Heuer konnte wieder eine „normale” Feier am Vorabend des Totensonntags (man hat den „eigentlichen” Termin dem Partner Dieterskirchen in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzhofen-Dieterskirchen überlassen) zum Volkstrauertag stattfinden mit Zug der Vereine und Gruppen zum Kriegerehrenmal bei Blasmusik-Begleitung durch die Blaskapelle Dieterskirchen. Markt und Pfarrei wollen das Gedenken an die Gefallenen und anderen Opfer der Kriege und Gewalt weiterhin hochhalten. Bürgermeister Maximilian Beer stellte in seiner Ansprache heraus, dass der Tod so vieler Menschen nicht einfach ignoriert werden dürfe. Diese Menschen hätten das Wertvollste, was man haben kann, nämlich sein Leben, hingeben müssen, weil sie eben ihre Pflicht taten und oft einfach zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren. Er bat darum, dies alles nicht zu vergessen und so etwas nicht wieder geschehen zu lassen. Er stellte auch heraus, dass es wieder Krisenherde gebe, etwa in der Ukraine oder Israel. Er erinnerte auch daran, dass das Kriegerdenkmal heuer hundert Jahre alt wurde, in der jetzigen Form steht es seit dem Jahr 2000. Man konnte in diesem Jahr eine Feier zum Jubiläum abhalten und die unlesbaren Schriften ausbessern lassen. Pfarrer M. Urban sprach ein Gebet und segnete die Gedenkstätte mit all den Opfern. Er legte gemeinsam mit M. Beer eine Blumenschale am Ehrenmal nieder. Der VdKVorsitzende Anton Turban schloss sich dem an und legte ein Blumengebinde am Ehrenmal nieder. Die Bayern-Hymne und die Nationalhymne schlossen die kleine Feier würdig ab. Max Beer dankte allen, die an der Feier aktiv mitgewirkt oder durch ihre Anwesenheit beigewohnt hatten.