzug erlaubt, in der Morgendämmerung um 7.20 Uhr Ortszeit erfolgte der Wasserstart. 3086 Triathleten waren Teil des Men's Race am Sonntag, dem 15. Dezember. Nach 27:47, persönlicher Bestzeit, stieg David Neidl aus dem Wasser, 1,9 km waren geschwommen. Auf einer 90 Kilometer langen Runde waren lediglich 641 Höhenmeter für die Teilnehmenden auf dem Rad zu bewältigen. Zunächst führte die Strecke hinaus aus der Stadt und verlief anschließend durch das Hinterland Taupōs. Das Profil ist insgesamt wellig, zu Beginn der zweiten Hälfte wartete ein längeres flaches Stück vor dem Schlussanstieg zum Heartbreak Hill. David Neidl brauchte dazu 2:22 Stunden. Der 21,1 Kilometer lange Lauf fand am Ufer des Lake Taupō statt. 2 Runden mit 46 Höhenmetern waren zu bewältigen. Nach dem Halbmarathon in 1:23 Stunden reichte es bei einer Endzeit in 4.20:38 für eine persönliche Bestzeit und zum 40. Patz der Weltmeisterschaft in der Altersklasse. Jelle Geens wurde neuer Ironman-70.3-Weltmeister. Der 31-jährige Belgier machte den Titel mit einem fantastischen Halbmarathon perfekt. Titelverteidiger Rico Bogen aus Deutschland kam als Siebter ins Ziel.
Der Posaunenchor Rosenberg-Poppenricht stimmte die Zuhörer mit weihnachtlichen Klängen auf das bevorstehende Fest ein.  (Bild: Ingrid Dehner )

Posaunenchor Poppenricht-Rosenberg erfüllt Kirche mit weihnachtlichen Melodien

Festliche Bläser- und Orgelklänge erfüllten die Michaelskirche in Poppenricht am zweiten Adventssonntag. Der Posaunenchor Poppenricht-Rosenberg lud zu seinem Adventskonzert ein. Zwölf Bläser unter der Leitung von Kurt Lehnerer präsentierten in Poppenricht ein vielfältiges Programm mit Advents- und Weihnachtsmelodien. Die Bläser spielten mit Ausdruckskraft und Einfühlungsvermögen. Kurt Lehnerer dirigierte nicht nur den Chor mit absoluter Präzision, sondern spielte auch selbst Euphonium und Flügelhorn. Jedes einzelne Stück wurde so zu einem Genuss für die Zuhörer in der fast voll besetzten Kirche. Da dem Chorleiter auch die Ausbildung von Bläsern sehr am Herzen liegt, bekamen zwei Jungbläser, die noch nicht lange an ihrem Instrument ausgebildet werden, die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Gemeinsam mit Lehnerer spielten diese beiden das erste Mal vor Publikum und meisterten dies souverän. Stolz berichtete der Chorleiter, dass die ersten vier Bläser, die er in dem 2021 neu gegründeten Chor ausgebildet hatte, nun schon feste Mitglieder der Bläsergruppe sind. Das Programm des Abends bestand aus traditionellen Weihnachtsliedern wie „Maria durch ein Dornwald ging“ oder „Tochter Zion“, schlug aber auch den Bogen zu alpenländischen Weisen, ebenso zu bekannten weihnachtlichen Melodien aus der englischsprachigen Welt. Christian Hammerschmidt begleitete an der Orgel nicht nur bei manchen Stücken die Bläser, sondern er bot eine Reihe von Variationen über bekannte Weihnachtslieder dar. Das Programm dieses stimmungsvollen Abends ergänzte Pfarrer Daniel Götzfried mit Lesungen. Mit kräftigem Applaus wurde der Posaunenchor für diese Leistung belohnt. Bläser und Orgel schufen gemeinsam bei den Zuhörern das Gefühl, dass Weihnachten nicht mehr weit ist.
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