Mit dem mittlerweile traditionellen Bockbierfest konnte die Poppenrichter Schützengesellschaft Drei Mohren wieder einen guten Erfolg verzeichnen. Es zeigte ein gut besuchtes Schützenheim, süffiges Bockbier und tolle Stimmung mit der Geiwagl-Musi. Das „Baumstammsägen“ sorgte wieder für Kurzweil und einen sportlichen Wettkampf. Highlight des Bockbierfestes war auch heuer der Auftritt von Reiner Hoffmann als „Bruder Barnabas“, der insbesondere den Gemeinde-die Leviten las, und feststellte dass die Parteien bis zur Wahl in den Stand-By-Modus gingen, und erst zum nächsten Wahlkampf wieder aufstünden, um zu erzählen, was man alles hätte besser machen können. Weitere Schwerpunkt seiner Rede waren dann die verschiedenen Baumaßnahmen: Die Sanierung des Allwetterplatzes, die trotz knapper Gemeindefinanzen zum Bau eines Hallenbades ausartet und „nach den Ferien“ fertiggestellt werde, zumindest nach irgendwelchen Ferien, die Schulturnhalle, die sicher bis zum Gemeindejubiläum 2026 zur Verfügung stehe (weil der Bau erst weit danach beginnen könne), das Bär-Anwesen, wo mit dem Landeszuschuss vielleicht der Architekt finanziert sei, aber noch lange nicht der Bau. Der geplante Soccerground gewinne langsam Fahrt, was auch an der Zeit wäre, weil sonst die initiierenden Jugendlichen in den Alten Herren beim Fußball spielen würden.
Auch der Glasfaser-Ausbau war erneut Thema, wobei Bruder Barnabas feststellte, dass verkündet wurde, dass es nach dem Winter weiterginge – nun seien zwei Winter vorbei, so die Rede weiter, aber schließlich sei ja nicht gesagt worden, nach welchem Winter es weitergehe.
Beim traditionellen „Baumstammsägen“ traten dann Vertreter verschiedener Vereine und Institutionen gegeneinander an, wobei das Team „Superhighway“ mit Johannes Hauer und Robert Geitner am Ende knapp die Nase vorn hatte, vor dem Team der Ministranten um Gabriel Mallerd sowie der Kirwagemeinschaft Poppenricht mit alten und neuen Vorstand Tom Müller und Fabi Meyer.